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Elektromobilität Deutsche verschmähen E-Autos – noch: „Nachfrage könnte ab 2020 stark zunehmen“

11.09.2019, 12:57  |  4670   |   |   

E-Autos haben in Deutschland bisher keinen leichten Stand. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) kommt der Kauf eines Stromers für zwei Drittel der Befragten Deutschen (64 Prozent) vorerst nicht in Frage. Wie sehen Auto-Experten die Zukunft von Elektroautos in Deutschland?

Peter Fuß, Partner bei EY, erklärte: „Die Verbraucher sind nach wie vor skeptisch bei elektrisch oder autonom fahrenden Fahrzeugen. Den Automobilherstellern und der Politik ist es bisher nicht gelungen, dem Großteil der Autokäufer den Mehrwert der E-Mobilität zu vermitteln. Im Gegenteil: Nach wie vor fehlt in Deutschland die nötige Infrastruktur. Elektroautos werden spätestens 2021 einen Anteil von fünf Prozent an den Neuzulassungen in Deutschland haben – dann werden deutlich mehr Ladesäulen benötigt.“

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Jürgen Pieper, Senior Advisor Automobil beim Bankhaus Metzler, sieht die Zukunft von Elektroautos in Deutschland durchaus positiv. Gegenüber wallstreet:online erklärte er: „Der Marktanteil [von E-Autos] in Deutschland ist noch klein, ca. 1,5 Prozent, aber das Wachstum ist mit >50 Prozent sehr hoch und auch höher als in Europa mit insgesamt rund 33 Prozent. Deutschland ist bestimmt nicht das Pionierland, und das Konsumverhalten ist eher konservativ, aber die Offenheit gegenüber dem E-Auto nimmt stark zu. Und dass, obwohl das Angebot entweder teuer (Tesla) oder wenig attraktiv (i3 und andere) ist. Mit der Welle neuer E-Autos und den stark verbesserten Batterien und dem (hoffentlich) schnell ausgebauten Ladenetz wird die Nachfrage ab 2020 stark zunehmen.“

Die Studie von EY zeigt, dass die geringe Reichweite und hohe Kosten von E-Autos sowie die schlechte Ladeinfrastruktur Hauptursachen für das geringe Verbraucherinteresse der Deutschen sind. Eine klare Mehrheit der 2.500 Befragten will sich deshalb beim nächsten Autokauf für eine konventionelle Antriebsart entscheiden: 32 Prozent wollen einen Benziner kaufen und 21 Prozent einen Diesel. Lediglich neun Prozent wollen sich ein reines Elektroauto zulegen.

Jüngere Konsumenten stehen der Elektromobilität deutlich offener gegenüber als ältere, so das Ergebnis der EY-Studie. 33 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und sogar 43 Prozent der 30- bis 39-Jährigen finden Stromer interessant und würden diese auch fahren. Bei älteren Verbrauchern (50-64 Jahre) sind es lediglich 24 Prozent. In der Generation 65+ können sich sogar nur 15 Prozent für Elektroautos begeistern.

Langfristig könnten sich die Investitionen der Autobranche in E-Mobilität jedoch auszahlen, davon ist Peter Fuß von EY überzeugt: „Die Automobilindustrie steckt derzeit in einer Gewinnkrise – unter anderem bedingt durch die Milliardeninvestitionen in die Elektromobilität und das autonome Fahren“. Und weiter: „Die Ergebnisse zeigen aber, dass sich die Investitionen lohnen können, da vor allem die jüngeren Verbraucher durchaus Interesse an den neuen Technologien haben. Jetzt gilt es für die Autohersteller, ihre Karten richtig auszuspielen.“

Autor: Ferdinand Hammer

 

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Kommentare

geringe Reichweite und teuer ! Die Batterieeinheit wiegt etwa 540 kg beim Tesla, gibt aber auch Reichweite. 80KWH Akku kostet etwa 9000,-- Euro. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass Batterien heutiger Bauart nach ca. acht Jahren das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben. Nach diesem Zeitraum stellen Batterien aber nicht einfach ihren Dienst ein. Mit Ende des Lebenszyklus ist in der Regel erst einmal die Reduzierung der Leitungsfähigkeit auf 70-80% der ursprünglich verfügbaren Batteriekapazität gemeint.

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