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Nachrichtenagentur: dpa-AFX
23.09.2018, 21:24  |  619   |   |   

Bieterschlacht um Sky: Comcast setzt sich in Auktion durch

LONDON - Der US-Kabelgigant Comcast hat die Milliarden-Übernahmeschlacht um den britischen Bezahlsender Sky gewonnen. Comcast bot umgerechnet etwa 33 Milliarden Euro (29,7 Mrd. Pfund) und setzte sich damit im Bieterwettbewerb gegen den US-amerikanischen Murdoch-Konzern 21st Century Fox durch. Dies gab die Übernahmekommission am Samstagabend in London bekannt. Sky bietet unter anderem Live-Sportübertragungen sowie Spielfilme und hat in Europa rund 23 Millionen zahlende Kunden, viele davon in Deutschland.

Siemens hofft auf Milliardenauftrag für Iraks Energieversorgung

MÜNCHEN/BERLIN - Siemens hofft auf einen Milliardenauftrag aus dem Irak für den Wiederaufbau der Energieinfrastruktur des vom Anti-Terrorkampf gezeichneten Landes. "Mit unserem Vorschlag beabsichtigen wir, innerhalb von vier Jahren elf Gigawatt Stromerzeugungskapazität zusätzlich zu schaffen", sagte ein Sprecher des Technologiekonzerns am Sonntag auf Anfrage.

Modekonzern Gerry Weber in der Krise - Sanierungsgutachten bestellt

HALLE - Der Modekonzern Gerry Weber schlittert offenbar immer tiefer in die Krise. Das Unternehmen habe zur Unterstützung eines umfassenden Umbaus ein Sanierungsgutachten in Auftrag gegeben, teilte Gerry Weber am späten Freitagabend überraschend in einer Pflichtmitteilung an die Anteilseigner mit. Das Gutachten gemäß dem sogenannten S6-Standard des Instituts der Wirtschaftsprüfer soll bis Mitte Oktober vorliegen. Weitere Informationen will der Konzern aus Halle in Westfalen dann bekanntgeben, wenn die Gremien über die Ergebnisse des Gutachtens informiert worden sind.

Henkel setzt bei Kosmetiksparte auf Geduld der Investoren

DÜSSELDORF/FRANKFURT - Der Konsumgüterkonzern Henkel bittet die Aktionäre um Geduld bei der Markenoffensive in der zuletzt schwächelnden Kosmetiksparte. "Wir sind derzeit nicht zufrieden mit dem organischen Wachstum unserer Beauty-Sparte", sagte Finanzchef Carsten Knobel im Interview der "Börsen-Zeitung" (Samstag). Die Kehrtwende brauche aber noch ein Weilchen. "Wenn wir Dinge verändern, brauchen wir aber eine gewisse Zeit dafür. Wir müssen die Marken entwickeln, in den Handel bringen und ausrollen. Das geschieht nicht in ein oder zwei Quartalen", sagte Knobel. Henkel hatte vor allem im ersten Quartal mit Lieferproblemen zu kämpfen, der Umsatz ging in der Kosmetik im ersten Halbjahr aus eigener Kraft um 2 Prozent zurück.

GESAMT-ROUNDUP: Porsche steigt aus Diesel aus

BERLIN - Nach Fahrverboten und sinkenden Diesel-Absatzzahlen zieht der Sportwagenbauer Porsche Konsequenzen. Als erster deutscher Autokonzern steigt die VW -Tochter aus dem Diesel aus. "Von Porsche wird es künftig keinen Diesel mehr geben", sagte Vorstandschef Oliver Blume.

GESAMT-ROUNDUP 2/Scheuer: Bis Ende der Woche Klarheit über Maßnahmen für Diesel

BERLIN - Die Bundesregierung will bis Ende dieser Woche mit den deutschen Autoherstellern Klarheit über weitere Maßnahmen gegen Diesel-Fahrverbote schaffen. "Wir wollen sehr zeitnah Entscheidungen treffen", sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer am Sonntagabend nach einem Treffen der Spitzen der Autoindustrie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Der CSU-Politiker sagte, es werde sehr konkret werden, es sei auch über Hardware-Nachrüstungen an älteren Dieselautos gesprochen worden.

Presse: Carl Zeiss AG erwartet Rekord-Umsatz

JENA/OBERKOCHEN - Kurz vor dem Ende des Geschäftsjahres 2017/2018 Ende September erwartet der Optik- und Elektronikkonzern Carl Zeiss AG einen Rekordumsatz. "Ob wir auch einen Rekordgewinn verbuchen können, wird von Währungseffekten auf den letzten Metern abhängen", sagte Vorstandschef Michael Kaschke der "Ostthüringer Zeitung" (Samstag). Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der baden-württembergische Konzern beim Umsatz erstmals die Fünf-Milliarden-Marke überschritten. Zeiss mit Sitz in Oberkochen (Ostalbkreis) unterhält an seinem Gründungsort in Jena in Thüringen Tochterunternehmen. Bis zum Jahr 2023 soll dort laut Kaschke ein Neubau für mehr als 300 Millionen Euro entstehen und Platz für 2500 Mitarbeiter bieten.

Gute Geschäfte mit Müll: Marktführer Remondis wächst kräftig

LÜNEN - Mit Müllabfuhren und Recycling hat Deutschlands größter Abfallkonzern Remondis im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld erlöst. Der Gesamtumsatz sei 2017 um 1,2 Milliarden Euro auf 7,3 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen aus Lünen (Nordrhein-Westfalen) auf Anfrage mit. Das ist ein Plus von rund 20 Prozent. Ein Teil davon geschah über Zukäufe. Auch Müllverbrennungen und andere Dienstleistungen bietet Remondis an.

Novartis plant Zulassungserweiterung für Lucentis bei Frühgeborenen

BASEL - Das schweizerische Pharmaunternehmen Novartis strebt für das Augenmittel Lucentis die Zulassung außerhalb der USA für die Behandlung der Frühgeborenen-Retinopathie an. Lucentis habe sich in der Phase III-Studie Rainbow als effizientes und gut verträgliche Behandlung für die Krankheit und als überlegen zur gängigen Laseroperation erwiesen, teilte Novartis am Samstag mit.

Klamme Lebensversicherer führen Millionenerträge an Mutterkonzerne ab

BERLIN - Die wegen drohender Finanzprobleme unter intensiverer Aufsicht stehenden deutschen Lebensversicherer haben nach Angaben der Bundesregierung weiter Gewinne an ihre Mutterkonzerne abgeführt. Allein im vergangenen Jahr haben die 34 betroffenen Versicherer 276 Millionen Euro über Gewinnabführungsverträge weitergeleitet, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervorgeht. 2016 beliefen sich Gewinnausschüttungen demnach auf 131 Millionen Euro, 2008 waren es 30 Millionen Euro.

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