Bis zu 90% sparen! Kostenloser Depotgebühren-Check
030-275 77 6400
DAX+1,24 % EUR/USD+0,01 % Gold-0,06 % Öl (Brent)+0,89 %
DAX-Wochenplan: DAX am Jahreshochs, Dow Jones auf Allzeithoch - wie geht das?

DAX-Wochenplan DAX am Jahreshochs, Dow Jones auf Allzeithoch - wie geht das?

Gastautor: Andreas Mueller
23.06.2019, 10:59  |  9019   |   |   

Der charttechnische Ausblick auf die 26. Kalenderwoche bringt neben dem DAX auch den Dow Jones, Gold und den EUR/USD ins Spiel. Denn diesmal hängt alles sehr eng zusammen.

Nach einer Woche der Orientierung sahen wir in vielen Bereichen der Börse neue Verlaufshochs. Dabei stand im DAX das Jahreshoch auf der Agenda und im Dow Jones wurde sogar das Allzeithoch übertroffen. Damit ist die Zurückhaltung aus der Vorwochenanalyse komplett entwichen.

Während die Märkte am Montag noch zögerlich in die Handelswoche starteten, griffen am Dienstag bereits die Bullen an. Sie überschritten das Vorwochenhoch und damit das erste bullishe Ziel und stoppten am zweiten bullishen Ziel um 12.330 Punkte. Dies war in der Vorwoche hier entsprechend markiert worden (Chartbild Vorwoche):

DAX mit festem Hebel folgen [Werbung]
Ich erwarte, dass der DAX steigt...
Ich erwarte, dass der DAX fällt...

Verantwortlich für diese Werbung ist die Deutsche Bank AG. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www.xmarkets.db.com. Disclaimer

 

 

Woher kam diese Dynamik? Fast schon "aus dem Nichts", wenn man die kurzfristigen Chartbilder bemühte. Denn am Dienstag sah es zuerst sehr bärish aus. Im Abwärtstrend des Vortages ergab sich der DAX quasi unter dem Verkaufsdruck und notierte bereits kurz nach Handelseröffnung unter 12.000 Punkten. Doch dies änderte sich recht plötzlich. Mario Draghi stellte als EZB-Chef eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht und leitete damit eine Kehrtwende am Aktienmarkt ein.

 

 

Diese Bewegung verlief rund 350 Punkte vom Tief aus betrachtet und stoppte dabei viele der Marktteilnehmer aus, welche sich auf fallende Kurse eingerichtet hatten. Weiteren "positiven Zündstoff" gab US-Präsident Trump in die Märkte, indem er das Verhalten von Mario Draghi kritisierte und einen Hinweis auf das anstehende G20-Treffen gab. Dort sollen womöglich weitere Einigungen im Handelsstreit erfolgen, insbesondere mit China.

Mittwoch war es dann an der Zeit, dass sich auch die US-Notenbank FED zu Wort melden konnte. An den Zinsen wurde nichts geändert, doch der Ton blieb ähnlich locker wie von Mario Draghi aus Europa bereits angeschlagen. Es ist sogar wieder mit einem Ende der Zinsanhebung und einer eventuellen Senkung zu rechnen. Solche Worte hörten die Märkte gerne und stiegen weiter. Unser DAX am Tag nach der FED-Sitzung bis direkt zum Jahreshoch - was für mich als Trader ein willkommenes Short-Level intraday war:

 

 

(zur Diskussion)

Zudem lockte hier eine GAP-Unterkante, welche dann am Abend in der Tat noch recht genau mit 12.320 Punkten erreicht wurde. Auch am Freitag war der Anlauf auf das Jahreshoch erneut Thema Nummer 1 an der Frankfurter Börse. Mit 12.425 Punkten drehte der Markt knapp davor erneut ab und ließ das Trading-Setup "Widerstand verkaufen" erneut seine Wirkung entfalten.

Diesen Artikel teilen

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

Ich sehe es ganz einfach. DAX Kaufsignal auf Wochenbasis ab 24.06.2019
Gold weiterhin auf Höhenflug. Positionen absichern im Gold bzw. Gewinne absichern.
S&P 500 seit Wochen Long.

Disclaimer

Anzeige