Nachhaltig und solide
Pause von der KI-Korrektur? Dieses defensive Schwergewicht klettert weiter
Der Kreditkartenriese Mastercard lief im KI-Boom der vergangenen Jahre unter dem Radar vieler Anleger. Die Analysten der Commerzbank sehen "nachhaltig solides Wachstumspotenzial", auch in unruhigen Zeiten.
- Mastercard profitiert vom Boom elektronischer Zahlungen.
- Analysten sehen solides Wachstum trotz wirtschaftlicher Unsicherheit.
- Umsatzwachstum: 15% für Mastercard, 11% für Visa erwartet.
- Report: Goldpreis nicht zu stoppen
Neben den Tech-Schwergewichten Microsoft, Meta und Apple legt in dieser Woche auch Kreditkartenriese Mastercard seine Quartalszahlen vor. Die Aktie ist von der DeepSeek-Panik der vergangenen Tage verschont geblieben, konnte in den vergangenen fünf Handelstagen rund 3,5 Prozent zulegen. Auf 12-Monatssicht beträgt das Plus sogar 25 Prozent.
Das US-Unternehmen bleibt einer der größten Profiteure des globalen Booms elektronischer Zahlungen. Laut Commerzbank-Analyst Michael Cloth bietet das Unternehmen dank seiner weltweit starken Marktposition und weniger zyklischer Einnahmen ein attraktives Investment – selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Der Analyst hebt drei große Stärken des Unternehmens hervor:
Wachstum durch internationale Präsenz: Rund 60 Prozent des Umsatzes stammen aus dynamisch wachsenden Auslandsmärkten, darunter Asien, Afrika und Europa.
Hohe operative Marge: Dank Größenvorteilen kann Mastercard seine Profitabilität weiter steigern.
Diversifikation der Einnahmen: Neben transaktionsbasierten Erträgen wachsen Dienstleistungen wie Cybersicherheitslösungen und Datenanalysen.
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Mit einem Nettogewinn von 11,2 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2023 und einer breiten geografischen Verteilung ist Mastercard bestens aufgestellt.
Für die Quartalszahlen von Mastercard und Konkurrent Visa wurden die Gewinnerwartungen zuletzt leicht nach unten korrigiert. Visa soll dennoch ein Gewinnwachstum von 11 Prozent (2,66 US-Dollar je Aktie), Mastercard sogar von 15 Prozent (3,68 US-Dollar je Aktie) im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Beim Umsatz zeichnet sich ein ähnliches Bild: Mastercard wird ein Plus von 15 Prozent prognostiziert, während Visa ein Wachstum von 10 Prozent erwartet.
Trotz teurer Bewertungen – Mastercard mit einem KGV von 32,5 und Visa bei 28,3 – bleiben Anleger optimistisch. Die robusten Konsumausgaben und eine widerstandsfähige US-Wirtschaft treiben beide Zahlungsriesen weiter an.
Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion
Die Mastercard Registered (A) Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,25 % und einem Kurs von 523,6USD auf Tradegate (28. Januar 2025, 15:41 Uhr) gehandelt.

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