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Nervosität bleibt hoch – Hoffnung auf gute Nachrichten

Gastautor: Daniel Saurenz
02.02.2021, 14:05  |  1169   |   |   

Börse_München_SchriftzugNervosität und Kursverluste: Die deutschen Aktienbörsen haben in der vergangenen Woche eine Berg- und Talfahrt vollführt und letztlich überwiegend nachgegeben. Dabei drückten zum einen verschärfte Lockdowns im Kampf gegen Corona, die Probleme bei den Impfkampagnen sowie schwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten wie das Ifo-Geschäftsklima die Stimmung. Zusätzlich ließen aus den USA kommende heftige Kursschwankungen bei einigen Einzelwerten, hier namentlich bei den Titeln von GameStop, die Anleger unruhig werden. Hintergrund der Kursturbulenzen war ein Ringen zwischen Hedgefonds, die auf fallende Kurse bei dem Computerspielhändler gewettet hatten, und privaten Investoren, die in einem Online-Forum eine Gegenbewegung initiiert hatten. Zwischenzeitlich ging es an den deutschen Börsen in der vergangenen Woche zwar auch merklich aufwärts, der Optimismus hielt aber nie länger an. Wir stellen den Marktkommentar von Robert Ertl für die Südseiten der Börse München vor. 

Dax verliert im Januar

Der Deutsche Aktienindex (Dax) verlor im Wochenvergleich 3,2 Prozent auf 13.432,87 Punkte. Für den ersten Monat 2021 steht damit beim Dax trotz eines starken Auftakts ein Minus von 2,1 Prozent zu Buche. Der MDax gab im Wochenvergleich 1,7 Prozent auf 31.086,78 Zähler ab. Dagegen konnte der TecDax leicht um 0,2 Prozent auf 3.375,67 Punkte zulegen. Hier trieben unter anderem erhebliche Kurssteigerungen bei Varta und Evotec, wobei beide Werte im Wochenverlauf drastisch schwankten. Auch dabei spekulierten Marktteilnehmer teilweise über Eindeckungen von Leerverkäufen durch Hedgefonds. Der m:access All-Share büßte im Wochenvergleich 2,1 Prozent auf 3.144,86 Zähler ein.

Anleihen mit Auftrieb

Die Kurse an den deutschen Anleihemärkten sind in der vergangenen Woche bei uneinheitlichem Verlauf etwas gestiegen. Unter anderem Spekulationen über Überlegungen der Europäischen Zentralbank, die Zinsen noch weiter zu senken, gaben den Bundespapieren Auftrieb. Dagegen belasteten einige solide Wirtschaftsdaten. Im Wochenvergleich sank die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen Bundesanleihe von -0,51 auf -0,52 Prozent. Die Umlaufrendite ging von -0,53 auf -0,54 Prozent zurück.

USA: Spürbare Verluste

Die US-Aktienbörsen haben die vergangenen Handelswoche unter dem Strich spürbare Verluste verzeichnet. Dabei belasteten unter anderem Sorgen vor möglichen Marktverwerfungen als Resultat des Gegeneinanders von Hedgefonds und Privatanlegern, das in der vergangenen Woche Ersteren Milliarden-Dollar-Verluste eingebracht hatte. Der Dow-Jones-Index rutschte im Wochenvergleich um 3,3 Prozent ab auf 29.982,62 Punkte. Auch der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 3,3 Prozent auf 3.714,24 Zähler. Der technologielastige Nasdaq-100 reduzierte sich um ebenfalls 3,3 Prozent auf 12.925,38 Punkte.

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