Airbus plant 2.500 Stellenabbau: Herausforderungen in Raumfahrt und Rüstung

Airbus steht vor erheblichen Herausforderungen in seiner Rüstungs- und Raumfahrtsparte und plant, bis zu 2.500 Stellen abzubauen. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Restrukturierung, die bis Mitte 2026 abgeschlossen sein soll. Der Konzern beschäftigt in dieser Sparte in Deutschland und anderen europäischen Ländern etwa 35.000 Mitarbeiter. Die Entscheidung folgt auf massive Verluste im Satellitengeschäft, wo im ersten Halbjahr 2023 Abschreibungen in Höhe von 989 Millionen Euro verzeichnet wurden. Diese finanziellen Schwierigkeiten haben die Zwischenbilanz des Unternehmens stark belastet.
Airbus-Chef Guillaume Faury betonte, dass das Unternehmen die Ursachen der Probleme im Raumfahrtbereich angehen müsse. Der Markt für Telekommunikations- und Navigationssatelliten sieht sich einem intensiven Wettbewerb und technologischen Veränderungen gegenüber. Besonders die Konkurrenz durch SpaceX, das mittlerweile der größte Satellitenbetreiber weltweit ist, setzt Airbus unter Druck. Der Markt für traditionelle geostationäre Satelliten hat sich in den letzten Jahren halbiert, was die Situation weiter verschärft.
Trotz der Schwierigkeiten in der Raumfahrt verzeichnet die Militärflugzeug- und Cyber-Sicherheitsabteilung von Airbus positive Entwicklungen. Um den Herausforderungen im Raumfahrtsektor zu begegnen, plant Airbus, den einzelnen Bereichen mehr Eigenverantwortung zu übertragen und die Organisationsstruktur zu straffen. Spartenchef Michael Schoellhorn erklärte, dass das Unternehmen "schneller, schlanker und wettbewerbsfähiger" werden müsse, um im sich schnell verändernden Markt bestehen zu können.
Die betroffenen Standorte und die genauen Auswirkungen des Stellenabbaus sollen in Gesprächen mit den Gewerkschaften und Betriebsräten bis Ende des Jahres festgelegt werden. Der Gesamtbetriebsratschef von Airbus Defence and Space, Thomas Pretzl, hat betont, dass betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden konnten und dass die sozialen Folgen des Stellenabbaus möglichst gering gehalten werden sollen. Es wird angestrebt, dass Mitarbeiter in anderen, wachsenden Bereichen des Unternehmens neue Beschäftigungsmöglichkeiten finden.
Insgesamt zeigt die Situation bei Airbus die Herausforderungen, mit denen Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtbranche konfrontiert sind, insbesondere in einem Umfeld, das von technologischem Wandel und zunehmendem Wettbewerb geprägt ist.









Die Airbus Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,06 % und einem Kurs von 136,9EUR auf Lang & Schwarz (17. Oktober 2024, 07:45 Uhr) gehandelt.
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