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Goldaktien nachgebend

Gastautor: Martin Siegel
13.04.2018, 09:00  |  1331   |   |   

Der Goldpreis fällt im gestrigen New Yorker Handel von 1.344 auf 1.334 $/oz. Heute Morgen kann der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong zulegen und notiert aktuell mit 1.340 $/oz um etwa 11 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien entwickeln sich weltweit nachgebend.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Covestro steigert den Umsatz 2017 um 19 % auf 14,1 Mrd Euro und den Nettogewinn um 153 % auf 2,0 Mrd Euro.


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis gibt der Goldpreis bei einem etwas freundlicheren Dollar nach (aktueller Preis 34.943 Euro/kg, Vortag 35.142 Euro/kg). Am 18.07.11 hat der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz nach einer zehnjährigen Hausse überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen fehlender Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der zwischen Anfang 2011 und 2015 über mehrere Jahre negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem mehrfachen Ausverkauf mit einer längerfristigen stabilen und freundlichen Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.


Silber gibt nach (aktueller Preis 16,49 $/oz, Vortag 16,64 $/oz). Platin zeigt sich unverändert (aktueller Preis 928 $/oz, Vortag 928 $/oz). Palladium steigt (aktueller Preis 964 $/oz, Vortag 955 $/oz). Die Basismetalle fallen um etwa 2 %.


Der New Yorker Xau-Goldminenindex verliert 1,1 % oder 0,9 auf 82,8 Punkte. Bei den Standardwerten fallen Yamana 3,2 % und Detour 2,8 %. Franco-Nevada kann sich um 0,4 % befestigen. Bei den kleineren Werten geben Pretium 8,9 % (Vortag +18,8 %), Goldgroup 7,7 % und Entree 6,0 % nach. Golden Dawn erholen sich 20,7 % und Starcore 9,5 %. Bei den Silberwerten gibt Santacruz 3,3 % nach. Minaurum kann 7,1 % zulegen.


Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel schwach. Harmony fallen 7,8 %, DRD 3,3 % und Anglogold 3,0 %.


Die australischen Goldminenaktien entwickeln sich heute Morgen etwas leichter. Bei den Produzenten fallen Doray 5,4 %, Millennium 4,3 % und Troy 4,2 %. Pantoro können 6,3 % und Blackham 4,2 % zulegen. Bei den Explorationswerten verliert Echo 6,8 %. Bassari verbessert sich 5,9 %. Bei den Metallwerten geben Gindalbie 8,7 % und Rex 5,7 % nach.


Stabilitas Fonds

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verbessert sich um 1,6 % auf 110,28 Euro. Der Fonds wird heute durch die Kursrückgänge der Harmony (-7,8 %), Doray (-5,4 %) und Torex (-4,5 %) belastet und dürfte parallel zum Xau-Vergleichsindex nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.03.18 gibt der Fonds 0,6 % nach und entwickelt sich damit etwas schwächer als der Xau-Vergleichsindex, der sich um 2,7 % verbessert. Seit dem Jahresbeginn kann sich der Fonds mit einem Verlust von 3,5 % gegenüber dem Xau-Vergleichsindex (-7,3 %) behaupten. Seit Auflage des Fonds im April 2007 setzt sich der Fonds mit einem Gewinn von 4,9 % vom Xau-Vergleichsindex (-39,8 %) deutlich ab. Das Fondsvolumen gibt parallel zu den Kursverlusten von 32,7 auf 32,5 Mio Euro nach.

Verlust im Jahr 2013: 62,9 %
Gewinn im Jahr 2014: 4,6 %
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