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DAX-Bilanz Autowerte fahren dem Index davon

17.04.2010, 10:00  |  8000   |   |   
In der letzten Handelsstunde vor dem Wochenende gab der DAX seinen bis dahin angesammelten kleinen Wochengewinn preis und rutschte im Zuge der allgemeinen Eintrübung in die Verlustzone. In der Spitze lag zwischen Wochenhoch (Donnerstag) und Wochentief (Dienstag) eine relativ geringe Preisspanne von lediglich 111 DAX-Zählern. Unter sämtlichen Indexmitgliedern gab es 20 Wochenverlierer und zehn Wochengewinner.
Besonders erfreulich entwickelten sich in der abgelaufenen Börsenwoche allerdings die Autowerte Daimler (+3,3 Prozent), BMW (+2,0 Prozent) und Volkswagen Vz. (+3,2 Prozent). Die um sich greifende Konjunkturhoffnung und positive Verkaufszahlen waren dabei ein wichtiger Aspekt, wobei vor allem das starke Wachstum des chinesischen Bruttoinlandsproduktes im ersten Quartal für Fantasie sorgte. Während bei Daimler die auf der Hauptversammlung geschürte Hoffnung auf schwarze Zahlen und die in Aussicht gestellte Dividende für 2010 zu massiven Käufen geführt hatte, untermauerte der bayrische Konkurrent BMW seinen positiven Aufwärtstrend vor allem durch gute Verkaufszahlen. Am Montag verkündete der Autokonzern für den Monat März einen Anstieg der weltweiten Verkäufe um 12,1 Prozent auf 141.701 Fahrzeuge. Damit gelang den Bayern im ersten Quartal sogar ein Plus 13,8 Prozent auf 315.614 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Bei VW, Europas größtem Autobauer, beflügelte den Aktienkurs die erfolgreich abgeschlossene Kapitalerhöhung in Kombination mit der Ankündigung einer neuen modularen Strategie für sämtliche Sportwagen des Konzerns, bei dem Porsche die Federführung haben wird. Die dadurch erhofften Kostenvorteile sollen den Konzern bei der für 2018 angepeilten Umsatzrendite von acht Prozent ein gehöriges Stück weiter bringen. Derzeit scheinen die Börsenampeln für Autowerte auf „Grün“ gesprungen zu sein.

Rote Laterne geht an Siemens

Den dicksten Wochenverlust in Höhe von 5,0 Prozent musste hingegen die Aktie des Industriekonzerns Siemens hinnehmen. Für das Indexschwergewicht ging es an jedem Handelstag der Börsenwoche bergab, am Dienstag und Freitag mit Tagesverlusten von 1,6 bzw. 2,7 Prozent besonders deutlich.
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