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100-Prozent-Chance mit Siemens

09.08.2018, 10:38  |  756   |   |   

Temperaturen bis zu 40 Grad im Schatten! Kühle Räume sind nicht nur zur Erfrischung zwischendurch erholsam, sondern in vielen Bereichen ist eine gekühlte, gereinigte und entfeuchtete Luft auch betriebswichtig. Ob Hotel, Krankenhaus oder Rechenzentrum: Zentrale Kaltwasseranlagen, um große Gebäude abzukühlen, zählen zu den größten Energiefressern. Mit der von Siemens entwickelten Demand-Flow-Technologie lässt sich der Verbrauch laut eigenen Angaben um bis zu 50 Prozent senken. Mit steigenden Temperaturen dürfte die Nachfrage nach effizienter Kühltechnologie steigen.

Zahlen gut, aber ...

Auf den ersten Blick war das von Siemens letzte Woche vorgelegte Zahlenwerk ordentlich. Der operative Gewinn stieg bei gleichem Umsatz um zwei Prozent und übertraf die Erwartungen. Jedoch entwickelten sich die einzelnen Bereiche höchst unterschiedlich. Hohe Zuwächse erzielte die Sparte Digitale Fabrik zur Automatisierung von industrieller Fertigung. Allerdings brach das Ergebnis in der kriselnden Kraftwerkssparte um mehr als die Hälfte ein. Positiv waren mehrere größere Orders in den Bereichen Windenergie, Kraftwerksbau und Bahntechnik. Der Vorstand bestätigte die Jahresprognose.

Support um 110 Euro

Als Unterstützung relevant erscheint der Bereich unterhalb des zuletzt erreichten Tiefs bei 110,78 Euro. Der Supportbereich kann sich bis 108 Euro, dem Tief von August vergangenen Jahres, erweitern. Erst darunter müsste sich die Aktie, die in den letzten Monaten zwischen 111 und 121 Euro schwankte, wieder mit der 100-Euro-Marke beschäftigen, die sie zuletzt im April erfolgreich bestätigt hatte. Auf der Oberseite zeigt sich im Chart auf Wochenbasis eine fallende Gerade von vorherigen Hochs um 120 Euro, die überwunden werden sollte, um den Weg frei bis zum Hoch von Mai 2017 zu machen.

Analysten optimistisch

Positiv äußerten sich in den letzten Tagen einige Analysten. So nahmen die Analysten von Morgan Stanley zwar ihr Kursziel von 139 auf 134 Euro zurück, doch ließen ihre Bewertung der Aktie auf Übergewichten. Das weiterhin positive Votum begründete der dort zuständige Analyst unter anderem auf der Dezentralisierungsstrategie des Konzerns. Auch die Commerzbank bestätigte zuletzt ihre Einschätzung als Kauf mit einem Ziel von 130 Euro. Das Unternehmen sei offen für Maßnahmen und Deals, die den Wert für die Aktionäre mehren könnten, lautete hier die dazugehörige Begründung.

Siemens (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Siemens (Wochenchart in Euro)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 121,70 // 125,70 // 133,50
Unterstützungen: 110,78 // 108,50 // 108,00

Mit einem Open End Turbo Long (WKN DL52ZL) können risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Siemens-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 5,1 überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt aktuell 19,1 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte im Basiswert bei 107,50 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich ein Stoppkurs von 1,74 Euro. Ein Kursziel nach oben könnte sich bei einer steigenden Siemens-Aktie auf Sicht um 133 Euro befinden. Das Chance-Risiko-Verhältnis der spekulativen Idee beträgt 5,1 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DL52ZL Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,15 – 2,16 Euro Emittent: Deutsche Bank
Basispreis: 90,605 Euro Basiswert: Siemens
KO-Schwelle: 90,605 Euro akt. Kurs Basiswert: 111,82 Euro
Laufzeit: Open end Kursziel: 4,30 Euro
Hebel: 5,1 Kurschance: + 100 Prozent
Quelle: Börse Frankfurt

Trends-Update: Jenoptik

Unsere vor drei Wochen vorgestellte Idee, mit der WKN DS327K auf eine steigende Jenoptik-Aktie zu setzen, befindet sich im Gewinn. Der Mini Future Long notiert zur Stunde an der Börse Frankfurt zum Geldkurs von 9,90 Euro und liegt mit 8,7 Prozent im Plus. Die Aktie setzte sich zuletzt im Aufwärtstrend von der Unterseite nach oben ab. Wer seinen Gewinn nicht mitnehmen, sondern in der Erwartung einer steigenden Aktie hier investiert bleiben möchte, kann den risikobegrenzenden Stoppkurs im Basiswert auf 33,50 Euro nachziehen. Im Mini Future Long ergibt sich ein Stoppkurs von 8,55 Euro, so dass die spekulative Idee näher am Vorstellungskurs abgesichert werden kann.

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