Markus Krall und Marc Friedrich – der CRASH kommt…

Gastautor: Daniel Saurenz
27.11.2020, 20:46  |  1452   |   |   

2021 kommt der Crash! Dann beginnt die große Neuordnung der finanziellen Welt. Gut, der Crash sollte 2020 kommen. Und 2019. Und 2018. Und 2017 (der Draghi-Crash kam leider nie..)…undundundundund…Dann halt 2021…Wir können gerne wetten, dass Ende 2021 es heißen wird, dass 2022 der Crash kommt. Natürlich nicht für Marc Friedrich und Dr. Markus Krall. Die haben dann wieder richtig Geld verdient und zwar respektabel gut, in dem sie viele viele Leser in den Crash quatschen. Gutes Marketing, da muss man den Hut ziehen. Und im Fondsbereich gilt ein dickes Kompliment Dirk Müller. FAZ und Capital haben analysiert, dass seine Anleger seit Jahren ausser im Schnitt 3% Gebühren pro Jahr nichts verdient haben. Gar nichts. Geld einfach verbrannt im Fonds. Jährlich 3%. Aber – man wird gut unterhalten, wenn man es mag. Die Analysen sind auch durchaus mit Hand und Fuß. Aber – die Schlussfolgerung für das Investieren klappt nicht. Der Fonds – minus 15% seit dem DAX-Tief im März und der DAX seither plus 60%. Das ist die nackte Wahrheit.

Und vielleicht kommt ja der Crash. Wer weiß. Wir wagen da keine Prognose, sondern  machen das, was wir immer tun. Wir handeln nach Stimmung am Markt und Behavioral Finance – unter www.feingold-academy.com/boersendienst erklären wir mehr. Und was haben wir im März empfohlen, als die Crash-Propheten VERKAUFEN schrieen? Nun – hier könnt Ihr es transparent sehen. Unser Auftritt bei n-tv 5 Tage vor dem DAX-Tief im März.... Wenn die Stimmung zu gut ist, erhöhen wir die Cash-Quote. Ist sie sehr schlecht, kaufen wir wie bei 8.500 und bei 11.500 voll ein. Das zeigt die Performance unserer Depots. Vorbilder dafür? Gibt es. Bert Flossbach zum Beispiel. Top-Vermögensverwalter, wir haben noch nie Unfug von ihm gehört. Kein Crash-Gerede, keine Wahrsagerei a la Krall, sondern intelligente Analysen. Markus Koch an der Wall Street – guter Börsenerklärer, er macht das prima. Oder Joachim Goldberg mit seinen Sentiment-Analysen – phantastisch. Für Anleger zeigen die nächsten Jahre: Zinsen sind nicht drin.

Mit Pessimismus und negativen Einstellungen verkauft man Vorträge oder auch Zeitschriften. Mag sein. Geld verdient man mit Investieren. Als Börsianer. Nicht als Crash-Prophet. Die haben noch nie langfristig Rendite abgeworfen. Denn eines steht ihnen immer entgegen: Aktien bringen 7% im Schnitt jährlich und die Notenbanken geben immer den Takt vor. Da können die Crash-Propheten noch so zetern und jammern. Es wird weder FED noch EZB beeindrucken.



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