DAX-0,94 % EUR/USD+0,32 % Gold+0,28 % Öl (Brent)-0,49 %
Marktüberblick: Gold zeigt Fehlausbruch
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Marktüberblick Gold zeigt Fehlausbruch

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
21.08.2017, 08:46  |  1675   |   

Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete zum Wochenausklang den zweiten Tag in Folge Kursverluste. Der DAX schloss 0,31 Prozent tiefer bei 12.165 Punkten. Auf Wochensicht gewann das Aktienbarometer jedoch 1,26 Prozent hinzu. MDAX und TecDAX verloren am Berichtstag 0,28 und 0,51 Prozent. Unter den 110 größten Werten (=HDAX) gab es 23 Gewinner (21%) und 87 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 67 Prozent. Auf Xetra wechselten im DAX 90,5 Millionen Aktien im Wert von 3,54 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,05) den Besitzer. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten Versicherungen (+0,39%), Versorger (+0,23%) und Banken (+0,13%) moderate Zugewinne verbuchen. Die deutlichsten Abgaben waren bei Technologie (-1,30%), Bau (-1,02%) und Medien (-0,83%) zu beobachten. Als stärkster DAX-Wert verbesserte sich Munich Re nach einer Kaufempfehlung seitens der Commerzbank um 1,30 Prozent. RWE und Commerzbank rückten an zweiter und dritter Stelle im Indextableau um 0,83 und 0,50 Prozent vor. Die rote Laterne hielt Merck mit einem Abschlag von 1,88 Prozent. Fresenius büßte 1,43 Prozent ein. Nach schwachen Zahlen des Konkurrenten Foot Locker gab adidas um 1,30 Prozent nach. Der nachrichtliche Fokus richtete sich auf die Stada-Aktie, nachdem im zweiten Anlauf die Übernahme durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven geglückt war. Short-Eindeckungen trieben die Aktie um 13,18 Prozent nach oben auf 72,55 EUR. Der Übernahmepreis liegt deutlich niedriger bei 66,25 EUR.

Auch an der Wall Street endeten die Indizes im negativen Terrain. Der Dow verlor 0,35 Prozent auf 21.675 Punkte. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,09 Prozent nach unten auf 5.791 Zähler. Knapp über 50 Prozent der Werte an der NYSE konnten mit Zugewinnen aus dem Handel gehen. Abwärtsvolumen und Aufwärtsvolumen hielten sich nahezu die Waage. Es gab lediglich 38 neue 52-Wochen-Hochs, während 164 Aktien ein neues 52-Wochen-Tief markierten. Stärkste Sektoren waren Versorger und Energie. Die kräftigsten Verluste gab es bei Immobilienwerten und Herstellern zyklischer Konsumgüter (Consumer Discretionary).

Am Devisenmarkt verzeichnete der US-Dollar gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen Verluste. Der Abgang des rechtsgerichteten Chefstrategen von US-Präsident Donald Trump, Stephen Bannon, stützte den Greenback nur kurzzeitig. Der Dollar-Index fiel um 0,33 Prozent auf 93,42 Punkte. EUR/USD endete 0,30 Prozent fester bei 1,1757 USD. Mit Blick auf die anderen Majors fielen die Rohstoffwährungen Kanada-Dollar und Austral-Dollar durch Stärke auf, während der Franken gegenüber allen anderen Hauptwährungen an Wert verlor.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 1,54 Prozent auf 380,68 Punkte zu. Brent-Öl verteuerte sich um 3,31 Prozent auf ein Wochenhoch bei 52,72 USD. Laut Baker Hughes gab die Zahl aktiver US-Ölbohrungen auf Wochensicht um fünf auf 763 nach. Der Preis für US-Erdgas fiel um 1,23 Prozent auf 2,89 USD. Comex-Kupfer notierte kaum verändert bei 2,94 USD. Spot-Gold markierte im Tagesverlauf ein Jahreshoch bei 1.301 USD. Der damit verbundene Anstieg über die Hochs vom April und Juni bei 1.296 USD erwies sich jedoch nicht als nachhaltig. Zum Handelsschluss notierte das Edelmetall 0,17 Prozent tiefer bei 1.286 USD. In Euro verlor es 0,47 Prozent auf 1.093 EUR. Silber gab um 0,31 Prozent auf 17,00 USD nach. Platin und Palladium stiegen moderat um 0,07 beziehungsweise 0,10 Prozent.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf 0,17 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte nach einem impulsarmen Handel unverändert bei 0,42 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete nach zwischenzeitlichem Markieren eines Wochenhochs 0,15 Prozent tiefer bei 164,07 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,19 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh bei geringen Umsätzen überwiegend schwächer. Auf der Stimmung lasteten die negativen Vorgaben sowie der Beginn eines bis Ende des Monats andauernden Militärmanövers von Streitkräften der USA und Südkorea. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,14 Prozent tiefer bei 159,05 Punkten.

Heute stehen keine marktbewegenden Veröffentlichungen auf der Agenda.

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