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GroKo, Manipulation, Inflation – Gold als sicherer Hafen

20.03.2018, 10:00  |  658   |   |   

Aktueller Marktkommentar von Markus Blaschzok für die GoldSilberShop.de GmbH

Mit der GroKo setzt sich die katastrophale Politik der vergangenen Dekade fort. Das bedeutet: Mehr Verschwendung von Steuergeldern, mehr Rettungspakete für bankrotte Drittstaaten und das Bankensystem, mehr Staatsverschuldung, noch höhere Steuern, noch höhere Target2-Salden und noch mehr Geld aus den Druckerpressen der Europäischen Zentralbank. Der Kunsteuro, der seit neun Jahren mit Billionen von Euro an Steuergeldern dauergerettet wird, kann dabei in den kommenden vier Jahren nur noch mehr an Kaufkraft verlieren. Die Ersparnisse, die Renten sowie Pensionen der Menschen werden dadurch an Wert verlieren und eine ganze Generation in die Altersarmut abrutschen, während sich Deutschland beginnt aufzulösen.

Laut Spiegel sind in Deutschland und Spanien angeblich noch mehr als 80 Prozent der Bürger für den Euro. In Frankreich sind es über 70 Prozent. Nur im krisengebeutelten Italien, das kürzlich ein politisches Erdbeben erlitt, als die konservativen und rechten Parteien mit einer zwei Drittel Mehrheit bei der Wahl vorne lagen, liegt die Zustimmung für den Euro bei nur 59 Prozent. Die Medien werden nicht müde, der Europäischen Zentralbank und Mario Draghi Vertrauen auszusprechen und diese als Helden zu stilisieren. Dies alles ist nur durch die Druckerpresse sowie das Beschönigen von Statistiken möglich.

Nach der offiziellen Teuerungsrate hätte der Euro seit seiner Einführung vermeintlich nur 25% an Kaufkraft in den vergangenen 18 Jahren verloren. Da man jedoch heute an der Supermarktkasse oder im Restaurant 200% oder 300% mehr als damals zahlt, wird der ein oder andere durchaus berechtigt misstrauisch. Tatsächlich ist es so, dass die europäischen Verbraucherpreiswarenkörbe über hedonische Anpassungen, geometrische Gewichtung und Produktsubstituierung künstlich schön gerechnet werden und diese nicht viel mit der realen Teuerung gemein haben.

In den USA werden diese Verfahren bereits seit 1980 erfolgreich angewendet und es bleibt ein Rätsel, wie Investoren und Medien diese veröffentlichten Statistiken ernst nehmen können. Nach der Abwertung des Dollars in den siebziger Jahren mit Zinsen von über 20% im Jahr 1981, ging man dazu über, die öffentliche Meinung zu verzerren. Man begann die offizielle Teuerungsrate nach unten hin zu manipulieren. Würde man die heutige Berechnungsmethode nutzen, so läge die Inflationsspitze von 1981 nicht bei 14,1%, sondern lediglich bei 8,5%. Dies entspricht einer Differenz von 5,6%, um die man die Verbraucherpreise geschönt hat.

In den USA wird die alte Berechnungsmethode jedoch fortgeführt, sodass man – wenn man denn will – exakt herausfinden kann, wie hoch die reale Teuerung in den USA wirklich ist. Nach den Daten von shadowstats.com, liegt die Teuerung in den USA im Augenblick nicht etwa bei 2,2%, wie kürzlich veröffentlicht, sondern bei über 10% pro Jahr.

 

Die reale Teuerung in den USA liegt aktuell über 10%.

 

Viele Investoren unterliegen dem trügerischen Glauben, die Notenbanken hätten ihr künstliches Geldsystem unter Kontrolle und der Aufschwung, der mit Billionen von Euro auf Sand gebaut wurde, wäre nachhaltig. Sie glauben, das Drucken von so vielem Geld, die Vervierfachung der US-Notenbankbilanz hätte keine Konsequenzen auf die Inflation. Doch nagt die Inflation längst an dem Fundament der Gesellschaft, der Kultur, der Volkswirtschaften und früher oder später werden die wahren Zahlen ans Tageslicht kommen. Nur, weil es den Notenbankern gelang, so gut wie alle Marktteilnehmer zu täuschen, notieren die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen in den USA heute bei 2,85% anstatt bei 13%, wo sie ohne die Verschleierung der wahren Teuerung stehen müssten. Nur die ständige Manipulation, die schleichende Enteignung der Bürger über die verdeckte finanzielle Repression durch Inflation, ermöglicht es den zentralistischen Regierungen in der westlichen Welt ihre Utopien fortzuführen und die Gesellschaften zu planen und zu formen.

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