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Fraport Jahresfinanzbericht im Fokus

19.03.2019, 07:12  |  481   |   |   

Zu den Zahlen: Das operative Ergebnis (Konzern-EBITDA) erhöhte sich deutlich um 12,5 Prozent auf über 1,1 Mrd. Euro. Das Konzern-Ergebnis legte noch stärker zu, hier konnten sogar 40 Prozent mehr generiert werden – konkret 505,7 Mio. Euro. Hierin enthalten ist ein Ergebnis-Beitrag aus dem Verkauf der Anteile am Flughafen Hannover in Höhe von 75,9 Mio. Euro.

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (Operativer Cash Flow) sank leicht um 2,0 Prozent auf 802,3 Mio. Euro. Bereinigt um diese Veränderungen stieg der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit um 18,8 Prozent auf 844,9 Mio. Euro. Der Free Cash Flow ging aufgrund der höheren Investitionstätigkeit am Standort Frankfurt und im internationalen Geschäft wie erwartet deutlich zurück (minus 98,3 Prozent) und lag mit 6,8 Mio. Euro noch im positiven Bereich. Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 auf 2,00 Euro pro Aktie zu erhöhen (Geschäftsjahr 2017: 1,50 Euro je Aktie).

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Technisch steckt die Aktie von Fraport seit Anfang 2018 noch immer in einem intakten Abwärtstrend, hat aber zum Jahreswechsel einen Boden im Bereich von 61,40 Euro finden können und ist anschließend zur Oberseite abgedreht. Nun notiert das Papier direkt unter seinem 200-Tage-Durchschnitt sowie der oberen Trendkanalbegrenzung. Werden die heute vorgelegten Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr, aber vor allem der Ausblick von Marktteilnehmern positiv aufgenommen, könnte ein nachhaltiger Ausbruch über die mehrfachen Widerstände beginnen und ein handfestes Kaufsignal etablieren. Kurspotenzial bis zur einstigen Nackenlinie der großen SKS-Formation aus den letzten 18 Monaten wäre auf jeden Fall genug da.

Mittelfristig entscheidender Bereich

Ebenfalls von einer weiter steigenden Fraport-Aktie überzeugte Investoren können oberhalb der aktuellen Jahreshochs von 73,46 Euro sukzessive Long-Positionen mit einem Zielbereich bei zunächst 77,58 Euro aufbauen. Nach einem anschließenden Pullback dürfte sich die Aktie weiter in Richtung der Mittelfristziele bei 78,97 Euro aufmachen und kann bei einem Investment beispielshalber in das Unlimited Turbo Long Zertifikat WKN: CP6HFP eine Rendite von bis zu 120 Prozent abwerfen. Allerdings sollte ein derartiger Vorstoß noch unterhalb von 70 Euro abgesichert werden.

Ausbruch versus Pullback

Ein deutlicher Abpraller vom EMA 200 sowie der übergeordneten Abwärtstrendlinie könnte im heutigen Handelsverlauf Abgaben auf zunächst 71 Euro bedeuten, darunter sogar auf 70 Euro. Wird sogar noch der 50-Tage-Durchschnitt EMA 50 bei 69,48 Euro bärisch gekreuzt, würde sich ein Zielbereich um 65,80 Euro ergeben. Für diesen Fall wären tendenziell Short-Positionen die bessere Wahl.

Fraport (Tageschart in Euro)

Tendenz:
Chartverlauf

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 73,46 // 74,93 // 76,00 // 77,58 // 78,97 Euro
Unterstützungen: 71,00 // 70,00 // 69,48 // 68,11 // 66,08 Euro

Strategie: Einstieg ab 73,5 EUR attraktiv

Über das vorgestellte Unlimited Turbo Long Zertifikat WKN: CP6HFP können Investoren bei einem nachhaltigen Ausbruch über die aktuellen Jahreshochs von 73,46 Euro an einem potenziellen Kursschub der Fraport-Aktie zunächst in den Bereich von 77,58 Euro partizipieren. Mittelfristige Ziele lassen sich um 79 Euro ableiten, allerdings nicht ohne vorherigen Pullback zurück auf das Ausbruchsniveau. Eine Bestätigung für einen nachhaltigen Ausbruch aus dem aktuellen Abwärtstrendkanal sollte mindestens auf Wochenschlusskursbasis erfolgen. Stopps sind noch klar unterhalb von 70 Euro anzuordnen, falls ein direktes Long-Engagement in Betracht gezogen werden sollte. Vor Streiks und ähnlichen Faktoren ist aber niemand gefeit.

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