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Theo Waigel Waigel räumt Fehler bei Wiedervereinigung ein

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
14.04.2019, 14:26  |  1901   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU) hat Fehler im Prozess der deutschen Wiedervereinigung eingeräumt. "Wir haben vielleicht den Menschen zu wenig klargemacht, in welchem verheerenden Zustand die Wirtschaft der DDR war", sagte Waigel dem Radiosender "MDR Aktuell". Die DDR habe vor einem Kollaps gestanden.

Der CSU-Politiker warnte allerdings davor, die Wiedervereinigung schlechtzureden. In der zur Verfügung stehenden Zeit habe man die Grundsatzentscheidungen richtig getroffen. "Insofern stehe ich zu allem, was wir damals gemacht haben", sagte er. Insgesamt seien in den letzten 30 Jahren für die deutsche Einheit 2,5 Billionen Euro aufgewendet worden. "Das heißt, wir haben unsere Solidarität schon unter Beweise gestellt", sagte der CSU-Politiker weiter. "Wenn die Menschen in der früheren DDR sich vergleichen mit dem, was in Polen, in Ungarn, in Tschechien und in der Slowakei stattgefunden hat, dann stehen sie wesentlich besser da." Die Menschen dürften deshalb "ruhig auf das, was sie geleistet haben, stolz sein", so Waigel.


3 Kommentare

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Kommentare

Vielleicht habt ihr auch einfach nur mal vergessen uns euren eigenen desolaten Wirtschaftszustand zu vermitteln.

Die Wende kam für den "Westen" genau zur richtigen Zeit, den da bestand seit 10 Jahren schon Stillstand und das Leben aus der Substanz.

Deshal sollte ja zum damaligen Zeitpunkt das Sozialsystem reformiert werden.

Dann kam zum Glück die Wende und ein künstlicher Wirtschaftsaufschwung durch uns "Armhäusler" aus dem Osten.

Nicht mehr und nicht weniger,

mit Einheit hat das nix zu tun es ging euch nur um den Konsum

danach hätte man die Grenze am besten wieder geschlossen :-)

Das ist doch die Wahrheit.!
Formaljuristisch gibt es keine rechtsgültige Widervereinigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.

Denn die Vereinbarungen zur Widervereinigung wurden von illegitimen Anscheinregierungen getroffen, die gegen die Vorgaben des Grundgesetzes verstoßen haben. Dies betrifft sämtliche Wahlgesetze seit dem 14. August 1949 und alle daraus hervorgehenden Bundesregierungen und deren Gesetzesbeschlüsse und Veträge.

Somit ist Deutschland formaljuristisch kein Mitglieder der Nato, ebensowenig wurde kein legitimer EU-Beitritt jemals vollzogen.

Auch alle anderen Gesetze, die nach dem 14. August 1949 beschlossen wurden sind vollumfassend ungültig, weil sie durch Unrechtsregierungen zustande kamen, die wegen Verletzung der Grundrechte - insbesondere nach Massgabe Art. 19 (1) GG zustande gekommen sind - und desweitern auch gegen Art. 19 (4) des Grundgesetzes verstoßen.

Die Liste der grundgesetzwidrigen Akte die durch die illegitimen Anscheinregierungen getroffen wurden ist lang und de jure von weitreichenden Folgen für die Gesellschaft.

Demnach existiert die DDR nach wie vor, ebenso wie die Bundesrepublik Deutschland in den Grenzen vor dem 14. August 1949.

Die Dimensionen und Tragweite dieser faktischen Unrechtsentwicklungen seit dem 14. August 1949 in diesem Land haben enorme Folgen für die Gesamtgesellschaft und das System - nicht zuletzt auch die Natomitgliedschaft betreffend, die de jure ebensowenig existiert wie die Wiedervereinigung oder die EU-Mitgliedschaft.

Normalerweise sind alle Regierunsmitglieder und Bundestagsabegordnet für diese Unrechtsentwicklungen zur Verantwortung zu ziehen, vor allem wenn sie als Juristen davon eigentlich Kenntnis haben müssten, wovon man auch ausgehen muss.
Schon wieder für jedermann offensichtliche Fehler zugegeben. Dies natürlich erst, wenn man selbst nichts mehr zu befürchten hat.
Gibt´s eigentlich noch irgendetwas, das Politiker im Intresse des Volkes machen?

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