Nach erneuter Korrektur

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Alphabet: Kann man die Aktie jetzt kaufen?

10 Prozent haben die Anteile von Alphabet gegenüber ihrem jüngsten Hoch eingebüßt. Kann man die inzwischen angelaufene Gegenbewegung jetzt kaufen?

Für Sie zusammengefasst
  • Alphabet-Aktien: 10% Verlust seit Hoch, Underperformance.
  • Unterstützungsbereich 160-165 USD, moderat bewertet.
  • Skepsis bleibt: technische Indikatoren zeigen Schwäche.
  • Report: Goldpreis nicht zu stoppen
Nach erneuter Korrektur - Alphabet: Kann man die Aktie jetzt kaufen?

Innerhalb der Magnificent-Seven-Titel überzeugt Alphabet schon seit geraumer Zeit mit der nach fundamentalen Kriterien günstigsten Aktienbewertung. Das jedoch hat Anleger in diesem Jahr nicht vor einer Underperformance gegenüber dem US-Gesamtmarktindex S&P 500 bewahrt.

Konnte sich dieser seit dem Jahreswechsel um beachtliche 26,1 Prozent steigern, betragen die Kursgewinne bei Alphabet "nur" 21,2 Prozent. Grund hierfür ist eine seit dem Hochsommer stockende Kursentwicklung – die Freude über sehr starke Quartalszahlen währte zuletzt nur kurz, denn die Anteile sind aufgrund einer möglichen Abspaltung der Browser-Sparte Chrome erheblich unter Druck geraten.

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Ist diese Korrektur bereits einen Einstieg wert?

Gegenüber ihrem jüngsten Verlaufshoch hat die Aktie dadurch rund 10 Prozent an Wert eingebüßt. Bietet dieser Rückgang bereits die Gelegenheit zum Einstieg oder sollten sich an den Anteilen des Unternehmens interessierte Anleger noch etwas gedulden? Dazu der Blick in den Chart!

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Langfristig bullish, mittelfristig dominiert aber ein Abwärtstrend

Übergeordnet handeln die Anteile in einem Aufwärtstrend. Seit dem Juli dominiert jedoch ein mittelfristiger Abwärtstrend das Geschehen. Zweimal bemühten sich die Verkäufer der Aktie um eine Trendverschärfung, scheiterten dabei aber an der 150-Dollar-Marke sowie der 200-Tage-Linie. Als wichtiger Support insbesondere im Oktober diente vor allem die 50-Tage-Linie.

Diese steht aktuell unter Druck, nachdem die Aktie im Rahmen der Kartelluntersuchung der US-Wettbewerbsbehörde deutlich gegenüber ihrem bei 180 US-Dollar erzielten Verlaufshoch zurückgesetzt hat. Auch die 200-Tage-Linie wurde in den vergangenen Tagen einem erneuten Test unterzogen, der bislang erfolgreich verlaufen ist.

Großes Kaufinteresse an Unterstützungsbereich

Dazu hat beigetragen, dass im Bereich von 160 bis 165 US-Dollar ein Unterstützungscluster liegt und die Aktie hier mit einem für 2025 geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18 sehr moderat bewertet ist – der Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre liegt bei etwa 25.

Mit Blick auf die technischen Indikatoren ist der Rebound in diesem Bereich unterstützt sowohl durch einen Relative-Stärke-Index (RSI) als auch den Trendstärkeindikator MACD, die gemeinsam mit der Aktie gegenüber deren Verlaufstief bei 150 US-Dollar geklettert sind und die Erholung somit bestätigten.

Chancen auf nachhaltige Erholung aktuell begrenzt

Ob die Gegenbewegung der vergangenen Tage jedoch tatsächlich die Chance auf eine ausgedehnte Kurserholung bietet, muss bezweifelt werden. Grund für Skepsis bietet einerseits die Tatsache, dass sowohl der RSI als auch der MACD schon seit vielen Monaten tiefere Hochs ausbilden und damit einen übergeordneten Abwärtstrend anzeigen, was zu bearishen Divergenzen geführt hat.

Andererseits zeigt der MACD zwar noch einen Aufwärtstrend an, er ist aber erneut unter seine Signallinie gefallen, was den Verlust von Trendstärke anzeigt. Hält die Kursflaute von Alphabet an, dürfte er rasch unter die Nulllinie fallen und damit einen Abwärtstrend anzeigen. Auch der RSI notiert mit 47 Zählern im unterdurchschnittlichen Bereich und kann damit kaum für Dynamik sorgen.

Fazit: Nichts Ganzes und nichts Halbes

In der Aktie von Alphabet liegt aktuell eine uneindeutige Situation vor. Hoffnung auf eine Gegenbewegung macht der erfolgreiche Test der Unterstützungen im Bereich von 165 US-Dollar. Hier sind insbesondere die 50- sowie die 200-Tage-Linie hervorzuheben. Anlass zur Vorsicht ist jedoch geboten, da diese schon bald ein Death Cross und damit ein Verkaufssignal bilden könnten.

Außerdem zeigen die technischen Indikatoren wachsende Schwäche an, was nachhaltige Kursanstiege erschwert. An einem Long-Einstieg interessierte Investoren sollten daher entweder niedrigere Kurs abwarten, um ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis zu erhalten, oder sich für ein klares prozyklisches Kaufsignal auf die Lauer legen. Ein solches würde mit einem Anstieg über das jüngste Verlaufshoch bei 180 US-Dollar entstehen.

Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion


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