DAX-0,75 % EUR/USD+0,10 % Gold-0,21 % Öl (Brent)0,00 %

Gold seitwärts

Gastautor: Martin Siegel
11.09.2019, 09:12  |  1633   |   |   

Der Goldpreis verliert im gestrigen New Yorker Handel von 1.491 auf 1.485 $/oz. Heute Morgen erholt sich der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong und notiert aktuell mit 1.490 $/oz um 1 $/oz über dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien entwickeln sich weltweit seitwärts.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Griechische Banken steigern ihre Gewinne im 1. Halbjahr 2019, die National Bank of Greece von 70 auf 258 Mio Euro, die Alpha Bank von 13 auf 89 Mio Euro und die Eurobank von 90 auf 113 Mio Euro. Die Piraeus Bank erwirtschaftet einen Gewinn von 19 Mio Euro nach einem Verlust von 287 Mio Euro im Vorjahr. Die Banken profitieren vor allem von den gestiegenen Kursen der griechischen Staatsanleihen, deren Rendite seit dem Jahresbeginn von 4,4 auf 1,6 % zurückfällt. Alleine die Alpha Bank verbucht dadurch Kursgewinne von 209 Mio Euro.

Kommentar. Die Voodoo-Finanzwirtschaft der EZB erreicht einen neuen Höhepunkt.


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis entwickelt sich der Goldpreis bei einem unveränderten Dollar seitwärts (aktueller Preis 43.355 Euro/kg, Vortag 43.367 Euro/kg). Am 18.07.11 hat der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz nach einer zehnjährigen Hausse überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen fehlender Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der zwischen Anfang 2011 und 2015 über mehrere Jahre negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem mehrfachen Ausverkauf mit einer längerfristigen stabilen und freundlichen Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.
Diesen Artikel teilen
Seite 1 von 4

Goldbarren bequem von zuhause aus kaufen, hier!

Mehr zum Thema
Klicken Sie auf eines der Themen und seien Sie stets dazu informiert. Mehr Informationen hier.
Bank of GreeceGriechische BankenEuroGoldSilber


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Aus der Community
LUS Wikifolio-Index Performance von Kryptowährungen Index Zertifikat Open-End (LASW)
Chart: arniarni
LUS Wikifolio-Index BITCOIN performance Index Zertifikat Open-End (LASW)
Chart: arniarni