Volkswagen weist IG Metall Vorschläge zurück: Zukunft der Arbeitsplätze in Gefahr!

Volkswagen hat die jüngsten Vorschläge von IG Metall und Betriebsrat zur Kostenentlastung als unzureichend zurückgewiesen. Der Konzern erklärte, dass eine nachhaltige Einsparung von 1,5 Milliarden Euro nach intensiver Analyse nicht feststellbar sei. Zwar könnten kurzfristig positive Effekte auftreten, jedoch würden die vorgeschlagenen Maßnahmen keine langfristige finanzielle Entlastung für das Unternehmen bieten. Volkswagen betonte, dass man weiterhin im Dialog mit der Arbeitnehmerseite bleiben wolle, um tragfähige Lösungen zu finden.
Die IG Metall zeigte sich enttäuscht über die Ablehnung und kritisierte, dass das Unternehmen die konstruktiven Vorschläge der Arbeitnehmerseite über Pressemitteilungen abtue. Ein Sprecher der Gewerkschaft wies darauf hin, dass man bereits einen großen Schritt auf die Arbeitgeberseite zugegangen sei und die Vorschläge an die Grenze des Zumutbaren angepasst wurden. Die IG Metall hält das Konzept für eine realistische Möglichkeit zur Entlastung des Unternehmens.
Der Plan der IG Metall und des Betriebsrats sieht vor, eine mögliche Tariferhöhung in einen Zukunftsfonds einzubringen und vorerst nicht auszuzahlen. Im Gegenzug sollte Volkswagen auf Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Volkswagen hatte jedoch bereits angekündigt, das Konzept finanziell bewerten zu müssen, bevor man eine Entscheidung trifft.
In der aktuellen Situation stehen Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen im Raum, da Volkswagen eine Lohnkürzung von zehn Prozent fordert. Konzernintern wird argumentiert, dass der Plan der Gewerkschaft nichts an den bestehenden Überkapazitäten ändere und eine spätere Lohnerhöhung zu einem Kostenanstieg führen würde. Die Tarifverhandlungen sollen am 9. Dezember fortgesetzt werden, und ab dem 1. Dezember sind auch Arbeitsniederlegungen möglich. Die IG Metall hat bereits angekündigt, ab Anfang Dezember zu Warnstreiks aufzurufen, jedoch noch keine konkreten Termine genannt.
Die Situation bei Volkswagen ist angespannt, da der Konzern mit Überkapazitäten und der Notwendigkeit von Kostensenkungen konfrontiert ist. Die Differenzen zwischen den Vorstellungen von Unternehmensführung und Arbeitnehmervertretern könnten zu weiteren Konflikten führen, insbesondere wenn die Verhandlungen nicht zu einer Einigung führen. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um die Richtung des Unternehmens und die Arbeitsplätze der Beschäftigten zu sichern.









Die Volkswagen (VW) Vz Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,22 % und einem Kurs von 80,56EUR auf Tradegate (29. November 2024, 22:26 Uhr) gehandelt.
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