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Joh. Friedrich Behrens AG - Nägel mit Köpfen? (Seite 109)

eröffnet am 05.11.03 13:30:06 von
neuester Beitrag 08.04.21 08:31:34 von

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08.02.05 14:02:21
Beitrag Nr. 14 ()
...abwarten ist angesagt. Zumindest konnten die gestiegenen Stahlpreise anscheinend von der BEA group zeitversetzt an die Kunden weitergegeben werden: Auf der Hompage findet sich eine Aufstellung der Preisanpassungen zum Juni 2004.

Ob es wieder eine Dividende geben wird? Der VDN würde diese wohl gefallen.
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07.02.05 12:38:48
Beitrag Nr. 13 ()
Die Zahlen, wenn man sie aufs jhar hochrechnen kann, deuten auf eine krasse unterbewertung hin. Fazit: Strong buy
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01.02.05 20:13:50
Beitrag Nr. 12 ()
Hallo,

auf der Homepage des VDN Konzerns (www.vdn.de) ist der Halbjahresbericht des Geschäftsjahres 04 veröffentlicht worden. Dieser bertifft die Behrens AG, da diese den Bereich "Fastening Systems" des VDN Konzerns darstellt.
Da der Bericht nur als pdf-Datei auf der Homepage verfügbar ist und sich im vdn-thread schon jemand die Mühe gemacht hat abzutippen, habe ich die folgenden Zeilen aus diesem Thread hier rein kopiert:

"Die wirtschaftliche Entwicklung der VDN Vereinigte Deutsche Nickel-Werke AG (VDN AG) bis zum 30. Juni 2004 war durch die operative und bilanzielle Sanierung der Gesellschaft sowie der zu dem Unternehmen gehörenden Beteiligungsunternehmen gekennzeichnet. Das bilanzielle Eigenkapital der VDN AG betrug zum 30. Juni
2004 -127,1 Mio. EURO, nach -124,6 Mio. EURO zum 31.
Dezember 2003 sowie 58,1 Mio. EURO zum 30. Juni 2003.
Die beabsichtigten Bilanzsanierungsmaßnahmen konnten
zum 30. Juni 2004 noch nicht umgesetzt werden. Dies
wurde jedoch im zweiten Halbjahr realisiert. Ausweislich des vom Vorstand aufgestellten Überschuldungsstatusses beträgt das wirtschaftliche Eigenkapital der VDN AG zum 30. Juni 2004 6,7 Mio. EURO. Hier wurden neben einem qualifizierten Rangrücktritt der unbesicherten Geschäftsbanken insbesondere stille Reserven im Bereich des Finanzanlagevermögens berücksichtigt.

Die operative Entwicklung der VDN AG weist zum 30. Juni
2004 ein Ergebnis vor Steuern von -2,4 Mio. EURO nach -8,4
Mio. EURO zum 30. Juni 2003 aus. Hierzu haben insbesondere
die Vereinnahmung von Managementumlagen von den Tochtergesellschaften sowie Beratungskosten zur
Realisierung der operativen und bilanziellen Sanierung beigetragen. Aufgrund des im Rahmen einer im April 2004 abgeschlossenen Stillstandsvereinbarung vereinbarten Sanierungszinses mit den finanzierenden Geschäftsbanken konnte der Zinssaldo auf -2,7 Mio. EURO zum 30. Juni 2003 (Vorjahr: -3,5 Mio. EURO) reduziert werden. Ergebnisse von Beteiligungsgesellschaften wurden zum 30. Juni 2004 ebenso wie im Vorjahr nicht vereinnahmt; dies erfolgt regelmäßig erst im Rahmen des Jahresabschlusses. Das Bilanzbild der VDN AG zum 30. Jni 2004 ist geprägt durch die
Berücksichtigung des qualifizierten Rangrücktrittes der Geschäftsbanken von 55,8 Mio. EURO sowie der Einräumung eines Konsortialdarlehens von 18 Mio. EURO zur Durchführung der operativen Sanierung der Business Unit Home Decoration sowie des Immobilienbereiches innerhalb der Business Unit Other Investments. Im Zuge der Verwendung des zweckgebundenen Konsortialdarlehens haben sich – aufgrund der konzerninternen Weiterleitung des der VDN AG gewährten
Konsortialdarlehens – die Forderungen an verbundene
Unternehmen erhöht. Der Konsortialkredit wurde schwerpunktmäßig für die Restrukturierung von ausländischen
Tapetengesellschaften und des Immobiliengeschäfts eingesetzt.

Dennoch konnte nicht verhindert werden, dass am 8.
Dezember 2004 zwei der ausländischen Gesellschaften, die
ABELIA S.A.S., Puteaux, Frankreich sowie die ABELIA DECOR
S.A.S., Abbeville, Frankreich die Eröffnung des Insolvenzverfahrens
über ihr Vermögen beantragt hat. Die Auswirkungen
dieses Insolvenzantrags, insbesondere unter
dem Aspekt konzerninterner Sicherheiten, können bislang
noch nicht eingeschätzt werden.
Hinsichtlich des Gesamtkonzerns konnte ein Umsatz von
336,3 Mio. EURO (Vorjahreswert 343,7 Mio. EURO) erzielt
werden. Hierzu haben die wesentlichen Business Units wie
folgt beigetragen:
Business Unit 1. Halbjahr 2004 1. Halbjahr 2003
Fastening Systems 60,1 54,6
Payment Systems 46,6 43,2
Nonferrous Metal Technology 105,9 111,0
Home Decoration 129,0 134,7
Angaben in Mio. Euro (nicht vollständig konsolidiert)
Die Umsatzentwicklung war geprägt von teilweise stahlpreisbeeinflussten
Mehrumsätzen im Bereich Fastening
Systems sowie liquiditätsbedingten Produktionsausfällen
und Marktanteilsverlusten im Bereich Home Decoration.
Diese Umsätze konnten trotz der Unsicherheit, die bei
Kunden und Lieferanten aufgrund der Gesamtsituation der
VDN bestand, erzielt werden.
Der Gesamtkonzern erzielte ein Ergebnis vor Steuern von -5,6
Mio. EURO (Vorjahreswert -13,8 Mio. EURO). Die einzelnen
Business Units erzielten im ersten Halbjahr 2004 folgende
EBIT Zahlen:
Business Unit 1. Halbjahr 2004 1. Halbjahr 2003
Fastening Systems +3,5 +2,4
Payment Systems -1,9 -2,5
Nonferrous Metal Technology +4,2 +2,2
Home Decoration +0,1 -1,8
Angaben in Mio. Euro
Diese Ergebnisentwicklung ist im Wesentlichen auf Kostensenkungsmaßnahmen
– insbesondere auch im Personalbereich
– zurückzuführen.
Die erforderlichen operativen Sanierungsmaßnahmen in
den einzelnen Business Units sind erfolgreich eingeleitet
worden. Hierbei liegt das Schwergewicht auf der Steigerung
der....
Gruppe dar. Die VDN AG hat ihre Aufgaben wesentlich reduziert
und wird sich künftig als reine Finanzholding verstehen.
Die Folge hiervon ist, dass in der VDN AG lediglich noch
sechs Mitarbeiter beschäftigt sind (Vorjahreswert: 10 Mitarbeiter).
Bis Ende des Jahres wird sich die Mitarbeiterzahl
weiter reduzieren. Im Gesamtkonzern waren zum 30. Juni
2004 3.401 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahreswert 3.691
Mitarbeiter).
Insgesamt sind wir mit dem geschäftlichen Verlauf des
ersten Halbjahres durchaus zufrieden. Vor allem, wenn man
bedenkt, dass das Konsortialdarlehen erst wesentlich später
zur Auszahlung kam als geplant.
Im Hinblick auf die bilanzielle Sanierung der VDN AG wurden
durch beiderseitige fristlose Kündigung der mit der
Deutsche Nickel AG am 21. Dezember 2001 geschlossenen
Ergebnisabführungsvertrags beendet sowie am 23./24.
Dezember 2004 Verträge mit Gläubigern der Deutsche
Nickel AG geschlossen. Diese Maßnahmen bewirkten bzw.
bewirken Folgendes:
y Verkauf aller Aktien der Deutsche Nickel AG an eine von
Gläubigern der Deutsche Nickel AG beherrschte Gesellschaft
y Befreiung der VDN AG von Verbindlichkeiten in Höhe von
insgesamt rd. 190 Mio. EURO.
y Realisierung eines Ertrages von ca. 117 Mio. EURO
y Zufluss neuer Liquidität von zunächst 1 Mio EURO am 27.
Dezember 2004 und weiteren bis zu 3 Mio. EURO bis zum
31. Dezember 2005, somit von insgesamt bis zu 4 Mio.
EURO bis zum 31. Dezember 2005.
Durch die Umsetzung der Verträge wird die VDN AG zum 31.
Dezember 2004 – vor Berücksichtigung stiller Reserven – ein
bilanzielles Eigenkapital von ca. -13 Mio. EURO aufweisen.
Hierbei ist ein Darlehen in Höhe von 38 Mio. EURO der letzten,
nach Unterzeichnung des Vertragspakets am 23./24.
Dezember 2004 verbliebenen Geschäftsbank der VDN AG,
das Gegenstand eines qualifizierten Rangrücktritts ist, wie
Eigenkapital behandelt worden. Die endgültige Vereinbarung
über die Behandlung dieser Forderung muss bis Juni 2005
getroffen werden. Unter Berücksichtigung der verbleibenden
stillen Reserven im Finanzanlagevermögen ist das wirtschaftliche
Eigenkapital der VDN AG damit weiterhin positiv.
Somit ist eine insolvenzrechtliche Überschuldung der VDN
AG nicht gegeben. Durch den Zufluss der neuen liquiden
Mittel ist die Zahlungsfähigkeit der VDN AG wieder hergestellt.
Das noch verbleibende negative bilanzielle Eigenkapital
wird durch die Realisierung von stillen Reserven im Rahmengeplanter Desinvestments im Geschäftsjahr 2005 beseitigt
werden."


Mein Fazit für den Bereich Fastening Systems: Im 1. Halbjahr 04 Umsatz geteigert und Ebit gesteigert.

Die derzeit wichtige Stütze der VDN!

Gruß
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31.01.05 10:12:51
Beitrag Nr. 11 ()
Hallo,

nachdem mir im VDN Thread niemand Auskunft darüber geben konnte, was die VDN mit der Bea Group vor hat, habe ich mir mal meine eigenen Gedanken gemacht.

Da die VDN die Deutsche Nickel abgegeben hat, kommt ein Verkauf (diesen hatte vergangenes Jahr des Nebenwerte-Journal vermutet) meiner Meinung nach nicht mehr in Betracht. Die VDN besteht ja derzeit hauptsächlich nur aus dem Bereich Home-Dekor und Fastening-Systems. Letzterer Bereich wird durch die Bea-Group abgedeckt.

Hätte die VDN Geld, dann würde ich vermuten, dass bei dem derzeitigen tiefen Kursniveau der Behrens Aktien ein Übernahmeangebot geradezu ideal wäre.

Gruß
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12.01.05 13:06:40
Beitrag Nr. 10 ()
..in Frankfurt nur noch 3.50 Euro!!!

Was ist los?:confused:
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24.09.04 15:53:40
Beitrag Nr. 9 ()
Das inzwischen deutlich ermäßigte Kursniveau bietet weiterhin keine Kaufgelegenheit. Die Aktie ist immer noch zu teuer.
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27.04.04 16:03:37
Beitrag Nr. 8 ()
Bin auch raus (mit Gewinn).

Wenn die Firma das EK auf "deutlich über 25%" anheben will, dann stellt sich die Frage, wann es das nächste mal wieder eine Dividende geben wird. Eben jene war für mich eines der Hauptargumente für einen Kauf.

Schade - ich hatte J.F.Behrens ursprünglich für einen unauffälligen Outperformer gehalten.
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27.04.04 11:35:35
Beitrag Nr. 7 ()
Das war nun wirklich mit Ansage. W:0-lesende Behrens-Aktionäre sind selbst schuld.

Die folgende Ad-hoc bestätigt meine seit Monaten gehegten Bedenken. Der JÜ ist sogar noch deutlich niedriger. Ich bin jedoch von konstanter Bilanzierungspraxis ausgegangen. Diese dürfte durch IFRS und AR-Wechsel ebenso wie die Dividendenpolitik geändert worden sein.

Dem Ganzen ist wohl nichts mehr hinzuzufügen, bis auf die Feststellung, dass die Hütchenspieler von VDN bei Behrens wohl so langsam ausgespielt haben:



News - 26.04.04 16:29


euro adhoc: Joh. Friedrich Behrens AG (deutsch)

Hamburg, 26.04.2004 - Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

Joh. Friedrich Behrens AG Joh. Friedrich Behrens AG: Vorläufige Geschäftszahlen für 2003

Ahrensburg, den 26. April 2004

Umsatz und Ergebnis des von der Joh. Friedrich Behrens AG geführten BeA-Konzerns für das Geschäftsjahr 2003 ist rückläufig. In dem wirtschaftlich schwierigen Umfeld der holzverarbeitenden Industrie erwirtschaftete der BeA-Konzern einen Jahresumsatz von 102,5 Millionen Euro nach 105 Millionen Euro im Vorjahr. Der erstmals nach IFRS-Standard ermittelte Konzernjahresüberschuss beläuft sich auf ca. 0,4 Millionen Euro gegenüber 1,4 Millionen Euro in 2002.

Zur Stärkung der Kapitalbasis werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung 2004 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2003 keine Dividende auszuschütten. Mit Blick auf die Einführung von "Basel II" strebt der Vorstand der Joh. Friedrich Behrens AG eine Eigenkapitalquote des BeA-Konzerns von deutlich über 25 Prozent an (Jahresabschluss 2003: 21%).

Rückfragehinweis: Joh. Friedrich Behrens AG Tel.: 04102-780 E-Mail: InvestorRelations@BeA-Group.com Tel: +49 (0)40 4102780 FAX: +49 (0)40 410278140

Ende der ad-hoc-Mitteilung

WKN: 519890 ISIN: DE0005198907 Marktsegment: , Geregelter Markt Hamburger Wertpapierbörse; Freiverkehr Frankfurter Wertpapierbörse

Quelle: dpa-AFX

Gruß unicum
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23.02.04 17:51:55
Beitrag Nr. 6 ()
Ich vermute, meine Prognose in #1 wird eine relativ genaue Punktlandung:

Während in 2002 noch ein JÜ vor Dritten von 2,6 Mio erzielt wurde, ging ich von einem deutlich verringertem JÜ 2003 von vielleicht sogar unter 1,8 Mio. aus. Behrens gab nun bekannt, dass "...das Jahresergebnis 2003 nicht wesentlich vom langjährigen Mittel der BeA-Gruppe abweicht.".
Als Gründe wurden die schon in #1 vermuteten Ursachen genannt: Ungünstige Entwicklung der Kursrelationen Euro gegen US-Dollar, Pfund, Zloty.

In der umständlichen Art, wie die Pressemeldung geschrieben wurde, zeigt sich m.E. die Handschrift der VDN-Protagonisten, vor denen ich dringend warne, da sie ihre Aktionäre traditionell für dumm verkaufen wollen. Die Wahl der Begriffe läßt viel Interpretationsspielraum. Geht man jedoch vorsichtigerweise davon aus, dass mit "Ergebnis" das Ergebnis vor Steuern gemeint ist, so ergibt sich gemäß 5-Jahresvergleich ein Mittelwert von 3,6 Mio. Euro (nach 4,5 Mio in 2003).

Nimmt man den JÜ vor Dritten als Zielgröße ergibt sich ein Mittelwert von 1,74 Mio. Euro (nach 2,6 in 2003). In diesem Fall würde dann meine Prognose zutreffen. Zieht man hiervon 0,8 Mio Anteile Dritter ab, verbleibt ein Rest von 0,94 Mio, d.h. 0,34 Euro je Aktie.

=> KGV bei Kurs 6,90 von über 20.

Evl. verbessert/verschlechtert sich das Ergebnis durch eine andere Steuerbelaustung/ao.Erträge/Aufwendungen durch den Schottland-Verkauf/Umstellung auf IAS.

Weiterhin bleiben für mich Fragen hinsichtlich der Rechnungslegung offen, da wird jedoch hoffentlich IAS einiges auflösen.

Gruß unicum
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18.11.03 09:21:16
Beitrag Nr. 5 ()
Kann mich meinem Vorredner nur anschliessen - dividendenmässig spielt Behrens gemeinsam mit Interseroh und Energiekontor in der Spitzenliga.

Aber das ist nicht alles, was JFB value-Freunden zu bieten hat:
- Umsatz 103 mio € bei einer Börsen-Kapitalisierung von nur 17,2 mio € --> KUV 0,17
- Gewinn 62 cent --> KGV 10
- Buchwert 5,52 € --> KBV 1,1
- EBITDA / Aktie 2,60 € --> "KCV" 2,0
- D/E 0,14 --> niedrige Verschuldung
(alle Daten mit Quelle wisi.com)

JFB gehört mit diesen Kennzahlen zu den billigsten Aktien, die in Deutschland überhaupt aufzutreiben sind: in meiner Kennzahlen-Datenbank mit 645 Aktien belegt JFB Rang 26.

Technisch gesehen sollte man mal festhalten, dass der Kurs von JFB die Baisse der letzten drei Jahre unbeschadet überstanden hat - trotz der hohen Divi-Ausschüttungen. Langweilig war die Aktie auch nicht immer: zwischen 1988 und 1991 hat sich der Kurs mal eben verdreifacht, und es gibt kein Gesetz, dass der Kurs ewig auf dem jetzigen Niveau bleiben muss.

Schwierig ist es nur, an die Aktien ranzukommen - im free float gibt es nicht mal eine Million Aktien. Ich werde meine Portion an JFB jedenfalls horten - sorry folks ;o)

Gruss, witchdream
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