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DAX-Wochenplan: Bären im DAX und Bitcoin - Euro und Öl feiern

DAX-Wochenplan Bären im DAX und Bitcoin - Euro und Öl feiern

Gastautor: Andreas Mueller
01.07.2018, 10:53  |  8490   |   |   

Der DAX kann nicht losgelöst vom Euro und den anderen Märkten betrachtet werden. Daher gibt es in dieser Woche einen kleinen "Rundumblick" auf die Finanzmärkte aus Sicht der Charttechnik.

Mit mehr als zwei Prozent Schwäche hat der DAX seinen Jahresverlust weiter ausgebaut und steuert auf die Marke von 12.000 zu. Das Nachwirken der Zolldebatte und sicherlich auch die Probleme innerhalb der Automobilindustrie zogen den Deutschen Aktienindex zunächst nach unten. Haben wir damit das Schlimmste bereits überstanden? Lesen Sie hier meinen Wochenausblick aus charttechnischer Sicht.

 

 

Thematischer Wochenrückblick

 

Bereits zum Wochenstart wartete der DAX mit einer Eröffnung im Minus auf und notierte nur sehr kurz über der Marke von 12.500 Punkten. Der Titel "Die Bären dominieren den DAX" aus der Vorwochenanalyse hatte weiterhin Bestand und löste am Montag weitere Stopp-Orders aus. Mit rund 250 Punkten Tagesschwankung und einem Schlusskurs auf Tagestief war dies auch der schwächste Tag der Handelswoche. Nicht aber der Tag mit den tiefsten Kursen. Dazu später, denn vermerkt werden kann an dieser Stelle der schnelle Rutsch zur 12.300, welchen ich in der Vorwoche mit diesen Worten anmahnte:

Charttechnisch ist ein direkter Durchbruch zur 12.300 somit einzukalkulieren und dann wäre die Zone aus dem Sommer des Vorjahres wieder im Fokus der Anleger.

 

Auf diese Zone gehe ich im Ausblick dann noch einmal gesondert ein.

Der Verkaufsdruck nahm am Dienstag und Mittwoch sogar noch zu und führte erst bei 12.124 Punkten zu einer merklichen Erholung. Von dort aus stieg der DAX um mehr als 220 Punkte an und sorgte für den stärksten Tag der Woche. Das Wochentief lang mit 12.104 Punkten am Donnerstag jedoch noch einmal leicht darunter, hatte jedoch keinen weiteren Angriff der Bären zur Folge.

Hausgemachte Probleme, wie etwa der "Sinkflug" der Deutschen Bank Aktie mit neuen Allzeittiefs und die Probleme mit Flugausfällen bei der Deutschen Lufthansa, lasteten zunächst auf dem Gesamtmarkt. Auch die Nachwehen der Zölle für Importe aus den USA und entsprechender Exporte in die USA vermiesten die Stimmung. Ermutigend stand erst die positive Wall Street nach einem Test der 24.000 am Donnerstag (nach gestiegenen Daten zu den Arbeitslosenhilfe-Erstanträgen) zur Seite. Dort wurden positive Daten aus dem FED-Stresstest der Banken vermeldet. Zudem gab es eine Einigung in Brüssel zum Asyl-Streit und eine weiterhin hohe Beschäftigungsquote in Deutschland. Skeptiker hatten bereits mit einer Regierungskrise in Deutschland gerechnet und sich womöglich im Vorfeld aus dem Markt verabschiedet. Doch der EUR/USD als "Einheitswährung" konnte hier bereits zeigen, dass Europa nicht zerstritten ist.

 

Dies bringt mich an dieser Stelle auf die Idee, weitere Märkte mit einzubinden.

 

Was geschah bei Gold, Öl und Bitcoin?

 

Besonders schwach war der Goldpreis in dieser Woche. Er verlor erneut mehr als ein Prozent und markierte bereits am Dienstag ein neues Jahrestief. Dazu gab es im Forum auch eine lebhafte Diskussion:

 

 

Konträr dazu verhielt sich der Ölpreis. Er näherte sich erneut der 80-Dollar-Marke und damit dem Mehrjahreshoch an. Man kann hier die Fortsetzung des großen Trends unterstellen, auf den ich am Mittwoch im Forum hingewiesen hatte:

 

 

Ein zweischneidiges Schwert, denn einerseits ist ein niedriger Goldpreis gelegentlicher Indikator für steigende Aktienmärkte aber anderseits bremst ein hoher Ölpreis widerum die Investoren und Konsumenten mittelfristig aus. Ohne sich darüber zu viele Gedanken zu machen, gehe ich lieber zum DAX-Ausblick über.

Zum Bitcoin gab es lange kaum Positives zu berichten. Immerhin verlor die Kryptowährung rund 60 Prozent an Wert in diesem Jahr. Doch nun könnten bei BTC/USD mehrere Faktoren zum Tragen kommen, die mit dem Chartbild zusammen für Aufmerksamkeit bei uns Tradern sorgen sollten. Schauen Sie dazu auf das aktuelle Bild im Tageschart:

Vertiefend ist dies hier einmal ausführlich auf Trading-Treff dargestellt

 

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