Positionspapier
Künstliche Intelligenz kann Versorgung in Apotheken verbessern (FOTO)
Berlin (ots) - Die Apothekerschaft begrüßt die fortschreitende Digitalisierung
und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen, um die
Effizienz und Qualität in der Versorgung von Patientinnen und Patienten
zielgerichtet und nachhaltig zu verbessern. Dabei müssen die mit der Anwendung
neuer Technologien einhergehenden Risiken auf ein Minimum reduziert werden. Mit
dem Positionspapier "Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Pharmazie"
legt die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände nun ein Konzept
vor, das die aktuelle Haltung der Apothekerschaft zum Einsatz von KI im
pharmazeutischen Bereich darstellt und bewertet. Zu den Einsatzmöglichkeiten von
KI in der Apotheke gehören die Patienten- und Kundenkommunikation, die
Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit, die Lieferkettenoptimierung,
die Unterstützung des Qualitätsmanagementsystems und der Einsatz von
non-invasiven Diagnosemethoden (z.B. über die Retina).
"Die Apotheken sind bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens schon jetzt
ganz vorne dabei und wollen es auch bleiben", sagt Anke Rüdinger, Leiterin des
"Digital Hub" der ABDA und Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen
Apothekerverbandes (DAV): "Künstliche Intelligenz kann Apotheken bei der
Beurteilung komplexer heilberuflicher Sachverhalte unterstützen. Die finale
Entscheidung über die Abgabe von Arzneimitteln und die Beratung von Patienten
muss allerdings immer in den Händen der Apothekerinnen und Apotheker liegen. Die
Rolle der KI sollte darin bestehen, Empfehlungen zu geben und Informationen
bereitzustellen, welche die Apothekerinnen und Apotheker in die fachliche
Bewertung einbeziehen können. Das persönliche Vertrauensverhältnis von Mensch zu
Mensch in der Apotheke ist jedoch die Essenz des Heilberufs und kann nicht durch
Künstliche Intelligenz ersetzt werden."
Laut dem sechsseitigen Positionspapier setzt sich die ABDA dafür ein, dass die
Entwicklung und der Einsatz von KI-Systemen unter Berücksichtigung ethischer
Prinzipien erfolgt. Zudem müssen grundlegende Prinzipien wie Transparenz,
Datensicherheit und Nutzerautonomie gewahrt werden.
Mehr Informationen auf http://www.abda.de
Pressekontakt:
Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-131, mailto:b.rohrer@abda.de
Christian Splett, Stv. Pressesprecher, 030 40004-137, mailto:c.splett@abda.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7002/5886233
OTS: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände
und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen, um die
Effizienz und Qualität in der Versorgung von Patientinnen und Patienten
zielgerichtet und nachhaltig zu verbessern. Dabei müssen die mit der Anwendung
neuer Technologien einhergehenden Risiken auf ein Minimum reduziert werden. Mit
dem Positionspapier "Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Pharmazie"
legt die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände nun ein Konzept
vor, das die aktuelle Haltung der Apothekerschaft zum Einsatz von KI im
pharmazeutischen Bereich darstellt und bewertet. Zu den Einsatzmöglichkeiten von
KI in der Apotheke gehören die Patienten- und Kundenkommunikation, die
Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit, die Lieferkettenoptimierung,
die Unterstützung des Qualitätsmanagementsystems und der Einsatz von
non-invasiven Diagnosemethoden (z.B. über die Retina).
"Die Apotheken sind bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens schon jetzt
ganz vorne dabei und wollen es auch bleiben", sagt Anke Rüdinger, Leiterin des
"Digital Hub" der ABDA und Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen
Apothekerverbandes (DAV): "Künstliche Intelligenz kann Apotheken bei der
Beurteilung komplexer heilberuflicher Sachverhalte unterstützen. Die finale
Entscheidung über die Abgabe von Arzneimitteln und die Beratung von Patienten
muss allerdings immer in den Händen der Apothekerinnen und Apotheker liegen. Die
Rolle der KI sollte darin bestehen, Empfehlungen zu geben und Informationen
bereitzustellen, welche die Apothekerinnen und Apotheker in die fachliche
Bewertung einbeziehen können. Das persönliche Vertrauensverhältnis von Mensch zu
Mensch in der Apotheke ist jedoch die Essenz des Heilberufs und kann nicht durch
Künstliche Intelligenz ersetzt werden."
Laut dem sechsseitigen Positionspapier setzt sich die ABDA dafür ein, dass die
Entwicklung und der Einsatz von KI-Systemen unter Berücksichtigung ethischer
Prinzipien erfolgt. Zudem müssen grundlegende Prinzipien wie Transparenz,
Datensicherheit und Nutzerautonomie gewahrt werden.
Mehr Informationen auf http://www.abda.de
Pressekontakt:
Benjamin Rohrer, Pressesprecher, 030 40004-131, mailto:b.rohrer@abda.de
Christian Splett, Stv. Pressesprecher, 030 40004-137, mailto:c.splett@abda.de
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OTS: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände
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