LINDE IM FOKUS Gasekonzern bleibt trotz Corona-Pandemie auf Erfolgskurs

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
19.01.2021, 13:22  |  321   |   |   

DANBURY/PULLACH (dpa-AFX) - Der weltgrößte Gasekonzern Linde kommt durch die Corona-Pandemie bislang besser als erwartet. Nach einem Gewinnplus im dritten Quartal erhöhte Linde Anfang November die Messlatte für den Jahresgewinn. Im Mai hatte das Unternehmen noch wegen der weltweiten Corona-Krise sein Gewinnziel gekappt. Großes Potenzial sieht der Konzern im Geschäft mit so genanntem grünen Wasserstoff, das er kräftig ausbauen will. Zudem stellt der Konzern Weichen für eine Nachfolge für den derzeitigen Unternehmenschef Steve Angel. Die wichtigsten Punkte für das Unternehmen, was Experten sagen und wie es für die Aktie läuft.

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Linde ist seit der Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair 2018 der weltgrößte Anbieter von Industriegasen. Der Konkurrent der französischen Air Liquide beliefert die Auto-, Öl-, Chemie- und Metallindustrie genauso wie Lebensmittelhersteller und Krankenhäuser. Den Löwenanteil der Umsätze und Gewinne erwirtschaftet Linde in der Region Amerika, jeweils gut 20 Prozent der Erlöse kommen aus Europa und Asien. Weltweit beschäftigt die Linde plc 80 000 Mitarbeiter. Hauptaktionäre sind angelsächsische Investoren.

Durch die Corona-Krise kommt Linde bislang besser als erwartet. Nach einem Gewinnplus im dritten Quartal erhöhte der Dax -Konzern Anfang November die Prognose für den Jahresgewinn. Mit Blick auf die Zukunft bestehe zwar eine erhebliche Unsicherheit in Bezug auf das Umfeld, sagte Unternehmenschef Angel bei Vorlage der Zahlen. Er vertraue aber auf das Geschäftsmodell und die Leistungskultur, um das Ergebnis und die Barmittel über Jahre hinweg weiter zu steigern.

Für 2020 peilte Linde zuletzt einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie von 8,05 bis 8,10 US-Dollar an nach 7,34 Dollar im Vorjahr. Im Mai hatte Linde wegen der weltweiten Corona-Krise das ursprüngliche Gewinnziel von 8,00 bis 8,25 Dollar gekappt und sogar im schlimmsten Fall mit einem Rückgang gerechnet. Auch für 2021 ist Linde-Chef Angel zuversichtlich. "Stabile Volumen vorausgesetzt, bin ich zuversichtlich, dass wir beim Ertrag erneut zweistellig zulegen können", sagte er jüngst dem "Handelsblatt".

Seit dem Zusammenschluss trimmt Angel den Konzern auf Profitabilität. Dies kam Linde 2019 zugute - trotz schwacher Konjunktur erzielte der Konzern mehr Gewinn. Künftig will der Linde-Chef das Geschäft mit Wasserstoff stark ausbauen. Linde erzielt laut Angel schon heute mehr als zwei Milliarden Dollar Umsatz mit Produktion, Vertrieb, Speicherung und Anwendung von Wasserstoff. "Und angesichts der erwarteten Investitionsvorhaben von mehr als 100 Milliarden Dollar denke ich, dass sich unser Wasserstoffgeschäft in Zukunft vervierfachen könnte", sagte er vor wenigen Monaten. Gerade bei großen Transportmitteln wie Lastwagen, Zügen, Fähren und Bussen werde sich Wasserstoff zuerst durchsetzen.


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