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Diskussion zum Thema Silber - Die letzten 30 Beiträge


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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.193.616 von DerStatistiker am 26.03.19 04:11:40Ja, bloß gibts diese Nachricht schon sein dem jahr 2012. Vielleicht war das der Grund für die Goldpreisdrückungen?


https://www.dasinvestment.com/basel-iii-koennte-europas-bank…

In einer Woche wissen wir vielleicht mehr....
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.193.580 von lordknut am 26.03.19 02:52:57Danke für die Info mit dem Goldstandard.
Wenn das stimmt, wäre es ein enormer Beschleuniger für den Goldpreis.

Es kann durchaus so sein, weil man dadurch (a) die Banken elegant retten könnte und (b) die Notenbanken wahrscheinlich ihre Politik mit QE und negativen Zinsen mittlerweile als Sackgasse sehen und letztendlich auf eine sehr hohe Inflation bzw. Geldentwertung hinsteuern müssen.

Wäre für grosse Gold-Produzenten mit Explorer-Chancen wie SL ein Segen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.193.328 von boyoboy am 25.03.19 23:14:24Halte auch nix von Währungen, weil alle durch gegenseitige Währungsreserven stark miteinander verbunden sind.

Wobei mir der Franken aus mehreren Gründen noch am besten gefällt.

DM-Silber habe ich einiges, aber viel mehr Schilling und Euro Silbermünzen aus Österreich.

Da hab ich auch eine Absicherung durch die Nominale. Die Euro-Münzen habe ich meist ohne Aufpreis bekommen, da kann nicht viel hin sein.

Es mehren sich jetzt übrigens die Meldungen zu Basel 3 und Gold als Eigenkapital für Banken ab Anfang April. Und zwar nur physisches Gold. Bin gespannt, ob da wirklich was kommt.....

https://www.godmode-trader.de/artikel/kommt-der-goldstandard…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.193.328 von boyoboy am 25.03.19 23:14:24Nicht so bekannt, aber auch alternative Währungen ggü dem Euro sind noch die tschechiche Krone und der australische Dollar.
Wenn man über so etwas nachdenkt, wäre ggf. ein Quasi-Währungsdepot bei dem Broker Lynx möglich. Da kann man in viele Währungen tauschen wie z. B. in AUD und das Geld dort liegen lassen. Oder auch Aktien aus diesen Ländern in der jeweilgen Währung kaufen.
Was noch spannend wird ist die Frage, ob UK (Lynx ist aus UK) bei einem Austritt aus der EU die Bail-In-Regeln übernimmt oder nicht.

Aber Edelmetalle halte ich für die bessere Alternative.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.192.902 von lordknut am 25.03.19 21:54:16Zusammengefasst kann keine Währung so richtig überzeugen.

Zwar werden Norwegerkronen, Dollar US, Can $, Sing $, Franken und wenige andere Währungen verschiedentlich empfohlen. Richtig sinnvoll wäre dann, in der jeweiligen Währung zu bleiben, sonst kostet es beim Verkauf zum Beispiel der Norwegerkronen Anleihe einen Zwangsumtausch in €. Also, auf nach Norwegen, eine Bank suchen und den ganzen Trallalla.

Oder ein NKR Währungskonto, das üblicherweise nicht verzinst wird.

Bis jetzt habe ich noch keine Reise gemacht.

Ich versuche bei meinem kärglichen Aktienanteil außerhalb der "Zonengrenze" zu investieren.

Ansonsten mach ich das so wie Du, außer, dass ich zum Metall noch ein paar Metall- und sonstige Aktien beimische und mich an das gesetzliche Zahlungsmittel halte. Das wirft zwar kein Zins ab, ist aber immer da, wo es gebraucht wird.

Beim Zahlungsmittel kann man auch die 10 DM Münzen bis 1997 wählen, die kosten nur gut 5 Prozent mehr als der Nominalwert und man hat noch die Chance auf Kursgewinne und eine Verlustbegrenzung.

Meine Ideen ohne Gewähr!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.192.596 von wallstreetmarc am 25.03.19 21:20:22Abwärtstrend seit 2011 oder
Aufwärtstrend seit 2001.

Das ist hier die Frage.....


Zinseszinsrechnung, eine interessante Sache.

Ich komme übrigens bei 1 Dollar auf 100 Jahre mit 5% "nur" auf 131 Dollar, nicht auf 146,- wie Du.
Ist aber relativ egal.

Du hast bei dieser Denke ein paar kapitale Fehler drin.

Zum Ersten war es in Deutschland oder Österreich auf Grund der politischen Entwicklung nicht möglich vor 100 Jahren ein Dollarsparbuch anzulegen, und dies über die letzten 100 Jahre zu behalten.

Weiters musst Du diverse Vermögenssteuern abziehen, die zwar früher schwer einzukassieren waren, jetzt aber problemlos abgezogen werden können.

Weiters hast Du die letzten 10 Jahre praktisch keine Zinsen bekommen. Rechnest Du daher statt mit 100 Jahren nur mit 90 Jahren, in denen übrigens die Zinsen auch lange Jahre oft niedriger als 5 % waren, so kommst Du bei 90 Jahren "nur" auf 80 Dollar.

Ich würde aber laut meiner Schätzung 4 % als real ansehen. Dann kommst Du "nur" auf 34 Dollar in 90 Jahren.

Als Anleger in Deutschland und Österreich hättest Du mehrere Währungsreformen gehabt, in denen Dein Geld, oder besser dessen Wert kassiert worden wäre. Als Sudetendeutscher, Ostpreusse oder Jude im 3. Reich wäre sowieso alles weg gewesen.

Aber auch Ungarn hatte nach dem Krieg eine gewaltige Hyperinflation, in der nur die Edelmetalle überlebt hätten.

Der Dollar hat als Währung der stärksten Militärmacht dieser Erde und Leitwährung bisher den Vorteil gehabt, dass er von fast jedem Krieg, insbesondere von den Weltkriegen profitiert hat. Denn irgendwer muss die Zinseszinsen ja erwirtschaftet haben, die von den Amis abgeschöpft wurden. Die Amis konnten nur deshalb so viele Dollars drucken, weil es Deppen gab und gibt, die sie ihnen gegen ihre eigene Wirtschaftsleistung abkauften. Während viele andere Länder durch Kriege und Hyperinflation immer wieder neu anfangen mussten und die Ersparnisse ihrer Bevölkerung und damit die gespeicherte Wirtschaftsleistung vernichtet wurden, konnten die Amis ihre frisch gedruckten Dollars seit 100 Jahren ungehindert verkaufen.

Das geht vielleicht nicht mehr lange so weiter.

Dann such Dir mal eine Währung, in der Du Dein Geld sicher anlegen kannst. Auf den Dollar oder Euro oder Yen würde ich dabei nicht setzen.

Vielleicht in Schweizer Franken. Nur bekommst Du dort sicher auf lange Zeit keine 5 %.

Heute übrigens wieder ein kleine Goldmünze bekommen. 8 Gulden um 210 Euro. Es läppert sich weiter zusammen....
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Das wallsteet und ich ein Paar mit gleicher Meinung sind, kann man nun nicht mehr leugnen. Sorry, marc, das ich Dich nicht vor meinem Post informiert habe.
Also, das war doch ein erneuter Rohrkrepierer heute. Erklär doch mal einer, wie man mit Silber nur ansatzweise seine Kaufkraft erhalten kann oder sollte? Der DAX geht runter, Silber auch runter. Der DAX geht rauf, Silber geht nicht rauf, eher runter. Warum Silber kaufen?
Ich sehe hier keinerlei Sinn mehr mit dem Silberhorten. 7 Jahre kontinuierlicher Kauf führte nur zu Verlusten.
Keiner lebt ewig, also kommt mir nicht mit "ich bin im Plus, hab vor 100 Jahren billig gekauft", denn dann seid Ihr steinalt.
Ja, natürlich ist man mit diesem Schexxinvest frustriert. Nach Jahrelangem warten, nicht als Zocker!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.177.261 von Keilfleckbarbe am 23.03.19 05:54:24was nützt es dir silber angeblich seit 8 Jahren"billig" einzukaufen, wenn es jährlich billiger wird und du noch nicht mal deinen Einkaufspreis zurückbekommst. Hier hat gutser absolut recht. Ganz zu schweigen, von der entgangenen Rendite




der langfristige Durschnittspreis von Silber inflationsbereinigt liegt etwa beim aktuellen Preisniveau. Ausser, dass Silber noch klar im Abwärtstrend seit 2011 ist, wie jeder am folgenden Chart sehen kann.
Es ist für mich nicht billig noch teuer.

https://www.macrotrends.net/1470/historical-silver-prices-10…

Wenn man es als Silberinteressierter positiv sieht, liegt die nächste Rezession bald vor uns und Silber ist wieder unter 10 Dollar ein Kauf. (siehe Chart im folgenden Artikel).
Ein Fingerzeig könnte die Zinstrukturkurve sein. Bisher war es der Top-Indikator auf eine baldige Rezession. Und Rezession heisst historisch und logischerweise (Hauptnachfrager nach Silber ist die Finanzwelt und Industrie) immer: Kaufkurse beim Silber.
Wenn man denn etwas zocken möchte.

https://www.cash-online.de/investmentfonds/2018/was-ist-die-…


Apropos entgangene Rendite mit Silber: Vergiss Silber als Renditebringer; das war es noch nie.
Vielleicht von 1300 auf 1460 n. Chr.. Aber danach nie mehr.

Schon lustig, wie hier immer der Dollar mies geredet wird in den EM-Lobbyseiten..
Nur mal ein kleines Rechenbeispiel:
wer vor 100 Jahren 1 Dollar als Geldanlage genommen hat, hat heute mit 5 Prozent Zinsen im Schnitt) und Wiederanlage = 146 Dollar. - Die Nachfahren würden sich weit mehr freuen als über Silber..

https://www.finanzfluss.de/zinseszinsrechner/

Inflationsbereinigt ist aus einem Dollar von damals heute ca. 25 Dollar geworden:

https://www.usinflationcalculator.com/

Das heisst ein "langweiliger Sparbuchanleger in Dollar" (ich nenne ihn mal harper) hat aus seiner Kaukfraft vor 100 Jahren mit "Papiergeld" fast 600 Prozent inflationsbereinigt gemacht.


Während ein Silberanleger in dieser Zeit nicht mal einen Blumentopf gewonnen hat.

https://www.macrotrends.net/1470/historical-silver-prices-10…

Das sagt wohl alles zur WohlstandsVERMEHRUNG mit Silber..



Unternehmensbeteiligungen (moderne Portfoliotheorie) mit Wiederanlage der Divis etc. als "Zinseszins" bleibt unschlagbar für ein breites Anlegerpublikum.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.182.208 von schamiddi am 24.03.19 11:21:37Deshalb noch mal: Danke und auch weiterhin immer her mit den guten Tips....:kiss:

Hier noch ein paar tolle Tipps, könnten fast auch von der Barbe sein:
https://www.youtube.com/watch?v=dzp4gnxgWxc
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.182.208 von schamiddi am 24.03.19 11:21:37Das war sehr klug, denn noch schlimmer als Silber kaufen, ist gefundenes Silber ! Da macht man sich strafbar, denn es gehört einem nicht. Ausser in Bayern zählt heute der Finder gar nichts mehr und mann muss noch mit einer Anklage rechnen, da es ein Bodendenkmal ist und dem Land gehört. Also zurücklegen und minimum noch einen Stein draufmauern !

Also Hände weg von Silber und Augen auf beim Unzenkauf ;)

Zitat: " Schon der Versuch einer Nachforschung oder Ausgrabung ohne behördliche Erlaubnis kann in Deutschland den Straftatbestand der Gemeinschädlichen Sachbeschädigung nach § 304 StGB erfüllen." Quelle Wikipedia
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.177.255 von Keilfleckbarbe am 23.03.19 05:45:40
Zitat von Keilfleckbarbe: richtig und deshalb HÄNDE weg von Silber und lieber Gold kaufen. Wenn sich das ändert, kann man immer noch umschichten. Aber Silber kann ja nicht mal mehr über 16 $ steigen. Es gibt zu viel von dem Zeugs und alles was hier die Leute an Zeugs nachunzen und einlagern, eines Tages geht es doch in die Schmelze


Wo du Recht hast hast du Recht!
Ich habe bei Umbauarbeiten im Keller in einem älteren Haus einen Beutel mit alten Silbermünzen gefunden. Die waren schon ziemlich angelaufen und schrecklich anzusehen.
Normalerweise (und vor allem früher) hätte ich mich über diesen Fund gefreut...:lick:
Aber weil ich hier schon länger mitlese und viel gelernt habe bin ich nicht drauf reingefallen: ich habe den Beutel flink wieder in sein Versteck zurückgelegt, zugemauert und noch einen Stein davorgesetzt.
Da hat die Silberpolizei später jetzt richtig Arbeit wenn sie da dran will!:mad:
Deshalb noch mal: Danke und auch weiterhin immer her mit den guten Tips....:kiss:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.177.405 von boyoboy am 23.03.19 07:45:43Ich habe nur die Nachprägungen. Original alte habe ich vermutlich noch nie gesehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.177.405 von boyoboy am 23.03.19 07:45:43Wenn die Rezessionsängste weiter zunehmen, dann dürfte Gold als "save haven" tendenziell zulegen und Silber als konjunkturabhängiger Industrierohstoff eher zu Schwäche tendieren.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.177.117 von lordknut am 23.03.19 01:15:04Lass mich raten: Du hast die alten Dukaten und nicht die Nachprägung 1915?
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Und hier sieht man warum man Gold Silber vorziehen sollte.




hier die letzten Jahre, Gold ist einfach besser als Silber und man muss KEINE Merkelsteuern drauf zahlen !





Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.176.835 von ernestokg am 22.03.19 23:11:00was nützt es dir silber angeblich seit 8 Jahren"billig" einzukaufen, wenn es jährlich billiger wird und du noch nicht mal deinen Einkaufspreis zurückbekommst. Hier hat gutser absolut recht. Ganz zu schweigen, von der entgangenen Rendite, Inflation usw. Nein, Silber bleibt unten und die Briefmarkennachunzer-Sammler steigen irgendwann alle aus und das Zeugs landet wieder billigst via Recycling auf der Angebotsseite.

Ich kann ja noch verstehen wenn man sich 2 Unzen ans Klo nagelt als 00 oder sich einen Barren als Türstopper hinlegt, aber auf Rendite wartet man hier noch lange und dann muss man schnell sein, denn die Preisspitzen alle 20- 30 Jahre fallen binnen Tagen in sich zusammen. Dann heisst es mit dem LKW oder Hänger bei der Schmelze vorbeizufahren und schnell alles zu verscherbeln
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.176.862 von Hanspeterdergrosse am 22.03.19 23:16:45richtig und deshalb HÄNDE weg von Silber und lieber Gold kaufen. Wenn sich das ändert, kann man immer noch umschichten. Aber Silber kann ja nicht mal mehr über 16 $ steigen. Es gibt zu viel von dem Zeugs und alles was hier die Leute an Zeugs nachunzen und einlagern, eines Tages geht es doch in die Schmelze
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.175.698 von boyoboy am 22.03.19 20:14:54Sollte man denn seinen gesamten Goldbestand in kleiner Stückelung halten?


Das ist eine schwierige Frage, die jeder nach seiner Einstellung, was er in Zukunft erwartet, beantworten sollte.

In Österreich, zumindest bei uns, bekommst Du einen schön erhaltenen Golddukaten jedenfalls schneller los, als die 100 Kronen in gebrauchtem Zustand. Oder ausländische Goldmünzen. 100 Kronen habe ich keine einzige, weil sie eben praktisch nie in sehr gutem Zustand zurückkommen. Wir senden sie immer an die Zentrale weiter und kaufen sie ungern sofort an.

Meine Dukaten sind vorwiegend in kleinen Stückzahlen "hereingewachsen" und alle perfekt im Zustand. Das ist eben der Vorteil einer kleinen Stückelung. Man kann hin und wieder je nach Cashbestand ein Exemplar kaufen, und auch wieder einzeln verkaufen. Sie lassen sich auch wunderbar in einer alten Medikamentenröhre oder Vitamintablettenröhre stapeln.

Mir gefallen die Dukaten auch am besten, wegen dem Kaiserkopf und dem schönen Kaiserwappen und der feinen Prägung.
Da kann keine andere Goldmünze der Welt mithalten. In meinen Augen.

Bei uns in der Bank sind von der gehandelten Stückzahl her, die einfachen Golddukaten etwa 60 % des Umsatzes (nicht vom gehandelten Wert).

Dann kommen etwa mit 10 % die goldenen Philharmoniker-Unzen.

Etwa 10 % sind die Barren von 1 Gramm bis 1 kg.

Wobei die Barren über 10 Gramm kaum hereinkommen, sondern fast nur an Kunden verkauft werden. Scheinbar werden größere Barren nur von Langfristanlegern gekauft, und die kleinen eher als Geschenk gekauft, die dann vom Beschenkten wieder verkauft werden.

10% sind dann Philharmoniker in kleinerer Stückelung.

Der Rest sind Vierfachdukaten sowie Exoten.
Bei den Exoten sind allerdings sehr oft schlechtere Zustände beim Ankauf, so dass es hier Abschläge gibt. Vreneli hatten wir da übrigens noch nie. Am ehesten sind es Krügerrand und Maples, bei den Maples auch kleinere Größen, aber vielleicht 1-2x im Jahr. 1/10 Krügerrand habe ich noch nie gesehen.


Die Silbermünzen, abgesehen von den Neuerscheinungen in den Abos und Schillingmünzen, machen etwa 10% (von der Stückzahl her) des Umsatzes an Goldmünzen aus.

Gekauft werden hier von Kunden fast nur Philharmoniker in Silber und ein wenig Maria Theresien Taler. Wobei praktisch keine Philharmoniker aus Silber zurückkommen, meist nur Maria Theresien Taler, die meist vor vielen Jahren die Kunden als Geschenk bekamen. Silberbarren kommen fast nie herein. Werden auch nicht gekauft.

Weiters kommen etwa 50 % der Goldmünzenanzahl in silbernen Schilling-Münzen herein. Dies passiert aber im Durchschnitt nur etwa 4x im Jahr, dafür aber meist größere Postitionen, meist aus Erbschaften.

Außerdem kommen recht häufig Kunden mit den diversen Medaillen der Münzinstitute, die wir aber nicht ankaufen.

Viele Banken in unserer Umgebung haben den Münzhandel übrigens schon komplett eingestellt. Die haben dann meist auch für die Kunden nur mehr Automaten herumstehen und keine Kassa mit persönlichem Kontakt, so wie wir. Und brauchen für Kreditanträge Wochen, weil die Abwicklung etc ausgelagert wurde, während das bei uns in 2 Tagen erledigt ist. Die alten Leute tun mir dort leid. Viele Firmen, auch das Finanzamt, senden ja keine Zahlscheine mehr aus, und die Kunden, oft über 90 Jahre alt, sollen sich bei den Maschinen ihre Zahlungen erledigen.

Mal sehen, wie lange es bei uns noch so geht. Hoffentlich bis zu meiner Pensionierung.
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Aber eben doch bezeichnend, dass an Tagen wie heute Gold deutlich steigt, Silber hingegen deutlich fällt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.176.022 von Gutser am 22.03.19 20:44:11
Zitat von Gutser: Ohje, Silber taumelt wie ein angeschlagener Boxer durch den Ring und wackelt bedenklich, beim Jubiläum was in Kurze
ansteht :
Im April sinds nun 8 Jahre :eek: Bärenmarkt mit einem Verlust von 70 %.

Das gleicht schon einer Währungsreform wenn man noch die sinnlos bezahlten Mwst und Händlergebühren dazuaddiert.

Da Ostern bald ansteht : Faule Eier ( Silber ) aus dem Nest entfernen !


Lieber Gutsi,

es soll ja Leute geben,, die fanden die letzten 8 Jahre einfach nur supergeil, 8 Jahre vollorgastisch.,ständig konnte man das ach so seltene und seit vielen vielen Jahren demnächst srtratosphärische Höhen erklimmende Silber billig und billiger nachkaufen !

Da das wohl noch lange lange Zeit so weitergehen wird , vielleicht nicht nominell aber mit Sicherheit kaufkraftmässig, sollten wir uns eigentlich Sorgen wegen der Dauerüberreizung so mancher Thread-Kollegen hier machen !

Wo das nur enden wird ?
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Ohje, Silber taumelt wie ein angeschlagener Boxer durch den Ring und wackelt bedenklich, beim Jubiläum was in Kurze
ansteht :
Im April sinds nun 8 Jahre :eek: Bärenmarkt mit einem Verlust von 70 %.

Das gleicht schon einer Währungsreform wenn man noch die sinnlos bezahlten Mwst und Händlergebühren dazuaddiert.

Da Ostern bald ansteht : Faule Eier ( Silber ) aus dem Nest entfernen !
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.175.572 von lordknut am 22.03.19 20:02:13Guten Abend mein Lieber,

bin heute mal am recherchieren:

https://www.locamo.de/Golddukaten-144Stueck/p/28482940221076…

Hier bekommst Du 144 Golddukaten für 4,99 :-)

Aber mal etwas anderes. Sollte man denn seinen gesamten Goldbestand in kleiner Stückelung halten?


Und die zweite Frage: Ich denke, dass in Felix Austria Dukaten gefragter sind als bei uns, vielleicht wäre dann die 1/10 Krüger, Maple oder dergleichen besser?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.167.292 von boyoboy am 22.03.19 06:31:33Ja, die 100 Kronen sind meist mit Gebrauchsspuren. Sind aber nicht aus dem Jahr 1915 sondern werden immer noch geprägt.

Ich nehme lieber die Golddukaten. Die sind bei uns beliebtes Geschenk, z.B. zur Taufe, Kosten aktuell nur etwa 130 Euro. Glaube nicht dass es da beim Einlösen in kleinen Mengen einmal Probleme geben wird. Mit den 100 Kronen bist Du schon über 1000 Euro, da kann es später einmal schon Beschränkungen und Auflagen beim Einlösen geben. Überhaupt, wenn sie einmal 20.000 Euro wert sind. ;-)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.167.010 von lordknut am 22.03.19 00:01:38Guten Morgen. Hab gerade Österreich 100 Kronen 1915 gekauft, die Prägequalität am Rand ist oft nicht schön. Dafür bekommt man sie nahe am Spot, mitunter auch leicht darunter. Mag auch sein, dass in D andere Länder bevorzugt gekauft werden, etwa Kanada, Australien, USA.

Normalerweise sollte man gängige Ware kaufen, da ist der Spread kleiner.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.165.666 von boyoboy am 21.03.19 20:53:42Noch Fragen?

Ich hatte und habe keine Fragen. Kenne den Typen natürlich schon lange, als alter goldseiten-Leser.
Und auch die Meldung über Basel 3 und Gold. Geistert ja bereits seit einigen Jahren durch das Netz.

https://www.trading-treff.de/wirtschaft/gold-re-monetarisier…



Interessant ist für mich der in dem Beitrag genannte Zeitpunkt. Schauma, was in einer Woche passiert.

Kann mir vorstellen, dass diese "Erlaubnis zum Goldkauf" bei weiterhin 0-Zinspolitik gravierende Auswirkungen auf den Goldkurs haben kann. Und damit auch auf den Silberkurs.

Zumindest durch jene Banken, die bei der Wahl des Eigenkapitals noch irgendwelche Spielräume haben.
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Mein Gott, geht doch einfach nicht immer wieder auf diesen Troll
mit seinen ewig gleichen Nonsense-Sprüchen ein ... er will doch
nur Clickrate und Aufmaerksamkeit .. ein Rätsel, warum die
MODS dem ganzen hier weiterhin tatenlos zusehen ....
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.166.419 von Gutser am 21.03.19 22:13:3598% in 600 Jahren? Wow. :D

Wie oft ist in 600 Jahren eigentlich dein Tagesgeldkonto bankrott gegangen? Das war da doch schon zig-mal auf 0 (haste dazu auch einen Chart?). Ist schon schwer, von 0 wieder auf irgendwas zu kommen, das ist klar. Könnte aber wieder passieren, das ganze.

Du musst jetzt deswegen nicht schlecht schlafen. Ackerland wird auch wieder billiger....:yawn:
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.114.181 von wallstreetmarc am 15.03.19 18:48:18
Zitat von wallstreetmarc: 8 Jahre Bärenmarkt mit einem saftigen Verlust von 70 %. Nur Kursverluste.

der "Edelmetallexperte" und Crashprophet hat diesen Mega-Crash wohl verschlafen..
Stattdessen warnt er dauernd vom (Aktien) Crash, legt aber dann einen Aktienfonds auf.
Großes Kino. Multitasking Geldverdienen steht da wohl im Vordergrund neben Talkshoweinsätzen, Börsenpakett, Bücher schreiben, Fonds auflegen und und..


Für Deutschland sei nicht nur eine DM, sondern auch ein „Kerneuro“ vorstellbar.[32] Eine Umschuldung Griechenlands und der letztendliche Ausstieg aus dem Euro für das Land seien unausweichlich
wikikpedia "Dirk Müller"

Soll er auf Helgoland den Chiemgauer und die D-Mark wieder einführen und weiterhin vom "unausweichlichen" Ausstieg Griechenlands vom Euro träumen und auf seinen Crash warten..


Naja, sagen wir mal so :
Seit Jahrhunderten steigen Aktien ( der Dow Jones von 3 Punkte auf heute 26 000 Punkte ) :eek:

Bei Silber seit Jahrhunderten genau entgegengesetzt mit - 98 % Verlust bis heute . :eek:

https://i0.wp.com/www.marketcalls.in/wp-content/uploads/2011…

Von 806 Dollar runter auf 15 Dollar. :eek:

Und die Chancen stehen sehr gut das der Mega Trend sich genau so fortsetzen wird !!!
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