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dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 09.11.2018 - 15.15 Uhr

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Nachrichtenagentur: dpa-AFX
09.11.2018, 15:20  |  358   |   |   

ROUNDUP: Thyssenkrupp mit erneuter Gewinnwarnung - Aktie bricht ein

ESSEN - Die Zeiten für den kriselnden Essener Industriekonzern Thyssenkrupp bleiben unruhig: Das Unternehmen, das erst vor kurzem nach einer Personalrochade an der Konzernspitze seine Aufspaltung beschlossen hatte, kappt abermals seine Prognosen für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr 2017/18. Zur Begründung führt der Konzern das Kartellverfahren wegen möglicher Absprachen bei den Stahlpreisen an. Dafür werden Rückstellungen gebildet. Hinzu kommt die problematische Situation in einzelnen Geschäften. An der Börse knickte die Aktie am Freitagmorgen ein.

ROUNDUP 2: Geringere Katastrophenschäden bescheren Allianz Gewinnsprung

MÜNCHEN - Europas größter Versicherer Allianz bleibt trotz zerstörerischer Wirbelstürme und Überschwemmungen bei seinen Gewinnplänen auf Kurs. "Es wäre keine Überraschung, wenn wir die obere Hälfte der Prognose erreichen", sagte Finanzchef Giulio Terzariol bei der Vorlage der Quartalszahlen am Freitag in München. Damit würde die Allianz im laufenden Jahr einen operativen Gewinn von 11,1 bis 11,6 Milliarden Euro erzielen - und damit mindestens so viel wie im Katastrophenjahr 2017. Ein Jahr nach der heftigen Hurrikan-Serie in den USA kam die Allianz bei den meisten Katastrophen im dritten Quartal eher glimpflich davon.

ROUNDUP: Volkswagen und Audi liefern im Oktober weniger Autos aus

WOLFSBURG/INGOLSTADT - Die Auslieferungen der Volkswagen -Kernmarke VW waren im Oktober weiter rückläufig. Weltweit sank der Absatz um 6,2 Prozent auf 516 900 Fahrzeuge, wie der Autobauer am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Grund dafür war nach Unternehmensangaben in erster Linie die anhaltende Kaufzurückhaltung in China. Die Verunsicherung der chinesischen Verbraucher aufgrund des Handelskonflikts mit den USA ließ den Absatz in dem für VW wichtigen Markt um 9,8 Prozent auf 274 100 Autos sinken.

ROUNDUP: Chinas Automarkt schwächelt weiter - Audi verkauft mehr

PEKING/WOLFSBURG/INGOLSTADT - Der Abwärtstrend auf dem chinesischen Automarkt hält auch im Oktober an. Nach Daten des Pkw-Verbands PCA sank die Zahl der verkauften Autos in dem für deutsche Autobauer wichtigen Absatzmarkt im Vergleich zum Vorjahr um 13,2 Prozent auf 1,98 Millionen Stück. Auch die China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) kommt laut Daten vom Freitag auf ein ähnliches Ergebnis. Damit knüpfte der Oktober nahtlos an den schwachen September an. Damals waren die Verkäufe laut PCA um 13,1 Prozent gefallen, der CAAM errechnete ein Minus von 12 Prozent.

ROUNDUP: Deutsche Pfandbriefbank tritt nach starkem Quartal auf Euphoriebremse

MÜNCHEN - Die Deutsche Pfandbriefbank wird erneut optimistischer für 2018, bleibt aber mit Blick auf die weitere Entwicklung vorsichtig. "Die Markt- und Wettbewerbsbedingungen in der gewerblichen Immobilienfinanzierung werden im kommenden Jahr noch anspruchsvoller werden", teilte die Bank am Donnerstagabend in München mit. Zudem erwartet der Vorstand höhere Kosten für die Refinanzierung des Kreditgeschäfts und rechnet mit zusätzlichen Aufwendungen für Investitionen und neue Auflagen.

ROUNDUP: IT-Dienstleister S&T spurtet durch - Prognose angehoben

LINZ - Der IT-Dienstleister S&T ist nicht zu bremsen. Die Digitalisierung der industriellen Produktion treibt das Wachstum der Österreicher weiter voran. Nach einem deutlichen Ergebniszuwachs im dritten Quartal zeigt sich das Unternehmen nun noch etwas optimistischer für das operative Ergebnis (Ebitda) im Gesamtjahr. Unternehmenschef Hannes Niederhauser sieht sein Unternehmen damit in der besten Startposition für die geplante weitere Umsatz- und Ergebnisbeschleunigung. "Die Wachstumsgeschichte der S&T ist noch nicht vorbei", sagte er am Freitag laut Mitteilung in Linz.

Lufthansa setzt Steigflug im Oktober fort

FRANKFURT - Gut ein Jahr nach der Pleite von Air Berlin hat die Lufthansa zum Herbstbeginn weiter zugelegt. Dank ihres vergrößerten Flugangebots und eines steigenden Ticketabsatzes beförderte die Kranich-Linie samt ihren Töchtern wie Swiss, Austrian Airlines und Eurowings im Oktober rund 13,2 Millionen Fluggäste und damit neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Freitag in Frankfurt mitteilte. Alle Airlines des Konzerns legten zu. Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 81,7 Prozent.

Abschreibungen verhageln Telecom Italia die ersten neun Monate des Jahres

ROM - Telecom Italia schreibt wegen der Folgen des harten Wettbewerbs in Italien Milliarden ab. Unter dem Strich stand dadurch in den ersten neun Monaten des Jahres ein Verlust von 800 Millionen Euro, wie das Unternehmen in der Nacht auf Freitag in Rom mitteilte. Ohne die Abschreibung wäre es ein Überschuss von 1,2 Milliarden Euro gewesen. Zudem verabschiedete sich der Telekomkonzern von der Zielsetzung für die Verschuldung.

ROUNDUP: LEG rechnet auch 2020 mit steigenden Mieten

DÜSSELDORF - Der Immobilienkonzern LEG profitiert wie auch seine Konkurrenten von der Wohnungsnot in Großstädten. Dort steigen die Mieten schon seit Jahren, und ein Ende ist aufgrund fehlender bezahlbarer Wohnungen derzeit nicht in Sicht. Deshalb rechnet LEG auch über die Jahre 2018 und 2019 hinaus mit anziehenden Mieten und mit mehr Gewinn. "Der erstmalige Ausblick für 2020 zeigt, dass wir auch für die kommenden Jahre von einer Fortsetzung des stabilen, nachhaltigen Wachstums ausgehen", sagte Unternehmenschef Thomas Hegel am Freitag bei der Vorlage der Quartalszahlen in Düsseldorf.

Innogy und britische SSE verhandeln Vertriebs-Fusion neu

ESSEN/LONDON - Der Energiekonzern Innogy und der britische Versorger SSE kehren an den Verhandlungstisch zurück. Wegen "eines verschlechterten Marktumfelds und regulatorischer Eingriffe" wollen die beiden Firmen die Fusion von Geschäftsteilen in Großbritannien neu diskutieren, teilte Innogy am Donnerstagabend mit. Dies schließe finanzielle Aspekte ein, hieß es weiter.

ROUNDUP/Kritik an Diesel-Kompromiss - Merkel: Schritt in richtige Richtung

BERLIN - Der neue Diesel-Kompromiss der Bundesregierung mit der deutschen Autoindustrie inklusive möglicher Hardware-Nachrüstungen stößt bei Umwelt- und Verbraucherschützern auf Enttäuschung. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vertreter der Branche sehen die Einigung, die die Luft in den Städten sauberer machen und weiteren Fahrverboten vorbeugen soll, dagegen zumindest als wichtiges Etappenziel. Details zur Umsetzung müssen noch geklärt werden.

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/mis

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