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    Clean Tech Aktien  1377  0 Kommentare Grüner Aufschwung: Diese Unternehmen & Sektoren profitieren vom EU-Green-Deal

    Der EU-Green-Deal verlangt einen massiven Umstieg, um Klimaneutralität zu erreichen: Welche Unternehmen und Sektoren werden davon profitieren?

    Der European-Green-Deal verspricht in den kommenden zehn Jahren massive Investitionen in grüne Energietechnologien, nachhaltige Landwirtschaft, Batterierecycling und die Förderung von grünem Wasserstoff.

    Über die Grenzen Europas hinaus können auch ausländische Unternehmen, darunter australische und kanadische, vom Europäischen Grünen Deal profitieren.

    Der European-Green-Deal besteht aus einer Reihe politischer Initiativen, die die EU auf einen grünen Übergang ausrichten und das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 erreichen sollen.

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    Zu den wichtigsten politischen Initiativen gehören die „Farm to Fork Strategy“ (vom Hof auf den Teller), die „European Industrial Strategy“, der „Clean, affordable and secure energy action plan“ (Aktionsplan für saubere, erschwingliche und sichere Energie), sowie der „Industrial strategy for a clean and circular economy“ (Industriestrategie für eine saubere und kreislauforientierte Wirtschaft).

    Um die Ziele des Europäischen Grünen Deals zu erreichen, hat die Kommission zugesagt, in den kommenden zehn Jahren mehr als 1 Billion Euro für nachhaltige Investitionen bereitzustellen.

    Diese Investitionen werden in verschiedene Sektoren fließen und voraussichtlich globalen Unternehmen mit Niederlassungen in Europa zugutekommen, wie beispielsweise:

     

    Provaris Energy Ltd (ASX: PV1; FWB: WS90)

    Provaris Energy ist ein in Australien ansässiges Unternehmen, das einzigartige, sichere und energieeffiziente integrierte Wasserstoffversorgungsketten für den asiatischen und europäischen Markt entwickelt.

    Der Wettbewerbsvorteil von Provaris liegt im geistigen Eigentum, das für die Speicherung und den Transport von "komprimiertem" grünem Wasserstoff entwickelt wurde und auf bewährter Kompressionstechnologie basiert. Dies umfasst auch die geschützte Entwicklung von Wasserstofftankern, die für den Transport großer Mengen Wasserstoff ausgelegt sind (H2Neo & H2Max), sowie Speicherlösungen für Binnenschiffe (H2Leo).

    Erst kürzlich erklärte die EU-Kommission, Wasserstoff spiele eine Schlüsselrolle im europäischen Green Deal und im REPowerEU-Plan. Die verstärkte Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff, Ammoniak und anderen Rohstoffen werde die Dekarbonisierung unseres Energiesystems beschleunigen und die Abhängigkeit der EU von fossilen Brennstoffen, die aus Russland importiert werden, verringern. Dafür hat sie eine Strategie entwickelt, die darauf abzielt, die Entwicklung von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien zu beschleunigen, damit er bis 2050 integraler Bestandteil der Energieversorgung der Region wird.

    Bis 2030 plant die EU zudem 10 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff selbst zu produzieren, wird aber dennoch 10 Millionen weitere Tonnen importieren müssen. Diese werden voraussichtlich aus naheliegenden Ländern wie Norwegen kommen, die über große Vorkommen erneuerbarer Energien verfügen.

    Ein großes Problem im Zusammenhang mit Wasserstoff war die Frage, wie er effektiv und effizient transportiert werden kann.

    Es gibt drei Hauptmethoden für die Speicherung und den Transport von Wasserstoff: komprimiert, verflüssigt und in fester Form, wie zum Beispiel in Ammoniak. Das Hauptproblem beim Transport von Wasserstoff in Form von Ammoniak oder Flüssigkeit besteht in dem erheblichen Energieverlust von ca. 50%. Provaris Energy hat ein Verfahren entwickelt, bei dem der Energieverlust nur 20 % beträgt.

    Akteure in der Wasserstoffbranche erkennen das Potential von Provaris, so auch bspw. Norwegian Hydrogen, ein privates norwegisches Unternehmen mit der Vision, grünen Wasserstoff zu produzieren und an Schiffe zu liefern, die durch die Fjorde fahren. Das fehlende Element in diesem Prozess war ein effizienter Transport, der nun von Provaris Energy bereitgestellt werden soll. Die beiden Unternehmen arbeiten gemeinsam am 270-MW-Projekt FjordH2, Norwegens größter Produktionsanlage für grünen Wasserstoff - eine Großanlage mit einer Produktionskapazität von 40.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr.

    Im August 2023 erhielt das norwegische Unternehmen Prodtex AS den Auftrag, gemeinsam mit den Schiffsklassifikationsgesellschaften ABS und DNV sowie SINTEF, Norwegens führender unabhängiger Forschungsorganisation, einen Prototyp eines maßstabsgetreuen Druckwasserstofftanks zu entwerfen, bauen und testen. Außerdem wird ein Joint Venture gegründet, um eine innovative Produktionsanlage für Wasserstofftanks zu entwickeln, die Wasserstoffladetanks für die erste Flotte von Provaris H2Neo-Transportschiffen und H2Leo-Speicherschiffen sowie kleine Tanks für Speicherung an Land liefert.

    Provaris Energy hat erklärt, dass ihr Schiff in der Lage wäre, 300 bis 600 Tonnen Wasserstoff zu speichern und das zu Kapitalkosten von 180.000 bis 270.000 Euro pro Tonne. Im Vergleich dazu belaufen sich die Kosten für Hochdruckspeicher an Land auf €600.000 bis €1.300.000 pro Tonne. Zusätzlich könnte die Speicherkapazität auf bis zu 2.000 Tonnen erweitert werden.

    Die massiven europäischen Investitionen in grünen Wasserstoff, wie die kürzlich angekündigte EU-Förderung von 17 Milliarden Euro für 80 Wasserstoffprojekte in der gesamten EU, kommen Provaris dabei sehr gelegen. Im Oktober dieses Jahres vereinbarten die EU-Mitgliedsstaaten, dass bis 2030 42% des von der Industrie verwendeten Wasserstoffs aus erneuerbaren Energien stammen müssen.

    Provaris Energy scheint in einer idealen Position zu sein, um von der Investitionswelle in grünen Wasserstoff und den damit einhergehenden Transport- und Speichermöglichkeiten zu profitieren.

     

    ClearVue Technologies Ltd (ASX: CPV; FWB: CKJ)

    ClearVue Technologies ist ein australisches Unternehmen für intelligente Baumaterialien, das eine fortschrittliche Glastechnologie entwickelt hat. Die Glastechnologie erhält die Transparenz des Glases, um die Ästhetik des Gebäudes zu bewahren und erzeugt gleichzeitig Strom. Damit kann die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert und die CO2-Emissionen verringert werden.

    ClearVue scheint in der perfekten Position zu sein, da die weltweiten Bemühungen zur Erreichung der Klimaneutralität einen Anstoß zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden, zur Senkung der CO2-Emissionen und zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien geben.

    ClearVue nutzt Nano- und Mikropartikeltechnologien, um Elemente des einfallenden Lichts intern zu streuen, umzuverteilen und an die Kanten der Glasscheibe zu reflektieren. Dort wird es mithilfe monokristalliner Photovoltaik-Module (Silizium) gesammelt.

    Die patentierte Lösung verhindert, dass überschüssige Wärme und unerwünschte Sonnenstrahlung (UV- und Infrarotstrahlung) ins Gebäude eindringen. Diese Wellenlängen werden auf die Ränder der Glasscheibe umgeleitet, wo sie durch PV-Solarzellen zur Erzeugung sauberer Energie genutzt werden.

    Die Technologie ist vielseitig einsetzbar, wie bspw. in Fenstern, Oberlichtern, Vorhangfassaden oder Gewächshäusern.

    Gebäude sind für 40 % des EU-Energieverbrauchs verantwortlich und verursachen 36 % aller EU-Treibhausgasemissionen, was sie damit zu den Größten Verbrauchern der EU macht. Der Kommission ist dies bewusst, weswegen sie vorgeschrieben hat, dass bis 2030 alle neuen Gebäude, die von öffentlichen Behörden genutzt werden oder sich in deren Besitz befinden, emissionsfrei sein müssen.

    ClearVue hat kürzlich demonstriert, dass seine Isolierglas-Einheiten der zweiten Generation (IGU) in Massenproduktion hergestellt werden können, um ein kostengünstigeres Produkt für den Endkunden herzustellen. Das Unternehmen befindet sich derzeit in Verhandlungen mit mehreren weltweiten Partnern für Fertigungslizenzen.

    Das Lizenzmodell von ClearVue bietet ihnen die Möglichkeit, schnell und effizient zu skalieren, ohne dass dabei erhebliche Investitionen in Infrastruktur, Personal oder Betriebskosten erforderlich sind.

    Eine zentrale Säule des European Green Deals ist der im Mai 2022 eingeführte REPowerEU-Plan. Dieser Plan baut auf den Vorschlägen von Fit for 55 auf und zielt darauf ab, die Treibhausgasemissionen bis 2030, um mindestens 55 % zu senken. Die Nutzung von Solarenergie wird ein entscheidender Bestandteil des RePowerEU-Ziels sein. Das Investitionsvolumen ist beträchtlich. Bis zu 20 Milliarden Euro an neuen Zuschüssen und bis zu 225 Milliarden Euro an Darlehen sind geplant.

    Der Ausbau der Photovoltaik ist ein wesentlicher Bestandteil der REPowerEU-Ziele und die EU hat sich verpflichtet, den Einsatz von Solartechnologien zu beschleunigen. Das Ziel besteht darin, bis 2025 mehr als 320 GW Photovoltaik zu installieren und bis 2030 fast 600 GW zu erreichen. Dies eröffnet Unternehmen wie ClearVue zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen und einen Beitrag zu leisten.

    ClearVue präsentierte vor Kurzem die betriebsfähige Umsetzung ihrer Technologie in Luxemburg, im Rahmen einer Demonstrationsveranstaltung. Zu den Teilnehmern gehörten eine Gruppe von Führungskräften großer Bauunternehmen sowie der luxemburgische Wirtschaftsminister Franz Fayot und der Energieminister Claude Turmes.

    ClearVue's Technologie kann ein Glasgebäude in ein Solaranlage verwandeln, die dort Energie erzeugt, wo sie benötigt wird. Das Unternehmen hat die Vision, dass Glas in der Zukunft nicht mehr nur ein Bauelement ist, sondern auch als erneuerbare Energiequelle dient.

     

    Neometals Ltd (ASX: NMT; FWB: 9R9)

    Ein wesentlicher Aspekt des EU Green Deals betrifft das Recycling von Batterien - eine Schlüsselkomponente für die Kreislaufwirtschaft.

    In diesem Jahr wurde die EU-Batterieverordnung vom EU-Parlament verabschiedet. Dies ist die erste EU-Verordnung, die einen ganzheitlichen Lebenszyklusansatz verfolgt. Sie behandelt und schreibt – von der Beschaffung, über die Herstellung, bis hin zur Nutzung und zum Recycling – alle Phasen in einem einzigen Gesetz fest.

    Unternehmen, die von diesem Trend profitieren werden, sind diejenigen, die als First-Mover in der Batterierecycling-Technologie einen klaren Vorsprung vor zukünftigen Mitbewerbern haben, so wie das in Australien ansässige Unternehmen Neometals Ltd.

    Die EU-Batterieverordnung sieht vor, dass mindestens 50 % des Lithiums in Altbatterien bis 2027 und 80 % bis 2031 zurückgewonnen werden sollen. Darüber hinaus werden für in der EU hergestellte oder verkaufte Elektrofahrzeugbatterien verbindliche Werte für den Recyclinganteil festgelegt. Bis 2030 muss jede in der EU verkaufte EV-Batterie die folgenden Anteile an recyceltem Material enthalten: 16% Kobalt, 85% Blei, 4% Lithium und 4% Nickel.

    Neometals Ltd. und sein deutscher Joint-Venture-Partner SMS Group haben ein gemeinsames Unternehmen - Primobius - gegründet, um Recyclinganlagen für Elektroautos weltweit zu vermarkten, lizenzieren und entwickeln.

    Primobius hat ein zweistufiges Verfahren für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien (LIB) entwickelt, das eine Kombination aus effizienten, kohlenstoffarmen, mechanischen und hydrometallurgischen Prozessen nutzt. Die erste Demonstrationsanlage in Hilchenbach, Deutschland, ist nun in Betrieb und Primobius hat bereits die ersten Verkäufe auf Spot-Basis an mehrere globalen Abnehmer getätigt.

    Mercedes Benz hat Primobius als Technologiepartner für seine in Kuppenheim (Deutschland) entstehende Batterierecyclingfabrik ausgewählt hat.

    Jörg Burzer, Mitglied des Aufsichtsrats der Mercedes-Benz Group AG, sagte bei der Grundsteinlegung für das Werk: „Mercedes-Benz verfolgt mit Blick auf die Ressourcenschonung ein klares Ziel: Maximale Kreislaufwirtschaft bei allen verwendeten Rohstoffen. Das nachhaltige Batterierecycling ist dabei ein wesentlicher Faktor – und zwar weltweit. Mit unserer neuen Recyclingfabrik am Standort Kuppenheim steigern wir die Recyclingquote auf mehr als 96 Prozent […]“

    Bei einem Versuch im Jahr 2023 zur Entwicklung eines neuen Lithiumextraktionsverfahrens wurden Gewinnungsraten von über 93 % erzielt, wobei Lithiumfluorid (LiF) mit einer Reinheit von 95 % ausgefällt wurde. Primobius hat großes Interesse am Markt für Lithiumelektrolyte für sein LiF-Produkt erfahren und wird Muster für globale Kunden bereitstellen.

    Die Recycling-Anforderungen für Lithium-Ionen-Batterien (LIB) gemäß der EU-Batterieverordnung wurden mühelos erfüllt. Dabei wurden herausragende Versuchsergebnisse erzielt, mit Rückgewinnungsraten von mehr als 95 % für Nickel und Kobalt.

    Neometals ist weltweit führend bei der Nutzung firmeneigener Technologien zur Schaffung nachhaltiger Lieferketten für wichtige Batteriemetalle, die kaum von traditionellen Bergbaumethoden abhängig sind und die globale Energiewende unterstützen.

    Damit befindet sich das Unternehmen in einer ausgezeichneten Position, um durch bereits bestehende Joint Ventures und Partnerschaften zu expandieren und ein bedeutender Akteur in der Kreislaufwirtschaft für Batteriematerialien zu werden.

     

    Wide Open Agriculture (ASX: WOA; FWB: 2WO)

    Im Rahmen des EU Green Deals werden über 10 Milliarden Euro für die "Farm to Fork"-Strategie bereitgestellt. Die Strategie umfasst 27 Schlüsselbereiche und zielt darauf ab, die EU auf ein gesünderes, nachhaltigeres Lebensmittelsystem umzustellen und die biologische Vielfalt zu schützen.

    Dies sind auch die Ziele eines australischen Unternehmens - Wide Open Agriculture (WOA). Das Unternehmen ist in Australien bereits Marktführer für regenerative Lebensmittel und Landwirtschaft. Dabei wird es von einem bedeutenden Aktionär, der Commonland Foundation mit Sitz in den Niederlanden, unterstützt.

    Die Viehhaltung ist für rund 17 % der europäischen CO2-Emissionen verantwortlich. Die EU möchte dem mit zahlreichen Initiativen entgegenwirken, unter anderem mithilfe der Förderung umweltfreundlicher Landwirtschaft, als auch durch die Steigerung der Produktion und des Verbrauchs von pflanzlichen Lebensmitteln.

    Wide Open Agriculture hat ein weltweit patentiertes pflanzliches Proteinprodukt namens Buntine Protein entwickelt, das aus Lupinen hergestellt wird. Lupinensamen sind eine Gattung der Hülsenfrüchte und gelten zunehmend als "Superfood", aufgrund des deutlich höheren Eiweißgehalts als Quinoa und Ballaststoffgehalts als Hafer. Darüber hinaus enthält es dreimal so viele Antioxidantien wie Beeren, dreimal so viel Kalium wie Bananen und mehr Eisen als Grünkohl.

    Im Oktober 2023 verkündigte das Unternehmen eine bahnbrechende Akquisition: Es übernahm die Vermögenswerte der ProLupin GmbH, einem führenden europäischen Hersteller von Lupinenprotein mit Sitz in Grimmen, Deutschland. Dadurch sichert sich Wide Open Agriculture umgehende Produktionskapazitäten im kommerziellen Maßstab in Europa.

    Die deutsche Niederlassung wird einen Business-to-Business-Ansatz verfolgen und das bereits etablierte Netzwerk von ProLupin auf dem europäischen Markt für pflanzliche Milchprodukte nutzen, um globale Unternehmen aus der Zutaten- und Lebensmittelindustrie zu beliefern. Das Unternehmen hat zudem zwei exklusive Vertriebsvereinbarungen in den Vereinigten Staaten abgeschlossen, um den kommerziellen Markt für Buntine Protein zu vergrößern. Der US-amerikanische Markt bietet aufgrund seiner führenden Rolle bei Innovationen im Bereich pflanzlicher Proteine, seines hohen Verbrauchs, seiner beträchtlichen Kaufkraft und seines immensen Wachstumspotenzials eine bedeutende Chance.

    In Australien besitzt Wide Open Agriculture auch die Lebensmittelmarke "Dirty Clean Food", zu der Markenprodukte wie Hafermilch und Milchprodukte gehören. Diese Produkte sind landesweit in großen Einzelhandelsketten wie Woolworths erhältlich.

    Das Unternehmen setzt sich für die Ziele und Prozesse der regenerativen Landwirtschaft ein, die im Rahmen des EU Green Deal als wichtige Komponente zur Senkung der CO2-Emissionen aus Landwirtschaft und Viehzucht hervorgehoben wird. Dies dürfte in naher Zukunft erhebliches Interesse bei Impact-Investoren und Stakeholdern im Sektor der pflanzlichen Proteine wecken.

     

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    Stefan Müller
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    Stefan Müller, CEO und Gründer der DGWA - Deutsche Gesellschaft für Wertpapieranalyse GmbH, begann seine Kariere bei der Dresdner Bank AG im internationalen Wertpapierhandel. Anschließend leitete er als Senior Vice President beim Bankhaus Sal Oppenheim (der zum damaligen Zeitpunkt größten europäischen Privatbank) den globalen Eigenhandel. Ab 2005 war er geschäftsführender Mitgesellschafter bei Proprietary Partners AG, einer Schweizer Portfolio- und Assetmanagement Boutique. 2011 gründete er die DGWA GmbH. Herr Müller ist Aufsichtsrat der an der Frankfurter Börse notierten Agrarius AG, und war bei zahlreichen weiteren nationalen und internationalen Unternehmen als Director, Beirat oder Aufsichtsrat tätig. Vor seiner Karriere hat er u.a. die Business School INSEAD besucht und während seiner Laufbahn über 250 Kapitalmarkttransaktionen begleitet.
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    Verfasst von Stefan Müller
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