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Umfrage-Überraschung Pro Aurum: Bei deutschen Anlegern erstmals Aktien vor Gold

13.06.2019, 12:54  |  3378   |   |   

Eine repräsentative Umfrage kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Die Deutschen trauen erstmals Aktien mehr Gewinnchancen zu als Gold.

Auf die Frage, welche heute getätigte Anlage nach mindestens drei Jahren wahrscheinlich den höchsten Gewinn erziele, antworteten 28 Prozent der Befragten mit "Aktien" und 26 Prozent mit "Gold", berichtet Pro Aurum, eine Edelmetall-Handelskette mit Sitz in München. Die Umfrage wurde im Auftrag von Pro Aurum vom Meinungsforschungsinstitut Forsa zum neunten Mal durchgeführt und gilt mit 1.002 Befragten als repräsentativ.  

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Zum einen ist es interessant, dass die Umfrage von der Goldhandelskette Pro Aurum in Auftrag gegeben wurde. Das Ergebnis, das eher für Aktien als für das begehrte Edelmetall spricht, erhöht die Glaubwürdigkeit der jährlichen Befragung des Handelshauses. "In diesem Jahr wurden unter sämtlichen Anlageklassen erstmals Goldinvestments nicht die besten Renditeaussichten in Aussicht gestellt", so Pro Aurum.

Zum anderen darf man vermuten, dass sich tatsächlich eine Trendumkehr abzeichnet. Noch im letzten Jahr - und mit deutlichem Abstand in den Jahren 2011 bis 2015 - war Gold der Anlage-Favorit der Deutschen. Derweil legten Aktien in der Gunst der Privatanleger auf lange Sicht von 2011 bis 2019 kontinuierlich zu.

Andere Anlage-Formen kamen an Aktien und Gold nicht heran: So gaben z.B. 16 Prozent der Befragten an, dass Fonds die größten Gewinne erzielen werden. Drei Prozent setzen auf Fest- oder Termingeld und Anleihen.

Aber die Antworten, auf die Frage nach den besten Gewinnbringern in der mittelbaren Zukunft passen nicht zu den Werten, die die Deutschen bereits besitzen. So fragten die Forsa-Mitarbeiter außerdem, welche Anlagen die Umfrageteilnehmer bereits in ihrem Besitz-Portfolio hätten. 28 Prozent der Befragten antworteten mit "Immobilien", "Bausparverträge" oder "Bausparpläne". "Tagesgeldkonten" und "Fondsanteile" kamen jeweils auf 24 Prozent. Aktien kommen nur auf 15 Prozent.

Quelle:

Pro Aurum

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Kommentare

Bisher sind noch alle Umfragen ,was die Zukunft betrifft , konträr zur Realität gewesen . Das ließe vermuten , daß es auf ein " totes Rennen " hinausläuft . Gold ist im Gegensatz zu Aktien nicht für Spekulation geeignet , es dient nur als " Eiserne Reserve " für absolute Krisensituationen . In solchen meist unvorhersehbaren Zuspitzungen ist der glücklich , der welches besitzt . Mit anderen Worten : solche Umfragen sind sinnlos vergeudetes Geld . Wer eine Krisensituation herannahen sieht , sollte seine Anteil an physischem Gold erhöhen auf den Anteil des Vermögens , der friedlich " schlummern " kann , vielleicht 10 - 30 %. Ergebnis : wenn nichts passiert , ist er weder reicher noch ärmer , aber er kann ruhiger schlafen . Das sage ich aus generationenübergreifender Erfahrung ... Der Einstieg sollte in wohl überlegten gestaffelten Schritten erfolgen und es ist besser , jetzt gleich anzufangen . Die Krisen sind bereits massiv im Anmarsch und werden sich hoffentlich noch bewältigen lassen . Physisches Gold nie zu Hause lagern !
nunja … Gewinnchancen sind sicherlich noch vorhanden aber gerade in der jetzigen Lage wird diese 'Chance' mit einem sehr hohen Risiko erkauft ! Ich jedenfalls habe mich entschieden auf 'Chancen' dieser Art zu verzichten :) Ach übrigends: Gold ist Geld,alles Andere ist Kredit (von einem der's ganz bestimmt weis)

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