Verdrängend, verrückt und irrational Aktionäre, bitte aufwachen! - Börsenboom blendet reale Zombiewirtschaft aus – Wie Anleger dem Irrsinn jetzt entkommen können

28.05.2020, 17:01  |  39403   |   |   

Schlagzeilen wie "Börsen verdrängen alle Sorgen" (boerse.ARD.de) auf der einen und "Vier Millionen Arbeitslosenmeldungen in den USA – Konjunktur bricht deutlich ein" (Handelsblatt) auf der anderen Seite passen nicht zusammen. Die Schere zwischen hohen Börsenkursen und dem Zustand der Realwirtschaft geht leider weit auf – Zeichen für einen möglichen Crack-up-Boom – zu Deutsch: "Katastrophenhausse".

Smart Investor im Juni: Crack-up-Boom

In der Titelgeschichte des neuen Smart Investor 06/2020 widmet sich unsere Partnerredaktion um Ralf Flierl und Ralph Malisch dem Crack-up-Boom als Folge grassierender staatlicher Interventionen und Gelddruckerei durch die Notenbanken.

Schon einmal, im April 2009, zierte das Thema eine Smart Investor-Titelseite, kurz nachdem die Märkte ihre Tiefs der Finanzkrise 2008/09 erreicht hatten. Das Wesen eines solchen Booms lässt sich alltagssprachlich so zusammenfassen: Operation gelungen, Patient tot. Das hat ausnahmsweise einmal nichts mit Corona zu tun, sondern mit den Folgen einer übermäßigen Geldschöpfung. Gelingen können diese Operationen nämlich nur nominal, der schöne Schein stimmt also. Real geht es dagegen immer weiter bergab. Die deutsche Bezeichnung "Katastrophenhausse" bringt es auf den Punkt. Ein Grund zum Feiern ist der Crack-up-Boom jedenfalls nicht.

Zombiewirtschaft

Nach der Finanzkrise zeigte sich dagegen schließlich ein anderes Phänomen, das ebenfalls wohlstandsvernichtend wirkt – die voranschreitende Zombifizierung der Wirtschaft, deren Endpunkt noch immer nicht erreicht ist. Dahinter steckt der untaugliche Versuch einer fortgesetzten Systemrettung, der nicht mehr als überteuerte Kosmetik war. Mit dieser schweren Hypothek finden wir uns nun inmitten des Lockdowns wieder.

Must Have

Mit physischem Gold kann man in dieser Situation eigentlich nichts falsch machen. Das zumindest denkt Egon von Greyerz, der auf eine jahrzehntelange Erfahrung im Edelmetallbereich zurückblickt und noch erhebliche Probleme an den Finanzmärkten erwartet. Corona sei für ihn dabei nur der Auslöser. Das eigentliche Problem sei die exorbitante Verschuldung.

Anlegen lassen

Wer sich nicht selbst um die Details der Geldanlage kümmern will, dürfte bei Beteiligungsgesellschaften fündig werden. Traditionell gibt es in der Smart Investor-Juni-Ausgabe den großen Überblick über die börsennotierten Beteiligungsgesellschaften, inklusive großer Tabelle und allen wichtigen Kennzahlen. Wer sind die Auf- und wer die Absteiger unter den Großen, den Kleinen, den Internationalen und den Themenspezialisten.

Dies und vieles mehr im neuen Smart Investor 6/2020.



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