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    Lithium Aktien  2585  4 Kommentare Lithium: Anzeichen für eine Erholung? Aktien mit Potenzial für Anleger

    Welche Unternehmen werden von der Lithium Preis Erholung profitieren?

    Die weltweiten Preise für batteriefähiges Lithium sind im Jahr 2023 um mehr als 70% gefallen und viele Lithiumexplorationsunternehmen sowie Produzenten haben ebenfalls starke Kursrückgänge erlitten. Die Aussichten für 2024 und darüber hinaus sind jedoch positiver - sowohl für Explorationsunternehmen und Produzenten, als auch für Investoren und Verbraucher von Elektrofahrzeugen.

    Die globalen Verkaufszahlen für Elektrofahrzeuge (einschließlich Hybrid), überstiegen 2023 14 Millionen. Eine Zahl, die sich bis 2027 erneut verdoppeln und bis 2035 auf über 70 Millionen steigen könnte.

    Eine einzelne Elektroauto Lithium-Ionen-Batterie enthält etwa 10kg Lithium. Laut der Analyse von Morningstar wird diese stark zunehmende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen dazu führen, dass der Bedarf an Lithiumkarbonatäquivalent (LCE) im Jahr 2024 auf über 1 Million Tonnen und bis 2030 auf 2,4 Millionen Tonnen wächst.

    Auch das weltweite Lithiumangebot soll 2024 um 40% steigen, da neue Minen in Betrieb gehen werden. Das dürfte zwar vorübergehend zu einem Ausgleich oder möglicherweise sogar zu einem Überschuss im Angebot führen, jedoch wird ab 2027 erwartet, dass sich die Balance wieder zugunsten eines Nachfrageüberschusses verschieben wird. Das geben auch die Schätzungen von Benchmark Lithium Intelligence wieder. Morningstar warnt sogar davor, dass nicht alle Projekte die erwarteten Ergebnisse liefern werden, da üblicherweise Verzögerungen aufgrund von Finanzierungs-, Struktur- oder anderen branchenüblichen Herausforderungen aufkommen könnten.

    Das Defizit wird bei der derzeitigen Versorgungslage ab 2030 mit 390.000 Tonnen (LCE) erheblich zunehmen und bis 2040 auf 1.900.000 Tonnen (LCE) ansteigen. Sollten sich diese Zahlen bewahrheiten, dürfte der Lithiumpreis sich mehr als erholen. Ohne umfangreiche neue Lithiumproduktions- und -raffinierungsanlagen wird die Lithiumindustrie laut Benchmark nicht in der Lage sein, die steigende Nachfrage der Lieferketten für Lithium-Ionen-Batterien und die Energiewende zu decken.

    Die Lösung für niedrige Preise liegt bekanntlich in niedrigen Preisen. Niedrigere Lithiumpreise tragen zu niedrigeren Produktionskosten für Elektroauto-Batterien bei, wodurch die Fahrzeuge erschwinglicher werden, was zu einer erhöhten Nachfrage führt, die die Preise allmählich wieder nach oben treiben könnte. 

    Zum Ende des Jahres 2023 erreichen Lithium-Ionen-Batteriepacks Rekordtiefstpreise mit einem Rückgang von über 14% im Vergleich zum Vorjahr und liegen derzeit bei etwa 127 Euro pro Kilowattstunde. Dies könnte dazu führen, dass Elektrofahrzeuge in Europa bis 2024 preislich mit Benzin- und Dieselautos gleichziehen.

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    Bis 2032 wird Europa voraussichtlich 25% des weltweit produzierten Lithiums benötigen und dieser Bedarf kann nicht durch europäische Minenproduktion oder Verarbeitung gedeckt werden. Europa entwickelt strategische Partnerschaften und Allianzen mit Ländern wie Kanada und Brasilien, um die langfristige Versorgung mit essentiellen Rohstoffen zu sichern.

    Vier Unternehmen, die von steigenden Lithiumpreisen profitieren werden, sind:

     

    Atlas Lithium Corporation

    Atlas Lithium Corporation (NASDAQ: ATLX) ist ein in den USA ansässiges Lithium-Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit dem größten Portfolio an Lithiumexplorationsgebieten im Lithium Valley Brasiliens. Atlas Lithium hat sich als Ziel gesetzt, bis zum 3. Quartal 2024 kostengünstiges, hochwertiges Lithiumkonzentrat zu produzieren.

    Die Aktien des Unternehmens sind auch an den folgenden deutschen Börsen gelistet: Frankfurt, Tradegate, Gettex, München, Stuttgart und Berlin.

    Das Explorationspaket des Unternehmens umfasst etwa: 

    • 306 km2 für Lithium
    • 558 km2 für Nickel
    • 121 km2 für Seltene Erden
    • 89 km2 für Titan
    • 56 km2 für Graphit

     

    Atlas Lithium besitzt auch mehrere Bergbaukonzessionen für Gold, Diamanten und Industriesand.

    Das wichtigste Projekt des Unternehmens ist das Lithiumprojekt Minas Gerais, das 54 Mineralrechte für Lithium auf 240 Quadratkilometern im nördlichen Teil des brasilianischen Bundesstaates Minas Gerais umfasst.

    Ein Nachbar des Minas Gerais-Projekts ist der Lithiumproduzent Sigma Lithium mit einem erstklassigen Rohstoffvorkommen von rund 86 Millionen Tonnen und einer Marktkapitalisierung in Höhe von 3,3 Milliarden USD.

    Aufgrund des massiven Nachfragewachstums wird Brasilien für europäische Investoren und Akteure im Lithiumsektor zunehmend wichtiger. Allein in Europa werden bis 2030 voraussichtlich 800.000 Tonnen LCE pro Jahr nachgefragt.

    Atlas Lithium verfügt über ein erfahrenes Explorations- und Entwicklungsteam, dass vor Ort mit 10 Diamantbohrgeräten und 15 Geologen vollzeit daran arbeitet, Kernproben zu protokollieren und Datenanalysen zu entwickeln. Mittlerweile wurden mehr als 65.000 Meter Bohrungen protokoliert und ausgewertet.

    In den letzten Monaten wurden mehrere sehr erfolgreiche Meilensteine erreicht. Die Finanzierung für die Phase I der Produktion von 150.000 Tonnen pro Jahr wurde mit Millionen USD von Chengxin Lithium und Sichuan Yahua bereitgestellt. Die Finanzierung umfasste dabei eine Aktienplatzierung zum Vorzugspreise in Höhe von 10 Mio. USD sowie eine Vorauszahlung in Höhe von 40 Mio. USD im Austausch dafür, dass die beiden Unternehmen 80 % des Lithiumspodumen-Konzentrats aus der Phase I der Produktion von 150.000 Tonnen pro Jahr erhalten.

    Das Unternehmen plant, die Kapazität von Phase 2 auf 300.000 Tonnen pro Jahr zu erhöhen, wobei die geplante Phase-2-Produktion noch nicht festgelegt ist.

    Im November meldete Atlas Lithium den Erhalt einer Eigenkapitalfinanzierung in Höhe von 20 Millionen USD von weltweit anerkannten Lithiumexperten, darunter Martin Rowley - ehemaliger Vorsitzender des Lithiumunternehmens Allkem Ltd. und Mitbegründer von First Quantum Minerals Ltd, einem der größten Kupferunternehmen der Welt.

    Diese Finanzierungsschritte verringern die Risiken für Atlas Lithium erheblich und deuten darauf hin, dass das Unternehmen in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle im Bereich der nachhaltigen Lithiumgewinnung und -verarbeitung in Brasilien einnehmen wird.

     

    Neometals Ltd

    Neometals Ltd ist ein australisches Unternehmen, das an der Australian Stock Exchange (ASX: NMT) gehandelt wird und die Produktion nachhaltiger Batteriematerialien ermöglicht. Das Unternehmen hat eine Reihe von umweltfreundlichen Technologien zur Verarbeitung von Batteriematerialien entwickelt, die die Abhängigkeit von herkömmlichem Bergbau und Verarbeitung reduzieren, wodurch sie somit die Kreislaufwirtschaft unterstützen.

    Die drei Hauptverfahren des Unternehmens sind:

    1. Lithium-Ionen-Batterierecycling
    2. Lithium-Chemikalien
    3. Vanadium-Rückgewinnung

     

    Neometals Ltd. und sein deutscher Joint-Venture-Partner SMS Group haben ein gemeinsames Unternehmen - Primobius - gegründet, um Recyclinganlagen für Elektrofahrzeuge weltweit zu kommerzialisieren, zu lizenzieren und zu entwickeln.

    Primobius hat ein zweistufiges Verfahren für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien (LIB) entwickelt, das eine Kombination aus effizienten, kohlenstoffarmen, mechanischen und hydrometallurgischen Prozessen nutzt.

    Enorme globale Anerkennung erhielt Primobius, als sie von der Mercedes Benz AG als Technologiepartner für ihre Batterierecycling-Fabrik in Kuppenheim, Deutschland, ausgewählt wurde.

    Dabei handelt es sich um einen zweistufigen Entwicklungsprozess, bei dem anfänglich der Fokus auf dem Zerkleinern von Batterien für ein verkaufsfähiges Produkt, bekannt als schwarze Masse, mit einer Kapazität von 2.500 Tonnen pro Jahr liegt. In einer zweiten Phase wird der Schwerpunkt auf einem hydrometallurgischen Prozess liegen, um die schwarze Masse in Lithium und andere Metalloxide umzuwandeln.

    Nach Schätzungen des Fraunhofer ISI wird die Anzahl der bis 2030 in Europa zu recycelnden Batterien 420 Kilotonnen und bis 2040 2.100 Kilotonnen erreichen, wobei 15 % des gesamten EU-Bedarfs an Lithium für Batteriezellen aus Recyclingverfahren gewonnen werden.

    Im Juli 2023 hat der Europäische Rat die EU-Batterieverordnung verabschiedet, die ein Ziel für die Rückgewinnung von Lithium aus Altbatterien von 50% bis Ende 2027 und 80% bis Ende 2031 festlegt. Darüber hinaus sieht die Verordnung verbindliche Mindestwerte für den Anteil an recyceltem Lithium in Batterien für Elektrofahrzeuge vor, die ab 2030 bei 6 % liegen sollen.

    Bei einem Versuch im Jahr 2023 für ein neues Lithiumextraktionsverfahren wurde eine Gewinnung von mehr als 93 % Lithium durch Ausfällung von Lithiumfluorid (LiF) mit einer Reinheit von 95 % erzielt.

    Im Jahr 2040 könnten nach Berechnungen des Frauenhofer ISI beispielsweise 40 % des Kobalts und mehr als 15 % des für die Zellproduktion benötigten Lithiums, Nickels und Kupfers durch Recycling gedeckt werden.

    Diese gesetzlichen Rückenwinde zusammen mit der exponentiellen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen mit Lithium-Ionen-Batterien sollte Neometals eine gute Ausgangsposition für ein nachhaltiges Wachstum auf dem Lithium- und Batterierecyclingmarkt verschaffen.

     

     

    European Metals Holdings

    European Metals Holdings (ASX: EMH) ist ein australisches Unternehmen, das in Cínovec in der Tschechischen Republik das größte Hartgestein-Lithiumprojekt in Europa entwickelt.

    Das Unternehmen strebt die Schaffung einer nachhaltigen Lithium-Wertschöpfungskette in Europa an, mit einem geringen CO2-Fußabdruck, indem es seine strategische Position nahe lokaler Gigafabriken nutzt.

    European Metals (EMH) ist zu 49 % an Geomet beteiligt, das von der tschechischen Regierung die Lizenzen für Mineralexploration erhalten hat. Die verbleibenden 51% unterliegen CEZ, dem größten Energieunternehmen in der Tschechischen Republik, das mehrheitlich im Besitz der Regierung ist.

    Die Lagerstätte in Cínovec verfügt über eine gemessene Mineralressource von insgesamt 53,3 Millionen Tonnen - ausreichend für den Abbau der nächsten 20 Jahre, bei einer erwarteten Jahresproduktion von etwa 22.500 Tonnen Lithiumkarbonat. Damit ist Cínovec die größte Hartgestein-Lithiumlagerstätte in Europa und die fünftgrößte nicht-solehaltige Lagerstätte der Welt.

    Das Cínove-Projekt wurde als Strategieprojekt für die Region Usti in der Tschechischen Republik eingestuft, was bedeutet, dass es Vorrang bei Fördermitteln aus dem "Just Transition Fund" (JTF) hat. Der JTF hat für die Tschechische Republik 1,64 Milliarden Euro bereitgestellt, wovon voraussichtlich 49 Millionen Euro dem Cínovec-Projekt zugutekommen werden.

    Im Juli 2023 erreichte das Projekt einen bedeutenden Wendepunkt, als es von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) erhebliche Validierung erhielt. Nach einer ausführlichen Due-Diligence investierte die EBRD über eine Privatplatzierung 6 Millionen Euro in das Eigenkapital des Unternehmens. Das Unternehmen plant die Produktion möglichst kohlenstoffarm unter Verwendung von solarbetriebenen Bergbaufahrzeugen, Hypex Bio-Sprengstoffen und grünem Wasserstoff. Modellierungen deuten darauf hin, dass das Projekt weltweit eine der niedrigsten CO2-Emissionsraten haben könnte im Vergleich zu anderen Lithiumprojekten dieser Größenordnung.

    Im November gab EMH die Ergebnisse seines Pilotprogramms für die Lithiumchemieanlage (LCP) bekannt, die die Zuverlässigkeit des Verfahrens bestätigen. Mit nur einem einzigen Reinigungsschritt wurde Lithiumkarbonat in Batteriequalität (99,9 %) produziert. Damit ist das Unternehmen gut positioniert, um ein bedeutender Akteur im europäischen Lithium-Ionen-Batterieproduktionssektor zu werden.

     

    First Class Metals

    First Class Metals Plc (LON: FCM) ist ein an der Londoner Börse gelistetes Unternehmen mit Fokus auf Exploration und Erschließung von Gebieten in Nordwest-Ontario.

    Das Unternehmen verfügt über 10 Abbaurechte, die vielversprechend für Lithium, Seltene Erden, Gold, Kupfer und Nickel sind.

    Das unternehmenseigene Lithiumprojekt "Zigzag" stößt bei Investoren und renommierten Bergbau- und Explorationsunternehmen in der Umgebung auf großes Interesse.

    Das Zigzag-Projekt ist ein Lithium-Hartgesteinsprojekt mit historisch bedeutenden Vorkommen im Lithiumgürtel Seymour-Cresent-Falcon in Ontario, Kanada. Dieser Bezirk beherbergt zahlreiche Pegmatit-Lithiumlagerstätten, darunter Green Technology Metals (9,9 Millionen Tonnen), Rock Tech Lithium (14,8 Millionen Tonnen) und Battery Age Metals (Falcon Lake Lithium Project).

    Im November veröffentlichte das Unternehmen Ergebnisse von mehreren Kanal- und Grabenproben, die Lithiumoxide von 2,36% über 5,5 Meter und 2,5 Meter bei 3,44% zeigten.

    Der CEO des Unternehmens, Marc Sale, kommentierte damals: "Die Ergebnisse der Kanalproben haben unsere Begeisterung für das Potenzial dieses Grundstücks bestätigt. Wir planen nun intensiv die Bohrungen voranzutreiben, nachdem die Mittel gesichert wurden." (aus dem Englischen übersetzt)

    Im Dezember erreichte First Class Metals einen bedeutenden Meilenstein, als die erste Bohranlage auf dem Grundstück Zigzag aufgestellt wurde. Ein Partnerunternehmen soll nun 500 Meter Bohrungen durchführen. Kernproben sind bereits verfügbar, Analysen werden Anfang 2024 erwartet.

    In Europa zeigt sich zunehmend stärkeres Interesse an kanadischen Rohstoffunternehmen mit einem starken Portfolio an kritischen Rohstoffen oder grünen Metallprojekten. Ein Großteil dieses Interesses resultierte aus der Ankündigung von Volkswagen, eine Batteriegigafabrik in St. Thomas, Ontario, zu bauen - die bisher größte Einzelinvestition in Kanadas Elektrofahrzeugversorgung. Auf diese Ankündigung folgten ähnliche Ankündigungen von LG Energy Solutions und Stellantis NV zum Bau kanadischer Batteriewerke.

    Die Regierung von Ontario arbeitet am Aufbau einer durchgängigen Lieferkette für Elektrofahrzeuge, was bei Erfolg die Nachfrage nach lokalem Lithium drastisch erhöhen wird.

     

    Insgesamt bleibt der Lithiummarkt volatil und anfällig und bis 2024 ist nur mit einem bescheidenen Preisanstieg zu rechnen. Allerdings könnten Verzögerungen bei der Förderung oder Verarbeitung in einigen der größeren Minen zu Versorgungsengpässen und damit zu einem steigenden Lithiumpreis führen. Wenn der Markt, wie von Benchmark Mineral Intelligence vorhergesagt, im Jahr 2028 wieder ein Defizit aufweist, könnten die Preise Ende 2026 oder 2027 wieder steigen. Investoren haben die Möglichkeit, sich Qualitätsprojekte mit starken Managementteams herauszusuchen, die für den nächsten Lithiumboom gut positioniert sind - und das zu sehr guten Preisen.

     

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    Stefan Müller
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    Stefan Müller, CEO und Gründer der DGWA - Deutsche Gesellschaft für Wertpapieranalyse GmbH, begann seine Kariere bei der Dresdner Bank AG im internationalen Wertpapierhandel. Anschließend leitete er als Senior Vice President beim Bankhaus Sal Oppenheim (der zum damaligen Zeitpunkt größten europäischen Privatbank) den globalen Eigenhandel. Ab 2005 war er geschäftsführender Mitgesellschafter bei Proprietary Partners AG, einer Schweizer Portfolio- und Assetmanagement Boutique. 2011 gründete er die DGWA GmbH. Herr Müller ist Aufsichtsrat der an der Frankfurter Börse notierten Agrarius AG, und war bei zahlreichen weiteren nationalen und internationalen Unternehmen als Director, Beirat oder Aufsichtsrat tätig. Vor seiner Karriere hat er u.a. die Business School INSEAD besucht und während seiner Laufbahn über 250 Kapitalmarkttransaktionen begleitet.
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    Verfasst von Stefan Müller
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    Kommentare

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    10.01.24 06:54:06
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    10.01.24 06:51:48
    Sorry, klappt mit link nicht…von unterwegs …es gibt news!

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