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Defensiv-Titel sind Trumpf Credit Suisse: Rezession 2023? Mit diesen Aktien spielt das wohl keine Rolle

Eine Rezession im Jahr 2023 scheint unabwendbar. Marktexperten machen sich bereit. So setzt zum Beispiel die Credit Suisse auf diese Versorger, Gesundheitsplayer und Konsumhersteller.

Die Inflation hat die Aktienmärkte fest im Griff. Bei Unternehmen schmälert sie das Ergebnis. Vor allem bei den großen Techs hinterließ sie Spuren in der Berichtssaison für das dritte Quartal. Nischenaktien, die der Mainstream nicht auf dem Schirm hat, könnten nun das Mittel der Wahl sein, so das Finanznachrichtenportal Barron’s.

Zu den beliebtesten Aktien in schwierigen Marktzeiten gehören defensive Unternehmen, denen die Umstände kaum bis wenig ausmachen. Von Marktschwankungen weitgehend ausgenommen sind zum Beispiel Konsumgüterhersteller oder Player aus dem Gesundheitswesen.

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Die großen US-Indizes wie der S&P 500 konnten im November ein paar Prozentpunkte an Boden gutmachen. Das macht es für Anleger nun schwieriger abzuwägen, ob bis zum Jahresende noch mehr drin ist.

Jüngst kündigte der Chef der US-Notenbank Jerome Powell an, die Zinszügel lockern zu wollen. Die Ankündigung kam an der Wall Street gut an. Doch noch ist die Fed weit von ihrem proklamierten Ziel – einer Teuerungsrate von zwei Prozent – weit entfernt. Das macht es wahrscheinlicher, dass die Fed die Zinsen auf der nächsten Sitzung am 13./14. Dezember weiter anheben wird. Mit einem verlangsamten Wirtschaftswachstum ist wohl die nächsten Monate zu rechnen. Dies werde sich, so Barron’s, auf die Erträge der Unternehmen niederschlagen. Das dürfte die Aufmerksamkeit auf die beständigen Unternehmen lenken. Gute Parameter für Aktionäre bei der Aktienauswahl sind Rendite, Dividende und Historie. In der Vergangenheit bewiesen haben sich beispielsweise diese Aktien-Urgesteine.

Da viele Strategen und Analysten von einer Rezession ausgehen, werden laut Barron‘s derzeit vor allem defensive Titel mit zum Teil "kräftigen Aufschlägen gegenüber dem Markt gehandelt". Während der Gewinn pro Aktie im S&P 500 im Durschnitt auf das 17-fache im Jahr 2023 geschätzt wird, liegt die Prognose für Basiskonsumhersteller bei dem 21- und bei Versorgern dem 19-fachen.

Konkreter wird Jonathan Golub, Chefstratege für US-Aktien bei der Credit Suisse. Er machte Aktien ausfindig im S&P 500, die sich seiner Meinung nach weniger von Marktschwankungen und der allgemein schlechten Wirtschaftslage beeinflussen lassen. Zu seinen Kriterien zählten unter anderem Rohstoffpreise, Kreditwürdigkeit sowie die Renditewahrscheinlichkeit im Vergleich zu Anleihen.

Zu seinen Favoriten zählen die Pharmaunternehmen Johnson & Johnson, Pfizer, Merck und Amgen. Kroger, J.M. Smucker, Kraft Heinz und Altria Group hält er für eine gute Wahl unter den Herstellern für Basiskonsumgüter. Seine Top-Versorger sind: Dominion Energy, FirstEnergy, Entergy und Public Service Enterprise. Darüber schaffen es auf die Liste des Credit-Suisse-Analysten die Telekommunikationsunternehmen Verizon Communications, Comcast, Charter Communications sowie die Immobilieninvestmentfonds Realty Income, AvalonBay Communities und UDR.


Das heißt nicht, dass man bis 2023 warten muss. Top-Aktien für den Jahresendspurt hat unser Börsenexperte Lars Wißler für Sie ausfindig gemacht. In seinem brandneuen, kostenfreien Report gibt er Ihnen konkrete Tipps.


Autor: Nicolas Ebert, wallstreet:online Zentralredaktion




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