DAX-FLASH: Weitere Gewinne erwartet - Nach-Corona-Crash-Hoch im Blick
Foto: Boris Roessler - dpa

DAX-FLASH Weitere Gewinne erwartet - Nach-Corona-Crash-Hoch im Blick

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.07.2020, 07:15  |  537   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt dürfte es getrieben von positiven Vorgaben aus den USA und der Spekulation auf eine wirtschaftliche Erholung zum Wochenauftakt zunächst weiter nach oben gehen. Zudem haben die ersten Eckdaten von Unternehmen die Hoffnung genährt, dass sich die Corona-Krise nicht so stark auf die Ergebnisse der Unternehmen auswirkt wie zunächst befürchtet. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start auf 12 785 Punkte und damit 1,20 Prozent höher als am Freitagschluss. Das Nach-Corona-Crash-Hoch von 12 913 Punkten Anfang Juni bleibt als Ziel im Fokus.

Zum Wochenauftakt stehen keine wichtigen Konjunkturdaten an, die den Investoren neue Impulse geben könnten. So sind die Märkte weiter hin- und hergerissen zwischen der sich weiter verschärfenden Corona-Lage in den USA und zuletzt wieder ermutigerenden Konjunkturdaten. Zudem hatten in den vergangenen Tagen kurz vor der anstehenden Berichtssaison hierzulande bereits Konzerne wie BASF , Covestro , die Deutsche Post oder SAP mit ihren Eckdaten positiv überrascht.

Am Wochenende reihte sich der Spezialchemiekonzern Evonik in diese Riege ein. "Die Geschäfte sind im zweiten Quartal besser gelaufen, als noch im Mai angekündigt", sagte Unternehmenschef Christian Kullmann der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "So profitierte unser Geschäft mit Zusatzstoffen für Tierfutter (Methionin) von der steigenden Geflügel-Nachfrage. Zudem werden uns Zusatzstoffe für Desinfektionsmittel, Hygieneartikel und Zahnpasta aus der Hand gerissen." In der Krise gebe es ein steigendes Hygiene-Bedürfnis.

Der Dax hatte den Freitagshandel mit einem Plus von etwas mehr als ein Prozent auf gut 12 633 Punkte beendet und damit auch auf Wochensicht zugelegt. Damit legte der Index seit dem Corona-Crash-Tief Mitte März mehr als 50 Prozent zu und es fehlen ihm nur noch wenige Prozentpunkte bis zum Stand, den er vor dem Einbruch innehatte./zb/ag/jha/

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