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Senivita Social Estate AG WANDELSCHULDV.V.15(20) (WKN A13SHL)



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Wollte die Wandelschuldverschreibung nach dem jüngsten Kursrutsch noch mal aufnehmen .
Bei einem derzeitigen Kurs von 91-93% ergibt sich eine Rendite von 8,5-9,5 Prozent .
Der Kupon ist mit 6,5 Prozent recht moderat bemessen .

Hinzu käme hier eine leichte Fantasie bezüglich der Wandlung in Aktien .
Eine Wandelschuldverschreibung berechtigt zum Wandel in 100 Aktien.
So sind die derzeitigen Bestimmungen seitens des Emittenten.
Dies würde ein Aktienkurs von 10 EURO entsprechen , welcher nach Meinungen von Experten als wohl derzeit zu hoch angesehen wird .
Für 2018 ist ein Börsengang geplant .

Die Überlegung wäre jetzt hier , wenn das Unternehmen die Wandelung in Aktien weiteren Zinszahlungen vorzieht , ob man dann nicht ggf. auch noch am Wandlungsverhältnis der Anleihe in Aktien nachbessert ?

Einen ähnlichen Fall gibt's ja bei alno derzeit .
( ALNO AG Wandelanleihe: 8,000% bis 21.03.2019 )
Nur , bei einem derzeiteg Aktienkurs von ca 0,50 EURO und bei einem Wandlungspreis von 2 EURO -
liegen wir noch ein ganzen Stück entfernt .

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.597.823 von Genussschein am 12.06.16 13:42:56Die Anleihe könnte für den ein oder anderen einen zweiten Blick wert sein. Da ein Börsengang noch nicht konkret geworden ist, ist zwar das Wandlungsrecht bislang nicht bewertbar (die 10 Euro Wandlungspreis müssten schließlich zum nicht existierenden Kurswert ins Verhltnis gesezt werden).

Die Verzinsung ist aber mittlerweile sehr attraktiv geworden, es gibt über 16% p.a. bis 2020. Über die treuhänderischen Besicherungen in Form von Grundstücken und Immobilien (tlw. im Bau) ist bilanziell gemäß Halbjahresbericht mittlerweile das gesamte Anleihevolumen besichert, so dass sich das Restrisiko wohl auf die Immobilienbewertung erstreckt. Bei einem Kurswert der Anleihe von nur 75% ist das aber für mich gut verkraftbar.

Über 16% für eine besicherte Anleihe - oft wird man das nicht finden. Bei mir ist die Anleihe heute ins Depot gewandert.
Zahlen für 2016
Die Geschäftszahlen für 2016 fallen gemischt aus. Das selbstgesteckte Ziel, schon 2016 einen Jahresüberschuss zu erreichen, hat man wegen Verzögerungen bei einem Bauprojekt verfehlt. Der geschäftsbericht wird zeigen, inwiefern sich hier die HGB-Bilanzierung ggf. auf das Ergebnis auswirkte, weil Baufortschritte evtl. nicht vollständig zum Zeitwert bewertet werden konnten.

Allerdings konnte ein positives EBIT erreicht werden und der negative Jahresüberschuss fällt im Vergelich zum Vorjahr sehr gering aus. Gleichzeitig vermeldete die Gesellschaft, den Start mehrerer neuer Projekte und dass die diesjährigen Anleihezinsen bereits auf dem Treuhänderkonto eingegangen sind:

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-02/39939562-dgap-adhoc-senivita-social-estate-ag-planergebnis-fuer-2016-voraussichtlich-nicht-erreicht-positives-operatives-ergebnis-ebit-und-verbesserung-ge-016.htm

Bei einem Kurs von 80 Euro bekommt man im Mai direkt schonmal 6,50 Euro Zinsen ausgezahlt. wesentlich spannender ist aber, wie sich die Gesellschaft 2017 entwickelt, denn die 2017er-Zahlen sind aller Voraussicht nach entscheidend für einen Börsengang vor 2019. Vor 2019, weil dann unsere Wandelanleihe ausläuft und ich damit rechne, dass die AG möglichst viele ihrer Schulden in Eigenkapital umwandeln möchte. Das wiederum bedeutet, dass 2019 (wenn alles gut läuft) nicht nur 100 Euro zurückgezahlt werden können, sondern voraussichtlich sogar ein attraktives Wandlungsrecht bestehen wird. Auch ohne dieses Recht bringt die Anleihe aktuell 16 % Rendite p.a., was neben ihrer Attraktivität gleichzeitig auf die Risiken der noch recht jungen Firma hinweist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.410.521 von imperatom am 25.02.17 14:16:03
Zahlen für 2016
P.S.: Link Nr. 2 mit den restlichen Informationen:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9338632-dgap-adhoc-senivita-social-estate-ag-ratingvorlage-verschiebt-strategischer-weiterentwicklung
Erstaunlich, dass die Anleihe immer noch nur bei 85 Prozent notiert. Ob sich das mit der Zinszahlung im Mai ändert? Immerhin winken hier aktuell 13% Rendite p.a.
Und nun?
Erstaunlich, dass die Anleihe nach dieser Meldung immer noch bei 78 steht :D


SeniVita Sozial gGmbH: SeniVita Sozial gGmbH reduziert Ausschüttung auf Genussrechte und Genussscheine -Vorläufige Zahlen für 2016

SeniVita Sozial gGmbH / Schlagwort(e): Ausschüttungen/Vorläufiges Ergebnis

06.04.2017 / 23:01 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Operatives Ergebnis (EBITDA und EBIT) deutlich gesteigert - Jahresfehlbetrag von 0,5 Mio. Euro - Sanierungsplan für defizitäre Tochtergesellschaft SSC in der Umsetzung

Anlässlich der Arbeiten am Jahresabschluss der SeniVita Sozial gemeinnützige GmbH für 2016 und der Anpassung der Liquiditätsplanung an die durch das Dritte Pflegestärkungsgesetz zum Jahreswechsel veränderten Abrechnungsmodalitäten und der teilweisen einzelvertraglichen Umsetzung des TvöD in einzelnen Einrichtungen der Gesellschaft hat sich ergeben, dass die Zinszahlung auf die emittierten Genussscheine und Genussrechte von 2 Mio. Euro nicht vollständig möglich ist bzw. zum planmäßigen Zeitpunkt zu einer schwierigen Liquiditätslage führen würde.

Vor diesem Hintergrund hat die Geschäftsführung der SeniVita Sozial gGmbH (SVS) beschlossen, die termingerechte Ausschüttung an die Genussrechts- und Genussschein-Gläubiger zu reduzieren, wie dies in den geltenden Genussrechts- bzw. Genussscheinbedingungen für diesen Fall auch vorgesehen ist. Die Differenz wird - wie darin ebenfalls festgelegt - nachgezahlt, sobald die Voraussetzungen dafür wieder gegeben sind.

Nach den jetzt vorliegenden vorläufigen Zahlen (nach HGB) hat die SeniVita Sozial gGmbH (SVS) im Jahr 2016 ihr Betriebsergebnis deutlich verbessern können. So stieg das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 2,5 Mio. Euro (2015: 2,1 Mio. Euro). Das EBIT verdoppelte sich sogar auf 1,6 Mio. Euro (2015: 0,8 Mio. Euro). Dennoch verzeichnete die SVS erstmals in ihrer Geschichte mit 0,5 Mio. Euro (2015: +12,8 Mio. Euro aufgrund außerordentlicher Erträge) einen Jahresfehlbetrag. Dies ist auf die Zinszahlungen für die im Mai 2016 getilgte Unternehmungsanleihe und die Vergütungen für die von der SVS emittierten Genussrechte und Genussscheine im Gesamtbetrag von 2,4 Mio. Euro zurückzuführen.

Die durch die Reduzierung der Ausschüttung freiwerdenden Mittel sollen auch zum beschleunigten Abschluss der Sanierung bei der Tochtergesellschaft SeniVita Social Care (SSC) GmbH noch in der ersten Jahreshälfte 2017 dienen. Die auf die Erbringung von Pflegedienstleistungen und den Betrieb von Pflegeeinrichtungen spezialisierte Tochtergesellschaft SSC musste aufgrund höherer Personalkosten bei einer gleichzeitig geringer als geplant steigenden Auslastung in einzelnen, neu eröffneten Häusern entgegen der Planung im vierten Quartal 2016 einen Verlust verbuchen. Nach den vorläufigen Zahlen (nach HGB) verzeichnete die im August 2016 von der SVS vollständig übernommene SSC für 2016 ein negatives operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 3,3 Mio. Euro, das EBIT belief sich auf -4,9 Mio. Euro (2015: -0,4 Mio. Euro), der Jahresfehlbetrag der SSC stellte sich auf 4,8 Mio. Euro.

Bei einer Bilanzsumme von 21,2 Mio. Euro beträgt die Eigenkapitalquote der SSC damit rund 75 Prozent (Eigenkapital: 15,9 Mio. Euro). Die Muttergesellschaft SVS verfügt bei einer Bilanzsumme von 72,4 Mio. Euro über ein Eigenkapital (inkl. Genussrechte und Genussscheine) von 58,6 Mio. Euro, das entspricht einer Eigenkapitalquote von über 80 Prozent.

Für 2017 erwartet die SVS weiterhin ein geringes positives Jahresergebnis, das ab 2018 deutlich ansteigen soll.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.695.882 von noch-n-zocker am 07.04.17 11:34:50
Zitat von noch-n-zocker: Erstaunlich, dass die Anleihe nach dieser Meldung immer noch bei 78 steht :D


Eher erstaunlich, dass die Anleihe überhaupt in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Die Emittentin ist ja gar nicht die selbe. Die GS kommen von der Sozial GmbH und die Anleihe von der Immobilien AG. Beide haben eine gemeinsame Muttergesellschaft, aber das wars auch schon.

Und die Sozial GmbH wird jetzt nicht einmal Verluste machen, weil die Genussscheine ja eben genau dafür Genussscheine sind - GS-Inhanber müssen im Verlustfall haften und bekommen nun keine Zinsen. Bei Anleihen ist das völlig anders, die wären erst in einem Insolvenzfall (der anderen Firma) betroffen.

Ich für meinen Teil bin da ganz panikbefreit. Die Anleihe ist überhaupt nicht betroffen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.698.237 von imperatom am 07.04.17 16:26:36Kleine Ergänzung: Das Defizit der Sozial GmbH kommt nun auch nicht besonders überraschend. Die 9-Monats-Zahlen waren auch schon negativ. Als GS-Inhaber hätte man den Verlust daher ahnen können und schon vor Monaten zu guten Kursen verkaufen können - selbst Schuld, wer das monatelang verpasst hat.

Die Anleihe ist wie gesagt nicht betroffen.
Das schlimmste an der Meldung ist eigentlich der Wortlaut :

"... zum planmäßigen Zeitpunkt zu einer schwierigen Liquiditätslage führen würde."
Da kann man sicher so Einiges hineininterpretieren .

Betroffen ist hier der GS nicht die Wandelanleihe .
Ich habe meine GS heute aufgestockt .

Sehe das auch entspannt , es ist sicher unschön für die Investoren - keine Frage aber
einen Kursrutsch von 25 Prozent rechtfertigt das nicht .

Ich halte auch die Anleihe .


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