Aktien Frankfurt DAX hadert mit dem hohen Kursniveau – Pandemie stellt Marktgesetze auf den Kopf

Gastautor: Jochen Stanzl
25.11.2020, 17:08  |  596   |   |   

Es ist schon ein Treppenwitz der Geschichte, dass das von Noch-Präsident Donald Trump für den Dow Jones ausgegebene Ziel von 30.000 Punkten in dem Moment erreicht wurde, als er den Weg für seinen Nachfolger freimachte.

Der Anstieg über die runde Marke hat aber auch eine gewisse Signalwirkung für Anleger. Die Old Economy kommt langsam wieder zurück, die Normalisierung schreitet voran. 
 
Bisher ging es in diesem Jahr an der Börse vor allem um die großen Technologieaktien. Jetzt breitet sich die Stärke der Rally weiter aus, die Marktbreite nimmt zu. Das ist ein gutes Zeichen. Das könnte auch ein Grund für Investoren sein, dem Anstieg an der Wall Street weniger skeptisch gegenüberzustehen. Wenn nur wenige große Aktien aus nur einem Sektor einen Anstieg des Gesamtmarktes tragen, dann wird dieser anfälliger für Korrekturen. Das aber wird mit jedem guten Tag im Dow Jones nun weniger ein Problem. 
 
Technologieaktien gelten mittlerweile als defensive Werte, die dann angesteuert werden, wenn die Probleme in der Pandemie wieder größer werden. Die mutigen greifen bei zyklischen Aktien zu, wenn sich die Pandemie zu bessern scheint. Aktuell sind die Marktgesetze quasi auf den Kopf gestellt.

Der Deutsche Aktienindex hadert noch mit dem in der Impfstoff-Euphorie erreichten Kursniveau und kommt trotz der Rally an der Wall Street nicht so richtig voran. Aber solange Gewinnmitnahmen in großem Stil weiter ausbleiben und die Marke von 13.050 Punkten hält, bleibt aus technischer Sicht die Welt in Ordnung. 



DAX jetzt über den Testsieger (Finanztest 11/2020) handeln, ab 0 € auf Smartbroker.de

Diesen Artikel teilen


ANZEIGE

Broker-Tipp*

Über Smartbroker, ein Partnerunternehmen der wallstreet:online AG, können Anleger ab null Euro pro Order Wertpapiere erwerben: Aktien, Anleihen, 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag, ETFs, Zertifikate und Optionsscheine. Beim Smartbroker fallen keine Depotgebühren an. Der Anmeldeprozess für ein Smartbroker-Depot dauert nur fünf Minuten.

Lesen Sie das Buch von Jochen Stanzl*:

* Wir möchten unsere Leser ehrlich informieren und aufklären sowie zu mehr finanzieller Freiheit beitragen: Wenn Sie über unseren Smartbroker handeln oder auf einen Werbe-Link klicken, wird uns das vergütet.


ANZEIGE


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Aktien Frankfurt DAX hadert mit dem hohen Kursniveau – Pandemie stellt Marktgesetze auf den Kopf Es ist schon ein Treppenwitz der Geschichte, dass das von Noch-Präsident Donald Trump für den Dow Jones ausgegebene Ziel von 30.000 Punkten in dem Moment erreicht wurde, als er den Weg für seinen Nachfolger freimachte.

Anzeige

Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel