Ölpreise im Auf und Ab: Warnung vor Überangebot und geopolitischen Risiken!

Die Ölpreise haben in der vergangenen Woche eine volatile Entwicklung durchlaufen. Am Donnerstag fiel der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar auf 72,77 US-Dollar, was einem Rückgang von 77 Cent im Vergleich zum Vortag entspricht. Auch der Preis für die US-Sorte WTI sank um 90 Cent auf 69,36 Dollar. Diese Preisrückgänge wurden durch eine Warnung der Internationalen Energieagentur (IEA) vor einem möglichen Angebotsüberschuss an Rohöl beeinflusst. Laut dem IEA-Monatsbericht könnte der globale Ölmarkt im kommenden Jahr mit einem Überangebot von 1,4 Millionen Barrel pro Tag konfrontiert sein, insbesondere wenn die OPEC+ ihre Pläne zur Produktionssteigerung ab April fortsetzt.
Die OPEC+, zu der auch Russland gehört, hatte kürzlich beschlossen, die bereits bestehenden Förderbeschränkungen um drei Monate zu verlängern, was bedeutet, dass die schrittweise Aufhebung der Maßnahmen erst Ende März beginnen wird. Diese Entscheidung steht im Kontext einer gesenkten Nachfrageprognose, die das Ölkartell bereits zum fünften Mal in Folge angepasst hat.
Am Freitag erholten sich die Ölpreise jedoch leicht. Brent kostete am Nachmittag 73,90 US-Dollar, was einem Anstieg von 50 Cent entspricht, während WTI um 61 Cent auf 70,63 Dollar zulegte. Diese Preiserhöhungen sind teilweise auf die Aussicht weiterer westlicher Sanktionen gegen die Ölförderländer Russland und Iran zurückzuführen, die im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt in der Ukraine stehen.
Trotz dieser kurzfristigen Erholung warnen Experten wie Carsten Fritsch von der Commerzbank vor einer nachhaltigen Trendwende. Die schwache Ölnachfrage aus China, einem der größten Verbraucher, könnte die Preisentwicklung belasten. Die bevorstehenden Zahlen zur Raffinerieverarbeitung in China werden daher mit Spannung erwartet, auch wenn ein leichter Anstieg prognostiziert wird.
Insgesamt bewegen sich die Ölpreise seit etwa zwei Monaten in engen Handelsspannen, während geopolitische Spannungen im Nahen Osten und wirtschaftliche Sorgen in China und Europa die Märkte weiterhin beeinflussen. Der OPEC-Korbpreis stieg am Mittwoch auf 72,43 US-Dollar je Barrel, was einen Anstieg von 51 Cent im Vergleich zum Vortag darstellt.








Öl (Brent) wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von 0,00 % und einem Kurs von 74,34USD auf Lang & Schwarz (14. Dezember 2024, 12:58 Uhr) gehandelt.
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