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Parteien Neuer CSU-Generalsekretär Blume greift FDP und AfD an

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
13.03.2018, 21:57  |  1196   |   |   
München (dts Nachrichtenagentur) - Der neue CSU-Generalsekretär Markus Blume hat die liberal-konservativen Parteien als Hauptgegner der CSU für den Landtagswahlkampf bezeichnet. "Die CSU hat einen Alleinvertretungsanspruch für das bürgerliche Lager", sagte Blume der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). Wie der künftige Ministerpräsident Markus Söder (CSU) greift Blume vor allem FDP und AfD an.

"Wir wollen gar nicht die Frage aufkommen lassen, ob es die FDP braucht", sagte Blume der SZ. Sollte die FDP bei der Wahl am 14. Oktober erneut den Sprung in den Landtag verpassen, steigen die Chancen der CSU auf die Verteidigung der absoluten Mehrheit. Zur Strategie gegen die AfD sagte Blume: "Wir werden die offensive Auseinandersetzung mit ihr suchen." Für die CSU sei die "Zeit der Selbstbeschäftigung und Verzagtheit" nun vorbei. Für die inhaltlichen Schwerpunkte im Landtagswahlkampf sei CSU-Spitzenkandidat Söder zuständig. "Das Wahlprogramm wird geschrieben durch das politische Handeln des Ministerpräsidenten", sagte Blume. Der 43-jährige Landtagsabgeordnete aus München tritt das Amt des CSU-Generalsekretärs an diesem Mittwoch als Nachfolger des neuen Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer an. Dass er für die Aufgabe zu leise sein könnte, weist Blume zurück. "Attacke ist nicht eine Frage der Lautstärke, sondern von Überzeugung und klarer Argumentation." Er habe gelernt, sich treu zu bleiben, sagte Blume: "Wir werden die richtigen Botschaften finden und sie so laut sagen, dass sie jeder hört."

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Kommentare

Und da heißt es immer die AFD sei populistisch und demokratiefeindlich. Man frägt sich als Bürger langsam wer der wahre "Feind" der Demokratie ist.
Ohne Worte. Alleinvertretungsanspruch für das bürgerliche Lager. Benjamin Blümchen, so etwas muss man sich erkämpfen. Mit solch egozentrischen Sprüchen punktet man nicht in der Gesellschaft.
Die CSU belügt seit vielen Jahren ihre Wählerschaft. Vor den Wahlen den starken Mann spielen und dann einknicken. Hier sei ein Verweis auf die Haltung der CSU vor den Beitritt der Tschecheslowakei zur EU erinnert. Die CSU hat hier viele Jahre versprochen, dass dieses Land erst der EU beitreten darf, wenn es die Benesch Dekrete zurück nimmt und sich für diese entschuldigt. Wie es gekommen ist wissen die Vertriebenen.

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