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Bitcoin oder doch Shitcoin?! (Seite 931)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.831.493 von ConArt am 09.02.19 12:23:56
Zitat von ConArt:
Zitat von prissy: Wahrscheinlich wird es im Rauschen der vielen Belanglosigkeiten und Irrtümern unter den „Bitcoinverstehern“ hier untergehen, denn wer bringt schon Lesezeit für einen englischen Text auf, und dann 9 Minuten. Wer es dennoch tut, der könnte hoch entlohnt werden und zum Bitcoinversteher werden.
https://medium.com/@craig_10243/careful-what-you-wish-for-c7…


Ich glaube die harte Nuss ist, Bitcoin zu erklären.
Jetzt noch Glaubenskriege unter den verschiedenen Bitcoin-Kopien diskutieren zu wollen wird bestimmt die meisten überfordern.


Genau damit muss man sich aber beschäftigen! Sonst kann man natürlich auch nicht meine Kommentare verstehen, wenn ich schreibe, dass sich die Mehrheit der vernünftigen Bitcoin-Fans 2017 von Bitcoin verabschiedet haben. Bis dahin haben nämlich viele vernünftige Leute Bitcoin wirklich als Währung benutzt um etwas zu bezahlen und es gab viele Entwickler, die bei dem Projekt mitgearbeitet haben.

Heute bezahlt niemand mehr etwas mit Bitcoin und die Mehrheit der intelligenten Entwickler beschäftigt sich mit interessanteren Projekten. Der Knackpunkt war vermutlich der von der Mehrheit der Entwickler beschlossene Hardfork Segwit2x den die Mining-Pools verhindert haben. Seither haben die Mining-Pools das Sagen und die haben nur das Ziel, möglichst viel Geld aus dem System zu quetschen. An einer Weiterentwicklung der Technologie welche ihre Einnahmen schmälern könnten haben die natürlich kein Interesse.

Dies suggerieren nun den naiven verbliebenen Bitcoin-Fans, dass Bitcoin das neue Gold sei, was bedeutet, dass man da nichts weiterentwickeln muss!

Die intelligenten Entwickler wurden in die Flucht geschlagen. Die beschäftigen sich lieber mit Projekten, welche die Blockchain-Technologie weiterentwickeln. Da gibt es Projekte mit Namen wie Hyperledger, Avalanche oder Mimblewimble, wo sich mittlerweile sehr viel mehr bewegt als beim klassischen Bitcoin, wo sich nur noch die diversen Forks streiten.

Aber von diesen neuen Projekten bekommt hier offenbar niemand etwas mit. Jedenfalls wird darüber hier nie diskutiert. Das liegt vermutlich daran, dass Du recht hast, dass die meisten hier damit völlig überfordert sind. Mit naiven Leuten, die nicht den geringsten Schimmer haben, was das Wort Zins bedeutet, braucht man über solche Dinge nicht zu diskutieren. Und ich habe eben schwer den Eindruck, dass diese Bitcoin-Gläubigen von dem Kaliber mittlerweile die Mehrheit der Bitcoin-Fans stellen.

Hier wurde zum Beispiel mit keinem Wort erwähnt, dass Ether versucht von PoW auf PoS umzusteigen und dazu neulich wieder einen wichtigen Schritt durchgeführt hat. Oder dass Litecoin Mimblewimble implementieren will, und deshalb gestern um 30 % gestiegen ist, das interessiert hier auch keinen.

Hier wird lieber mal wieder die gestern stattgefundene Marktmanipulation mit einem Pump um 10 % nach oben innerhalb weniger Minuten gefeiert, welche jedem ernsthaften Bitcoin-Fan ein Graus sein müsste.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.831.931 von flitztass am 09.02.19 13:48:03Da kann ich Dir nur zustimmen!

Oder dass es viel bessere, schnellere Bezahlstysteme in Kryptowährungen gibt, wie z.B.
Verge (XVG), das überdies auch noch die Privatsphäre an 1. Stelle setzt.

Mein Geld ist mein Geld und ich möchte nicht dass jeder Kaffee den ich bezahle öffentlich über die Blockchain läuft. Das wäre ja Wahnsinn!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.832.438 von BTC123 am 09.02.19 15:46:27
Zitat von BTC123: Da kann ich Dir nur zustimmen!

Oder dass es viel bessere, schnellere Bezahlstysteme in Kryptowährungen gibt, wie z.B.
Verge (XVG), das überdies auch noch die Privatsphäre an 1. Stelle setzt.

Mein Geld ist mein Geld und ich möchte nicht dass jeder Kaffee den ich bezahle öffentlich über die Blockchain läuft. Das wäre ja Wahnsinn!

Wenn es nicht über die Blockchain laufen soll, wo dann? Und komm jetzt nicht mit Lightning oder Verge. Das sind alles Irrwege da sie die Blockchain zum Ponzi Schema degradieren. Gegenthese: Die Blockchain braucht die Transakationen; sonst ist sie nicht finanzierbar.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.832.480 von GuentherFranz am 09.02.19 15:56:47Verge ist ne eigene Blockchain, was soll die mit Lightning oder Bitcoin zu tun haben?

Zitat von GuentherFranz: Wenn es nicht über die Blockchain laufen soll, wo dann? Und komm jetzt nicht mit Lightning oder Verge. Das sind alles Irrwege da sie die Blockchain zum Ponzi Schema degradieren. Gegenthese: Die Blockchain braucht die Transakationen; sonst ist sie nicht finanzierbar.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.832.666 von ConArt am 09.02.19 16:49:43Wozu soll eine weitere Blockchain gut sein? Das ist aus meiner Sicht ökonomischer Unsinn und verschiebt die Macht an die Miner. Lightning ist genauso ein Quatsch da es die Bitcoin Blockchain kanibalisiert. Wichtig ist der Wettbewerb der Miner untereinander auf der gleichen Blockchain und nicht auf verschiedenen. Spätestens seit es alternative Krpyto Sammelkarten Spiele und diesen ganzen Fork Schwachsinn gibt, ist es eh vorbei mit BTC. Ist nur eine Frage der Zeit bis er auf Null geht. Dafür sorgen die Miner mit ihrem Schneeballsystem. Eine private Blockchain kann nur Überleben bzw. deren Miner wenn es genügend Transaktionen auf ihr gibt. Das ist im Moment bei keiner einzigen Blockchain der Fall. Die Miner überleben nur durch das eingeübte Ponzi Schema.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.832.891 von GuentherFranz am 09.02.19 17:56:12Grundsätzlich stimme ich dir in der Frage, was eine weitere Blockchain soll, zu.
Aber da ist es eben wie überall in der Welt, jeder glaubt es besser machen zu können.

Warum das 5. Sachbuch über das historische Ereignis X
Warum die 6. Aktiengesellschaft, die Solarzellen in Deutschland produzieren will, wenn alle 5 anderen schon kein Geld verdienen.

Letztendlich ist das ja auch der Grund warum für mich "nur Bitcoin" interessant ist.
Es kann eben jeder mit ein paar Klicks eine Blockchain erstellen.

Ich kann mit ein "paar Klicks" auch eine AG gründen, nur beides hat eben ohne Inhalt keinen Wert.

Deswegen betone ich ja auch immer, dass für mich Cryptos keine Ehe oder Religion sind.
Bitcoin als digitales Zahlungsmittel sehe ich nicht, da gibt es Methoden wie Visa oder Paypal die geeigneter sind.
Deshalb fallen für mich auch Bitcoin Cash oder Bitcoin SV als uninteressant durch.

Bitcoin als store of value macht aus meiner Sicht Sinn und deshalb ist es auch gut, dass niemand am Code von Bitcoin rumfummelt, sondern alles "so bleibt wie es ist".
Denn wenn jemand grobe Änderungen vornimmt, killt das das Vertrauen, denn wer sagt mir, dass nicht jemand etwas grundlegendes ändert, wenn permanent Änderungen erlaubt werden.

Deshalb haben die Macher von Bitcoin Cash oder Bitcoin SV sich aus meiner Sicht ins Aus geschossen, das Vertrauen in sowohl Ver als auch Wright ist nicht da, weil jeder Streit zu fundamentalen Änderungen führt, die den Wert der Coins betreffen.

Bei Ethereum ist es ähnlich. Der letzte Patch ist verschoben worden weil im letzten Moment kritische Fehler entdeckt wurden.
Dann soll das ganze Konzept umgeschrieben werden, dann die Anzahl der Coins begrenzt oder auch nicht.
Wer will denn bei einem solchen Hickhack auf längere Sicht dort ein paar tausend Euro liegen haben?

Ich betrachte wie schon oft geschrieben diese "Investition" aus rein wahrscheinlichkeitstechnischer Sicht.

Genauso wie ich mich mit der Frage auseinandersetze, ob das Geschäftsmodell von Netflix -was darin zu bestehen scheint, auf Pump Leute zu unterhalten-, nachhaltig ist oder nicht.
Der Kopf sagt nicht nachhaltig, der Kurs sagt, Kauf vor 10 Jahren erfolgreich.

Es hat vor 2 oder 3 Jahren Leute gegeben, die haben massiv vor GE gewarnt, es hat andere gegeben, die haben mit "Dividendenaristokrat" gekontert.

Du kannst dir dort überall den Kopf einschlagen und dich wunddiskutieren.
Letztendlich wird jeder für seine richtige Einschätzung bezahlt und muss für die Fehleinschätzung bezahlen.

Ich hab noch nie in irgendeiner Weise Geld damit verdient, Recht gehabt zu haben, wenn ich nicht gleichzeitig in Richtung meiner Meinung positioniert war.

Deswegen zurück zu Cryptos, es gibt kein richtig oder falsch, weil es niemanden gibt, der morgen die Spielkarte umdreht und die Lösung vorliest.

Jeder muss sich so gut er kann und so ausführlich wie er es für eine Kauf-/Verkaufentscheidung benötigt informieren.
Danach wird er eine Entscheidung treffen und dann wird die Zukunft entscheiden, ob die Positionierung finanziell erfolgrei oder erfolglos war.

Der Rest ist (und da schließe ich mich mit ein) egozentrisches blabla..
„Grau is' im Leben alle Theorie – aber entscheidend is' auf'm Platz.“ Adi Preißler
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.833.644 von ConArt am 09.02.19 21:00:51Ich kann das nicht so locker sehen. Bitcoin wird gerne mit dem Internet verglichen. Aber wir haben keine 5 oder 10 Internets. Sondern ein einziges, komplett standardisiert mit TCP/IP usw. Für alle gleich, weltweit. Ähnlich wird es mit Bitcoin Protokoll laufen; es kann nur einen geben! Und da konkurrieren im Moment BTC, BCH und SV, Ether usw. Ich kann das nicht ernst nehmen. Kindergarten. Und die Miner reiben sich die Hände....$$$
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.833.710 von GuentherFranz am 09.02.19 21:14:43
Zitat von GuentherFranz: Ich kann das nicht so locker sehen. Bitcoin wird gerne mit dem Internet verglichen. Aber wir haben keine 5 oder 10 Internets. Sondern ein einziges, komplett standardisiert mit TCP/IP usw. Für alle gleich, weltweit. Ähnlich wird es mit Bitcoin Protokoll laufen; es kann nur einen geben! Und da konkurrieren im Moment BTC, BCH und SV, Ether usw. Ich kann das nicht ernst nehmen. Kindergarten. Und die Miner reiben sich die Hände....$$$


Es gab aber ernsthafte Überlegungen (und technisch zu Recht) TCP/IP zu erneuern.
Nur letztendlich ist das nicht nötig.
Es funktioniert auch ohne technisch "auf dem neusten Stand zu sein"

Aus dem gleichen Grund wird sich meiner Meinung nach Bitcoin durchsetzten. Es hat alles was es im Kern braucht. Es hat die weltweite Vorreiterrolle und wird immer 8 Jahre Vorsprung haben.
Es ist das einzige Protokoll, was in den Medien weltweit dauerhaft präsent ist.

Du magst das als Kindergarten sehen, ist doch ok.
Nur was ist denn dein Ertrag aus dem "in der Diskussion aufreiben"

An der OTC sind tausende Scheißfirmen gelistet, über die man jeden Tag zurecht negatives schreiben könnte, nur was ist da für mich drin?
Ich kann jetzt auch seitenlange Texte mit Pro oder Contra zu Wirecard schreiben.
Ich habe für mich entschieden, dass mir die Aktie nicht geheuer ist ud ich nicht in sie investieren werde. Und damit ist es dann auch gut. Wenn jemand das anders sieht, fair enough.

Genauso soll doch jemand 100.000 Euro in Ethereum stecken, ich würds nicht tun.
Also wo ist der Gewinn darin auf der Welt rumzulaufen und jedem zu erzählen, was ich alles für unsinnig halte?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.820.393 von flitztass am 07.02.19 22:48:05Ich möchte nochmal auf diesen Irrglauben zurückkommen, dass wir in einer sicheren und seit 70 Jahren friedlichen Welt Leben.
Denn jedes Jahr sterben mehr Menschen durch Waffen wie zu Zeiten des zweiten Weltkriegs.
Sowohl heute wie damals sind Kriege ein profitables Geschäft welches, seit es Währungen gibt, finanziert wird.
Es ist also ein Irrglaube zu denken, dass der Bitcoin krimineller sei als Fiatgeld.

Ja wir Leben in einer Welt der Überbevölkerung, Verschmutzung und hohen Kriminalität. Ob mit Fiatgeld oder Kryptowährungen, es gibt keine Anzeichen der Besserung.
Aber eines ist gewiss, die Menschen werden stets alles in ihrer Macht tun um ihr Vermögen zu schützen.
Inflationäre Währungen sind dafür ungeeignet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.834.367 von Robota am 10.02.19 04:36:31Lies mal:
"Factfulness" von Hans Rosling


Zitat von Robota: Ich möchte nochmal auf diesen Irrglauben zurückkommen, dass wir in einer sicheren und seit 70 Jahren friedlichen Welt Leben.
Denn jedes Jahr sterben mehr Menschen durch Waffen wie zu Zeiten des zweiten Weltkriegs.
Sowohl heute wie damals sind Kriege ein profitables Geschäft welches, seit es Währungen gibt, finanziert wird.
Es ist also ein Irrglaube zu denken, dass der Bitcoin krimineller sei als Fiatgeld.

Ja wir Leben in einer Welt der Überbevölkerung, Verschmutzung und hohen Kriminalität. Ob mit Fiatgeld oder Kryptowährungen, es gibt keine Anzeichen der Besserung.
Aber eines ist gewiss, die Menschen werden stets alles in ihrer Macht tun um ihr Vermögen zu schützen.
Inflationäre Währungen sind dafür ungeeignet.
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