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Wirtschaftspolitik Die Libyenlüge sowie das universelle Gesetz für die Konflikte der letzten Jahrhunderte

Gastautor: Heiko Schrang
25.08.2011, 18:14  |  2572   |   |   

„In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war!“ F. D. Roosevelt

Laut aktuellen Umfragen unterstützen weit mehr als 50 % aller Europäer den Krieg der Nato-geführten Truppe in Libyen und nur die wenigsten erkennen, dass die gleichen Mechanismen, wie in Afghanistan, Irak etc. wirken. Diese Haltung beruht zumeist auf fehlerhaften und manipulierten Informationen, die durch die öffentlichen Medien verbreitet werden.

 „Manchmal muss man die Augen schließen um klarer zu sehen“.

Der unvoreingenommene Mensch stellt sich nach dem obigen Zitat von Franklin D. Roosevelt die entscheidenden W-Fragen: „Wer hat einen Nutzen davon und welchen Nutzen hat er davon?“sowie „Warum wurde gerade dieses Land gewählt?“

Bei der Recherche, um sich diese Fragen zu beantworten, stellt man dann sehr schnell fest, dass es sich hier um ein Land handelt, was einen eigenständigen Weg gehen will, sich der hemmungslosen Gier des Großkapitals in den Weg stellt und seine Bodenschätze nicht bedingungslos ausbeuten lassen möchte.

Libyen ist einer der reichsten Länder des afrikanischen Kontinents, welches über Öl, Gas und geschätzte 150 Tonnen Goldreserve sowie nicht zu vergessen – Wasser - verfügt. Gaddafi hat sein Land an die Spitze des afrikanischen Kontinents gebracht und einen Großteil der Erdöleinnahmen nicht nur in seinen Palast, sondern zum großen Teil in sein Land investiert.

Vor Jahren waren sich die Experten schon darüber einig, dass in naher Zukunft, die meisten Kriege nicht wegen Erdöls, sondern aufgrund der drohenden Wasserknappheit, um das Wasser geführt werden. Fast unbemerkt von der westlichen Welt und unbeachtet durch deren Medien, hat Gaddafi ein gigantisches Projekt zur Wasserversorgung für Libyen, Ägypten, und des Sudans im Jahr 1980 begonnen und beinahe fertig gestellt, und das ausschließlich mit eigenen Mitteln und nicht wie sonst üblich unter Beteiligung des IWF und der Weltbank, die gerne die Länder in dieser Form in ihre Abhängigkeit bringen. Dieses Projekt wird in Insiderkreisen als 8. Weltwunder bezeichnet, da es ganz Nordafrika in einen blühenden Garten verwandeln würde. Der Wasservorrat könnte nach Expertenberechnungen bis zu 4.860 Jahre reichen, wenn die davon profitierenden Staaten ihn, wie vorgesehen, verwenden würden.

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