DAX-1,50 % EUR/USD+0,52 % Gold+0,94 % Öl (Brent)+0,59 %
Schaeffler: 2030 sind 70 Prozent aller Neuwagen Elektro- oder Hybridautos
Foto: Elektroauto-Stromtankstelle von RWE, über dts Nachrichtenagentur

Schaeffler 2030 sind 70 Prozent aller Neuwagen Elektro- oder Hybridautos

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
18.04.2017, 18:37  |  3168   |   |   
Herzogenaurach (dts Nachrichtenagentur) - Der fränkische Autozulieferer Schaeffler geht davon aus, dass sich Elektroautos schneller durchsetzen als bislang gedacht. Konzernchef Klaus Rosenfeld rechnet mittlerweile mit einem "beschleunigten Szenario" in Sachen Stromauto: "Im beschleunigten Szenario rechnen wir 2030 mit 30 Prozent reinen E-Autos, 40 Prozent Hybridantrieben und 30 Prozent reinen Verbrennungsmotoren", sagte Rosenfeld dem "Handelsblatt". Schaeffler ging im vergangenen Jahr noch davon aus, dass 2030 die Mehrzahl der Neuwagen mit reinem Verbrennungsmotor unterwegs sein wird.

Rosenfeld begründet sein revidiertes Szenario mit den jüngsten Ankündigungen großer Autokonzerne, die ihre Pläne für Stromautos in den vergangenen Monaten ebenfalls beschleunigt haben. "Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass der regulatorische Rahmen global noch restriktiver ausgestaltet wird", sagte Rosenfeld mit Blick auf die verschärften Abgasbestimmungen. Schaeffler, Spezialist für Wälz- und Kugellager, will nach den Worten Rosenfelds nun verstärkt in die Elektromobilität investieren. Für die kommenden Jahre will Rosenfeld 1.200 neue Ingenieure einstellen, die E-Achsen und Hybridmodule entwickeln.


6 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

sagte Rosenfeld mit Blick auf die verschärften Abgasbestimmungen. Schaeffler, Spezialist für Wälz- und Kugellager
-----------------------

und wenn die Grünen
nicht mehr glaubwürdig sind
wegen ihrer Asylpolitik

dann könnte auch der Umweltgedanke
der Wirtschaftlichkeitsrechnung weichen

aus meiner Sicht werden die Grünen bundesweit Wählerstimmen
verlieren
----------------------------

aber man kann ja in Deutschland sogar
Fahrräder mit Boschmotorantrieb ausrüsten

mal sehen wie lange Bosch mit dem Elektrofahrradantrieg
Gewinne erzielt
-------------
E-Mobile sind etwas als Zweit- oder Drittwagen für
Hausbesitzer mit eigener Garage und entprechendem Stromanschluss.

Für alle anderen sind sie nur nervig.

Als Mietwagen innerhalb der Stadt könnte man sie auch gut nutzen,
wenn es dafür immer genug freie Stellplätze mit Lademöglichkeit gibt.
Aber dann gibt es auch ein Problem, der letzte Nutzer steckt den Stecker ein,
geht weg, dann steht das Auto da, auch wenn es schon aufgeladen ist und blockiert
das andere E-mobil, dass ebenfalls aufgeladen werden muss.

Das ganze müsste autonom gehen.
Das E-Mobil fährt autonom zur Ladestation und macht den Platz autonom
wieder frei für das nächste E-Mobil und sucht sich einen anderen Stellplatz.
Es wird nie so viele Ladestationen wie E-Mobile geben.
2030 sind 70 Prozent aller Neuwagen Elektro- oder Hybridautos "

Der Blick in die Zukunft ist einer der schwierigsten.
So wie ich die Sache sehe, werde ich auch 2030 kein E-Mobil fahren.
Es sei denn, es fährt mich autonom auf Anruf von der Kneipe
nach Hause zurück.
Das wäre ein echtes Argument.
Aber das könnte auch ein entsprechend ausgestatteter Diesel.
100 kWh in eine Batterie zu pumpen bedeutet 12 Stunden mit 10 KW zu laden. Die Kabeltrommel möchte ich sehen die Du da ausrollen willst! So Schnellladestationen haben eine Abgabeleistung von 100 kW, da brauchst Du armdicke Kabel von der Trafostation bis zu jedem einzelnen Stecker!
Gebe Dir völlig Recht. Wie soll das funktionieren? Ich wohne in einer Großstadt im Wohnblock. Wie soll ich ein E-Auto über Nacht laden? Kabeltrommel ausrollen? Brauche dazu 100 Meter oder so. Die anderen Bewohner auch. Reines E-Auto wäre nur Ergänzung (Zweitauto) für die Stadt und für die die sich sowas als "Reiche" evtl. mit Haus und Platz leisten können. Ach und wie schafft das ganze aufgelade das Stromnetz? Glüht? Dann brauchts noch zusätzlich Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke und was noch alles.
Gut gemeint ist noch längst nicht gut gedacht.

Disclaimer

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel