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Monega "Wir werden auch 2022 noch einmal ein gutes Aktienjahr sehen" / Christian Finke, Geschäftsführer der Monega KAG, über die Entwicklung an den Kapitalmärkten in 2022

Köln (ots) - Für viele Anleger war 2021 ein erfolgreiches Jahr. Nach dem Start
der Impfkampagne und einem unbeschwerten Sommer herrschte an den Börsen
Aufbruchstimmung. Doch dann bereiteten eine Reihe von Störfaktoren Sorgen: Neben
dem Auftreten neuer Virusvarianten stockten die Lieferketten, Chips und
Vorprodukte fehlten in der Produktion, die Preise für Industriemetalle, Öl und
Gas verteuerten sich kräftig. Viele dieser Störfaktoren werden uns auch noch im
neuen Jahr erhalten bleiben und die Inflationsraten beeinflussen. Dennoch stehen
die Wachstumsampeln für 2022 auf grün, wovon vor allem die Aktienmärkte
profitieren könnten. In Erwartung einer unterjährig kräftigen Volatilität
empfehlen wir insbesondere Sparpläne auf Aktienanlagen. Auf der Rentenseite
können dänische kündbare Pfandbriefe, aber auch der Credit-Bereich interessante
Anlagesegmente sein.

Unser Ausblick für die Anlageklassen im Einzelnen:

Die Voraussetzungen für ein weiteres ordentliches Aktienjahr 2022 sind vorhanden

Die Aktienmärkte profitieren immer noch von sehr niedrigen Zinsen und einem
gleichzeitig kräftigen volkswirtschaftlichem Wachstum. Die Gewinnentwicklung der
Unternehmen ist aktuell gut und sollte auch im laufenden Jahr gut bleiben, wir
rechnen mit einem Plus von 8-10 Prozent bei den Gewinnen. Unterschiede gibt es
bei den Bewertungsniveaus in den einzelnen Regionen. Während Deutschland und
Europa bei den klassischen Bewertungskennziffern wie Kurs-/Gewinn-Verhältnis,
Kurs-/ Umsatz-Verhältnis oder Kurs-/Buchwertverhältnis nicht zu teuer, zum Teil
sogar günstig sind, ist die Aktienbewertung in den USA mittlerweile - je nach
Kennziffer - sehr hoch. Zwar stützen dort auch die staatlich finanzierten
Konjunkturprogramme, aber trotzdem sind die US-Aktienmärkte auf einem historisch
hohen Bewertungsniveau. Zusammen mit dem Gegenwind, der amerikanischen Aktien
von der Zinsseite entgegenbläst, scheinen uns die europäischen Werte mehr
Chancen zu bieten. Allerdings könnte auch hierzulande die Volatilität ansteigen,
wenn die EZB sich zu einem Kurswechsel entschließt. Die Emerging Markets haben
zuletzt wieder schwächer abgeschnitten als die entwickelten Aktienmärkte; eine
Entwicklung, die schon seit 2010 zu beobachten ist. Robuste Rohstoffpreise und
keine allzu hohen Verschuldungskennziffern sollten den Emerging Markets
allerdings eine gewisse Stabilität geben.

Zinsentwicklung belastet Rentenmärkte

Mit Rentenwerten einen auskömmlichen Ertrag zu erwirtschaften, wird auch 2022
nicht einfach sein. Die Fed hat angesichts der stark gestiegenen Teuerung, die
im Dezember mit 7 Prozent zum Vorjahresmonat den höchsten Stand seit 40 Jahren
in den USA erreicht hat, bereits angekündigt, dass sie ihre Zukäufe von Anleihen
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Nachrichtenagentur: news aktuell
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