VW und IG Metall: Entscheidende Verhandlungen vor Weihnachten stehen an!

Der Tarifkonflikt zwischen Volkswagen (VW) und der IG Metall hat eine kritische Phase erreicht, da in Hannover eine entscheidende Verhandlungsrunde stattfindet. Ziel ist es, eine Einigung vor Weihnachten zu erzielen, um die Unsicherheit für die rund 130.000 Mitarbeiter in Niedersachsen, Hessen und Sachsen zu verringern. Die Verhandlungen sind jedoch von harten Fronten geprägt: VW fordert eine Lohnkürzung von zehn Prozent sowie die Streichung von Boni und Zulagen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einer angespannten wirtschaftlichen Lage zu sichern. Personalvorstand Arne Meiswinkel betont, dass diese Maßnahmen notwendig seien, um betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen zu vermeiden.
Im Gegensatz dazu fordert die IG Metall den Erhalt aller Standorte und eine Beschäftigungsgarantie. Die Gewerkschaft lehnt dauerhafte Lohnkürzungen ab und sieht in einem vorübergehenden Verzicht auf Lohnerhöhungen nicht die Lösung. Verhandlungsführer Thorsten Gröger hebt hervor, dass die Mitglieder Sicherheit benötigen und keine Einschnitte akzeptieren wollen. Trotz einer gewissen Gesprächsbereitschaft beider Seiten sind die Positionen nach mehreren Verhandlungsrunden seit September nach wie vor weit auseinander.
Die aktuelle Verhandlungsrunde in Hannover, die auf zwei Tage angesetzt ist, könnte entscheidend sein. Die Atmosphäre wird als "bedingt gestaltungsbereit" beschrieben, jedoch sind die inhaltlichen Differenzen nach wie vor erheblich. Sollte bis Weihnachten keine Einigung erzielt werden, droht eine Eskalation des Konflikts im Jahr 2025, was die IG Metall bereits angedeutet hat. Frühere Warnstreiks, an denen rund 100.000 Beschäftigte teilnahmen, könnten im neuen Jahr intensiviert werden.
Ein Novum in dieser Verhandlungsrunde ist der Ortswechsel nach Hannover, der als neutraler Boden dienen soll, um eine entspanntere Verhandlungsatmosphäre zu schaffen. Beide Seiten haben den Wunsch geäußert, vor Weihnachten zu einer Einigung zu kommen, um die Unsicherheit für die Mitarbeiter zu beseitigen. Die Verhandlungen sind jedoch zäh und könnten bis spät in die Nacht andauern. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnte dies weitreichende Folgen nicht nur für VW, sondern auch für die gesamte deutsche Automobilindustrie haben, die sich den Herausforderungen der Elektromobilität und des globalen Wettbewerbs stellen muss.









Die Volkswagen (VW) Vz Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,10 % und einem Kurs von 86,69EUR auf Lang & Schwarz (19. Dezember 2024, 07:41 Uhr) gehandelt.
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