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    Wer kann profitieren?  56489  1 Kommentar Wasserstoff-Aktien stehen vor zweiter Welle, sagen Experten

    Investoren sollten einen zweiten Blick auf Wasserstoff werfen, müssen aber bei der Auswahl vorsichtig sein und etwas Geduld haben, sagen Experten. Welche Titel sie empfehlen.

    Für Sie zusammengefasst
    • Investoren sollten Wasserstoff im Auge behalten, aber vorsichtig sein und Geduld haben.
    • Wasserstoffaktien sind stark gefallen, Skeptiker sehen hohe Kosten und Unsicherheiten.
    • Unternehmen forschen weiter an sauberem Wasserstoff, US und EU treiben den Markt voran.

    An der Wall Street ist der Wasserstoff zuletzt in Ungnade gefallen. Der Global Hydrogen ETF ist seit seinem Höchststand im Jahr 2021 um 81 Prozent gefallen, und auch andere Wasserstoffaktien liegen weit unter ihren Höchstständen. So haben beispielsweise die Titel von Plug Power im Verlauf der letzten zwölf Monate zwei Drittel ihres Wertes verloren, während es für Nel Asa in dem Zeitraum um rund 58 Prozent abwärts ging und Ballard Power etwa 37 Prozent einbüßten.

    Skeptiker sagen, der sauberste Wasserstoff sei zu teuer und noch weit von einem nachhaltigen Markt entfernt. Die US-Regierung ist noch dabei, Vorschriften und Anreize für die Industrie festzulegen. Es wird eine neue Infrastruktur benötigt, und es ist nicht sicher, ob es genügend Kunden geben wird, wenn sie erst einmal aufgebaut ist.

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    Doch auch wenn der Enthusiasmus der Investoren nachgelassen hat, erforschen viele Unternehmen im Stillen Wasserstoff als sauber verbrennenden Kraftstoff, der ein Baustein der Energiewende sein kann. Zahlreiche Unternehmensprojekte befinden sich in der Entwicklung und könnten dazu beitragen, das Wachstum einer Wasserstoffwirtschaft voranzutreiben und die Gewinne in der Zukunft zu steigern.

    Das US-Energieministerium investiert 8 Milliarden US-Dollar in die Förderung von sauberem Wasserstoff und baut in diesem Jahrzehnt sieben Wasserstoffzentren in den USA auf. Und in Europa könnten die Dekarbonisierungsziele der Europäischen Union ebenfalls den Markt antreiben. Vor diesem Hintergrund erwägen oder planen viele Energie- und Petrochemieunternehmen Wasserstoffprojekte.

    Welche Unternehmen können gewinnen?

    Angesichts der kurzfristigen Unsicherheiten sollten Investoren lieber traditionelle Energie- und Industrieunternehmen mit einer anderen Haupt-Einnahmequelle als Wasserstoff in Betracht ziehen, raten Marktbeobachter wie Marc Bianchi, Geschäftsführer von TD Cowen. Einige dieser Konzerne, wie beispielsweise der Ölriese Exxon Mobil, arbeiten bereits an Wasserstoffprojekten. Für Unternehmen, die bereits Tausende Tonnen Wasserstoff pro Tag verbrauchen, ist es eine gute Gelegenheit, von schmutzigeren Quellen auf sauberere umzusteigen.

    Industriegasunternehmen sind eine Möglichkeit, in den Übergang zu investieren. Platzhirsch in der Branche ist Linde. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer in der Produktion, Verarbeitung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff. S&P Global prognostiziert, dass Air Products and Chemicals bis 2030 mit 5,2 Millionen Tonnen der führende Wasserstoff-Hersteller sein wird. Exxon Mobil ist mit 1,5 Millionen Tonnen der größte Produzent unter den Öl- und Gasunternehmen, so S&P Global.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonIngo Kolf

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    Kommentare

    Avatar
    10.04.24 14:33:09
    Von einer SFC Energy, die bereits heute mit Gewinnen im Sektor tätig ist, scheint der Autor noch nichts gehört zu haben. Um auf Linde oder Air products & chemicals zu kommen, braucht es diesen Artikel eher weniger.

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