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Sichere Finanzanlagen bleiben knapp

Gastautor: Dr. Ulrich Kater
04.12.2017, 09:22  |  800   |   |   

Mit dem Ende der Notenbankkäufe von sicheren Staatsanleihen wird über kurz oder lang einer der wichtigsten Nachfrager nach so genannten Safe Assets wegfallen.

Das wirft die Frage auf, ob damit auch das Ende der langanhaltenden Niedrigzinsphase erreicht sein wird. Dagegen spricht eine Reihe von Gründen.

So ist in der Zeit nach der Finanzkrise von 2008 nicht nur das Angebot an sicheren Anlagen deutlich zurückgegangen, sondern auch die Sparüberschüsse sind aufgrund von demografischer Entwicklung, Einkommensungleichheit und einer zunehmenden Konzentration in vielen Bereichen der Wirtschaft deutlich gestiegen.

  

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Dr. Ulrich Kater
Chefvolkswirt, DekaBank

Der promovierte Volkswirt war von 1995 bis 1999 im Stab der „fünf Wirtschaftsweisen“ für die Themen Geldpolitik und Kapitalmarkt verantwortlich. Seit 1999 hat er maßgeblich zum Aufbau der Volkswirtschaftlichen Abteilung der DekaBank beigetragen, ist seit 2004 Chefvolkswirt der DekaBank und übernahm 2006 den Vorsitz der Kommission Wirtschaft und Finanzen im Verband Öffentlicher Banken, den er bis heute innehat.

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