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Verbot von Verbrennungsmotoren Angela "Grüne" Merkel

Gastautor: Rainer Zitelmann
15.08.2017, 10:07  |  1807   |  10   |   

Jetzt hat sich auch Angela Merkel für ein Verbot von Verbrennungsmotoren ausgesprochen. So kennt man sie: Früher oder später übernimmt sie alles von den Grünen und Linken. Doch Merkel hat diese Anpasserei der CDU nicht erfunden.

Nur zur Erinnerung:

  • Mindestlohn - eine Forderung der Linken, umgesetzt von Merkel.
  • Abschaltung der Atomkraftwerke - eine Forderung der Grünen, umgesetzt von Merkel.
  • Mietpreisbremse - eine Forderung von SPD und Linken, umgesetzt von Merkel.
  • Frauenquote - zuerst eine Forderung der Grünen, zuletzt für Aufsichtsräte großer Unternehmen von Merkel umgesetzt.
  • Ehe für Homosexuelle - zuerst eine Forderung der Grünen, jetzt von Merkel umgesetzt.
  • Bedingungslose Grenzöffnung - eine Forderung der Grünen, 2015 von Merkel umgesetzt.


Natürlich ist die Liste nicht vollständig. Da passt es, wenn Merkel sich jetzt auch der Forderung nach dem Verbot des Verbrennungsmotors anschließt. Nur beim Zeitpunkt wollte sie sich (noch) nicht festlegen.

… schon vor über zwei Jahrzehnten
Nur: Erfunden hat Merkel diese Anpasserei an den grünen Zeitgeist nicht. Beweis: 1994 schrieb ich in meinem Buch "Wohin treibt unsere Republik?": "Bei vielen Fragen ist es heute schon so, dass die Grünen die Richtung vorgeben, dann die SPD nachzieht und schließlich die Union mit einem deutlichen Verzögerungseffekt nachhinkt… Die Einwirkungen der grünen Partei gehen weit über ihre Beteiligung an Landesregierungen und die in Wahlen dokumentierten Erfolge hinaus. Entscheidender ist, dass es den Grünen immer wieder gelang, politische Themen zu besetzen und die Meinungsführerschaft in der öffentlichen Diskussion zu übernehmen. Dies konnte jedoch nur geschehen, weil sie überdurchschnittlich viele Sympathisanten in den Medien hatten und haben und weil die Reihen ihrer natürlichen Widersacher, also parteipolitisch gesehen die CDU, bereits innerlich aufgeweicht waren und maßgebende Politiker der Union entscheidende Positionen der Grünen schon übernommen hatten." (Rainer Zitelmann, Wohin treibt unsere Republik, Berlin 1994, S. 80 f.)

Das Einzige, was sich seit damals geändert hat, ist die Geschwindigkeit, mit der die CDU Positionen der Grünen übernimmt. Margaret Thatcher nannte ihre opportunistischen Parteifreunde "wets" (Schwächlinge): "Politische Zauderer, die die Aufgabe der Konservativen darin erblicken, sich angesichts des unaufhaltsamen Vormarsches der Linken mit Anstand zurückzuziehen", so heißt es in ihrer Autobiografie.

Kürzlich erschienen, überall besprochen und beachtet: www.zitelmann-autobiografie.de



10 Kommentare

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Kommentare

Merkel hat mit Demokratie nicht viel am Hut. Das erkennt man schon daran, dass sie sich inhatlich zu den politischen Gegnern nicht äussert, sondern andersdenkende Bevölkerungsgruppen pauschal diffamiert ohne Sachbezug. Zitat:" Geht da nicht hin" Warum die Bürger "da nicht hingehen sollen" wird dabei nicht sachlich erörtert oder auch nur ansatzweise gesellschaftlich diskutiert. Sowas zeigt, dass in der Kanzlerin das demokratische Grundverständnis nahe null liegt.

So was sollte niemals als Kanzler wiedergewählt werden. Denn sowas hatte Deutschland schon zweimal in der Geschichte. Einmal unter Honecker und davor unter Adolf Hitler.
Also den Schreiber dieser Zeilen sollte man doch einmal sagen das die CDU/CSU nicht allein regiert, auch hat sie selber bei der Homo Ehe für Nein gestimmt dann so ein Blödsinn mit den Autos wenn alle Nachbarländer ein Datum setzen wann Schluss ist mit den Verbrennungsmotor für wem sollte die deutsche Autoindustrie dann wohl noch produzieren?
Nichts von den oben genannten ist so passiert wie der Schlau Herr geschrieben hat, sehe darin aber keine böse Absicht sondern nur Leichtgläubigkeit ausser das mit den Kraftwerken und da sie dort gegen das gesetzt verstossen hat zahlen alle deutschen Steuerzahler das.
Und wenn ich dann hier gleich wider die Anhänger der AFD sehe wird mir noch schlechter als wenn ich unsere Bundeskanzlerin sehe, es gibt in Deutschland sehr gute Parteilose Kandidaten man muss also nicht die alt etablierten Parteien wählen um eine wirkliche Besserung für alle oder besser gesagt für 90% der Deutschen Bevölkerung zu erreichen.
Hat in Frankreich auch sehr gut geklappt.
In Deutschland werden jedes Jahr 250 Milliarden vererbt wenn man davon 20% nehmen würde und das Geld in Schulen investieren würde wäre Deutschland wieder ganz weit vorne und die erben könnten auch mit 80% noch ganz zufrieden sein, vor der Krise 2007 hatten die Deutschen 2 Billion Erspartes, heute sind es 5 Billionen das ging alles ohne Probleme aber den deutschen Rentner nach 45 Jahren Almosen zu geben das ist für die Regierenden kein Problem, na ja sie bekommen ja auch im Alter keine Almosen das und vieles mehr sind richtige Probleme und nicht so ein geschriebenes Nichtsnutz !
Hinzu kommt: Mit der Kampagne gegen die deutsche Autoindustrie wird amerikanischen Wirtschaftsinteressen gedient. Die deutsche Autoindustrie steht Tesla im Wege.

Hinzu kommt außerdem: Sie bedient sich auch ursprünglich vor allem grüner Politik"Instrumente": Verbote, Staatsinterventionismus etc.

Die CDU ist tot, die CSU auch nicht mehr, und die FDP unter Lindner keine Alternative. Die AfD könnte besser abschneiden als die einen erhoffen und die anderen befürchten.
Kalleari:"Die ist so dumm, dass sie nicht einmal weiß wo die deutsche Hauptstadt liegt."

https://www.youtube.com/watch?v=BNNNm3f80QM&feature=youtu.be

Merkel ist in ihrem Wahn brandgefährlich!

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