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Huawei Familienunternehmer schalten sich in Huawei-Debatte ein

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
11.11.2019, 09:56  |  1001   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die deutschen Familienunternehmen warnen davor, den chinesischen Huawei-Konzern am Aufbau des 5G-Netzes in Deutschland zu beteiligen. "Wir laufen gerade Gefahr, grundlegende Prinzipien unserer Wirtschaftsordnung und des fairen Wettbewerbs zu verletzen", sagte Ulrich Herfurth, Vorsitzender der Wettbewerbspolitischen Kommission des Verbands "Die Familienunternehmer", dem "Handelsblatt". Damit setze man die Basis des mittelständischen Unternehmertums aufs Spiel.

Am Freitag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Ausschluss von Huawei erneut abgelehnt – trotz Sicherheitswarnungen aus den USA. Experten fürchten, dass ein Ausschluss des Unternehmens den Ausbau des 5G-Netzes verzögern könnte. Die Familienunternehmen warnen jedoch: "Technologische Unabhängigkeit und Datensicherheit sind jetzt und für die Zukunft essentiell und ein hohes Gut, Argumente zu Zeitersparnis und Kosten müssen dagegen zurückstehen", forderte Herfurth. 5G werde das Zentralnervensystem der digitalen Gesellschaft und Wirtschaft. "Es wäre verhängnisvoll, wenn wir erkennen müssen, dass es entgegen aller Erklärungen gegen uns arbeitet", warnte er. Der Verband, der nach eigenen Angaben die Interessen von 180.000 deutschen Familienunternehmen vertritt, sieht das 5G-Netz als "unabdingbar" und "Teil der Daseinsvorsorge" an. Als kritische Infrastruktur werde das 5G-Netz eine wesentliche Basis für Prozesse zur Informationsvermittlung, Mobilität und Produktion sowie für Dienstleistungen, Handel, Finanzwesen und Gesundheitswesen bilden. "Kritische Infrastrukturen aber müssen zweifelsfrei für die Aufgaben des Staates gesichert sein und dürfen keiner fremden staatlichen Beeinflussung ausgesetzt werden", so Herfurth. Chinesische Unternehmen seien jedoch verpflichtet, ihre weltweiten Daten dem chinesischen Staat zur Verfügung zu stellen. Der Verband stört sich zudem daran, dass ausländische Unternehmen in China häufig nicht die gleichen Marktzugänge bekommen wie chinesische Unternehmen in Europa und die chinesischen Konkurrenten oft staatliche Subventionen erhalten.
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2 Kommentare

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Kommentare

Habt Ihr es noch immer nicht kapiert ??
Wir leben in einer „Demokratie“ aber Merkel sagt wie’s gemacht wird.
Und jeder der diese Demokratie anzweifelt ist ein Nazi oder Populist.
Wie kann man denn nur in einer Ausschreibung bei Schlüsseltechnologie einen fremden kommunistischen Staat beteiligen wo die Angebotsabgabe mit Sicherheit subventioniert wird um in diesen Sektor einzudringen koste es was es wolle.
Aber Deutschlands Politiker sind so dämlich und wollen Trump für einen Idioten hinstellen ???! Sollen erst mal die eigenen Entscheidungen überdenken.
Was wiegt stärker ich liefere nicht systemrelevante Ware (Lebenmittel...)nach China und lasse dafür China in eine Schlüsseltechnologie??? Man merkt Merkel hat von Taktik keine Ahnung.
In der Demokratur Deutschland bestimmt eben Merkel, was gemacht wird und nicht. Alleine!

Nicht die Regierung oder gar das Parlament.

Unglaublich, was für ein verlotterter Staat!

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