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Seadrill (Seite 576)


ISIN: BMG7945E1057 | WKN: A0ERZ0 | Symbol: S9A
0,304
22.06.18
Düsseldorf
-1,30 %
-0,004 EUR

Begriffe und/oder Benutzer

 

Warum auch immer Leute hier noch kaufen, evtl. erwarten sie eine hoehere Bewertung als manch andere. Warte trotzdem mit einem weiteren Engagement. Mal sehen was meine heutigen Teile nach Umwandlung wert sind.
Wenn dann der Kurs direct am selben Tag anzieht, ist man wenigstens dabei.
Leute es wird wieder interessant, Kursmaessig weniger, mal sehen was die Umwandlung bringt.
Aber auf der homepage, sind ne Menge OPERATIONS - Stellen offshore ausgeschrieben.
Asia pacific und Nordamerika. Der MArkt scheint in der Hoffnungs und Befreiungsphase zu sein.
Auch Kursmaessig tut sich was.
Schaut mal bei Steinhoff International nach, die haben ihre Glaeubiger Zustimmung gestern erhalten :-).
Jetzt stehts fest. Habe schon Cash gebunkert um rechtzeitig einzusteigen.
Die ersten Tage warte ich ab um zu sehen wo sich der Kurs einpendelt und dann volle Luzi und spaeter Divi kassieren und entspannen :-)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.938.340 von ridethehype am 08.06.18 08:05:57Hallo erstmal bin neu hier.
Ich bin schon lange in Seadrill investiert. Leider habe ich keine Erfahrung mit dem Chapter 11. Das Chapter 11 wurde verlassen heißt dies automatisch das neue Aktien mit neuen WKN ausgegeben werden? Was für Optionen habe ich jetzt werden meine Alten Aktien in neue umgewandelt? Ich habe einen EK von 1€ glatt. Sorry für die ganzen Fragen ich hatte den Fall bisher noch nie.
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Chapter 11 (Reorganisation) heisst nichts anderes als Restrukturierung und dazu gehoert auch nach Chapter 11, alte Maid in neuem Gewand (Kuerzel bleibt gleich, WKN neu). Bei 1EUR kannst Du erstmal ganz entspannt sein.
Allerdings wirst Du nach Verlassen von CH11 weiterhin Geld verlieren, denn die neuen Aktien werden erstmal weniger Wert sein als heute. Die Schulden werden dem Eigenkapital gegenuebergestellt und der neue Wert der Firma ermittelt.Das bedeutet der Wert der neuen Aktien richtet sich nach dem Verhaeltnis des Unternehmenswertes zur Summe der Schuldenforderungen.

Wie hoch die Schulden (2017 11.023 Mio.) sind wissen wir, der Unternehmenswert (2017 6.560 Mio.) bleibt bis dato offen.
Nach den alten Zahlen gehe ich von einem nach heutigen Stand, durch die Verwaesserung niedrigeren Aktienkurs von 20 - 25 ct aus.

An deiner Stelle wuerde ich alles verkaufen und auf die neuen Aktien warten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.947.361 von ridethehype am 09.06.18 08:44:34Danke für die Rückmeldung weiß jemand wann die Aktien effektiv gewandelt werden? Und glaubt ihr das eventuell noch der Kurs vorher steigen wird?
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.751.550 von Circle_Jerk am 11.05.15 01:20:40
Zitat von Circle_Jerk:
Zitat von Fuenfvorzwoelf: Vielen Dank für Deine Erläuterungen.

1. Offshore-Drilling gab es schon zu Zeiten, in denen der weit unterhalb der 100 Dollar war. Viele der großen Ölfirmen wurden erst richtig groß, als sie offshore-Öl und -Gas explorierten und förderten. Deshalb glaube ich fest daran, dass die Ölgiganten ihre Partner nicht ausbluten lassen, nur weil der Ölpreis mal ein paar Monate abtaucht. Das macht überhaupt keinen Sinn, zumal der derzeitige Ölreichtum schon bald Geschichte sein kann. Versiegen mehr Ölquellen und sind die Shale-Vorkommen ausgebautet, werden die Preise abheben.

2. Die Fixkosten werden geringer. Das ist bei allen Rohstoffen zu beobachten. Wenn viel Geld fließt, sind die und Gehälter hoch etc. Also werden die Gewinnmargen nicht unbedingt dramatisch sinken.

3. Versiegen mehr Ölquellen und sind die Shale-Vorkommen ausgebeutet, werden die Preise abheben.

4. Der Effekt kann auch eintreten, wenn mehr Rigs verschrottet werden, als neue nachkommen. Das scheint mir derzeit der Fall zu sein. Keiner ordert derzeit vermutlich Neubauten, alte werden verschrottet.

5. Geordert werden eher moderne Driller mit bester Ausstattung, da ist Seadrill eindeutig im Vorteil.



Deine Sichtweise ist bloß leider irgendwo zwischen naiv und völlig falsch.

Klar gab es Offshore-Drilling schon früher, bloß in welchem Maßstab ? Erst als die Ölpreise kletterten, wurde auch die Exploration von kostenintensiven Förderstätten auf einmal lukrativ und damit begann der Boom der Branche. Zuerst gab es zu wenige und zudem für schwierige Gebiete ungeeignete Bohrschiffe, daher stiegen die Dayrates für die wenigen brauchbaren Schiffe ins Unermessliche. Daher wurden schnell haufenweise neue Schiffe nachgeordert und zudem traten neue Player in den Markt ein, von denen übrigens Seadrill einer ist. Ocean Rig ist der letzte große Neuling der Branche. Diese ganzen neuen, hochgerüsteten Schiffe kommen nun in einen Markt, der gar keine Schiffe braucht, da selbst die alten noch viel zu viel sind. Und nein, es werden nicht mehr Schiffe verschrottet als ausgeliefert, ganz im Gegenteil. Für 2015 sind mir alleine ca. 70 geplante Auslieferungen bekannt und ich habe bisher nur knapp 30 geplante Verschrottungen gezählt.

Das mit den Margen ist natürlich auch ganz schlimmer Unsinn. Die Raten haben sich von den Höchstständen gerade im Bereich der von Seadrill häufig angebotenen UDW-Rigs fast halbiert. Das deckt häufig aktuell nicht einmal die Kosten für ein solches Bohrschiff, von denen die allermeisten fix sind. Bohrschiffe ohne Kontrakt kosten auch täglich Geld, alleine schon an Zinsen und Abschreibung und bringen überhaupt keine Einnahmen. Das gilt ganz besonders heftig für neue Bohrschiffe, die ohne Kontrakt aus der Werft kommen.

Zu den Ölvorkommen: Wie Du siehst, steigen die Reserven durch technischen Fortschritt schneller als der Verbrauch. Die vollständige Ausbeutung dieser Vorkommen werden auch Deine Urenkel noch nicht erleben. Vor allem auch deshalb, weil Öl dann keine so große Rolle mehr wie heute spielen wird.

Alle anderen Firmen bekommen auch neue moderne Drillschiffe ausgeliefert. Ausserdem sind diese Schiffe ohne Kontrakt ein Nachteil, da sie furchtbar teuer sind. Gerade wegen dieser Schiffe ist Seadrill viel höher verschuldet als die Konkurrenz und damit verwundbarer.

Zu Deinen Links:

Die Erschließung des Ölfeldes bei Katar ist erst für 2017 vorgesehen.

Und die beiden ENSCO-Kontrakte sind der Beweis für alles, was ich oben geschrieben habe. Diese Schiffe sind im letzten Jahr noch für den doppelten Preis kontrahiert worden. Ich wage zu bezweifeln, dass die jetzt vereinbarten 114.000 Dollar Tagesraten überhaupt noch kostendeckend sind. Es werden also schon überall absolute Dumpingpreise angeboten.


Deine Sichtweise wirst Du also verändern müssen oder aber ein Ölpreiswunder rettet Dir und Seadrill den Hintern. Kann ja alles sein, ist aber nicht sonderlich wahrscheinlich. Du hältst Dein Investment auf jeden Fall unter völlig falschen Prämissen, was aber ja nicht automatisch heißt, dass es nicht funktionieren wird.



Es ist alles so gekommen, wie Cercle_Jerk erklärt hat.
:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.945.855 von FZR1991 am 08.06.18 21:32:23
Zitat von FZR1991: Hallo erstmal bin neu hier.
Ich bin schon lange in Seadrill investiert. Leider habe ich keine Erfahrung mit dem Chapter 11. Das Chapter 11 wurde verlassen heißt dies automatisch das neue Aktien mit neuen WKN ausgegeben werden? Was für Optionen habe ich jetzt werden meine Alten Aktien in neue umgewandelt? Ich habe einen EK von 1€ glatt. Sorry für die ganzen Fragen ich hatte den Fall bisher noch nie.


In ca. 6 Wochen werden tatsächlich neue Aktien ausgegeben werden, die alten Aktien hören auf zu existieren. Als Aktionär wird Dir eine kleine Menge neuer Aktien zugeteilt werden, die mit allerhöchster Wahrscheinlichlichkeit nur einen Bruchteil des heutigen Preises wert sind.

Wenn man von der, bereits sehr optimistischen, Bewertung im Chapter-11-Verfahren durch die große Investmentbank Houlihan Lokey ausgeht, dann werden die neuen Aktien irgendwo zwischen 12 und 17 Cents wert sein. Du hast also einen monströsen Verlust vor Dir.

Alte Aktien jetzt verkaufen und - falls Du weiter bei Seadrill investiert bleiben willst - neue Aktien nach der Handelsaufnahme in sechs Wochen kaufen. Spart viel Geld auf diese Weise.
Ich verstehe noch immer nicht warum der Kurs jetzt noch so hoch ist?

Der Anteil nach Umschuldung ist doch nun schon viele Monate bekannt.

Die Altaktien sollten sich schon lange an ihren Wert nach Umschuldung angepasst haben, denn das ist ihr echter innerer Wert im Moment, der Wert der Firma.

Wir müssten also einen Kurs haben, irgendwo in der Nähe dieser Bewertungsversuche. Ist aber nicht. Warum nicht?
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