dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
27.09.2020, 20:35  |  477   |   |   

GESAMT-ROUNDUP: China 'rettet' Autobauer - Keine neuen Verbrenner nach 2035?

PEKING/MÜNCHEN - Deutsche Autobauer müssen mehr tun, um bei der rasanten Entwicklung von Elektroautos mitzuhalten. In dem Boom auf dem "Leitmarkt" in China fehlen ihnen die Produkte, auch könnte die Wende zur E-Mobilität in Deutschland schneller kommen als bisher erwartet. So sprachen sich der Chef des Umweltbundesamtes (UBA), Dirk Messner, und auch CSU-Chef Markus Söder für ein Zulassungsverbot für Autos mit Verbrennungsmotoren wie in Kalifornien ab 2035 aus.

ROUNDUP 2: Sanierer von der Deutschen Bank wird neuer Commerzbank-Chef

FRANKFURT - Der Deutsche-Bank-Manager Manfred Knof soll die Commerzbank zurück in die Erfolgsspur führen. Die einstimmige Entscheidung des Aufsichtsrats vom Samstag ist ein deutliches Signal: Statt die Nachfolge des zum Jahresende ausscheidenden Konzernchefs Martin Zielke intern zu regeln, soll ein externer Kandidat für frischen Wind bei dem Frankfurter MDax -Konzern sorgen.

ROUNDUP/Ex-Vorstandschef macht Rückzieher: Kein Zetsche-Comeback bei Daimler

STUTTGART - Das angepeilte Comeback von Ex-Vorstandschef Dieter Zetsche beim Autobauer Daimler hat sich zerschlagen. Nach anhaltender Kritik von Investorenseite an diesen Plänen macht der einstige Topmanager einen Rückzieher - und eröffnet beim Stuttgarter Konzern damit die Suche nach einem neuen Chefaufseher, der den scheidenden Amtsinhaber Manfred Bischoff von 2021 an ablösen soll. Zetsche begründete seinen überraschenden Entschluss in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" damit, dass er von einigen Investoren von vorneherein "nicht als Hoffnungsträger, sondern als Belastung" angesehen werden würde - "nein, das brauche ich nicht".

Laserspezialist LPKF erhält Großauftrag für Solarsparte

GARBSEN - Der Laserspezialist LPKF hat einen Großauftrag für seine wichtige Solarsparte eingeheimst. Das Volumen des mit einem Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen abgeschlossenen Rahmenvertrages dürfte bei mindestens 18 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am frühen Sonntagabend in Garbsen mit. Umsätze aus der Übereinkunft würden ab dem zweiten Quartal 2021 und bis in das Jahr 2022 erwartet. Über Einzelheiten des Rahmenvertrags sei Stillschweigen vereinbart worden.

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