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Grenke Reif für einen Gegenbewegung

02.01.2019, 15:32  |  641   |   |   

Die Grenke AG zählt zu den führenden deutschen Anbietern von IT-Leasing. Das Unternehmen ist ein spezialisierter Dienstleister für die Finanzierung von IT-Produkten und die weitere Vertriebsunterstützung. Bis September letzten Jahres liefe es für das Unternehmen an der Börse auch gut, das Wertpapier konnte auf ein Verlaufshoch von 107,30 Euro zulegen. Obwohl sich zur Jahresmitte der Aufschwung merklich abgeschwächt hat, konnte ein seit Ende 2016 bestehender Aufwärtstrend bis Anfang Oktober noch verteidigt werden. Doch mit dem markanten Kursrutsch aus Mitte Oktober wurde zugleich ein regelrechtes Verkaufssignal aufgestellt und drückte die Kursnotierungen bis in den Bereich des 38,2 Prozent Fibonacci-Retracements sowie der Marke von grob 68,92 Euro abwärts. Damit hat das Papier 61,8 Prozent seit seinen Jahreshochs korrigiert, in der Charttechnik ist das die maximale Ausdehnung innerhalb einer geregelten Korrektur. Die anschließend volatile Stabilisierungsphase oberhalb der Marke von rund 70,00 Euro mit dem signifikanten Kurssprung zu Beginn dieses Jahres ist ein eindeutiger Beweis für die tatkräftige Unterstützung von Käufern, allerdings bedarf der sich noch im Aufbau befindliche Boden einer Bestätigung. Nur dann kann tatsächlich von einer potenziellen Trendwende gesprochen werden, die im Anschluss weitere Kursgewinne sichern sollte und entsprechend Long-Positionen attraktiv gestaltet.

Weitere Impulse entscheidend

Solange sich Grenke innerhalb der Grenzlinien aus den letzten Wochen zwischen 69,10 und 78,20 Euro seitwärts bewegt, sollten sich Investoren mit einem Investment noch zurückhalten. Für den Fall eines nachhaltigen Ausbruchs über die obere Schwelle von 78,20 Euro können Anleger jedoch sukzessive auf den Turbo Call Optionsschein (WKN: DD01HJ) zurückgreifen und an einer ersten Erholungsbewegung zurück an das Niveau von 85,00 Euro partizipieren. Übergeordnet bestünde sogar die Möglichkeit einer Erholungsbewegung an rund 90,00 Euro, dass bei dem vorgestellten Schein mit einer Rendite von 80 Prozent belohnt werden kann. Eine Verlustbegrenzung ist gemessen am Basiswert aber noch unter den Tiefstständen aus November letzten Jahres bei 69,10 Euro einzusetzen.

Boden nimmt Form an

Sollten jedoch die Verlaufstiefs aus Ende letzten Jahres mit einem Wochenschlusskurs auf der Unterseite durchbrochen werden, muss zwangsläufig von einer Ausdehnung der übergeordneten Abwärtsbewegung seit September 2018 bis in den Bereich von 63,95 Euro gerechnet werden. Im Worst-Case-Szenario kommt es sogar zu einem Rückfall auf die Tiefs aus Ende 2016 bei 45,20 Euro. Dieses Szenario würde sich entsprechend für einen Short-Einstieg anbieten.

Grenke (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 75,90 // 78,20 // 79,35 // 80,30 // 81,80 // 83,58 Euro
Unterstützungen: 71,40 // 70,00 // 69,10 // 68,92 // 67,78 // 66,27 Euro

Strategie: Long-Einstieg ab 78,20 EUR

Tritt das vorgestellte Long-Szenario bei Grenke mit einem Kurssprung über 78,20 Euro ein, können erste Long-Positionen über den vorgestellten und zeitlich unbegrenzten Turbo Call Optionsschein (WKN: DD01HJ) eingegangen werden. Erster Zielbereich bildet das Niveau von 85,00 Euro, darüber die Marke bei grob 90,00 Euro. Die mögliche Renditechance beläuft sich dann auf bis zu 80 Prozent, eine Verlustbegrenzung ist vorläufig noch unter den Novembertiefs aus 2018 anzusetzen. Als Anlagehorizont müssen jedoch einige Wochen bis Monate einkalkuliert werden.

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GRENKE


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