DAX+0,06 % EUR/USD-0,07 % Gold-0,12 % Öl (Brent)-1,08 %

Goldman Sachs: Goldrallye kein Resultat der Nordkorea-Spannungen

06.09.2017, 10:06  |  7682   |   |   

In einem Marktkommentar vom Dienstag sagte das US-Investmenthaus Goldman Sachs, dass die jüngste Rallye des Edelmetalls weniger auf die Spannungen mit Nordkorea basieren, als vielmehr auf der Politik Donald Trumps. 

Das Nachrichtenmagazin CNBC schrieb, dass vor dem Hintergrund der jüngsten Goldrallye Goldman Sachs davon ausgeht, dass Donald Trump das Edelmetall in die Höhe treibt. Der Preis pro Unze stieg von 1.212 Dollar im Juli auf mittlerweile 1.344 Dollar und erreichte damit sein höchstes Niveau seit elf Monaten - am 7. September 2016 lag der Preis pro Feinunze bei 1.352 Dollar. 

Gold

Gold gilt als sicherer Hafen wenn die Nervosität bei den Anlegern steigt. Einige Zugewinne bei dem Edelmetall gehen auf die zunehmenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zurück. Auch Goldman Sachs sieht Verbindungen zwischen der Goldrallye und den politischen Spannungen - bewertet diese jedoch nur mit 15 Dollar je 100 Dollar.

Gegenüber CNBC sagte Goldman Sachs: "Wir finden, dass die Ereignisse in Washington in den letzten beiden Monaten eine weit größere Rolle bei der jüngsten Goldrallye spielen, gefolgt von einem schwächeren Dollar". Ferner geht das Investmenthaus davon aus, dass das Edelmetall seine Gewinne nicht halten wird. Die Prognose für das Jahresende liegt bei 1.250 Dollar je Unze.

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

@frnzle Ja, Öl sahen sie auch auf 20 Dollar. Klug wer damals investiert hat.
Beim Gold haben Sie allerdings mächtigere Verbündete.
>>> Ferner geht das Investmenthaus davon aus, ...

Ich habe immer das Gefühl, dass man genau das Gegenteil von dem machen sollte, was GS prognostiziert ,-)

Disclaimer

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel