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Diskussion zum Thema Silber - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 23.04.05 14:56:42 von
neuester Beitrag 19.04.21 17:15:50 von

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23.04.05 14:56:42
Silber befindet sich in einem Aufwärtstrend. Teiweise werden Kursziele von 20$ herumgereicht aber bei alledem frage ich mich, warum sollte Silber steigen? Über 60% der Produktion gehen in analoge Fotografie. Die Digitale Fotografie ist gerade dabei, der analogen den Garaus zu machen. Denkbar schlechte Voraussetzungen für einen steigenden Silberpreis. Dennoch gibt es viele positive Einschätzungen zu Silber. Aber warum? Wer kennt fundamentale Gründe für einen steigenden Silberpreis?
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23.04.05 15:30:58
Photografie macht nur 22% der Nachfrage aus...

http://www.abn-zertifikate.de/pdf/documents/basiswissen/basi…
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23.04.05 15:34:22
Als Goldanleger frage ich mich auch, warum Silber steigen sollte ;)


Volkmar
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23.04.05 15:57:47
ABN Amro schein mir eine zuverlässige Quelle zu sein.
Fotografie: 22%
Schmuck & Besteck: 30%
Industrie: 43%
Münzen: ca. 4%
Aber zurück zur wesentlichen Frage: Welche fundamentalen Gründe sprechen für einen steigenden Silberpreis?
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23.04.05 16:10:00
Bei www.goldseiten.de wird man von den Silberfetischisten regelrecht zugeschüttet, warum Silber steigen sollte:

http://www.google.de/custom?q=silber&hl=de&lr=&ie=UTF-8&oe=I…


Volkmar
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23.04.05 17:04:51
Die Hauptargumente sind
- mögliche Einführung einer Silberwährung
- höhere Nachfrage nach Silbermünzen (22% höher)
- RFIDs (Warenkennzeichung per Chip) hier liegt wohl das größte Potential, Optimisten gehen von einer Verdoppelung des Silberverbrauchs aus

Damit wissen wir schon mehr. Weitere Argumente?
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23.04.05 17:27:32
Hier gibts ein paar Gründe, warum der Silberpreis steigen wird

http://www.goldseiten.de/buch/die-geldfalle.htm
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23.04.05 18:40:55
neulich stand im rohstoff express, dass die digitale fotografie sich nicht durchsetzen wird.

vom 14.04.05

Silber:
Silber notiert gerade bei 7,04$, Minus 0,18$. Intraday startete das Edelmetall bei 7,19$ in Sydney und konnte zunächst die 7,10$ erfolgreich verteidigen. Kurz nach Beginn der Sitzung in New York fiel Silber unter diese Marke und markierte einen Tagestiefstkurs bei 7$. Momentan sind leichte Erholungstendenzen zu erkennen.
Theodore Butler berichtete heute wieder interessante Erkenntnisse in seinem wöchentlichen Silberkommentar. Er veröffentlichte einen Artikel, den er in der Financial Times London gefunden hat. Dieser Bericht spricht entgegen den vielen anderen Artikeln von einer Sättigung des Marktes für Digitalkameras. Es wird berichtet, dass Olympus in seiner Fotografieabteilung einen operativen Verlust von 166 Millionen Dollar einfahren wird. Butler interpretiert diese Sättigung so, dass diese neue Technologie doch nicht das revolutionäre ist, was viele erwartet haben. Die meisten Leute haben erkannt, dass die guten alten Kamerabilder eigentlich doch billiger sind als die Digitalen. Um digitale Bilder zu bearbeiten braucht man nämlich einen Computer, teure Software, Tintenpatronen, Drucker, etc. Deswegen tragen mittlerweile viele ihre digitalen Photos zum Entwickler um Hochglanzabzüge zu bekommen, genauso wie früher ihre „alten“ Bilder. Sein Fazit ist, dass für viele Silberbären diese Nachricht einem „Schlag ins Gesicht“ gleicht. Dadurch, dass sich die Digitalkameras nicht durchsetzen können, wird die Nachfrage nach Silber in den kommenden Jahren seitens der Photoindustrie zwangsläufig wieder zunehmen.
Weitere Unterstützungslinien liegen bei 6,86$ und 6,80$. Die Unterkante des seit Juli 2003 bestehenden Aufwärtstrends verläuft gerade bei 6,73$. Bei 7,42$ findet sich der seit Dezember 2004 bestehende kurzfristige Abwärtstrend, der sich aus dem Hoch bei 8,01$ und 7,58$ zusammen setzt. Das kurzfristige Kursziel liegt bei 7,20$ bis 7,25$.
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23.04.05 18:52:27
Die Geldfalle von R. Deutsch: Sehr empfehlenswerte und hochinteressante Lektüre :lick: :lick:
Zur Ergänzung noch das hier:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…
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23.04.05 19:14:13
Betrachtet man die Regierungsverkäufe und impliziten Privatverkäufe als "Angebotslücke", so beträgt diese knapp 10% der Produktion.

Weiter ...hat für die Gewinnung von Silber das Auftreten in Blei, Blei-Zink, Blei-Glanz sowie in Kupfererzen eine größere Bedeutung. Etwa 75 Prozent der Silber-Produktion
(70 Prozent) fällt bei der Förderung dieser Metalle...

Könnte mit der steigenden Metallförderung demnächst sogar wieder ein Angebotsüberschuss entstehen ?
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23.04.05 19:17:50
Meine These ist dagegen, daß Silber im Wert steigt, weil es wieder zu Geld wird und dass damit zugleich eine uralte Lebensweisheit wieder neu entdeckt wird, nämlich daß Silber eine ideale Absicherung gegen eine Zerstörung des Geldes ist. Durch alle Jahrhunderte auf der ganzen Welt konnten Menschen mit Gold und Silber ihr Vermögen aufbewahren und durch Krisen, insbesondere Geldkrisen retten, einfach weil Gold und Silber immer als Geld akzeptiert wird und das wird auch diesmal wieder funktionieren.

Unser Geld ist so unzuverlässig geworden, dass kein Mensch, der seine fünf Sinne beisammen hat, seine Altersversorgung noch auf Geldvermögen bauen würde...

Bis zum ersten Weltkrieg gab es auf der ganzen Welt nur zwei Währungen, nämlich Gold und Silber. Die Namen der Währungen in den einzelnen Ländern, wie Pfund, Dollar, Franc oder Mark waren nur Bezeichnungen für eine unterschiedliche Menge an Gold oder Silber. Mit Gold und Silber konnte man also auf der ganzen Welt bezahlen. Heute gibt es etwa 180 verschiedene nationalstaatliche Währungen, die aber meist nur innerhalb der Staatsgrenzen nationales Monopolygeld sind. Außerhalb der Staatsgrenzen ist es wertloses Altpapier. Unser heutiges Geld ist also ganz zweifellos ein gewaltiger Rückschritt gegenüber dem Geld des 19. Jahrhunderts, das bereits einheitliches Weltgeld war...

Die Menschen versuchen, sich bei langfristigen Dispositionen, wie etwa Scheidungs- oder Altenteilverträgen, mit Geldwertsicherungsklauseln zu helfen. Solche Klauseln sind aber nach dem Währungsgesetz in Deutschland genehmigungspflichtig und die Bundesbank versagt ausgerechnet bei kaufkraftindexierten Rentenwerten die Genehmigung – warum wohl? Verträge über Pensionen, Mieten, Versicherungen etc. werden durch Währungskrisen plötzlich einfach wertlos. Deshalb werden auch alle Menschen immer wieder neu rasiert, die ihre Altersvorsorge über Geldvermögen, wie etwa Versicherungen betreiben wollen.

In Japan gehen Versicherungen jetzt reihenweise pleite, in England ist die größte und älteste Lebensversicherung Equitable Life jetzt vom Konkurs bedroht, und bei den deutschen Versicherungen schmelzen die Reserven dahin, und sie haben jetzt das Aufsichtsamt gebeten, das Niederstwertprinzip aufzuheben, mit anderen Worten, sie bitten die Behörde, bei der Konkursverschleppung zu helfen. Wir stehen vor einem Scherbenhaufen. Eigene Kinder sind nicht da, Produktivvermögen wurde nicht angesammelt, weil angeblich der Generationenvertrag das überflüssig machte und die Versprechungen der staatlichen wie privaten Rente sind nicht erfüllbar, weil beide auf ungedeckten Versprechungen, eben fiat money, aufgebaut wurden. Wie konnte sich so etwas entwickeln?

Welche Wirkung hätte eine Remonetisierung auf den Silberpreis?

Wenn Sie sagen sollten, was etwa der höchste Silberpreis in Dollar bisher war, welche Zahl würden Sie nennen? Die meisten Menschen sagen: So etwa 50 Dollar pro Unze zur Zeit der Huntspekulation um 1980, als die Gebrüder Hunt versuchten, den Silbermarkt zu cornern.>

Mal abgesehen von der Tatsache, dass die Hunts nie versucht haben, den Markt zu cornern, sondern sie vielmehr einer bösen Intrige zum Opfer gefallen sind, wie ich in meinem Buch ausführlich beschreibe, waren die berühmten 50 Dollar auch nicht der höchste Silberpreis.
Der bisher höchste Silberpreis war nicht 50 Dollar pro Unze, sondern etwa 800 Dollar pro Unze :eek::eek::eek::eek:, wenn man mal alle Preise auf den Dollar von 1998 umrechnet. Der reale Preis des Silbers, also alles auf 1998 umgerechnet lag bei der Huntspekulation 1980 bei etwa 67 Dollar pro Unze. Der höchste reale Silberpreis mit etwa 800 Dollar wurde aber im Mittelalter um 1477 erreicht. Silber hatte damals sein all time high bei 807 Dollar in konstante Kaufkraft umgerechnet mit dem Dollar von 1998.

Nach etwa 100 Jahren Rückschritt im Geldwesen und den bitteren Erfahrungen, welche die Menschen mit staatlichem Papiergeld machen mussten, fangen sie jetzt an, fiat money als Betrugssystem zu erkennen und wieder Gold und Silber als Geld neu zu entdecken. Diese Entwicklung setzt jetzt an vielen Stellen in der Welt ein und vielleicht entsteht jetzt sehr rasch vor unseren Augen wieder ein modernes internationales Geldsystem auf der Basis von
Gold und Silber, bei dem dann auch Kapitalbildung und Altersvorsorge in Geldvermögen wieder Sinn macht.

Gold hat immer noch eine gewisse Bedeutung als monetäres Metall. Immerhin halten die meisten Zentralbanken nach wie vor Gold als monetäre Reserve und selbst der Euro ist zu 15 % mit Gold als Reserve unterlegt – aber Silber? Für die meisten Menschen ist heute Silber kein Geld mehr und kaum jemand rechnet damit, dass es je wieder Geld wird. Umso größer wird die Überraschung an den Märkten sein, wenn Silber als Geld neu entdeckt wird, mit einer entsprechenden Wirkung auf den Preis. Wie weit könnte Silber in einem solchen Szenario steigen?

Nehmen wir mal an, Gold würde sich wieder auf seinen langfristigen realen Durchschnittspreis von etwa 600 einpendeln, sich also etwa verdoppeln, und Silber würde auf seine natürliche Relation von 1:10 zurückkehren, so kämen wir auf einen realen Silberpreis von etwa 60 Dollar pro Unze.

Es kann aber durchaus sein, dass sich eine Relation von 1:5 oder 1:3 einstellt, weil Silber jetzt sehr viel knapper ist, was uns auf einen Silberpreis von 120 bis 200 Dollar pro Unze bringt. :eek::eek::eek::eek:

Natürlich kann es sein, dass in einer Kaufpanik die Preise auch deutlich stärker steigen.
:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:

Dieser Kampf um die Geldmacht zwischen Staat und Volk ging durch die Jahrhunderte immer wieder hin und her, aber allmählich, insbesondere wegen der Kriegsfinanzierung im 1. und 2. Weltkrieg hat der Staat gesiegt und es gibt heute in der ganzen Welt ausschließlich staatliches Zwangsgeld ohne reale Deckung. Aber jetzt hat das Volk, durch den Schwächeanfall des fiat money und insbesondere dank des Internet, wieder einmal eine gute Chance, sich von der Herrschaft des Falschgeldes zu befreien. Es muss nur wieder seinem eigenen Verstand vertrauen, und ganz unblutig Staatsgeld in Gold und Silber transformieren. Einfacher, liebe Freunde, war eine Revolution noch nie. Der revolutionäre Kampfgruß ist diesmal nicht so, wie bei den alten Römern, oder so, wie bei den Kommunisten, sondern so, wie das Zeichen an mich bzw. Kaufen an der Börse, und der Kampfruf lautet diesmal nicht "Wir sind das Volk", sondern "Wir kaufen Silber". :D:D:D:D:D

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Dipl.-Kfm. Reinhard Deutsch
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23.04.05 19:26:58
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23.04.05 19:38:41
Hi,

habe gerade eine neue Anwendung von Silber gesehen:
Samsung bietet unter dem Logo "Silver Nano Health" Kühlschränke mit antibakteriellen Beschichtungen an.
Es ist ja schon lange bekannt, dass Bakterien durch Silberionen (Ag+) wirkungsvoll gekillt werden, aber solche in Form von feinsten Silberbeschichtugen anzuwenden, finde ich interessant.

Könnte mir vorstellen, dass es weitere Anwendungen für solche Beschichtungen gibt (Sanitärbereich, Krankenhaus, Molekularbiologische Laboratorien, Lebensmittel-verarbeitung...........)

Ist zwar nicht besonders viel Silber, das hier benötigt wird, aber "Kleinvieh macht auch Mist".

Hier der link:

http://hausgeraete.samsung.de/technische_information.asp?sho…

edgar99
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23.04.05 19:49:49
Rohstoff Express vom 18.04.05

Rohstoff Express: Neue Hoffnung für Silberbullen!

Silber:
Silber notiert derzeit bei 7,02$, Plus 0,02$. Die heutige Sitzung in Hongkong startete das Edelmetall bei 7$ und fiel im weiteren Verlauf bis auf 6,92$ zurück. Während des Handels in London konnte sich Silber wieder erholen und schaffte es in New York bis auf ein Tageshoch bei 7,06$.
Samsung brachte am Sonntag eine ganze Reihe von sogenannten „Silver Nano Health System“ - Heimgeräten auf den Markt. Der Sinn dieser neuen Geräte ist, dass Keime und Bakterien, die in Büros und Eigenheimen entstehen aufgefangen werden sollen. Silber ist bereits seit mehreren hundert Jahren dafür bekannt, dass es antibakterielle Eigenschaften besitzt. Über 100 solcher modifizierter Modelle, wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen sollen auf den Markt kommen. Der Hintergrund ist, dass allgemein die Überzeugung herrscht, dass nur eine saubere Klimaanlage auch saubere Luft liefert oder ein sauberer Gefrierschrank auch Waren länger und frischer hält. Das Management verspricht sich von diesen neuen Produkten eine enorme Nachfrage. Allerdings sind diese Produkte bis jetzt nur im Mittleren Osten erhältlich.
Weitere Unterstützungslinien liegen bei 6,86$ und 6,80$. Die Unterkante des seit Juli 2003 bestehenden Aufwärtstrends verläuft gerade bei 6,73$. Bei 7,42$ findet sich der seit Dezember 2004 bestehende kurzfristige Abwärtstrend, der sich aus dem Hoch bei 8,01$ und 7,58$ zusammen setzt. Das kurzfristige Kursziel liegt bei 7,20$ bis 7,25$.
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23.04.05 19:59:39
:look:

zu den möglichen neuen Anwendungen gehört auch die Absicht der EZB die € - Banknoten mit RFID - Chips auszustatten.
Habe leider keinen link parat, ist Anfang des Jahres bekannt geworden.
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23.04.05 21:01:40
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23.04.05 21:44:32
Ein weiterer fundamentaler Grund für einen steigenden Silberpreis könnte die Papiergeldexplosion der letzten 12 bis 15 Jahre sein. Lt. Jason Hommel ist hierbei das Potential bei Silber wesentlich höher als bei Gold :look:

"The money chart"

1,000,000,000,000: 1 Trillion dollars
1,000,000,000: 1 Billion dollars
1,000,000: 1 Million dollars
$200,000,000,000,000: Estimated total derivative exposure of all banks in the entire world. (20 x U.S. GDP)
$118,000,000,000,000: World Global Capital Markets (Stocks, Bonds, &?) Feb 2005 McKinsey Global Inst.
$75,000,000,000,000: U.S. Govt. unfunded liabilities; social security, etc.
$46,000,000,000,000: Est. World Money supply 2004; from M2 & GDP of EU, USA, Japan, & China (see SSR #56)
$45,153,000,000,000: U.S. Household wealth, as of first quarter, 2004. (Includes Real Estate, and investments)
$49,000,000,000,000: World bond market, Fall 2004 PWL Capital Inc.
$37,000,000,000,000: Total global equity market capitalization June 2001 UN.ORG
$21,000,000,000,000: U.S. bond market, Sept, `03: IAPF treas.gov
$11,447,800,000,000: U.S. GDP, 2004 q1 http://www.bea.doc.gov/bea/dn/home/gdp.htm
$17,600,000,000,000: Total global market capitalization of NYSE stocks, Sept. `04 http://nyse.com
$9,500,000,000,000: M3 (money in U.S. banks) Jan `05 http://tinyurl.com/vra0
$7,700,000,000,000: US debt, 2-23-2005 http://www.publicdebt.treas.gov/opd/opdpenny.htm
$2,360,000,000,000: U.S. annual budget 2005 http://tinyurl.com/3xbd2
$1,860,000,000,000: World "official" gold mined in all of history, 145,000 T (4.6 bil oz.) @ $400/oz. http://tinyurl.com/vrcc
$400,000,000,000: Estimated silver mined in all of history: 40 billion oz? @ $10/oz. http://snipurl.com/93j1
$738,000,000,000: Total U.S. paper currency & coin in circulation, Sept. `04 http://www.fms.treas.gov/bulletin/index.html
$700,000,000,000: Annual U.S. current account deficit (trade deficit) for 2004.
$596,000,000,000: U.S. budget deficit (Fiscal year `03-`04). http://www.publicdebt.treas.gov/opd/opdpenny.htm
$380,000,000,000: Market Cap of General Electric (biggest U.S. company) http://tinyurl.com/vrcn
$301,000,000,000: Debt of General Motors (biggest U.S. car company) Feb 2005
$109,600,000,000: US gold, 261 mil oz., @ $420/oz. http://tinyurl.com/vsr9
$100,000,000,000: all the world`s gold stocks/equities (estimated?)
$75,000,000,000: Money flowed into Equity funds in the first quarter, 2004
$65,000,000,000: Increase in the U.S. debt in 23 days in Feb., 2005
$19,000,000,000: Market Cap of Newmont Feb `05 (biggest gold company in the world)
$11,000,000,000: Increase in the debt of GM from Jan to Feb, 2005!
$8,226,000,000: all the world`s "primary" silver stocks (80 of them on this list, as of June 25, 2004) --my own data.
$6,710,000,000: 671 mil oz. of "identifiable" silver bullion left in the entire world, according to GFMS @ $10/oz.
$288,000,000: 40 mil oz. of "registered" COMEX silver bullion (1-05-05) @ $7.5/oz. http://tinyurl.com/vrcw
$56,250,000: Limit 7.5 mil oz. of silver @ $7.5/oz. (position limit of 1500 contracts per trader) at COMEX / NYMEX
$11,250,000: Limit 1.5 mil oz. of silver @ $7.5/oz. potential 1 month delivery limit at COMEX / NYMEX
$100,000: Limit of FDIC insurance per bank account.
$5,000: Limit of average cash withdrawl from small town banks, without ordering cash in advance.
$300: Limit of average ATM daily withdrawl limit
So, what do all those stastistics mean? (Besides the fact that real silver, and even paper money, is strictly limited?)

The numbers above are the real fundamentals of the silver and gold markets. Silver and gold are money. To study the potential demand for real money, we need to know how much paper money exists that could, one day, show up as demand for real money.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


For a while I was using M3 and dividing that by the US gold (261 million ounces), which implies the us dollar is 84 times more valuable than it should be, and that gold should hit $34,000/oz. after the fraud is destroyed. Today, I realize I need to add in the Bond market, because bonds are an asset class designed to siphon away and replace real money, which is to say, gold. This gives a price of about $111,111/oz. for gold. At $ 430/oz, this implies that US bonds and paper currency are 258 times more overvalued than gold.

Gold is overvalued relative to silver, because at current prices, it takes about 60 ounces of silver to buy 1 ounce of gold. Historically, this ratio was 15 or 16. Given the silver shortage, this ratio will hit 10:1 or 5:1, or even 1:1. Thus, gold is perhaps 60 times more overvalued than silver.

http://www.silverstockreport.com/reports/silverstockreport56…
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23.04.05 21:48:42
Bin ja selber mächtig long in Silber, aber den Verdrehungen des Herrn Deutsch kann ich nicht zustimmen.
Man muß doch nicht gleich alles ins Groteske übersteigern - es sei denn, man wäre sich seiner Sache unsicher.
;)
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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23.04.05 21:59:13
@ wuzge
danke für den link
Avatar
24.04.05 10:31:13
@Borazon - welche Verdrehung meinst Du?

Gruß
R.Deutsch
Avatar
24.04.05 11:06:04
#18 + 20:

Jetzt bin ich aber mal gespannt !

:laugh:
Avatar
24.04.05 14:46:02
#17

a good story
vor allem der Zahlen Vergleich
Marktkapitalisierung aller Silberminen
zu GM oder GE
und die anschauliche Darstellung wie klein der
Silbermarkt ist und dass da nicht viel Kapital benötigt
wird um die Silberaktien wegzukaufen
wie warme Semmeln.

allerdings fehlt irgendwie der Bezug zum Rohölpreis

der steigende Rohölpreis treibt die Inflationsangst
treibt die Preise und dann erst kommen die hohen
Zinssätze für US-T-Bonds wie 1979 zustande als der Silberpreis stieg.
Avatar
24.04.05 21:59:44
Der bisher höchste Silberpreis war nicht 50 Dollar pro Unze, sondern etwa 800 Dollar pro Unze , wenn man mal alle Preise auf den Dollar von 1998 umrechnet.

Was soll das mit dem 1998 Dollar? Ich verstehe dieses Fixum nich so recht...

Ich hab einen Chart ab 1257 und da war das Low bei 0,25 Silver Cash Price (US$/Ounce).

Viele Grüße

Kosto
Avatar
24.04.05 22:05:44
Das mit realen Preisen ist so eine Sache - viele schauen sich die Indices doch nur nominal an.

:rolleyes:
Avatar
24.04.05 22:37:11
@keepitshort

der steigende Rohölpreis treibt die Inflationsangst
treibt die Preise und dann erst kommen die hohen
Zinssätze für US-T-Bonds wie 1979 zustande als der Silberpreis stieg.



1979 stieg der Silberpreis m.E. nicht wegen der hohen Zinssätze für US-T-Bonds, sondern wegen der negativen Realverzinsung (Inflationsrate höher als Zinssatz). Z.Z. haben wir – trotz der in letzter Zeit gestiegenen US-Zinsen - immer noch eine negative Realverzinsung. Warum der Silberpreis trotzdem nicht so richtig vom Fleck kommt, liegt vielleicht an der erfolgreichen Arbeit des PPT:

For the past two weeks, they have created a loss in silver and gold indexes by purchasing (at U.S. taxpayer`s expense) large gambling bets (derivatives) against the true value of intrinsic metals.
The result is that they have rigged the value of metals to discourage investors from purchasing gold and silver instead of U.S. Federal Reserve Notes...

http://rense.com/general52/secretsoftheplunge.htm

Im übrigen glaube ich, dass zwischen der Finanzwelt von 1979 und der von heute Welten legen. Lt. R. Baader (Geld, Gold und Gottspieler) hat sich in den letzten 30 Jahren das Volumen der Güterproduktion in den Industrieländer – unter Führung der USA – vervierfacht. Im gleichen Zeitraum hat sich das Papiergeldvolumen dieser Länder vervierzigfacht. Die um den Erdball schwappenden Papiergeldwogen könnten, nach Aktien- samt deren Echoblase, Immobillienblase, Bondblase auch ganz schnell mal eine Edelmetallblase aufpumpen, ohne dass dabei der Ölpreis eine Rolle spielt. Lt. Intermarketanalyse folgen die Rohstoffmärkte ohnehin den Edelmetallmärkten und nicht umgekehrt.
Ein Zinsanstieg in die Regionen von 1979 wäre heute völlig undenkbar: Ein solcher würde - schon in der Anfangsphase - einen US-Immobiliencrash verursachen, welcher wiederum die Konjunjunktur weltweit zum Erliegen brächte mit all seinen weiteren desastriösen Folgen.
Ein erster deutlicher Silberanstieg könnte heute aus der Ecke eines von Butler und Siebholz beschriebenen Silberunfalls (verursacht aus rein markttechnische Gründen) kommen. Es gibt aber heutzutage noch zwei Dutzend anderer möglicher Gründe, ohne dass man seine Fantasie überstrapazieren muß.....:laugh:

Gruß wuzge
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25.04.05 05:50:58
[posting]16.442.878 von R.Deutsch am 24.04.05 10:31:13[/posting]OK - die Frage, ob Währungen wie behauptet völlig ungedeckt wären oder ob sie nicht doch durch Zahlungsverpflichtungen und letzlich das Produktionspotential der Wirtschaft unterlegt sind, möchte ich nicht erneut aufrollen. Hier gibt es fundamentalreligiöse Meinungsverschiedenheiten. ;)
Doch wenn es um die letztendliche Deckung geht, sind mir Lebensmittel, Behausung, mein MG, Munition, Gasmasken usw. noch lieber als Silber und Gold ;)

Daß die Hunts gar nicht versucht hätten, den Silbermarkt unter Kontrolle zu bringen, ist mir neu. Villeicht stellt sich bald heraus, daß ebenfalls Adolf H. Opfer einer bösen Intrige geworden ist und niemals versucht hat, Nachbarländer zu erobern :D

Wenn Versicherungsgesellschaften pleitegehen, heißt das noch lange nicht, daß die Versicherungen nicht mehr bedient würden, was in #11 suggeriert wird. Man muß irgendwo schon trennen zwischen dem Eigenkapital der Versicherungsgesellschaft und den Konten der Versicherten.

Pensionen, Mietverträge und selbst Versicherungen werden in Währungskrisen nicht "plötzlich einfach wertlos". Selbst die gegenwärtige sozialistische Bundesregierung könnte ein Anpassen von Mieten an Inflation nicht dauerhaft verhindern (Mieterträge wegbesteuern natürlich schon, aber die Enteignung von Gold, Silber, Minenaktien usw. aus dem Eigentum der "Krisengewinnler" könnten sie sicher beim Wahlvolk leichter durchdrücken als die Enteignung von Wohnhäusern - ich verspreche euch: eine totale Währungskrise, wie sie von manchen Goldbugs herbeigewünscht wird, würde in einer Hexenjagd enden). Renten/Pensionen werden sowieso per Umlage finanziert - da bleibt alles beim Alten (man beachte die Doppeldeutigkeit :eek: ) - einfach inflationsangepaßt. Selbst Lebensversicherungen werden nicht komplett wertlos, sondern der Immobilien - und Aktienanteil dürfte über eine inflationäre Krise gerettet werden. Der Anleihenanteil wäre gefährdet, aber Extremzinsen könnten geschickt agierenden Versicherungen (nun gut, sowas gibt`s nicht wirklich :rolleyes: ) sogar Zusatzertäge bringen. Überhaupt würden solche Dinge wohl per Staatseingriff geregelt und nichts einfach per se wertlos. Sicher würden v.a. die Verstaatlichungsgewinne der Edelmetallbestände, sollten die Edelmetallpreise explodieren, zur Subventionierung der Restbevölkerung verwendet.

Der wahre Betrug heutzutage und in Zukunft ist nicht das Währungssystem, sondern die Dreistigkeit des "Sozial"-Staats, den fleißigen/vorrausschauenden/risikobereiten/unternehmerisch tätigen Bürgern Jahr für Jahr bis über die Hälfte des Einkommens einfach wegzunehmen und nach Gutdünken der Bürokratie und auch des hedonistischen Pöbels (der sorgt ja für die entsprechenden Regierungen) einfach umzuverteilen.
Avatar
25.04.05 18:43:03
Hi borazon,

zur Frage der Gelddeckung, sowie zu der Hunt – Silberspekulation würde ich dann doch noch mal die Lektüre meines Buches empfehlen.

[http://www.goldseiten.de/buch/die-geldfalle.htm]

Darin wird auch erklärt, warum Maschinengewehre, Lebensmittel, Gasmaken oder auch das Produktionspotential zur Gelddeckung ungeeignet sind.


Das Problem mit den Versicherungen sind natürlich die Staatsanleihen, die notleidend werden. Die Finanzierung von Renten und Pensionen per Umlage funktioniert wegen des Demographieproblemes nicht.

Warum Goldbugs sich eine Währungskrise wünschen sollten, ist mir nicht klar. Es geht schlicht darum, ein Vehikel zu finden, mit dem man einen Teil seines Vermögens durch die absehbare Krise retten kann und nicht um „Kriegsgewinne“.

Silber könnte ein solches Vehikel sein.

Gruß
R.Deutsch
Avatar
25.04.05 18:45:17
@R.Deutsch

"Der bisher höchste Silberpreis war nicht 50 Dollar pro Unze, sondern etwa 800 Dollar pro Unze , wenn man mal alle Preise auf den Dollar von 1998 umrechnet."

Was soll das mit dem 1998 Dollar? Ich verstehe dieses Fixum nich so recht...

Ich hab einen Chart ab 1257 und da war das Low bei 0,25 Silver Cash Price (US$/Ounce).

Viele Grüße

Kosto
Avatar
25.04.05 19:28:15
# 26 @ borazon

Maschinengewehr und Gasmaske sind immer gut, haben sich in 2 Weltkriegen bewährt!Empfehle aber zusätzlich Strahlenschutzanzug (wg. atomaren Terror) und vielleicht MP und Handgranate. Sind besser im Nahkampf, weißt.:D. Bei Häuserkampf nimmste halt die gute alte Stielhandgranate !
Natürlich brauchst Du auch etwas physisches Gold + Silber, für die Nachkriegszeit! Damit müßtest Du die nächste Währungskrise eigentlich ganz gut überstehen!
Gruß Looe
Avatar
25.04.05 21:56:24
Zurück zur Ausgangsfrage "Warum sollte Silber steigen".

Die einfachste Antwort ist wohl die, dass seit 15 Jahren die Nachfrage regelmäßig das Angebot deutlich übertrifft und innerhalb von wenigen Jahrzehnten fast alles Silber, dass in 5000 Jahren gefördert wurde, aufgebraucht worden ist. Denn das ist der große Unterschied zu Gold, Silber wird verbraucht. Deswegen ist Silber mittlerweile knapper als Gold und es gibt keinen wirtschaftlichen Grund, weshalb Gold 60mal so teuer ist wie Silber.

Digitalfotografie: Ob Bilder digital gemacht werden oder nicht, ist für die Silbernachfrage egal, da das Silber aus der Filmentwicklung eh zu über 90% recycelt wird. Entscheidend ist vielmehr, ob und wieviele Papierabzüge gemacht werden. Denn das Silber, dass im Farbfoto steckt, ist weg. Und der Silbergehalt der Fotos aus der Digitalkamera ist sogar deutlich höher.

Eine weitere "Blockbuster-Anwendung", die in der Pipeline steckt, ist Holzschutz auf Silberbasis, da die Verwendung von chromhaltigen Holzschutzmitteln z.B. in den USA schon verboten ist.
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26.04.05 05:31:49
[posting]16.451.568 von R.Deutsch am 25.04.05 18:43:03[/posting]Nee, die Ausrüstung meinte ich nicht zur Gelddeckung, sondern im Sinne von "letzter Absicherung", selbstverständlich ironisch gemeint, weil Bürgerkriegsszenarien bei manchen Goldanhängern nicht ganz unbeliebt sind. Hatte das falsch geschrieben in der Eile gestern früh.

Das Buch werde ich mir bei Gelegenheit mal ausleihen :D

Deine Aussage, das umlagefinanzierte Rentensystem würde überhaupt nicht funktionieren, ist eine Übertreibung. Die Auszahlungen müssen wg. Demographie natürlich den Einzahlungen angepasst werden, wodurch bei vielen eine Lücke entsteht, die privat aufgefüllt werden muß. Aber gleich den völligen Wegfall des bisherigen Systems zu unterstellen, stimmt so einfach nicht.
Wenn das Währungssystem wie gehabt funktioniert und Edelmetalle wie in den letzten 25 Jahren Verluste und v.a. riesige entgangene Gewinne bringen werden, schaut man als pensionierter Goldbug mächtig alt aus.

Insgesamt wird alles nix helfen: mit dem Alles-auf-eine-Karte-Rezept hatten die wenigsten Erfolg. Nach ein paar hundert oder von mir aus tausend Prozent muß man sich wieder nach unterbewerteten Alternativen umsehen. Ewig in Edelmetallen rumhängen wird es nicht bringen.
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26.04.05 09:41:23
Das Buch ausleihen nutzt nichts - Du musst es lesen!:-)
(mal sehen ob es mir gelingt hier einen anklickbaren Link hinzuzaubern)

<a href="http://www.goldseiten.de/buch/die-geldfalle.htm">Die Geldfallle</a>

Du denkst in fiat money (investieren - 100 oder 1000% in fiat money gewinnen- und dann eine neue - in fiat money unterbewertete Alternative suchen - um noch mehr fiat money zu bekommen)

Gold bugs denken in real things. (wie kann ich Wert, oder Ersparnisse über die Zeit transportieren, so dass ich in 10 Jahren noch die gleiche Menge Brot dafür bekomme). Das ist viel bescheidener und schon schwer genug.

In fiat money wirst Du ohnehin viel mehr bekommen, als Dir lieb ist (Milliarden, Billionen oder so :-)
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26.04.05 10:40:39
Herrjeh...

kann mir mal jemand kurz zeigen, wie man hier einen anklickbaren link reinsetzt?

Nochn Versuch

http://www.goldseiten.de/buch/die-geldfalle.htm

na also - geht doch :-)
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27.04.05 13:11:20
Extra für Leute, die sich erst seit kurzem mit dem Thema Silber beschäftigen, hat Ted Butler nochmal eine einfache und ausführliche Beschreibung der Situation beim Silber geschrieben.


http://www.investmentrarities.com/04-25-05.html

Für die Leute, die es mit dem Englischen nicht so haben, gibt es mit Verzögerung auf http://www.silberinfo.de auch eine deutsche Übersetzung. Ich weiß aber nicht, ob der Service kostenpflichtig ist.
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27.04.05 13:39:13
Danke noch-n-zocker für die Info.

Hier die Zusammenfassung von Theodore Butlers Aussagen:
- es wird kein Silbergeld geben, weder jetzt noch in Zukunft
- es wird mehr Silber verbraucht als produziert
- dieses Produktionsdefizit existiert bereits seit ~50 Jahren
- das Produktionsdefizit wurde durch Regierungsverkäufe ausgeglichen
- Regierungen haben inzwischen all ihr Silber verkauft
- es gibt weniger gefördertes Silber als gefördertes Gold
- es gibt allerdings mehr nichtgefördertes Silber als Gold
- es ist mehr Silber leerverkauft als gefördertes Silber existiert
- Silber ist das rareste Industriemetall, Betrachtung der nicht geförderten Reserven
- der aktuelle Silberpreis reflektiert diese Umstände in keinster Weise
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27.04.05 16:13:36
Hatte schon einmal angemerkt...

- dass ja 75% der Produktion als Nebenprodukt bei der Förderung anderer Industriemetalle anfallen

und gefragt...

- ob die aktuell 10%Angebotslücke nicht demnächst (nach langer Zeit erstmals wieder) geschlossen wird, wenn weiter mehr Kupfer etc. gefördert wird?
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27.04.05 17:13:44
-Wieviel Prozent des Silberangebots stammen aus der Produktion?
-Werden die Metalle, bei denen Silber als Nebenprodukt anfällt, in größeren Mengen gefördert (die stark steigenden Preise lassen eher das Gegenteil vermuten)?
-Werden diese Produzenten das Silber zu den aktuellen Preisen verkaufen?
-Wird die Angebotslücke größer, weil die Chinesen nichts mehr hergeben (ist doch widersinnig, dass die Chinesen hinter allen Rohstoffen her sind und ausgerechnet beim raren Silber die Spendierhosen anhatten)?

Erstmal ist die Angebotslücke Fakt. Ob, wann und wie sie geschlossen wurde, interessiert mich erst, wenn es soweit ist.
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27.04.05 18:40:37
http://silberinfo.w3concepts.net/cms/front_content.php?idcat…


So liegt die aktuelle Gesamtshortposition (auch als open interest bezeichnet) an der COMEX (lt. cftc) im Mai 2004, inklusive non-commercial traders, commercial traders, non-reportable traders und Optionsgeschäften bei etwa 630 Mio. Unzen (126.000 Kontrakte * 5.000 Unzen je Kontrakt).

War der AboveGroundStock 2002 bei etwa 740 Mio Unzen und hat er sich entsprechend der obigen Annahme jährlich um 80 Mio. Unzen reduziert, so müsste er zur Zeit bei etwa 580 Mio Unzen liegen.

Diese Zahlen betrachtend ( Stock 580 – Short 630 = -50 Mio. Unzen Defizit) zeigt, dass bei Richtigkeit obig getroffener Annahmen bereits jetzt schon der Zeitpunkt erreicht, bzw. sogar überschritten ist, an dem das Silberangebot gerade noch dazu reichen würde, die Verpflichtungen aus den Termingeschäften zu erfüllen.

Das bedeutet aber, dass ab nun jede zusätzlich verbrauchte Unze die Erfüllung der Verpflichtungen aus den Terminkontrakten verhindert, was das Defizit an benötigtem Silber zur Bedienung der Futurekontrakte erhöht, und somit den Silberpreis zusätzlich treiben sollte.

Eventuell war der rasante Preisanstieg zu Beginn dieses Jahres ja schon der Beginn der bevorstehenden Preiskorrektur, die mit Sicherheit noch wesentlich stärker werden dürfte.


:rolleyes:
James
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27.04.05 18:44:58
#37

1.
-Wieviel Prozent des Silberangebots stammen aus der Produktion?

Etwa 75 Prozent der Silber-Produktion (70 Prozent) fällt bei der Förderung dieser Metalle (...Blei, Blei-Zink, Blei-Glanz sowie in Kupfererzen...) an, nur 25 Prozent stammen aus reinen Silberminen.
http://www.abn-zertifikate.de/pdf/documents/basiswissen/basi…

2.
-Werden die Metalle, bei denen Silber als Nebenprodukt anfällt, in größeren Mengen gefördert (die stark steigenden Preise lassen eher das Gegenteil vermuten)?

Z.B. Kupfer: Produktion steigt:
http://www.dailyfutures.com/metals/

3.
-Werden diese Produzenten das Silber zu den aktuellen Preisen verkaufen?
Diesen Produzenten sind die Silberpreise völlig egal
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28.04.05 15:50:46
# All,

Der Silberkurs geht bedenklich auf $ 7 zu,wenn die durchbrochen wird muß die Aufwärtstrendlinie bei $ 6.80 halten.Sonst ist hier auch fürs erste die Luft raus!!

Gruß hpoth
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28.04.05 19:48:40
Autsch...

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02.05.05 16:41:42
Ist das jetzt der ideale Einstiegspunkt ?
Viel tiefer kann es auch kurzfristig kaum gehen.

6,76 $
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03.05.05 00:03:21
Abwarten, Silber hat schon viel stärkere Korrekturen durchgemacht. Außerdem war es selten, dass der Kurs nach einer Korrektur gleich wieder nach oben schießt.
Es ist also unwahrscheinlich, dass man etwas verpasst, wenn man noch wartet.
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03.05.05 05:45:15
# 37

Sehe ich auch so. Die Schwäche beim Silber ist wohl auf den starken Anstieg der Produktion der Basismetalle zurückzuführen.Das scheinen die COTS auch so zu sehen, denn die Short-Positionen nehmen wieder zu, von - 55Tsd auf - 63 Tsd in der Woche v. 22.4 auf den 29.4.05. Das läßt nichts Gutes erwarten.

# 42
Es kann- auch kurzfristig- noch viel tiefer gehen. Charttechnisch sind 6.50 und auch 5.80 möglich. Beobachte mal die 200-Tage-Linie, die gerade geschnitten wird. (Siehe auch Posting # 40 v. hpoth.) Wenn man es von der saisonalen Zyklik betrachtet (Silver seasonal 30 Years aus www.goldseiten), muß man von Februar bis Juni mit tendenziell fallenden Kursen rechnen und von July bis September mit tendenziell steigenden Kursen.

#43
Auch ich würde zum Abwarten raten. Der Call, den ich beobachte, bzw. auf der WL habe, kann in den nächsten 3 Wochen noch 50 % billiger werden.

Gruß Looe
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04.05.05 15:31:27
bin trotzdem mal bei 6,78 mit einer kleinen Portion eingestiegen.

ABN0K9
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04.05.05 15:33:49
viel Glück. :)
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04.05.05 15:44:32
# 44
Eine weiter Unterstützung die halten muss sind $ 6.40, wenn die durch brechen ist fürs erste Feierabend mit höheren Kursen. Möchte nicht soweit gehen, aber möglich ist eben alles, deshalb würde ich empfehlen zuschauen und Muniton trocken halten.

gruß hpoth
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05.05.05 00:35:10
Der langfristige Aufwärtstrend bei 6,82$ konnte nicht nachhaltig durchbrochen werden.
Wie es momentan ausssieht decken viele ihre Short-Positionen ein, die den Kurs unter 6,82 drücken wollten, um die charttechnisch orientierten Hedge-Fonds zum verkaufen zu verleiten.
Daher ist jetzt ein Einstieg bei noch mehr oder weniger günstigen Kursen möglich.

@Diego2: Gut gemacht, da hast du ja die kurze Spitze nach unten genau erwischt.
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06.05.05 07:59:14
Möchte nicht soweit gehen, aber möglich ist eben alles, deshalb würde ich empfehlen zuschauen und Muniton trocken halten.

Mit der Einstellung kommt man an der Börse aber auch nicht richtig weiter ;)

estudent hat`s nochmal gut gesagt, die ganzen Charttechniker machen den Silberbugs oft das Leben schwer (oder auch leicht, falls man die Vola für sich ausnutzen kann). Ich habe mir einfach eine ziemlich große Portion Silber (Depotanteil nach Marktwert über 50%) hingelegt und warte auf die nachfrageinduzierte Hausse.

Das Perverse bei Silber ist, dass es von Kapitalanlegern gemieden wird WEIL es so billig ist. Würde die Unze 100$ oder mehr kosten, d.h. wäre es auch für Großanleger wie Warren Buffett möglich, Silber als strategischen Hedge einzusetzen, würden wahrscheinlich viele Silber als billigere Alternative zum Gold betrachten und sich fragen, wieso das häufigere Metall Gold viermal so teuer ist wie Silber.

Bei 7$ ist die Marktkapitalisierung von Silber so gering, dass die Wertaufbewahrungsfunktion von Silber völlig außer Kraft gesetzt ist.Also müssen wir warten, bis die industrielle Nachfrage den Preis auf ein auch für Anleger attraktives Niveau getrieben hat. Ich hab noch 20 Jahre Zeit.
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07.05.05 01:54:48
Fest steht, dass der Silberkurs derzeit besonders stark manipuliert wird.
Gestern sind die lease rates ungewöhnlich stark gestiegen.

www.kitco.com/charts/s_leaserates.html
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07.05.05 06:47:37
Should you invest in silver?

Deepa Krishnan | May 06, 2005 12:51 IST

Gold may have grabbed the spotlight last year, but 2005 could possibly be the year of silver.

According to the UK-based Gold Fields Mineral Services Ltd, silver prices have hovered around an average of $7 per ounce with strong fund buying on price corrections. It is, however, expected to be vulnerable given its relatively smaller investor following.

GFMS is an independent consultancy and research company, focused on international gold and silver markets.

Silver prices, which at any given point of time faces a daily volatility of at least 2 per cent, was highly volatile in 2004, bouncing between its 16-year high of $8.43 and low of $5.43.

In the current year, prices have been oscillating between $6.70 and $7.20, thus attracting investors giving the high speculative returns.

Based on the prices over six years from 1997 to 2003, if your portfolio investments contained only silver your absolute cumulative returns would have been 22.9 per cent. In comparison, gold would have fetched you slightly lower returns of 21.8 per cent.

All this withstanding, if you are considering taking the plunge into silver investments now, you should curtail your appetite a bit.

According to Krishna Nathani, head of research, Indiabullion.com, going by the present fundamentals, the levels to watch out for are $7.10 - $7.15. This would prove good for investors to liquidate in the short term.

With the announcement of the interest rate hike in the US by 25 basis points, prices have bounced back after touching a low of $6.78 in the spot market and $6.80.5 in the July contract on the Comex.

After touching $7.10, silver is expected to correct once again further to $6.20-$6.00 levels a month down. This is seen as a good level to invest in silver for the long-term once prices stabilise. Currently, the silver market continues to remain choppy following the Fed rate hike.

Vineet Rai, assistant vice-president, commodities, Angel Broking says, "Regular fluctuations, small contract, and low margins makes silver lucrative for the small investor."

On the futures exchanges, the silver contract size is of 5 kg for a value of Rs 55,000. The small investor has to pay the margin of 5 per cent on this, and with an average daily fluctuation of Rs 50 per lot, he can reap a benefit of at least Rs 500. The other contract is of 30 kg, which would entail a payment of Rs 15,000 as the margin.

Sunil Ramrakhiani, head, commodity, IL&FS, says silver being an important industrial metal, also tracks copper (besides gold with which it enjoys a correlation of 0.86), which is expected to remain higher during the year owing to fresh demand drive from China.

The physical fundamentals for silver look challenging, which indicate a further scope for market correction.
The demand from India is, however, likely to keep the prices from crashing with the marriage season and the festival of Akshaya Tritiya round the corner when a lot of gold and silver is purchased.
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07.05.05 06:53:24
>>Silber:
Silber notiert momentan bei 6,91$, Minus 0,06$. In Sydney startete das Edelmetall bei 7,03$ und pendelte bis zur Eröffnung in New York zwischen 7$ und 7,05$. Ähnlich wie bei Gold, sackte der Kurs ebenfalls ab und erreichte einen bisherigen Tiefstkurs bei 6,86$. Mittlerweile konnte sich das Edelmetall wieder erholen.
Theodore Butler berichtete in seinem wöchentlichen Silberkommentar über erstaunliche Zusammenhänge. So fand er heraus, dass in den letzten beiden Jahren die Produktionskosten der Silberproduzenten um 40% gestiegen sind. Während vor zwei Jahren die Kosten pro Unze noch 5$ betrugen, liegen sie mittlerweile bei 7$. Laut Butler sind die derzeitigen Konstellationen deckungsgleich mit denen von vor zwei Jahren. Er schreibt weiter, dass ein kluger Analyst einmal sagte, dass der Kauf von Edelmetallen unter ihren Herstellungskosten eine absolut sichere Sache sei. Momentan ergibt sich wieder diese einmalige Kaufgelegenheit, da sich der Silberpreis wieder unter seinen operativen Kosten befindet. Den gesamten Kommentar von Theodore Butler finden Sie auf www.goldseiten.de.
Charttechnisch bleibt nun abzuwarten, ob Silber den kurzfristigen Abwärtstrend seit Dezember 2004 bei 7,36$ ebenfalls überwinden kann. Danach wäre ein Angriff auf das Hoch bei 7,58$ denkbar. Weitere Unterstützungslinien liegen bei 6,86$ und 6,80$. Die Unterkante des seit Juli 2003 bestehenden Aufwärtstrends verläuft gerade bei 6,82$.<<
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07.05.05 06:58:29
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09.05.05 00:22:13
Da ich seit über 20 Jahren auf die Neubewertung von Silber warte, möchte ich an die Spezialisten dieses Thrads noch Fragen stellen. Da mir alle Argumente für einen steigenden Silberpreis bekannt sind und ich mit großen Positionen long bin, stelle ich mir die Frage ob ich etwas übersehen habe.

Kennt jemand die wirklich genauen Zahlen von Angebot und Nachfrage Physisch.
Und warum schwankt oder steigt trotz aller Fakten der Preis nur verhalten.

Gruß Elliott
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09.05.05 09:19:49
>> Kennt jemand die wirklich genauen Zahlen von Angebot und Nachfrage Physisch. <<

Werde mich sehr wundern wenn du eine zufrieden stellende Antwort bekommen würdest.
Wenn Buffett das nicht kann, wer den?
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09.05.05 18:13:25
stelle ich mir die Frage ob ich etwas übersehen habe.

Oh Mann, hoffentlich muss ich in 18 Jahren nicht die gleiche Frage stellen.

Wenn Du seit 20 Jahren long bist, dann hast Du die Auswirkungen der Hunt-Bubble unterschätzt. Damals ist wirklich alles Silber zusammengekratzt worden und auf den Markt geworfen worden, was irgendwo unproduktiv rumlag.

Warren Buffett hat bei seinem Einstieg 1997 die anhaltende Abgabebereitschaft der Chinesen unterschätzt.

Und alle Silberbugs haben das Desinteresse der Anleger, die Dauer der Silberpreismanipulation und die Angst vor dem Nachfragerückgang durch die Digitalphotographie unterschätzt. Da müssen wir jetzt durch. Wenn Du 20 Jahre ausgehalten hast, dann hast Du hoffentlich noch weitere 5 Jahre Zeit.

Ich halte es für gesichert, dass es keine nennenswerten Silbervorräte mehr gibt. Die anderen Argumente kennst Du alle. Irgendwann wird Silber als Anlageobjekt wiederentdeckt, auch da bin ich mir sicher.

Ich habe in den knapp 2 Jahren, in denen ich in Silber investiert bin, kein stichhaltiges Argument für anhaltend niedrige Silberpreise gefunden.
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10.05.05 00:06:33
@Elliott

2004 gab es ein Primärmarktdefizit an physischem Silber von ca. 48 Mio. Unzen.
Der höchste Wert war 1997 mit ca. 200 Mio. Unzen.
Der höchste Primärmarktüberschuss war 1980 mit ca. 220 Mio. Unzen.
Bis 1990 war immer das Angebot größer,
seit 1990 ist jedes Jahr die Nachfrage größer.

Der Silberpreis schwankt nicht verhalten, z.B. Gold hat eine deutlich niedrigere Volatilität.
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10.05.05 08:31:16
Hallo estudent,

danke für die Info.
M. E. ist die wichtigste Aussage:

>> seit 1990 ist jedes Jahr die Nachfrage größer. <<

So was kann nicht langfristig ohne Wirkung bleiben.
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10.05.05 08:36:57
Eine Studie zu Silber - Angebot und Nachfrage.

http://www.johnson-matthey.ch/download/2002JMBNewsSilver241…

Fazit: Früher oder Später ist sicherlich mit wesentlich höheren USD-Preisen für Silber zu rechnen.
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11.05.05 13:18:37
2004 gab es ein Primärmarktdefizit an physischem Silber von ca. 48 Mio. Unzen.

Wo hast Du die Zahl her? Das Silver Institute veröffentlicht seine Zahlen doch erst am 25. Mai. :confused:
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11.05.05 13:47:52
Du hast recht, wahrscheinlich ist die Zahl noch gar nicht vorhanden.

Ich habe die Daten aus einer Silbermarktstudie herausgelesen. Da diese Studie vom 3.6.04 ist, was mir erst jetzt aufgefallen ist, handelt es sich entweder um eine Schätzung oder die Beschriftung der Zeitachse ist verrutscht. Als Quelle ist CPM World Silver Survey 2004 angegeben.

http://www.bw-bank.de/ADMIN/ASSETS/files/Silberstudie_Juni20…
S.6
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14.05.05 22:15:47
Hallo,

Jason Hommel sieht Silber aus Dreieck nach oben ausbrechen und errechnet extrem hohes Potential auf Sicht von mehreren Jahren:

[...]

For over 2000 years, the amount of silver in a silver dime was worth a day`s wage -- whether in Roman times when it was known as a denarius, or whether over 100 years ago in the U.S. Yet today, you can buy a silver dime, dated 1964 or earlier, for about 50 cents if you buy them in bulk, by the bag, for about $5000. Yet today, an average day`s wage is about $150.
Due to the coming failure of our monetary system, I expect silver to return to its historic value, and even higher due to the shortage. This means that I expect a silver dime that you can buy today for 50 cents to rise in value to where it should be able to buy what $150 buys today. That is a rise in value by over 300 times. :lick:

[…]

Currently, silver looks ready to break out and head to $10/oz. at anytime! I`m not a technical analyst, but one of the most bullish formations is an ascending triangle, which can easily be seen on a long term silver chart.

[…]

The fundamentals for precious metals right now are fantastic.
--General Motors has nearly $300 billion worth of bonds that have been rated as junk status!

[…]

The main implication of these two laws, for silver investors, is that the small size of the silver bullion market is virtually guaranteed to mean that we will see the highest rates of return on our investment choices, for many years to come.
Here are THREE silver stock picks that I`ve recently been buying….

….die ich aber noch nicht mal mit der Kneifzange anfasse, da sie sich in charttechnisch sehr schlechtem Zustand befinden. :yawn:

http://www.gold-eagle.com/editorials_05/hommel051305.html

Gruß
wuzge
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14.05.05 22:25:26
Obwohl ich bei Ag auch in allen Möglichkeiten (Mine, Expl. etc.) marginal investiert bin, sehe ich eigentlich keinen Grund warum Silber aus fundamentaler industrie-nachfrage Sicht steigen sollte ...
Avatar
14.05.05 22:48:53
Ob Silber aus Gründen fundamentaler industrie-nachfrage Sicht steigt oder aus einem oder mehreren anderen Gründen, ist mir egal; Hauptsache es steigt.
Sollte ich jedoch eines Tages zu der Überzeugung kommen, dass es überhaupt keine Gründe für einen steigenden Silberpreis gibt, ja dieser sogar fallen wird, werde ich sämtliche Barren und Münzen verkaufen.

Gruß
Avatar
16.05.05 20:13:03
Die Übersetzung zu #62:

Mal wieder ein Kommentar von Jason Hommel.

Gefunden hier: http://www.gold-eagle.com/editorials_05/hommel051305.html

Exklusiv übersetzt für das silberinfo Forum.

"Silver Stock Report

Jason Hommel

Ich glaube, dass jetzt eine ausgezeichnete Zeit zum Kauf von Silberminenaktien ist.
Hier ist in Kurzform die Silberstory:
Silber ist billig, weil es nirgendwo mehr in der Welt als Geld verwendet wird. Die verringerte Nachfrage nach Silber als Geld hat einen reduzierten Preis zur Folge. Dieser Trend hat über 100 Jahre gebraucht, um sich voll zu entwickeln.
Der zweite Trend ist das Zeitalter der Elektronik, das mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann und jetzt seit 60 Jahren anhält. Der jährliche Silberverbrauch explodierte auf einen Wert, der ungefähr zehn Mal so hoch ist wie zuvor und ein durchschnittlicher Bewohner eines Landes der 1. Welt verbraucht 0,7 Unzen Silber pro Jahr. Das hat zum Verbauch von ca. 90 % des gesamten Silbers in der Welt geführt in einer Zeit, in der die Welt die Nachfrage nach Silber als Geld reduzierte.
Der dritte Trend ist das abnormal große, weltweite Wachstum von nicht durch Edelmetalle gedecktem Papiergeld. Unser Geldsystem, aufgebaut auf zahllosen Betrügereien, zeigt erste große Zeichen des Versagens.
Für mehr als 2000 Jahre stellte der Silbergehalt eines Silber-Dimes den Wert eines Tageslohns dar – sowohl zu Zeiten des Römischen Reiches (hier galt es für den Denar), als auch vor über 100 Jahren in den USA. Doch heute können Sie einen Silber-Dime aus dem Jahre 1964 oder früher für ungefähr 50 US-Cent kaufen, wenn Sie ihn in großen Mengen erwerben, in Säcken zu 5000 US-Dollar. Doch heute beträgt der durchschnittliche tägliche Arbeitslohn 150 US-Dollar.
Wegen des kommenden Zusammenbruchs unseres Geldsystems gehe ich davon aus, dass Silber zu seinem historischen Wert zurückkehrt – und sogar darüber hinaus aufgrund seines Mangels. Das bedeutet, dass ich davon ausgehe, dass ein Silber-Dime, den Sie heute für 50 US-Cent kaufen können, in seinem Wert so ansteigt, dass er die Kaufkraft erreicht, die heute 150 US-Dollar haben. Das bedeutet einen Wertanstieg um mehr als das 300fache. Das heißt, der Sack voll Silber zu 5000 US-Dollar sollte im Wert auf über 1,5 Mio. US-Dollar steigen zu dem Zeitpunkt, an dem das Papiergeld zusammenbricht und die Gesellschaft wieder nach Silber und Gold als Geld schreit.
Der derzeitige Bedarf an Silber als Geld ist gleich Null. Die Nachfrage von Anlegern beträgt winzige 25 Mio. Unzen jährlich bei 600 bis 700 Mio. produzierter Unzen pro Jahr. Ich glaube, dass ein einzelner Milliardär den Silberpreis mit weniger als 1 Mrd. US-Dollar auf weit über 25 US-Dollar pro Unze pushen könnte.
Momentan sieht es so aus, dass Silber jederzeit ausbrechen und auf 10 US-Dollar pro Unze marschieren könnte! Ich bin kein technischer Analyst, aber eine der stärksten bullishen Formationen ist ein ansteigendes Dreieck, das man im Langfristchart bei Silber leicht erkennen kann.
Die Fundamentaldaten für Edelmetalle sind im Augenblick fantastisch.
- General Motors hat Anleihen im Wert von fast 300 Mrd. US-Dollar, die den Status von Junk Bonds (Anm.: Schrottanleihen) haben! Suchen Sie mal bei Google mit "general motors junk" nach all den Nachrichten. Die Gesamtverschuldung von GM ist hier aufgelistet: http://finance.yahoo.com/q/ks?s=GM Gesamtverschuldung: 291,83 Mrd.
Fonds müssen diese Anleihen verkaufen, was einen enormen Abwärtsdruck auf den gesamten Anleihenmarkt ausüben wird. Wie einige von Ihnen wissen, hat die Fed den Anleihenmarkt lange unterstützt (manipuliert), und zwar auf drei Arten:
1.Beenden des Verkaufs der Dreißigjährigen T-Bonds.
2.Tatsächlich Anleihen, Futures und Optionen im Anleihenmarkt aufkaufen.
3.Nicht verkaufen der aktuellen 700 Mrd. US-Dollar Verschuldung am Anleihenmarkt. (Wie können sie verkaufen, wenn sie kaufen?!)
Als weiterer Beweis kann angesehen werden, dass bei einigen diesjährigen Auktionen des Schatzamtes fast keine privaten Käufer gefunden werden konnten.
Anleihen wurden einst als das sicherste Investment überhaupt angepriesen. Ein niedriger Ertrag wurde mit einem niedrigen Risiko gleichgesetzt. So funktioniert das nicht mehr.
Warum ist das geschehen?
Ich will es „Das Gesetz der Größe!“ nennen ("The Law of the Big!")
Das bedeutet folgendes: Die größten Dinge können nicht mit mehr als ¼ von 1% pro Jahr wachsen. Den Beweis dafür können Sie in einer Excel Tabelle sehen (Anm.: oder in einer mit Open Office erstellten Tabelle). Wenn Sie eine Unze Gold für 6000 Jahre anlegen, wird sie auf ungefähr sechs Mrd. anwachsen. Das ist mehr als das gesamte Gold auf der Welt. Wenn es für eine einzelne Person unmöglich ist, alles zu besitzen, dann können die Größten nicht mit mehr als einem Viertel Prozentpunkt pro Jahr wachsen! Und wenn sie stärker wachsen, müssen sie auch wieder sinken.
Wir befinden uns in einer Zeitperiode, in der der falsche Reichtum der US-Papierdollar in ihrem Wert, gemessen in Gold, seit 2001 gesunken ist.
Wie ich schon in meinem im November 2003 veröffentlichten Artikel "Inflation & Deflation During Hyperinflation" („Inflation und Deflation während einer Hyperinflation“) www.gold-eagle.com/editorials_03/hommel110603.html geschrieben habe – der Wert in Gold des US-Papiergeldes erreichte seinen Höhepunkt, als er etwas über 28 Mrd. Unzen Gold wert war (auf dem Papier).
Juni 2001: M3 7,628 Mrd. / Goldpreis 270 USD / oz. = 28,2 (Mrd. oz. Goldwert)
Im Gegensatz dazu beträgt M3 www.federalreserve.gov/releases/h6/Current/ heute 9567 Mrd. Dividiert durch 422 USD / oz., sollte dieses Papier 22 Mrd. Unzen Gold wert sein. Der Wert in Gold sinkt!
Beachten Sie, welchen Wert hat eine 5 %ige Papieranleihe, wenn die Inflation jährlich bei 10 % liegt? Es ist ein garantierter Verlust von 5 % pro Jahr! Die Regierung lügt, was die Inflationsrate angeht!
Das „Gesetz der Größe“ bedeutet, dass große Unternehmen hin und wieder extrem kostspielige Fehler machen müssen. Sich riesig zu verschulden, ist einer der großen Fehler.
Die gegenteilige Folge des „Gesetzes der Größe“ ist das „Gesetz des Kleinen“. Diese Regel besagt, dass die kleinste Einheit mit der höchsten und schnellsten Rate wachsen wird. Sehen Sie sich China an. Wenn einzelne Menschen mit einem Jahreseinkommen von 300 USD beginnen, können sie ihr Einkommen bei sehr hohen Raten über viele, viele Jahre hinweg steigern. Sehen Sie sich den durchschnittlichen Anstieg von 314 % der Silberminenaktien in der zweiten Hälfte des Jahres 2003 an!
Die Hauptfolge dieser beiden Regeln, bezogen auf Silberinvestoren, ist, dass der kleine physische Silbermarkt tatsächlich garantiert, dass wir hier für unsere Anlageentschiedung die höchsten Wachstumsraten beim Ertrag über viele Jahre hinweg sehen werden.
Hier sind DREI ausgewählte Silberaktien, in die ich kürzlich investiert habe.
Sterling Mining. SRLM.PK
www.sterlingmining.com
Ich habe ca. 100.000 Aktien zu durchschnittlich 3,95 Dollar gekauft. Es gibt bei dieser Aktie keinen Grund dafür, dass sie bei 3,05 Dollar gehandelt, wie sie es heute tut. Das Problem muss bei vom Momentum getriebenen Verkäufen liegen, da hier mehr technisch orientierte Trader als Investoren, die an die Fundamentaldaten in diesem Silbermarkt glauben, vorhanden sind. Ich schätze mich glücklich, heute weitere 1000 Aktien bei 3,15 Dollar gekauft zu haben.
Bei Sterling Mining gibt es voll verwässert 16,6 Mio. Aktien, bezogen auf die Daten von vor ca. einem Monat und bei 3,05 Dollar beträgt die Marktkapitalisierung etwas mehr als 50 Mio. US-Dollar.
Sterling Mining hat vor ca. zwei Jahren die berühmte Sunshine Mine in Idaho gekauft. Einige Wochen, nachdem dies veröffentlicht wurde, sprang der Aktienkurs von ca. 0,85 Dollar pro Aktie auf über 2,50 Dollar pro Aktie. Folglich beträgt derzeit das Abwärtspotenzial bei der Sterling Mining Aktie ungefähr 3,00 Dollar pro Aktie. Natürlich können große Käufer nicht alle Aktien, die sie bei diesem niedrigen Kurs gerne erwerben würden, kaufen. Sterling Mining hat von den drei Aktien das höchste Handelsvolumen, es liegt täglich bei 100.000 bis 300.000 Dollar.
Clifton Mining. CFTN.PK
www.cliftonmining.com
Vor kurzem habe ich Clifton Mining gekauft, als es unter 0,60 Dollar fiel. Ich setze so viele Kauforders wie ich konnte, als sie auf unter 0,45 Dollar fiel und wieder auf 0,70 Dollar zurück kam. Es war sehr seltsam, da nur wenige meiner Aufträge ausgeführt wurden und die Aktie trotzdem weiter fiel. Letzte Woche traf ich in Chicago Ken Friedman, Präsident von Clifton. Er sagte, er nehme an, es gäbe Short Verkäufe, was den Kursverlauf angehe, und ich neige dazu, ihm Recht zu geben. Glücklicherweise war ich in der Lage, gestern 40.000 Aktien von Clifton bei 0,70 Dollar zu bekommen.
Clifton Mining hat voll verwässert 47 Mio. Aktien (Stand Mai 2004, aber ich kann mich nicht erinnern, dass sie seitdem bedeutende Finanzierungsrunden getätigt hätten. Wenden Sie sich aber, um sicher zu gehen, an die Firma). Bei 0,70 Dollar pro Aktie ergibt das für Clifton eine Marktkapitalisierung von 33 Mio. US-Dollar.
Clifton Mining hat mit Dumont, ihrem Joint Venture Partner, bei der Exploration ihrer zahlreichen Grundstücke gute Fortschritte gemacht.
Viel aufregender jedoch ist ihre patentierte kollodiale Silber ASAP Lösung, die den bisher gefundenen kolloidalen Silberprodukten weit überlegen ist. Ihre ASAP Lösung heilte Malaria in allen getesteten Fällen in fünf Tagen oder weniger. Ein einziger Auftrag über 50 Mio. Einheiten von irgendeiner Regierung in der Welt würde Cliftons Aktienkurs in die Höhe schießen lassen. Clifton verkauft ihr Produkt zu 29 Dollar pro Flasche. Aktionäre können direkt von der Firma kistenweise bestellen zu 400 Dollar pro Kiste, bei 8 Dollar pro Flasche. Ich nehme das Zeug und es wirkt bei einer Vielzahl von Anwendungen, von der Behandlung einer Akne bis zur Linderung der Ohrenschmerzen bei meinen Kindern.
Cabo Mining CBE.V CBEFF.PK
www.cabo.ca
Die meisten meiner Cabo Mining Aktien kaufte ich Ende 2003 während einer Privatplatzierung zu ungefähr 0,20 CDN-Dollar pro Aktie. Cabo stieg bis auf 1,30 CDN-Dollar pro Aktie, und derzeit wird sie für ungefähr 0,61 CDN-Dollar gehandelt. Obwohl Cabo meine zweitgrößte Position ist, habe ich kürzlich Cabo Aktien gekauft. Es war schiwerig, mit Limit zu kaufen, aber gestern kaufte ich 13.500 Aktien zu 0,58 Dollar.
Cabo Mining hat voll verwässert 36,5 Mio. Aktien (Februar 2005). Bei 0,59 CDN-Dollar pro Aktie multipliziert mit 0,80 USD/CDN-Dollar ergibt sich eine Marktkapitalisierung von 17,2 Mio. USD.
Cabo Mining hat einen großen Landbesitz mit Silber in Cobalt, Ontario, der Silberhauptstadt der Welt. In Cobalt wurden bisher 500 Mio. Unzen Silber produziert. Das Silber ist reich an extrem hochgradigem „Slab Silver“. Es gibt ungefähr 7 alte Silberminen auf dem Gelände von Cabo.
Cabo Mining ist auch die drittgrößte Bohrgesellschaft in Kanada wegen der seit 2003 erfolgten Akquisitionen, die klugerweise im Tief des Edelmetallmarktes ausgehandelt wurden, als es zuhauf billig Bohrer gab. Heute jedoch hat die Minenindustrie allein im letzten Jahr über 11 Mrd. Dollar eingesammelt, und dieses Geld sucht nach Bohrungen. Cabo hat gerade ihre Preise gegenüber dem letztjährigen Preis um 25 % erhöht und sie fahren weiter damit fort, Bohrfirmen zu kaufen. Diese Firma generiert einen positiven Cashflow und sie wächst und enwickelt sich. Cabo hat auch fast 8 Mio. CDN-Dollar Barmittel auf der Bank!

Jason Hommel
13. Mai 2005

Disclaimer:
Bitte berücksichtigen Sie das „Gesetz der Größe“, bevor Sie losgehen und versuchen, eine dieser drei Firmen morgen oder in er nächsten Woche zu kaufen. Ich versende diese E-Mail jetzt an über 15.000 Menschen, und die Zahl wird größer! Meine Abonnentenliste ist „GROSS“ für den kleinen Silbermarkt. Zum Vergleich, Silver Standard Resources (SSRI) hat ungefähr 35.000 Aktionäre. Außerdem bin ich selbst auch ein ziemlich großer Trader. Ich habe ernsthaft überlegt, einen Hedge-Fond für Silberaktien zu eröffnen. Ich habe mich dagegen entschieden. Der Grund ist das „Gesetz der Größe“. Oft ist es so, dass die besten Gelegenheiten im Silbermarkt für mich einfach zu klein sind, um zu kaufen. Wenn ich das Geld anderer Leute verwalten würde, dann würde das bedeuten, dass ich einen kleineren Teil meines eigenen Geldes in diese „kleinen“ Gelegenheiten, die ich gefunden hätte, investieren könnte.
Falls dieser Artikel bedeutende Preisaufschläge bei den oben erwähnten drei Aktien zur Folge hat, bin ich gezwungen, woanders nach guten Kaufgelegenheiten zu suchen. Und wenn die Preise zu stark zu schnell ansteigen, sagen wir mal innerhalb der nächsten zwei bis vier Wochen um vielleicht 100 % im Vergleich zu heute, bin ich gezwungen, meine Anteile an diesen Firmen zu verkaufen. Es ist möglichweise klüger für Sie, auf eigene Faust Gelegenheiten bei Silberminen zu finden oder meinen letzten kostenlosen Report durchzusehen, der eine Liste von über 80 Silberaktien enthielt. Sie haben Zugang zu diesem Report über den Link: www.silverstockreport.com/reports/silverstockreport56.html
Ich kaufe nie auf Kredit. Ich kaufe nie Futures Kontrakte. Ich kaufe nie Optionen. Ich erhalte oft Warrants, wenn ich an Privatplatzierungen teilnehme."
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17.05.05 10:33:04
17.05.2005 - 08:35

SILBER - Noch immer bullisch, wie geht das?

(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)

SILBER: 6,94 $ pro Feinunze - Aktueller Wochenchart (log) seit 22.06.2003 (1 Kerze = 1 Woche).

Diagnose: Seit Oktober 2003 lassen sich 2 Aufwärtstrendlinien einzeichnen. Die untere der beiden Trendlinien bildet zusammen mit der exp. GDL 50 (EMA50/blaue Linie) und einem sehr wichtigen Fibonacci-Retracementlevel bei 6,84 $ eine massive Kreuzunterstützung. Der Kursverlauf seit 2004 zeigt ein riesiges, steigendes, symmetrisches und damit bullisches Korrekturdreieck. Übergeordnet ist bei SILBER isoliert für sich betrachtet der Bulle noch recht eindeutig am Zug. Der Kursverlauf seit Februar 2005 zeigt darüber hinaus bisher eine so genannte bullische Keilformation, die der beschriebenen 6,84 $ Unterstützung mit der Spitze aufsitzt. Solange der Bereich von 6,84 $ auf Wochenschlußkursbasis hält, ist SILBER kurz- bis mittelfristig sehr aussichtsreich einzuordnen. Das muß trotz derzeit noch vorliegender US Dollarstärke und relativer Goldschwäche in der Form konstatiert werden. Aber ähnlich wie für GOLD machen wir die Prognose bzgl. der mittelfristigen Aussichten von dem Kursverhalten im Bereich markanter charttechnischer Triggermarken abhängig.

Prognose: Steigt SILBER über 7,12 $ auf Wochenschluß an, generiert dies in dem beschriebenen riesigen steigenden Korrekturdreieck ein Kaufsignal mit Kursziel 7,80-8,00 $. Steigt SILBER auf Wochenschlußkursbasis über 8,15 $, leitet dies mittel/langfristig Kursgewinne eigentlich bis 12,00-13,00 $ ein. Allerdings ist noch eine sehr starke Widerstandsmarke bei 10,80 $ lokalisiert. Bei 10,80 $ dürfte mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit eine umfassende und zähe Korrektur eingeleitet werden. Sollte SILBER auf Wochenschluß unter 6,80 $ abfallen, würde dies ein Verkaufssignal zunächst bis 6,35 $ auslösen. Ein Erreichen der 6,35 $ Marke würde für den temporären Übergang in eine hochvolatile seitwärts gerichtete Korrekturphase bedeuten; nicht aber eine Aufgabe der übergeordneten Aufwärtsbewegung seit Ende 2001.

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17.05.05 15:25:23
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18.05.05 15:19:54
Jetzt muss man nur hoffen dass manche Shorties ihre Positionen schließen werden… :D
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19.05.05 15:17:00
Jetzt muss man nur hoffen dass manche Shorties ihre Positionen schließen werden

kommt noch...

Steigt SILBER über 7,12 $ auf Wochenschluß an, generiert dies in dem beschriebenen riesigen steigenden Korrekturdreieck ein Kaufsignal mit Kursziel 7,80-8,00 $
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19.05.05 15:24:09
Leute schaut euch mal die Silber-Lease-Rates an
da tut sich was !!

:eek::eek::eek:
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20.05.05 11:43:50
Verfasst von Mirko Schmidt am 19.05.2005 um 8:18 Uhr

Silber weiter gefragt

Die Finanzmärkte tendierten gestern durchweg freundlich. Dabei konnten vor allem die Börsen deutlich zulegen. Alle wichtigen Indices notieren wieder klar oberhalb von langfristig wichtigen Unterstützungslinien. Der Ausverkauf wurde also erneut verschoben. Der Edelmetallkomplex zeigte sich ebenfalls erholt. Der Goldpreis ging mit 422 US$ knapp ein Prozent fester aus dem New Yorker Geschäft. Noch deutlicher legte das Silber zu. Hier führten Kurssteigerungen bei den Basismetallen zu Kursfantasie und das weiße Metall zog um rund zwei Prozent auf nunmehr 7,15 US$ pro Feinunze an. Der Euro gewann gegenüber dem US-Dollar wieder etwas an Boden. Wie in unserem letzten Tageskommentar angekündigt, haben wir unsere Dollarposition mit einem Gewinn von etwas mehr als 300 Stellen bei einem Kurs von 1,2620 US$ geschlossen. Wir warten nunmehr auf eine günstige Gelegenheit zum Wiedereinstieg in den Dollar.

Die Nachfrage nach physischem Gold bleibt trotz der Urlaubssaison auf beachtlichem Niveau. So waren gestern vor allem Goldmünzen 1 Unze Krügerrand und 1 Unze American Eagle gefragt. Bei den Goldbarren lag der Fokus der Anleger auf den Gewichtseinheiten 50 Gramm und 250 Gramm. In München wie in unserer Filiale in Berlin überwog die Nachfrage diesmal deutlich im Verhältnis vier zu eins. Auffällig waren zudem größere Kauforders für Silberbarren. Unsere Kunden orderten ausschließlich Barren 1000 Gramm und 5000 Gramm sowie Silber-Standardbarren mit einem Gewicht von rund 1000 Unzen. Hier ist das Agio zum rechnerischen Silberwert am geringsten.

Platin und Palladium zeigten sich erneut unbeeindruckt. Seit Monaten schon handeln diese Industriemetalle in recht engen Bahnen. Dabei konnten wir in dieser Zeit gerade bei Palladium teilweise beachtliche Kauforders verzeichnen. Dies führen wir darauf zurück, dass dieses Metall in einigen Anlegermagazinen klar zum Kauf gestellt wurde.

Die Korrektur bei den Goldminenaktien hat seit gestern begonnen. Dies ist grundsätzlich ein positives Zeichen. Angesichts der teilweise dramatischen Kursverluste in den letzten drei Monaten ist diese Gegenbewegung jedoch überfällig. Insgesamt blicken wir optimistisch in die Zukunft und haben unsere Risikoposition bei Gold und Silber gestern deutlich erhöht.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Handelstag


© Mirko Schmidt
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20.05.05 20:35:31
wie immer - wenn alle hurra schreien, gehts kräftig runter - aktuell ist Silber mit knapp 3% im minus - wird sich wohl mit den 7,12 bis Handelsschluss etwas schwer tun.. :laugh:

Gruß, h.
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25.05.05 13:20:52
Nachfrage-Impulse kommen vor allem aus China

Experte erwartet stark steigende Silberpreise

Von Udo Rettberg

Eine weiterhin positive Entwicklung der Silberpreise prognostizieren die auf Edelmetallmärkte spezialisierten Fachleute von GFMS in London. In einer für das Silver Institute in Washington erstellten Studie kommt das von Philip Klapwijk geführte Analysten-Team zu der Überzeugung, dass nachhaltige Veränderungen in der Angebots/Nachfrage-Situation eine Fortsetzung des Aufwärtstrends am Silbermarkt erwarten lassen.






FRANKFURT/M. „Der Silberpreis wird im Jahr 2005 das Hoch des
vergangenen Jahres von fast 8,30 Dollar je Feinunze übersteigen“, sagte Klapwijk in einem Handelsblatt-Gespräch. Der durchschnittliche Silberpreis war im Jahr 2004 von 4,88 auf 6,66 Dollar in die Höhe geschossen. Das war der höchste Durchschnittspreis seit 17 Jahren. „Trotz unserer positiven Preisprognose glauben wir nicht, dass sich ein solch 36-prozentiger Preissprung im Jahr 2005 wiederholen wird“, sagte Klapwijk. In den ersten Monaten dieses Jahres lag Silber im Mittelwert bei sieben Dollar.

„Entscheidend für die zuletzt positive Preisentwicklung war die stabile Nachfrage der Silberverarbeiter und das starke Interesse der Anleger“, sagt Klapwijk. Er sieht deutliche Anzeichen dafür, dass sich die Investoren auch in diesem Jahr weiter stark für Silber als alternative Kapitalanlage interessieren werden.

Die Silbernachfrage des verarbeitenden Gewerbes (industrielle Verarbeitung, Fotobranche, Schmuckbranche, Prägeanstalten für Münzen und Medaillen) sei im Jahr 2004 zwar um zwei Prozent gefallen, doch sei dies vor dem Hintergrund des hohen Preises ein Erfolg. Die Nachfrage der Fotoindustrie sei 2004 im fünften Jahr in Folge deutlich gefallen und werde auch 2005 rückläufig sein. Der Fachmann erwartet für das laufende Jahr einen starken Anstieg der Silbernachfrage aus Indien und China.

Der Preis des optisch günstigsten Edelmetalls sei auch durch einige positive Entwicklungen auf der Angebotsseite gestützt worden. So seien die Verkäufe aus offiziellen Regierungsbeständen – nicht zuletzt wegen der deutlich geringeren Abgaben Chinas – im vergangenen Jahr weltweit deutlich niedriger ausgefallen. Andererseits sei die weltweite Minenproduktion jedoch um 23,2 auf 634,4 Mill. Feinunzen gestiegen. Der Experte von GFMS weist darauf hin, dass das weltweite Silberangebot wegen der Eröffnung neuer Minen ab 2006 wieder stärker steigen dürfte.


HANDELSBLATT, Mittwoch, 25. Mai 2005, 09:37 Uhr
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26.05.05 17:53:36
Euro fällt und Silber steigt - interessant…

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26.05.05 18:37:16
10 Cent hin und her ist doch nun wirklich pillepalle;
Silber wird noch Preise haben, da sind heutige Ansagen
unglaubliche Historie. Nur verfügbar muss man die
Klötzchen haben.

Taschenrechner, der Silber Gold vorzieht :)
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26.05.05 18:41:40
den Dollar nicht nur im Stundenbereich beobachten
entweder gehts extrem nach oben oder extrem nach unten

http://www.gold-eagle.com/editorials_05/hommelberg052205.htm…

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26.05.05 18:56:30
die Frage ist nur ob gegen Silber auch, oder nicht…
Die Euro/Dollargeschichte ist eine Sache, ob alle Währungen gegenüber Rohstoffe nachgeben werden – eine andere…
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27.05.05 09:51:54
>> Silber:
Eine Feinunze Silber kostet momentan 7,16$, Plus 0,12$. In Sydney eröffnete das Edelmetall bei 7,16$ und gab im weiteren Handelsverlauf, schrittweise bis auf 7,04$ in London nach. Mit Eröffnung des Handels an der COMEX, erholte sich das Edelmetall wieder und schaffte es zeitweise bis auf 7,17$.
Heute zahlt es sich wieder aus, dass Silber von der Investorengemeinde als Rohstoff und nicht als Währung angesehen wird. Obwohl der Euro deutlich nachgibt und Gold ebenfalls Federn lassen muss, erscheint Silber in ganz neuem Glanz. Das amerikanische BIP, welches im ersten Quartal schneller gewachsen ist als erwartet, deutet auf eine weiter steigende Nachfrage nach Silber hin. Bereits gestern berichtete ich ausführlich über den World Silver Survey, der zeigte, dass die Silbernachfrage für industrielle Anwendungen um 17 Millionen Unzen gestiegen ist. Mittlerweile sind auch wieder einige Funds aufmerksam geworden, weswegen Silber entgegen dem Abwärtstrend, deutlich zulegen kann.
Die Gerüchte, dass ein ETF auf Silber aufgelegt werden soll, geben zudem noch weiteren Auftrieb. Zufolge eines Newsproviders, strebt Barclays Capital, der führende Anbieter von Exchange Traded Funds, eine Genehmigung für einen Silber ETF in den nächsten zwei Monaten an. Die Aufgabe eines ETFŽs ist es, den Preis eines bestimmten Gutes nachzuvollziehen. Es gibt bereits mehrere solcher Funds auf Gold, allerdings noch keinen auf Silber. Aufgrund der extremen Marktenge bei Silber, würde ein solcher Fund, den Kurs ziemlich nach oben ziehen.
Durch das unerwartet hohe BIP � Wachstum und die Gerüchte über einen ETF, konnte der Silberkurs heute ordentlich zulegen. Dieser Anstieg hat einige Shortseller ganz kalt erwischt, weswegen, laut einem Händler, hektische Käufe zur Eindeckung bestehender Shortpositionen beobachtet werden können.
Die kommende Entwicklung des Silberpreises sollte weiterhin positiv verlaufen. Nicht umsonst rechnen die Experten der GFMS mit einem Überschreiten des 17 Jahres Hochs bei 8,29$.
Charttechnisch bleibt nun abzuwarten, ob Silber den kurzfristigen Abwärtstrend seit Dezember 2004 bei 7,21$ ebenfalls überwinden kann. Danach wäre ein Angriff auf das Hoch bei 7,58$ denkbar. Weitere Unterstützungslinien liegen bei 6,86$ und 6,80$. Die Unterkante des seit Juli 2003 bestehenden Aufwärtstrends verläuft gerade bei 6,87$. <<
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30.05.05 12:47:20
Silber: Ausbruch aus Dreiecksformation gelungen
HSBC

30. Mai 2005, 11:27

Technische Analyse
Die Entwicklung des Silberpreises vollzog sich seit Beginn des Jahres in einem zulaufenden Dreieck. Dabei wird der obere Schenkel durch eine seit Anfang des Jahres existierende Abwärtstrendlinie (akt. bei 7,19 USD) gebildet. Am Freitag gelang der Ausbruch aus dieser Formation nach oben, wodurch sich die technischen Perspektiven wieder merklich verbessert haben. Das positive Bild wird gestützt durch die quantitativen Indikatoren. Hier konnten sowohl Stochastik als auch MACD neue Kaufsignale generieren. Dabei sind die Oszillatoren noch weit vom überkauften Bereich entfernt und bieten noch viel Spielraum für weitere Kurszuwächse. Lediglich die Dynamik der Aufwärtsbewegung gemessen am ADX lässt noch zu wünschen übrig. Der nächste Widerstand wartet derzeit bei 7,36 USD in Form des Hochs vom 20.04.2005. Aber auch ein schneller Anstieg in Richtung von 7,61/64 USD kann nicht ausgeschlossen werden. Hier warten mit dem Hoch vom 09.03.2004 und einem alten Aufwärtstrend jedoch zwei nicht zu unterschätzende Hürden. Bei 7,97 USD schließt sich dann zudem der seit Anfang 2004 dominierende Abwärtstrend an.

Long-Positionen wieder interessant
Durch den Ausbruch aus der oben beschriebenen Dreiecksformation wurde ein Kaufsignal generiert. Engagements sollten mit einem Stop-Loss auf Basis des unteren Schenkels der angeführten Formation (akt. bei 6,87 USD) versehen werden.




30.05.2005
Silber Gerüchte über ETF beflügeln
Rohstoff Express

Silber notierte am Freitag zeitweise bei 7,27 USD, Plus 0,11 USD, so die Experten vom "Derivate Magazin" im "Rohstoff Express".

In Sydney habe das Edelmetall bei 7,11 USD eröffnet und sei im weiteren Verlauf schrittweise angestiegen. In New York sei bei 7,30 USD der zwischenzeitliche Höchstkurs und gleichzeitig ein neues Monatshoch erreicht worden.

Die Gerüchte über einen Silber ETF würden die Kurse extrem nach oben treiben. Ein Händler habe berichtet, dass Silber momentan den kompletten Edelmetallkomplex anführe. Durch größere Fundkäufe sei das Edelmetall derart in die Höhe getrieben worden, dass eine ganze Reihe von Stop-Buy-Orders ausgelöst worden seien. Sobald die psychologische Marke von 7,30 USD überwunden werde, sollte es noch einmal zu einem Kaufschub kommen.

Charttechnisch bleibe nun abzuwarten, ob Silber den kurzfristigen Abwärtstrend seit Dezember 2004 bei 7,21 USD ebenfalls überwinden könne. Danach wäre ein Angriff auf das Hoch bei 7,58 USD denkbar. Weitere Unterstützungslinien lägen bei 6,86 und 6,80 USD. Die Unterkante des seit Juli 2003 bestehenden Aufwärtstrends verlaufe gerade bei 6,87 USD.
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30.05.05 12:51:21
Silberpreis:
Vor neuem Höhenflug

(Die Presse) 30.05.2005

Anlegerinteresse ist massiv gewachsen.

london (cl). Das "Silver Institute" in Washington geht davon aus, dass der Silberpreis bis Ende 2005 erneut die Marke von 8,29 Dollar je Unze vom Frühjahr 2004 testen und möglicherweise überschreiten wird. Das war damals ein 17-Jahres-Hoch. Derzeit notiert Silber in London mit 7,08 Dollar je Unze.



Im Vorjahr haben Fonds und Privatanleger das "Schwestermetall" des Goldes wieder als lohnenswerte Anlage entdeckt. Die Anleger kauften 42,5 Mill. Unzen, eine Verfünffachung gegenüber 2003. Zu dem 36-prozentigen Anstieg des Durchschnittspreises trug auch die gestiegene Nachfrage der Elektronikindustrie bei, wogegen sich der Rückgang der Abnahme der Fotobranche in Grenzen hielt. Diese beiden Bereiche nehmen etwa 60 Prozent des jährlichen Silberangebots auf, die Schmuckbranche knapp 30 Prozent. Die Vermünzung von Silber nahm 2004 wegen der zunehmenden Prägung von Gedenkmünzen auf 41 Mill. Unzen zu.


Rückenwind könnte der Preis auch von der Angebotsseite bekommen. So ist die Bergbauförderung des Metalls 2004 um nur vier Prozent auf 634 Mill. Unzen gewachsen - selbst wenn dabei der Anteil des Silbers aus Bergwerken, die ausschließlich Silber fördern, um neun Prozent auf 188 Mill. Unzen zunahm. Eine ähnliche große Menge kam aus dem Einschmelzen von Altsilber dazu. Das "Silver Institute" spricht von einem "dramatischen Rückgang" der Silbervorräte 2004 um nahezu ein Fünftel auf etwa 200 Mill. Unzen.


"Wie beim Gold spielt aber auch beim Silberpreis der Verlauf des Dollarkurses eine wichtige Rolle", relativiert Philip Klapwijk, Chef des unabhängigen Londoner Beraters GFMS, seine Preisprognose für das Edelmetall. Für Gold hatte er jüngst einen Unzenpreis von bis zu 500 Dollar bis Jahresschluss prognostiziert, falls sich der Dollar bis dahin nicht "unerwartet" erhole. Nach Schätzungen von Fachleuten hängt der Verlauf des Silberpreises zu etwa 60 Prozent vom Goldpreis ab.


Ingrid Sternby von Barclays Capital sieht auch eine Korrelation des Silberpreises mit dem von Kupfer. Der stark gestiegene Kupferpreis der letzten 18 Monate dürfte für manche Anleger ebenfalls ein Grund für den Kauf von Silber gewesen sein. Das "bemerkenswert robuste" Engagement der Fonds in dem Edelmetall birgt auch Gefahren für den Silberpreis. "Sobald diese kalte Füße bekommen, droht ein Rückschlag."
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30.05.05 16:09:47
30.05.2005 15:43
SILBER bricht aus!
SILBER: 7,24 $ pro Feinunze - Aktueller Tageschart (log) seit 23.11.2004 (1 Kerze = 1 Tag).

Kurz-Kommentierung: Letzte Woche gelang der Sprung über die Oberkante der Keilformation seit Februar 2005, welche gleichzeitig der Abwärtstrend seit Dezember 2004 darstellt. Damit sollte der Weg frei sein zur Oberkante des riesigen steigenden Korrekturdreieck bei 7,95 $, wenn der Kurs in den nächsten Tagen den schwachen Horizontalwiderstand bei 7,32 $ überschreitet.

Wiederholung: Steigt SILBER auf Wochenschlußkursbasis über 8,15 $, leitet dies mittel/langfristig Kursgewinne eigentlich bis 12,00-13,00 $ ein. Allerdings ist noch eine sehr starke Widerstandsmarke bei 10,80 $ lokalisiert. Bei 10,80 $ dürfte mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit eine umfassende und zähe Korrektur eingeleitet werden. Sollte SILBER auf Wochenschluß unter 6,80 $ abfallen, würde dies ein Verkaufssignal zunächst bis 6,35 $ auslösen. Ein Erreichen der 6,35 $ Marke würde für den temporären Übergang in eine hochvolatile seitwärts gerichtete Korrekturphase bedeuten; nicht aber eine Aufgabe der übergeordneten Aufwärtsbewegung seit Ende 2001.

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30.05.05 16:49:30
Verfasst von Dietmar Siebholz am 30.05.2005 um 8:04 Uhr

World Silver Survey 2005 - ein Überblick über alle Fakten des Jahres 2004

Ich befasse mich seit Jahren intensiv mit dem Silbermarkt und warte daher jedes Jahr darauf, den Bericht des Silver Institutes - ermittelt durch den Branchen-Analyse-Dienst GFMS (früher hieß dieser Dienst "Gold Fields Mineral Service") - zu erhalten und über ihn berichten zu können.

Am 25. Mai erhielt ich den aktuellen Report für das vergangene Jahr 2004 und will ihn gleich kommentieren; für ganz Eilige nehme ich das Ergebnis vorweg, um dann im Folgenden die Detailbegründungen für meine Schlußfolgerungen nachzureichen.

Der Bericht ist umfassend, aber schreibt seine Fehlinterpretationen aus den Vorjahren fort, z.B. hinsichtlich der oberirdischen Bestände bei den europäischen Händlern, hinsichtlich der Unvollständigkeit des dort erwähnten Produzenten-Hedge-Volumens und der Bewertung der verliehenen physischen Silberbestände. Er ignoriert die Möglichkeiten, die sich aus den aktuell bekannten (und vom Silver Institute regelmäßig veröffentlichten) neuen medizinischen und industriellen Anwendungen ergeben, die eine weitere Steigerung der industriellen Nachfrage mit sich bringen werden.

Bei Anwendung einer ausgewogeneren Beurteilung der Fakten komme ich zum Ergebnis, dass die Lage am Silbermarkt ernster für die Shorts ist als es derzeit in der Presse dargestellt wird.

Meine Beurteilung zur näheren Zukunft des Silberpreises lasse ich am Ende meines Berichts folgen.


Nun zu den Details:

Silberverbrauch im Jahre 2004

Der industrielle Einsatz von Silber stieg von 350,5 Mio. Unzen in 2003 auf 367,1 Mio. Unzen in 2004 an; gleichzeitig ging der Verbrauch in der Fotoindustrie von 192,9 Mio. Unzen (2003) auf 181,0 Mio. Unzen (2004) zurück. Der weitere Einsatz von Digitalkameras wirkt sich offensichtlich auf den Silberverbrauch aus, aber er führte nicht zum erwarteten stärkeren Rückgang des Silberverbrauch in der Fotoindustrie.

Bedingt durch die starken Preissteigerungen stagnierte in den Industrieländern der Verbrauch für Tafelsilber und Schmuck, in Indien ging aber der Verbrauch deutlicher zurück, da die indischen Konsumenten äußerst preissensibel sind. Silber ist dort in den ländlichen Gebieten ein Geld- und Sparkonto-Ersatz, und daher reagiert der indische Konsument sofort. Diese Entwicklung wurde in Indien bislang auch beim Gold registriert, bis sich der Konsument an die Preissteigerungen gewöhnt hatte. In diesem Schmuck-Segment fiel der Verbrauch weltweit von 274,2 Mio. Unzen auf 247,5 Mio. Unzen im Jahre 2004.

Der Absatz von Münzen und der Verkauf von Silberbarren stieg nachhaltig von 35,8 Mio. Unzen (2003) auf 41,1 Mio. bzw. von 8,7 Mio. Unzen (2003) auf 42,5 Mio. Unzen.

Hieraus schließe ich, dass sich aufgrund der exzessiven Liquiditätsschwemme aus der Notenbank-Geld-Produktion insbesondere in den USA, in Japan und in eingeschränktem Maße in der Europäischen Union immer mehr Anleger dem Edelmetall Silber als Anlagemedium anvertrauen: Silber ist halt nicht mit der Notenbankpresse oder dem Computer herstellbar, sondern verfügt über einen inneren Substanzwert, den das aktuelle Geld - weil nicht durch irgendwelche Substanz außer dem Wort der Politiker gesichert - eben nicht hat. Man sollte sich immer an das Bonmot von Voltaire erinnern: "Papiergeld zieht sich immer auf seinen inneren Wert - nämlich Null - zurück"....


Silberangebot im Jahre 2004

Die Minenproduktion erhöhte sich von 611,2 Mio. Unzen (2003) auf 634,4 Mio in 2004. Das Recycling-Silber, also das Metall aus Rückgewinnung/ aus dem Einschmelzen von Münzen, von Tafelsilber, von Katalysatoren, die bei der Gewinnung von Äthylen (englisch: Ethylen Oxide) in großen Mengen eingesetzt werden und die Silberrückgewinnung aus Filmentwicklungsflüssigkeiten - blieb nahezu konstant; das lag einerseits am Rückgang des Verbrauchs in der Fotoindustrie, was automatisch auch zu einem Rückgang beim Recycling-Silber führte. Auf der anderen Seite hat sich durch die hohe Steigerung der Äthylen-Herstellung auch die Rückgewinnung aus den Katalysatoren erheblich gesteigert; in den USA z.B. erreichte das Recycling-Silber aus den Katalysatoren fast den Anteil des Recycling-Silbers aus den Filmentwicklungsflüssigkeiten.

Diese Entwicklung ist beachtenswert, weil sich der Anteil des Film-Recycling-Silbers in den letzten Jahren erheblich zurückgebildet hat; da sich die generelle Recycling-Quote in den entwickelten Industrieländern nicht vermindert hat, bedeutet dies, dass sich in den Industrieländern der Anteil des aus Filmen recycelten Silbers mengenmäßig zurückbildet und dementsprechend der Anteil der Filme in den noch nicht entwickelten Ländern stark ansteigt. Dieser Trend wird dadurch im einzelnen belegt, dass z.B. in den USA der Anteil am Recycling-Silber nahezu konstant blieb, aber der Anteil des aus den bei der Äthylen-Herstellung erforderlichen Katalysatoren gewonnenen Silbers schon fast der gleichen Menge wie aus dem Film-Recycling entsprach.

Aus dieser Tatsache, die in etwa wohl für alle Industriestaaten gelten wird, ist zu folgern, dass das Recycling-Silber aus der Filmentwicklung in den entwickelten Ländern stark rückläufig war. Andererseits hat sich die Summe aller recycelten Silbermengen nur geringfügig vermindert; das heißt, dass der Filmverkauf in den Ländern, in denen nur sehr wenig recycelt wird, erheblich angestiegen ist. Das kann man am Beispiel China nachvollziehen; dort stieg der Filmverbrauch in 2004 im nahezu 4% an. Die Bewohner der Emerging Markets sind in der Regel weder willens noch in der Lage, die hohen Kosten zu finanzieren, die die digitale Fotografie mit der zusätzlichen Anschaffung von Computer und Drucker mit sich bringt.

Zu übersehen ist nicht der inzwischen erfolgte Trendbruch in den entwickelten Ländern. Die großen Ansteige bei den Marktanteilen der Digitalkameras sind vorbei. Einige große japanische Hersteller haben ihre Produktion eingestellt oder vermindert, der Absatz in Japan und in den USA bricht ein. Die billigere Art des Fotografierens erobert neue Marktanteile, und zwar durch den Anstieg in den Emerging Countries.


Minenproduktion in 2004

Bei den Veränderungen in der Minenindustrie fielen besonders die Produktionssteigerungen in China und Australien auf; beide Länder sind wesentliche Lieferanten und/oder Verbraucher von Silber für industrielle Zwecke.

Aufgefallen ist ferner, dass sich der Anteil der primären Silberproduktion von ca. 25% in 2003 auf ca. 30% erhöht hat; die hohe Abhängigkeit der Silberproduktion von der Produktion anderer Metalle hat sich dementsprechend leicht gemindert, ist aber noch immer erheblich. Von der Sekundär-Produktion entfallen auf Blei/Zink ca. 32%, auf Kupfer ca. 26%, auf Gold ca. 11% und auf sonstige Metalle ca. 1% der Silberproduktion. Hier ist Silber nur ein Nebenprodukt. Die Abhängigkeit der Silberminen-Produktion von der Basismetallförderung hat sich im Vergleich zum Vorjahr zwar etwas entspannt, aber es gilt immer noch die Aussage, dass ein konjunktureller Rückgang sich wegen des Verbrauchsrückgang von Zink, Blei und Kupfer sofort auf die Silberproduktion niederschlägt, aber der konjunkturell stabilere Silberverbrauch wegen der strategischen Bedeutung des Metalls prozentual geringere Abschläge aufweisen wird.


Produzenten-Hedging im Jahre 2004

Ich behaupte wie auch in den Vorjahren, dass der Berichtersteller - im übrigen genauso wie beim Gold - kein Interesse daran hat, vollständige Zahlen zu veröffentlichen. Ich halte dies für eine durchaus legitime Informationszurückhaltung, denn dem Silver Institut gehören nicht nur Silberproduzenten, sondern auch wesentliche industrielle Silberverbraucher an. Beim Gold hat die GATA - der ich als deutscher Repräsentant angehöre - seit Jahren Beweise für die bewusst falsche Darstellung durch GFMS vorgelegt. Die Veröffentlichung einer Summe von ca. 4.800 Tonnen von den Minengesellschaften geliehenen und vorausverkauften Goldes (Stand 1999) ist allein schon durch die Addition der nachweislich inzwischen gedeckten Goldrückkäufe und dem inzwischen veröffentlichten aktuell noch nicht zurückgeführten Bestand insoweit als falsch bewiesen worden, weil nach den veröffentlichten Rückkäufen der Jahre 2000 bis 2004 keine offenen Hedgepositionen mehr bestehen dürften, diese aber noch in hohem Maße (von derzeit geschätzt bis zu 2.000 Tonnen) vorhanden sind.

Beim Silber gibt es ähnliche Ungereimtheiten: Wenn man allein die veröffentlichten Vorausverkäufe von Barrick mit ca. 41 Mio. Unzen und Penoles mit ca. 50 Mio. Unzen heranzieht (der frühere Präsident des Silver Institutes und Vorstandvorsitzender einer der größten Silberminen der Welt (Pan American Silver) Ross Beaty äußerte sich gegenüber der GATA in den USA insoweit, als dass er von vorausverkauften Silbermengen von mehr als 300 Mio. Unzen ausgeht) dann ergibt sich allein schon aus der Addition der beiden oben genannten Mengen eine ungeklärte Diskrepanz ( 41 Mio. + 50 Mio. sind mehr als die im Silver Survey 2005 veröffentlichten 53,5 Mio. Unzen!). Nimmt man die Aussage von Ross Beaty ernst (ich tue es, denn er hat einen ziemlich genauen Überblick über die Branche), dann sind die geliehenen und vorausverkauften Unzen wesentlich höher. Dazu später mehr.


Vorhandene oberirdische Bestände im Jahre 2004

Hier liegt eine der bedeutendsten Unklarheiten des Berichts über den Silbermarkt; seit Jahren fragen sich die Marktteilnehmer, warum Silber bei dem nachgewiesenen Überhang der Nachfrage (seit nunmehr 16 Jahren übersteigt der Verbrauch das Angebot) nicht im Preis explodiert ist. Die Antwort ist einfach: Es gab einen nahezu unbegrenzten Bestand an physischem Silber in Staatsbesitz (USA, Indien, China) und bei den europäischen Händlern, zu denen ich auch die am Edelmetall-Handel beteiligten Banken zähle.

Der Überhang der Nachfrage hat nun in den vergangenen Jahren die riesigen US-Staatsbestände auf Null reduziert, er hat die chinesischen Reserven auf ein Minimum vermindert (China braucht sein Silber inzwischen selbst in der Industrie) und er hat auch die Bestände der indischen Regierung auf ca. 35 Mio. Unzen reduziert. Im übrigen hat die indische Münze kürzlich bekannt gegeben, dass sie diesen Restbestand in den Markt geben wolle. Das freut den Anleger, weil damit vorübergehend der Marktpreis für Silber auf günstigem Niveau gehalten werden wird. Die immer wieder festzustellende Erkenntnis, dass die Bürokraten und deren Auftraggeber in der Politik leichtfertig mit den Edelmetall-beständen ihrer Völker umgehen (es gilt wohl weltweit ebenso wie bei uns der Richtsatz: "Other people´s money is easy money - Sorglosigkeit, es ist ja das Geld der anderen!") zeigt sich nicht nur in den USA und in Großbritannien, sondern offenbar nun auch in Indien.

Festzustellen ist, dass sich die Regierungsbestände im Jahre 2004 von 226 Mio Unzen auf 164 Mio Unzen vermindert haben

Die Bestände an der New Yorker Warenterminbörse COMEX reduzierten sich im Jahre 2004 ebenfalls von 124 Mio Unzen auf 102 Mio. Unzen. Wenn ich meinen Schweizer Kollegen glauben schenken darf, dann sind einige Millionen Unzen für die Ermittlung des Jahresendbestandes der COMEX (quasi eine recht kostenintensive Sylvesterreise für physisches Silber) am Jahresende zur Aufbesserung der relativ geringen Vorräte der COMEX von Zürich nach New York expediert worden, weil der verfügbare und lieferbare Bestand an physischem Silber an die Mindestnormen gestoßen war. An dieser Lage hat sich in 2005 nichts geändert außer, dass sie noch nachhaltiger in Richtung zu Liefereng-pässen tendiert. Bei dem steigenden Handelsvolumen an der COMEX stellt sich eine frei verfügbare und für Auslieferungen zur Verfügung stehenden Menge von ca. 35 Mio Unzen als viel zu gering dar.

Die Bestände bei den europäischen Händlern im Jahre 2004:
Nachdem sich laut GFMS die oberirdischen Bestände von weltweit 702 Mio Unzen in 2003 auf 617 Mio. Unzen reduziert haben, sich dabei die Staats- und COMEX-Bestände wesentlich reduzierten, gelten die Bestände bei den europäischen Händlern mit einer geschätzten Lagerhaltung laut Silver Survey 2005 von 332 Mio. Unzen per 31.12.2004 als "Sicherheitsvolumen", die einen Marktkollaps bei weiter steigendem Verbrauch argumentativ verhindern sollen.

Auch in diesem Jahr schreiben Silver Institute und GFMS, dass sie die Bestände bei den europäischen Händlern nicht ermitteln konnten, sondern diese lediglich fortschreiben; es dürften also eine Menge Zweifel an diesen Zahlen bestehen. Aber unterstellt, diese würde stimmen, dann stellt sich die Frage, wer die Leihgeschäfte für die Spekulation, für die Minenvorausverkäufe und die (zumindest Teil-)Deckung für die Metallkonten bei den europäischen Banken als Stillhalter ermöglicht. Diese Gruppe der "professionellen" Eigentümer dürfte unter dem Begriff "europäische Händler" sublimiert sein; diese Händler werden also die Stillhalter in den Verleihgeschäften darstellen, denn von irgendwo her müssen ja die verliehenen physischen Mengen kommen.


Verliehene Silbermengen Ende 2004

Über die Höhe der verliehenen Bestände gibt es dann schon einige Meinungsverschiedenheiten. GFMS schreibt von "verborgtem Silber" in Höhe von 275 Mio. Unzen. Da wir wissen, wer Silber borgt (Investment-Banken als Teilabsicherung ihrer geschriebenen Call-Optionen vor allem Deutsche Bank, ABN-AMRO, UBS-Warburg und viele andere, Industrieunternehmen, die nicht an weitere Preissteigerungen beim Silber glauben und sich daher ihre Verbrauchsmengen leihen und diese dann verarbeiten sowie Minengesellschaften, die Silber zur Festschreibung nach ihrer Auffassung zu hoher Silberpreise vorausverkaufen), muss konstatiert werden, dass die schlimmste Kategorie dieser "Silberschuldner" in der Industrie zu sehen ist, die Silber verbraucht, das sie noch in begrenzter Zukunft an den Verleiher zurückzahlen (= Liefern) müssen und Minengesellschaften, die künftig noch zu förderndes Silber im voraus verkaufen, bei denen also künftige Produktionen nicht an den Markt kommen, sondern gleich in die "Tilgung" der Silberverpflichtungen fließen werden.

Wenn man die Menge an verborgtem Silber von 275 Mio. Unzen ernst nimmt (ich tue das nicht, weil ich an die Mindest-Zahlen von Ross Beaty von mehr als 300 Mio. Unzen glaube!), dann sind von den Lagerbeständen bei den Regierungen und den immer wieder genannten europäischen Händlern von insgesamt 496 Mio Unzen nach Auffassung des GFMS schon 275 Mio. Unzen (Bestand also per 31.12.2004: 221 Mio. Unzen), nach der Auffassung von Ross Beaty dann nur noch 186 Mio. Unzen und nach meiner Schätzung (hier sind wegen der mangelhaften Berichterstattung der Minengesellschaften über ihre Vorausverkäufe auch wesentlich größere Vorausverkaufs-Positionen zu erwarten - wie es auch beim Gold festzustellen war) lediglich noch etwas mehr als 90 Mio. Unzen bei diesen vermeintlichen Lagerstellen vorhanden. Wie gesagt, diese Lagerstellen waren es ja sicherlich, die das noch vorhandene physische Material verliehen haben.


Hinweis I: Die für die Risikominderung der von Investment-Banken geschriebenen Silber-Calls erforderliche Mengen an zu hinterlegenden "Sicherungsunzen" an Silber, seien diese als physische oder Derivats-Unzen zu definieren, sind hierbei noch nicht berücksichtigt.

Hinweis II: Auch das immer wieder gehörte Argument, bei höheren Silberpreisen würden wie im Jahre 1980 die in Form von Silbermünzen, Tafelsilber und Barren vorhandenen Bestände von Privatpersonen liquidiert, ignoriert die Erfahrungen der Vergangenheit. Die Liquidationen fanden zu Silberpreisen statt, die mehr als das Dreifache der durchschnittlichen vorhergehenden Preise erreichen mussten, weil die Kosten der Verwertung einem Verkauf zu niedrigeren Preisen entgegenstanden.

Hinweis III - die großen Trends: Dem geneigten Leser rate ich, nicht den kleinen und von Tagesschwankungen und politischen Einflüssen ggfls. von staatlichen Interventionen abhängigen Marktverlauf als Orientierungsmittel heranzuziehen, sondern die großen Trends. Welche sind dies?


Trend 1: Die staatlichen Lagerstellen verkaufen die nach deren Auffassung unnötigen Silberreserven in den Markt, da Silber als Geld nicht mehr benötigt wird. In den Jahren 1995 bis 2004 verkauften regierungsnahe Institutionen Silber von mehr als 529 Mio. Unzen. Aktueller Trend: Stark abnehmend.

Trend 2: Im gleichen Zeitraum bauten die privaten Investoren nach den Enttäuschungen Anfang der 80-er Jahre nach langer Wartezeit und nach enttäuschter in Hoffnung auf stärkeren industriellen Verbrauch ihre Investorenbestände erheblich ab; das Disinvestment in den Jahren 1995 bis 2002 kumulierte sich auf mehr als 525 Mio. Unzen.

Trend 3: (Noch jung, aber nicht zu übersehen). Seit dem Jahre 2003 zieht das Interesse der Investoren an Silber nachhaltig an, von 8,7 Mio. Unzen in 2003 auf 42,5 Mio. Unzen in 2004. Dieser Trend ist zu beobachten. Er könnte für den Silbermarkt richtungsweisend werden.

Trend 5: Die Steigerung des industriellen Verbrauchs an Silber selbst in Zeiten stagnierender Wirtschaftsentwicklungen deutet an, dass sich die Zahl der Anwendungen für dieses Metall stetig verbreitert, wenn sich auch der artenspezielle Verbrauch nicht erhöhen sollte. Dieser Trend erweitert die Basis für künftigen industriellen Verbrauch erheblich.

Trend 6: Die starken Zuwächse beim Absatz von Digitalkameras, damit auch die Möglichkeit laufender Preissenkungen, gehen in den entwickelten Ländern ihrem Ende entgegen. In den Emerging Countries steigen die Raten weiter, aber nicht so nachhaltig. Das herkömmliche Fotografieren - gerade in diesen Ländern - gewinnt wegen der wesentlich geringeren Investitionserfordernisse dort steigende Bedeutung und erhöht den Konsum an Silber. Da in diesen Ländern die Recycling-Rate sehr gering ist, wird sich kurz über lang der Silberverbrauch für Fotos und filme wesentlich steigern.


Zustandsbeschreibung und Resumée per Ende 2004

Die Industrie benötigt physisches Silber für einen immer mehr steigenden Bedarf. Sie entwickelt laufend neue Anwendungen für Silber, das wegen seiner einmaligen Eigenschaften bei vielen Gütern unverzichtbar ist (Fotografie, fotografische Papiere für Digitalbilder-Ausdruck, Röntgenaufnahmen, Elektro- und Computerindustrie, Beschichtungen, Spiegelherstellung, Stromverteilungsnetze, Hochleistungs-Elektro-Motoren) wie z.B. für antibakterielle Anwendungen und für die Virenbekämpfung, als Mittel für die Beschichtung von Haushaltsgeräten (wie z.B. bei SAMSUNG), als ungiftiges Imprägnierungsmittel für die US-Holzindustrie, für Anti-Ansatzmittel für Muschelbewuchs bei Schiffen und insbesondere als Bestandteil bei den RFID (elektronische Kennzeichnungen für Tiere, Waren, Waffen, Geldscheine usw.). Allein in Deutschland würde sich nach einem Bericht des Fraunhofer-Instituts in Magdeburg bei konsequentem Einsatz der kleinen Chips (RFID) im Handel der Silberverbrauch mehr als verdoppeln.

Es dürfte inzwischen absolut sicher sein, dass vorhandene Lagerbestände, seien sie bei Banken, Händlern, bei den Rohstoffbörsen oder bei Regierungsstellen gehalten, weitestgehend erschöpft sind. Jedwede neue Anwendung wird das bekannte Fass zum Überlaufen bringen, weil Derivats-Stillhalter und Vorausverkäufer über den Engpass bei physischem Silber in erhebliche Nöte geraten werden.

Mit der Hilfe aus Regierungslagern (wie bisher immer geschehen) sollten diese Shorts nicht rechnen.

Auch der Hinweis auf Konjunktureinbrüche z.B. in China sollte nicht greifen, weil bei Einstellung von Minenproduktionen bei Basismetallen wie Zink, Blei und Kupfer die Silberversorgung stärker zurückgefahren wird als der Minderverbrauch des in vielen Bereichen unverzichtbaren Silbers in seinen mehr als hundert Anwendungen.

Für die Silberanleger gilt daher: Nutzt die Zeit, in der noch die Shorts bereit sind, "billiges Silber zur Preisdämpfung einzusetzen". Diese Periode wird in absehbarer Zeit vorbei sein; wer heute physisches Silber kauft, tut ein Weiteres, den Druck auf die Shorts zu erhöhen, weil der Industrieverbrauch beim Silber (anders als beim Gold) nicht beseitigbare Lieferzwänge schafft.

Meine Schätzung des Silberpreises zum 30.06.2007: Wenn Indien tatsächlich seinen Münzbestand auflösen sollte, wird der Druck auf den Silberpreis bis ins zweite Halbjahr 2005 anhalten; danach werden sich die Marktkräfte durchsetzen. Je nachdem wie stark die in das Silberinvestment fließenden Mittel anziehen, wird der Silberpreis sich zwischen 9 und 11 US$ einpendeln,.

Meine Favoriten bei den Silberminen sind unverändert: Avino Silver (ASM.V), IMA Exploration (IMR.V), Standard Silver (SSRI), Silver Wheaton (SLW.TO), Macmin, Australien (MMN.ASX)


© Dietmar Siebholz
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30.05.05 21:10:47


:eek: aha...
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30.05.05 21:36:17
Was besagt diese Rate genau? Für eine Antwort wäre ich dankbar.
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30.05.05 22:24:04
Edelmetalle werden für einen gewissen Zinssatz verliehen:

"Lease rates are critical to watch in today`s gold and silver markets. To overview what regular readers would already know, over the last decade, demand for both gold and silver have far exceeded new mine supply. In the last several years, this gap between supply and demand has been met with ever-increasing amounts of bullion being "leased out" by central banks."

Grundsätzlich gilt:
Die Leaserate ist ein Indikator dafür, wieviel physisches Metall verliehen wird.
Wenn in einem Markt genügend Material vorhanden sind bleigt die Leasingrate gering und umgekehrt.

In Wirklichkeit ist es aber komplizierter.
Zum Nachlesen:
http://www.lbma.org.uk/publications/alchemist/alch29_Leases.…
http://www.anglofareast.com/0138.html
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30.05.05 22:41:19
Hier eine zutreffende Analyse vom 5.11.05.
Quelle:http://www.financialsense.com/Market/hartman/2005/0511.html

Since I have focused on supply/demand fundamentals to determine my investment positions, I must point out that there appears to be some tightness in the physical silver market. First, here are some very recent comments from Expert Silver Analyst, Ted Butler regarding the big picture on supply/demand fundamentals:

“Silver is special among all commodities. It is the only commodity to be in a structural consumption deficit. This deficit stretches back 60 years. This structural deficit has gone on for so long, that we have reached the point where a surplus production year or two, not that one is apparent, won’t really matter. World silver inventories have been so severely and irreparably depleted, that they will never be realistically replenished, regardless of price.

“Let me repeat that – no matter how high the price may go in the future, the world will never restore silver inventories by more than a percent or two, of what existed 60 years ago. Sixty years ago, the world had 10 billion ounces more in above ground silver than it does today. It is hard for me to conceive, no matter what the price, or the number of years required, how the world could add even one or two hundred million ounces to above ground inventories. Not with the growing new industrial uses and hundreds of millions and billions of new prospective world consumers.”

Mr. Butler also made some comments on the tightness of the deliveries for the May contract as follows:

“I see some new and exciting signs that indicate that the inevitable delivery problem on the COMEX may be upon us shortly. If you remember, when we concluded the recently expired March contract, the market recorded a premium in the March contract of 3 cents to the May silver contract. This was almost unprecedented and reflected a clear tightness in the physical market. It appeared to be users clamoring for the spot March and subsequent warehouse movements confirmed this appearance.”

“Now, the May contract is demonstrating its own tightness. Only ten days into the delivery month, we are actually more advanced compared to the expired super-tight March contract at corresponding times. The spreads are tighter in the May contract, there is more remaining for delivery and there is more new user buying of the May, than took place in the March contract at this time of the delivery month. Additionally, the move to tightness has suddenly impacted all the trading months in COMEX silver, something that never happened in the March.”

In addition to what Mr. Butler has to say about the tightness in the silver market, the silver lease rates are confirming the lack of above ground silver inventory. In the last week, one-year silver lease rates more than doubled from 1% to 2.15%. Some precious metals analysts are suggesting the spike in lease rates is due to dealers being forced to borrow the silver they sold short :rolleyes: (sold it without actually having it) and now they have to come up with physical silver to meet delivery demands. Lease rates have begun to settle down, but this development screams of tight supply!

I’m tuning out the day to day market chatter, especially during a week when the primary objective is to sell U.S. Treasury debt. I really like the fundamentals for silver and natural gas. They can play all the paper games our financial managers can conjure up, but when push comes to shove (real users, competing to take delivery of real product) they won’t be able to make silver or natural gas out of paper fiat…inevitably, economics dictates that PRICE will allocate the available supplies to the ever increasing global demands until more production can be brought online. I’m sticking with the fundamentals!!!
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30.05.05 22:57:47
Vielen Dank.
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31.05.05 00:30:36
Allein in Deutschland würde sich nach einem Bericht des Fraunhofer-Instituts in Magdeburg bei konsequentem Einsatz der kleinen Chips (RFID) im Handel der Silberverbrauch mehr als verdoppeln.

Tja, RFIDs sind auch einer meiner großen Hoffnungsträger. Jetzt habe ich aber eben beim googlen diesen Artikel gefunden, der meine Hoffnungen kräftig gedämpft hat :(


RFID Labels for Less

Power Paper licenses Motorola’s BiStatix technology to create low-cost smart labels made with printed antennas and batteries.



By Jonathan Collins

Jan. 26, 2004—Thin-film battery developer Power Paper will license Motorola’s neglected RFID technology to deliver RFID labels. Power Paper claims the labels will cost a few pennies each within 18 months.

A 5-cent tag has long been seen as the flash point that had to be reached before item-level tagging could become cost-effective. By licensing Motorola’s BiStatix technology, Power Paper believes it can create a new RFID smart label manufacturing system able to deliver labels flexible and cheap enough to ignite the wide adoption of item-level tagging.

Shalom Daskal

“As the market moves toward tagging at the pallet and crate level, there has to be preparation for item-level tagging, but first there is the challenge of the cost,” says Shalom Daskal, the CEO of Power Paper, which is based in Tel Aviv, Israel.

Daskal maintains that current tag designs will never be able to be priced below 15 cents each because of the costly use of silver or aluminum to form those tags’ antennas. Power Paper aims to avoid that issue by adapting Motorola’s BiStatix technology—a patented technology based on capacitive coupling— to create cheap, flexible labels that use printed carbon ink to make the label antenna. Capacitive coupling enables the transfer of energy from one circuit to another by means of the mutual capacitance between the circuits. Most tags use inductive coupling: the transfer of energy from one circuit to another by virtue of the mutual inductance between the circuits. With capacitive coupling, the antenna’s resistance is no longer a critical factor, so antennas can be constructed from materials of considerably higher resistance than the metals used in inductive technology. In particular, this means that conductive inks, which have a moderate resistance, can be used to form the antenna. These inks are no more costly to produce than conventional printers’ inks.

The decision to turn to Motorola is an interesting one given that Motorola withdrew from the RFID industry and closed down its BiStatix project in 2001 without ever having brought a product to market. Nonetheless, Power Paper believes that the BiStatix technology—combined with Power Paper’s own micro batteries—will help the company succeed in making item-level tagging affordable.

“[Eighteen months from now] we will produce semi-active RFID labels with antennas and batteries that will each cost less than a cent,” says Daskal. Power Paper will turn to a network of manufacturers in the U.S., Europe and Japan to help manufacture the labels. Those companies will use flexographic printing technology—which has been in use for decades to stamp graphics and text on such things as product packaging—to print carbon ink antennas and batteries onto label stock. Power Paper’s batteries are printed directly onto paper, plastics or other surfaces and can be adapted to fit the shape, size and thickness required by any product’s design.

Unlike passive an RFID label (which draws all its power from the radio waves transmitted by an RFID reader) and an active label (which is powered entirely by battery), a semi-active label uses a battery to run the microchip’s circuitry but not to communicate with the reader. The company says it chose to use a semi-active label because such a label is simpler to design and cheap to manufacture.

A demonstration version of the Power Paper PowerID Printalix system will be ready within a year and will consist of the semi-active RFID labels, the software needed to support deployment, and a standard 125 MHz RFID reader. A full version of the system will be ready for sale in 18 months. That full version will include the labels and RFID readers and also the Multi Reader Management System—middleware software and hardware to link the reader network and with business applications (e.g., ERP and supply chain management systems). The price of the Printalix labels will be a couple of cents once volumes reach around 100 million, says Daskal.

Power Paper says it will also license from Motorola other BiStatix technologies, such as designs for anticollision functionality and for attaching the integrated circuit to the antenna. These technologies, Power Paper claims, will enable its Printalix labels to communicate with a reader at a rate of up to 500 labels per second and up to 10 meters away.

While the Printalix labels will support EPCglobal data formats, it will not use the same UHF frequency (850 to 900 MHz) set out by EPCglobal. According to Power Paper, UHF will not support item-level tagging because metal and liquid interfere with the transmission of radio waves in that part of the RF spectrum. The Printalix system will avoid those problems by working at 125 MHz. In addition, says Daskal, the Smart Active Labels Consortium—the brainchild of Baruch Levanon, founder and executive director of Power Paper—is working to have EPCglobal accept 125 MHz instead of 900 MHz as the global standard for item-level tagging. The Smart Active Labels Consortium is a nonprofit organization dedicated to promoting and developing the use of smart active labels, which the organization defines as RFID labels that are partially or fully powered by a battery.

RFID Journal Home
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31.05.05 14:32:55
Also, wie Silber gegen den €-Verfall ankämpft, hat ja schon fast was von einer griechischen Tragödie. Werde jetzt aus Rührung meine Long`s verstärken.;)
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31.05.05 14:43:16
Silber zeigt eine wirkliche Stärke!



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31.05.05 14:44:46
Auf welchen Long gehst du? Bin momentan konserv. in SG3YVU.

Gruss
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31.05.05 15:51:04
Bin schon seit längerem mit größerer Stückzahl in 737876.
Habe heute noch mal einen Auftrag für ABN0K9 (limitiert zu -.80 €) abgegeben. Kommt wohl nicht zum Zuge:look:.
Habe die letzten Jahr natürlich auch brav physisch gekauft trotz MWSt.
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31.05.05 15:52:26
Habe den ABN1SV.
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31.05.05 16:45:59
Rainolaus, wotuzu, danke für die Beiträge.


@wotuzu:

gibt es irgendwo einen längerfristigen Chart für Edelmetall-Lease-Rates?

Gruß,
Haze
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31.05.05 18:16:03
@M.Haze

Bei kitco.com gibt es,soweit mir bekannt ist,die möglichkeit einen Langfristchart der lease-rates einzustellen!

Viel Glück Allen Silberlongs!

(Schaut mal wieder recht ähnlich aus,wie bei den letzten
Ausbrüchen...silber koppelt sich vom Gold ab,intraday-verluste werden sehr schnell wieder hochgekauft
dh. eigentl. müsste eine mehrtägige Euro-erholung schon genügen,um die Bombe richtung 7,60-7,90 zum platzen zu bringen...)
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31.05.05 18:25:27
Das sieht wirklich super aus! Jetzt noch ein Tagesschluß über 7,32 $, damit die Charties auch was zu feiern haben, dann kann die Party steigen :)
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31.05.05 18:48:54
Da sind manche auf dem falschen Fuß mit ihren Shortpositionen kalt erwischt worden... ;)
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31.05.05 18:55:01
gigantisch, schon 7,42 !!!

ABN0K9 steht schon bei 1.03, mein Kaufkurs 0,62 am 2.5.05
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31.05.05 19:16:57
Der Silberverlauf macht Freude :p

Die Leaseraten gibt es bei Kitco: http://www.kitco.com/lease.chart.silv.html

Den Ausbruch um den Jahresbeginn 2002 kann ich nicht erklären.
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31.05.05 19:25:25
Beitrag Nr. 100 ()
Bin gespannt wie weit es hochläuft.
Wo liegt euer Kursziel ?
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31.05.05 19:30:36
Beitrag Nr. 101 ()
Bärenstark wie seit Jahren nicht mehr.

Ob da wieder ein Großspekulant am Werk ist?
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31.05.05 19:42:27
Beitrag Nr. 102 ()
hey,
kaufe wie seid jahren nur kilos
für den preis, echt ein witz
und äh als schlüsselanhänger immer eine ounce sieht echt geil aus
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31.05.05 20:05:01
Beitrag Nr. 103 ()
Allen, die bis jetzt bei Silber durchgehalten haben meinen Glückwunsch!!!!!!!! (Kommt wirklich von Herzen:yawn:




Lt. Godmode-Trader liegen die nächsten Widerstände bei 7,58 und 8,15.
Sollten wir diese Marken schaffen, so wäre der Weg bis 10,80, anschließend 12,-- bis 13,-- frei!!!!!!!



So, noch einen schönen Abend!!!
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31.05.05 20:52:41
Beitrag Nr. 104 ()
Die Gewinnmitnahmen genügen noch nicht mal mehr für grössere Rücksetzer richtung 7,30...
Interessant werden jetzt noch die aktuellen COT-Zahlen für die letzte Woche,wenn da weiterhin die commercials ihre shortposis runterfahren,gibt es kein halten mehr!

Schönen Abend noch für alle Silberlongs!:)

@Mystifikator

Gibts Dich noch?!?
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01.06.05 00:32:21
Beitrag Nr. 105 ()
danke für den Link wotuzu & wasserzeichen

Es sieht echt spannend aus gerade, auch die Silberminen ziehen schön mit. Frage ist, ob der Silberpreis in den nächsten Tagen nochmal ein bisserl konsolidiert und wieder an den unteren Rand der Dreiecksformation läuft, oder ob es umgehend abgeht :D

Werde mir die Tage noch ein paar Münzen und Barren holen :lick:

mfg,
mh
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01.06.05 00:33:12
Beitrag Nr. 106 ()
@#92, #93, #98
Ihr kauft aber auch die Scheine mit den höchsten Spreads.

Mal so zur Info:
Emittent Spread
Deutsche Bank 4-6 cent
ABN Amro 4 cent
DZ Bank 3-4 cent
Société Générale 3 cent
Raiffeisen Centrobank 2-3 cent

2 cent: A0CU74
3 cent: DZ3YYR, DZ3YYQ, SG0BBY, SG3YVU, usw.
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01.06.05 01:18:42
Beitrag Nr. 107 ()
Es gibt einige ganz rationale Argumente dafür, warum Silber eine gute Investition ist.

Die Preiselastizität der Angebotsseite ist sehr gering, weil Silber hauptsächlich als Beiprodukt der Förderung von Blei, Kupfer und Gold gewonnen wird. Die Enthortung ist schon weit vorangeschritten.

Auf der Nachfrageseite müssen wir differenzieren:

Nach unten ist die Preiselastizität gering.
Je billiger Silber ist, desto höher steigt die Nachfrage, weil immer mehr Anwendungen wirtschaftlich werden.
Es gibt also - im Gegensatz zu Aktien - eine Preisuntergrenze. Ich würde sie auf 2,5 bis 3,0 USD taxieren.

Nach oben hin ist die Preiselastizität hoch.
Silbe lässt sich für die Güter, für dessen Herstellung es schon heute eingesetzt wird, schlecht substituieren.
Bei höheren Preisen fällt die Nachfrage nur geringfügig.

Falls überhaupt. Denn:

Der Silbermarkt umschließt kein großes Volumen. Er ist viel enger als der Goldmarkt (der seinerseits viel enger als die Aktienmärkte ist).
Solch ein enger Markt kann durch Spekulation in schwindelerregende Höhen getrieben werden.

Zusätzlich gibt es die Chance auf eine Killer-Applikation.
Eine technische Neuerung, welche die Nachfrage nach Silber schlagartig vervielfacht.
Ganz aus der Welt ist das Thema nicht. Beim Palladium haben wir es erlebt und in Richtung Supraleiter sind solche Träume möglich.
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01.06.05 11:17:53
Beitrag Nr. 108 ()
@estudent,

normalerweise suche ich einen schein nach 3 Kriterien aus:
abstand zum KO, Hebel und prozentualer Spread. Ist es vernünftiger den absoluten Spread mehr als den prozentualen Spread zu beachten ?
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01.06.05 11:38:21
Beitrag Nr. 109 ()
[posting]16.760.727 von Wasserzeichen am 31.05.05 20:52:41[/posting]Ja, aber virtuell sehr stark reduziert. :cool:
Diese ganz Tipperei kostet zuviel Zeit (lese auch kaum noch mit) und die ewige Spekulation zuviel Nerven ! :cry:
(Weisst doch noch, was ich für ein Hasenfuss ich bin.) :laugh:

Z.Z. bin ich long im Silber und als Absicherung n`paar Shorts im Gold. (Wegen der Technik halt)

Fette Grüsse
Mysti
Avatar
01.06.05 11:49:54
Beitrag Nr. 110 ()
Mit "Technik" meine ich das hier:

Quelle:http://www.wallstreet-online.de/ws/news/news/seenews.php?new…

Viele Grüsse
Mysti
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01.06.05 12:36:35
Beitrag Nr. 111 ()
Diego2,

nach deinen 3 Kriterien ist das Zerti A0CU74 besser als ABN0K9:

1. Knockout: hier sind beide mit 6,36 und 6,40 ungefähr gleich. (Ein unterschiedlicher Wert sagt aber noch nichts darüber aus, welcher Emittent mehr Gebühren verlangt.)

2. Hebel: 6,42 und 5,70. Hier bietet A0CU74 trotz gleichen Knockouts einen besseren Hebel. (besserer Vergleichsmaßstab: Basispreis 6,11 und 6,10)

3. prozentualer Spread: der abs. Spread ist bei A0CU74 bei 2 cent, ABN0K9 4 cent. Da beide Zertis ungefähr bei 1 Euro notieren ist der rel. Spread 2% und 4%.
=> doppelt soviel rel. Sread bei ABN0K9.

Ich selber halte den abs. Spread für am wichtigsten und den langfristigen Kursverlauf.
Beim abs. Spread kann man die kurzfristigen Kosten, beim Kursverlauf die langfristigen Kosten am besten erkennen.
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01.06.05 12:45:34
Beitrag Nr. 112 ()
estudent,

danke. werde nicht mehr tauschen, aber beim nächsten mal genauer hinsehen.

1. KO ist nur wichtig, um einen richtigen "Sicherheitsabstand" zum Kaufkurs zu haben, damit man temporär abweichungen in die falsche richtung aussitzen kann. also je nach der Volatilität des Basiswerts (Rohstoff, Währung, Index etc.) und dem Zeithorizont der Spekulation. am liebsten habe ich mindestens aber 5% abstand, besser 10%. das sagt natürlich noch gar nichts über die kosten des scheins aus.)

2. was sagt mir der Basispreis mehr als der hebel zum aktuellen Kurs ?

(Laufzeit ist natürlich auch noch ein Kriterium).
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01.06.05 14:16:27
Beitrag Nr. 113 ()
Klar, KO sollte nicht zu knapp sein, sonst ist man bei einer starken intraday-Spitze nach unten draußen.

Der Basispreis ist ja eigentlich der Kurs, bei dem das Zertifikat wertlos ist.
z.B. beim Basispreis 6,00 und aktuellen Kurs 7,40 ist der Fremdkapitaleinsatz 6 USD und der eigene Kapitaleinsatz 1,40 USD pro Zertifikat.
Hat also auch eine Aussagekraft bezüglich Hebelwirkung.

Hebel selber hat den Nachteil, dass er sich ständig ändert und es ist die Frage wie oft er aktuell berechnet wird und wie genau er berechnet wird.

Bei open end wird der Basispreis regelmäßig angepasst. Da man nicht den Basispreis vor z.B. einem Jahr einsehen kann, vergleiche ich die (langfristigen) Charts, um zu erkennen, welcher Emittent besonders hohe Finanzierugskosten draufschlägt, die man durch die normalen Kennzahlen bei open end-Zertifikaten nicht sehen kann.
Dabei haben sich die Emittenten mit den niedrigen Spreads auch in dieser Hinsicht als fair erwiesen.
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01.06.05 21:22:24
Beitrag Nr. 114 ()
@(Nochmal:) ) : Hi Mysti!

...und hier gleich mal Dein "guter alter" Dreba-chart:

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02.06.05 09:55:37
Beitrag Nr. 115 ()
@ Wasserzeichen

Den benutze ich auch immer noch.
Hauptsächlich wegen der 10;6;3 Stochastik.
Daran kann man auch jetzt gut erkennen, dass Silber noch nicht so sehr überkauft ist, dass es nicht noch bis ~8 Dollar die Unze gehen könnte. :)
(Ich vermute, da stösst es dann erst mal an.)

Viele Grüsse
Mysti
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02.06.05 10:17:20
Beitrag Nr. 116 ()
Eine Feinunze Silber stand gestern zeitweise bei 7,49 USD, Plus 0,04 USD, so
die Experten vom "Derivate Magazin" im "Rohstoff Express".

Intraday habe das Edelmetall bei 7,37 USD in Sydney eröffnet und sich bis zur
Mitte der Sitzung in London in einer engen Trading-Range zwischen 7,35 und 7,40
USD bewegt. Anschließend sei erneut ein heftiger Ausbruch gelungen, der sein
zwischenzeitliches Tageshoch bei 7,57 USD gefunden habe.

Momentan brodele die Gerüchteküche wie wild, wieso der Silberpreis in den letzten
Tagen derart explodiert sei. Einige Händler würden vermuten, dass ein großer
Fund gestern seine Shortpositionen gedeckt und sogar auf die Longseite gewechselt
habe.

Des Weiteren würden die Spekulationen über einen Silber-ETF ebenfalls für weiteren
Aufruhr unter den Spekulanten sorgen. Ein COMEX-Trader habe in einem Interview
gesagt, dass man derzeit große Käufe seitens der technisch orientierten Funds
beobachten könne und es durchaus wahrscheinlich sei, dass Silber in den kommenden
Tagen die Marke von 7,60 USD überwinden werde.

Als weiterer bullischer Faktor werde von Händlern das Gold/Silber-Verhältnis
angesehen, welches sich in den letzten beiden Wochen von 59:1 auf momentan 55,5:1
verbessert habe. Dieses Verhältnis sage aus, dass man gerade 55,5 Unzen Silber
für eine Unze Gold bezahlen müsse. Langfristig, das heiße über die letzten 60
Jahre betrachtet, habe das Gold/Silber Verhältnis bei etwa 35 gelegen.

Der kurzfristige Abwärtstrend seit Dezember 2004 habe mittlerweile überschritten
werden können. Nun liege das nächste Kursziel vorerst bei 7,50 USD. Hier verlaufe
eine horizontale Widerstandslinie und zudem noch die Oberkante des langfristigen
Aufwärtstrendkanals. Beide zusammen würden in den nächsten Tagen einen Kreuzwiderstand
bilden.

Quelle: News (c) finanzen.net
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02.06.05 10:41:39
Beitrag Nr. 117 ()
Im Aktionär ist ein Interview mit Dietmar Siebholz. Es sagt, dass Nachfrage und Angebot, neue industrielle Anwendungen und Deckung von Forward Sales dem Silber die nächsten 2 Jahre enorme Impulse geben werden.
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02.06.05 14:42:10
Beitrag Nr. 118 ()
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02.06.05 15:38:06
Beitrag Nr. 119 ()
es scheint munter wie bisher weiterzugehen.
ich habe nichts dagegen.
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02.06.05 18:31:05
Beitrag Nr. 120 ()
gestern ist Silber gestiegen
und heute ist Gold gestiegen

macht sich gut.
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02.06.05 19:40:47
Beitrag Nr. 121 ()
Jetzt kommt vermutlich der letzte verzweifelte Versuch der
Comex-Betrüger,einen Ausbruch über 7,60 zu verhindern!Länger
als einen Tag,geb ich denen aber bei dem Marktumfeld nicht!
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02.06.05 20:00:43
Beitrag Nr. 122 ()
Hallo,

ich habe DB0BRX und wegen der Liste mitden Spreads einmal einen nahezu gleichwertigen Schein von SG angeschaut.

Der Spread ist tatsächlich 3 statt 4 cent, aber der Schein ist trotzdem 6 cent teurer, wie kommt sowas zustande...?

Basis 6

SG9FR5 1.37-1.40 (28.12.2005)
DB0BRX 1.31-1.35 (30.12.2005)
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02.06.05 21:03:02
Beitrag Nr. 123 ()
...hier mal der Langfrist-Leaserates-chart:

http://www.sharelynx.com/charts/SilverLeaselt.gif
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02.06.05 21:32:20
Beitrag Nr. 124 ()
Wieso kaufst Du überhaupt OS mit einer Laufzeit < 1 Jahr.
Mit den Endloszertis wie z.B. A0CU73 kannst Du nach Ablauf eines Jahres den Gewinn steuerfrei einlocken.
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03.06.05 09:19:46
Beitrag Nr. 125 ()
Bei allem Optimismus vermute ich, dass Silber
noch in die Nähe von 7,30-7,35 zurückkommt,
bevor die 7,60 geknackt werden.

Der erste Versuch ist offensichtlich gescheitert.

;)
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03.06.05 10:35:29
Beitrag Nr. 126 ()
02.06.2005 - 18:25
SILBER - Die Bullen stauben ab
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)

SILBER: 7,53 $ pro Feinunze - Aktueller Tageschart (log) seit 26.11.2004 (1 Kerze = 1 Tag).

Kurz-Kommentierung: Erfreulich stark zeigte sich Silber in den letzten Tagen und erreicht heute den horizontalen Widerstandsbereich 7,54 - 7,61 $. Hier sollte der Kurs noch einmal einen Rücksetzer in Richtung des Ausbruchslevel bei 7,32 $ beginnen, bevor die Aufwärtsbewegung an die Oberkante des riesigen steigenden Korrekturdreieck bei 7,95 $ fortgesetzt wird.

Wiederholung: Steigt SILBER auf Wochenschlußkursbasis über 8,15 $, leitet dies mittel/langfristig Kursgewinne eigentlich bis 12,00-13,00 $ ein. Allerdings ist noch eine sehr starke Widerstandsmarke bei 10,80 $ lokalisiert. Bei 10,80 $ dürfte mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit eine umfassende und zähe Korrektur eingeleitet werden. Sollte SILBER auf Wochenschluß unter 6,80 $ abfallen, würde dies ein Verkaufssignal zunächst bis 6,35 $ auslösen. Ein Erreichen der 6,35 $ Marke würde für den temporären Übergang in eine hochvolatile seitwärts gerichtete Korrekturphase bedeuten; nicht aber eine Aufgabe der übergeordneten Aufwärtsbewegung seit Ende 2001.
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03.06.05 14:51:05
Beitrag Nr. 127 ()
Gold schiebt und der Dollar zieht. Lange sollte der Widerstand bei 7,60 nicht mehr halten. Jetzt noch ein schwacher Michigan-Index und wir sind durch :)
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03.06.05 15:27:08
Beitrag Nr. 128 ()
@bmann025

Wenn du bis Laufzeitende halten willst, ist der DB0BRX besser. Das kommt dadurch zustande dass die SG eine höhere Volatilität erwartet und deshalb den Schein höher taxt.

Meine Liste mit den Spreads hat sich auch eher auf Hebelzertifikate bezogen.
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03.06.05 18:44:00
Beitrag Nr. 129 ()
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06.06.05 10:10:35
Beitrag Nr. 130 ()
Habe mir einen "Optionsschein" namens Macmin ins Depot gelegt, allerdings untergewichtet. Steigt Silber von 8$ auf 9$, dann verdoppelt sich Macmins Gewinn. Fällt Silber ... aber das ist eher unwahrscheinlich und wenn, es ist nur eine kleine Position im Depot. :)
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06.06.05 11:09:03
Beitrag Nr. 131 ()
Steigt Silber von 8$ auf 9$, dann verdoppelt sich Macmins Gewinn.

Aber sonst geht`s Dir noch gut, ja? Weder hat Macmin jemals Gewinn gemacht, noch kann man sinnvolle Aussagen über die Entwicklung des Aktienkurses in Verbindung mit dem Silberpreis machen.

Macmin ist ein reiner Explorer, der meines Wissens noch nicht eine Unze außer zu Explorationszwecken aus dem Boden geholt hat.
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06.06.05 11:23:32
Beitrag Nr. 132 ()
@noch-n-zocker
Über den Aktienkurs habe ich keinerlei Aussagen gemacht, wie dir sicher aufgefallen ist. Macmin wird noch dieses Jahr in Produktion gehen. Die Gewinnschwelle liegt bei 7$/oz. Bei geplanten 2,5 MIO oz Jahresproduktion machen sie 2,5 Mio $ Gewinn wenn Silber bei 8$ steht und 5 Mio $ Gewinn wenn Silber bei 9$ steht. Der Gewinn wird sich also verdoppeln, wenn Silber von 8 auf 9 steigt. Prima Optionsschein, diese Aktie.
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06.06.05 11:47:44
Beitrag Nr. 133 ()
Ich habe die Aktie auch auf meiner Watchlist und sehe ganz gute Chancen, dass der Kurs bis September auf jeden Fall nicht unter die 12 A$-Cent fällt, weil da die 90 Mio. Optionen fällig werden. Dann gibt`s aber auch 434 Mio. ausstehende Aktien, Du mußt die 5 Mio. Gewinn also mit ein paar Leuten teilen. Du weißt nicht, wer hier alles mitliest, da sollte man bei der Empfehlung eines solch marktengen Papieres ein paar Infos mehr rausrücken.

Wo die Aktie landet, wenn sich der Produktionsbeginn verschiebt, wollen wir besser nicht diskutieren.

Silber sieht selbst so heiß aus, da kaufe ich lieber "The Real Thing". Viel Erfolg mit den Aktien!
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06.06.05 11:58:57
Beitrag Nr. 134 ()
@noch-n-zocker
Die Macmin Aktie steht und fällt mit dem Silberpreis. Ein zweistelliger Silberpreis wäre super für die Aktie, ein Silberpreis von unter 7 eine Katastrophe. Mehr Infos zu Macmin gibt es im Macmin Thread oder auf der Website.
Dir auch viel Erfolg mit deinem Silber.
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10.06.05 08:25:26
Beitrag Nr. 135 ()
Es ist glatter Wahnsinn, mehr Silber leerzuverkaufen als gefördertes Silber existiert. Dennoch befinden wir uns genau in dieser Situation. Dieser Umstand ist genaugenommen ein Argument für niedrige Silberpreise denn die Shorties werden alles daran setzen, den Silberpreis niedrig zu halten, selbst wenn sie dafür noch mehr Silber leerverkaufen müssen. Sollte es jedoch zu einem short squeeze kommen, dann wird Silber nicht nur auf 10$ steigen, ich halte dann Silberpreise von 30$ für gut möglich. Wer weiss, vieleicht passiert es irgendwann doch.
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10.06.05 09:09:54
Beitrag Nr. 136 ()
[posting]16.854.538 von _Frank am 10.06.05 08:25:26[/posting]Genau deshalb bin ich immer mit einer kleinen Posi long.

Man kann nie wissen...

Silber ist unberechenbar.

;)
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15.06.05 18:34:16
Beitrag Nr. 137 ()
Was für ein Papier bevorzugt ihr als long?
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15.06.05 18:45:55
Beitrag Nr. 138 ()


....jetzt Ausbruch aus der "dead line" nach oben??
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15.06.05 20:35:05
Beitrag Nr. 139 ()
Hallo Leute.
Ich weiß, ist nichts für Silberpapierverächter, aber wollte darauf aufmerksam machen, daß ABN Amro ein paar neue langlaufende OS auf Silber ausgegeben hat. Die beiden längsten:

ABN098
LZ 19.06.2009
Basis 18 USD
Bezugsverhältnis 1:1
Kurs (heute) 0,22/0,24 EUR

ABN099
LZ 19.06.2009
Basis 20 USD
BV 1:1
Kurs 0,18/0,20 EUR

Ist vielleicht interessant für jemanden, der an die 100 USD/oz glaubt UND ;) daß ABN nicht den Bach runter geht.

MfG
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15.06.05 23:10:20
Beitrag Nr. 140 ()
@waxweazle

WKN: a0cu74

Begründung: siehe #106, #111
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16.06.05 09:27:24
Beitrag Nr. 141 ()
Hey,
bevorzuge auch a0cu74, bin leider dieser Tage ausgestoppt worden, warte nur auf einen günstigen Einstieg, also viel Erfolg.
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