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Goldpreis gibt nach

Gastautor: Martin Siegel
29.10.2019, 08:32  |  4128   |   |   

Der Goldpreis gibt im gestrigen New Yorker Handel von 1.503 auf 1.492 $/oz nach. Heute Morgen stabilisiert sich der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong und notiert aktuell mit 1.491 $/oz um 14 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien geben weltweit leicht nach.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Bild.de: „Linksextremisten bekennen sich zu Angriffen auf die Polizei“. Bei Krawallen in Leipzig-Connewitz werden 2 Beamte verletzt. Die Feuerwehr konnte einen Brandanschlag auf eine Baustelle nur unter Polizeischutz löschen. Im Onlineportal „Indymedia“ wird ein Bekennerschreiben veröffentlicht: „Lasst uns solche Angriffe öfter und überall durchführen“.

Die Bundestagsabgeordnete Martina Renner, Die Linke im Bundestag: „Danke Antifa“ https://www.youtube.com/watch?v=0RLT9jAmSKs

Die vollständige Debatte zu diesem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=txf6yCNd3jc


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis gibt der Goldpreis bei einem unveränderten Dollar nach (aktueller Preis 43.246 Euro/kg, Vortag 43.649 Euro/kg). Am 18.07.11 hat der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz nach einer zehnjährigen Hausse überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen fehlender Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der zwischen Anfang 2011 und 2015 über mehrere Jahre negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem mehrfachen Ausverkauf mit einer längerfristigen stabilen und freundlichen Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.
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