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Musterverfahren nach KapMuG gegen Daimler



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Hallo,

die RA-Kanzlei TILP betreibt ein sogenanntes Musterverfahren nach KapMuG gegen Daimler.
Hauptklagepunkt sind die wiederholten Beteuerungen des Vorstandes "keine unzulässigen Abschaltvorrichtungen" einzusetzen sowie die vorsätzliche Nicht-Information der Anleger hierüber. Wie die aktuellen Entwicklungen zeigen, sind die Klagen begründet.

Hier einige Info-Links dazu:

www.widerruf.info
https://daimler-klage.de/
https://tilp.de/faelle/daimler-abgasskandal/

Mit 2 Aktienkäufen bin ich selber betroffen - der Schaden summiert sich mittlerweile auf ca. € 5.000,--
Deshalb überlege ich, mich diesem Klageverfahren anzuschließen.
Das kostet aber auch Geld und wie man weiß "ist man auf hoher See und vor Gericht in Gottes Hand" ;-)

Hat jemand schon eigene Erfahrungen mit solchen Verfahren gemacht?
Besser Sammelklage oder Einzelverfahren? Erfolgsaussichten?
Verfahren auf Erfolgsbasis oder mit festen Gerichtskosten???
Erfahrungen mit Kanzlei TILP???

Ich bin gespannt auf Eure Antworten!
Wahnsinn wie die Sozis die deutsche Industrie zugrunde richten mit ihrer Politik.
Daimler | 47,73 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.879.903 von fifteenbagger am 24.06.19 19:23:51
Zitat von fifteenbagger: Wahnsinn wie die Sozis die deutsche Industrie zugrunde richten mit ihrer Politik.


Bei der Wortwahl schon fragwürdige Gedankengut.. Schon einmal überlegt, dass die ach so tolle deutsche Industrie sich so einiges selbst eingebrockt hat?!

Immer diese Stammtisch-Parolen.. Peinlich!
Daimler | 47,72 €
Die Daimler AG und damit die anderen geschädigten Aktionäre noch mehr zu schädigen
ist IMO der falsche Weg, wie bei den meisten solcher Klagen.
Bestraft werden sollten allenfalls die verantwortlichen Ingenieure, Abteilungsleiter usw.
Ohnehin kann niemand beziffern, wieviel bei den Daimler-Kursverlusten der allgemeine Rückgang
der Autowerte ausmacht und wieviel speziell die Abgasangelegenheit bei Daimler.
Andere Autowerte sind ganz ohne Abgasprobleme noch viel stärker gefallen.
Seine eigene Fehlspekulation auf andere abwälzen zu wollen ist durchaus fragwürdig.

Außerdem sollten diejenigen abgestraft werden,
die diese völlig willkürlichen Abgasgrenzwerte in Brüsseler Hinterzimmern ausgekungelt haben,
ohne jegliche demokratische Legitimation.
Daimler | 47,69 €
"Mit 2 Aktienkäufen bin ich selber betroffen - der Schaden summiert sich mittlerweile auf ca. € 5.000,--"

Was heißt "mittlweile"?
Sind die Daimler noch nicht verkauft?
Wenn kein realisierter Kursverlust vorliegt, kann man wohl kaum klagen.
Daimler | 47,70 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.881.493 von borazon am 24.06.19 22:29:25
Zitat von borazon: Die Daimler AG und damit die anderen geschädigten Aktionäre noch mehr zu schädigen
ist IMO der falsche Weg, wie bei den meisten solcher Klagen.
Bestraft werden sollten allenfalls die verantwortlichen Ingenieure, Abteilungsleiter usw.
Ohnehin kann niemand beziffern, wieviel bei den Daimler-Kursverlusten der allgemeine Rückgang
der Autowerte ausmacht und wieviel speziell die Abgasangelegenheit bei Daimler.
Andere Autowerte sind ganz ohne Abgasprobleme noch viel stärker gefallen.
Seine eigene Fehlspekulation auf andere abwälzen zu wollen ist durchaus fragwürdig.

Außerdem sollten diejenigen abgestraft werden,
die diese völlig willkürlichen Abgasgrenzwerte in Brüsseler Hinterzimmern ausgekungelt haben,
ohne jegliche demokratische Legitimation.


Moin borazon,

ich kann mich noch gut an meine Worte im Frühjahr 2015 in einer großen deutschen Zeitung erinnern, als ein gewisser (oder: Gewissenloser?) Sell-Side-Analyst eines bekannten Bankhauses permanent für Aktien, und darunter ganz besonders für die deutschen Autoaktien trommelte:

am 06.03.15 :eek: schrieb ich daraufhin z.B.:

"Schlechter Witz! Solche Empfehlungen, JETZT, ...
nachdem sich die dt. Autowerte in knapp fünf Jahren teils mehr als versechsfacht haben, halte ich für verantwortungslos! Logisch, was dann wirklich das Top war, sieht man immer erst im Nachhinein, aber derzeit deutet so ziemlich alles darauf hin, daß noch in diesem Monat eine kräftigere Abwärtsbewegung der Weltbörsen beginnen wird! Und gerade die dt. Autohersteller, deren Bewertung auf Verkaufzahlen aufbaut, die nur durch die jeweils eigene Banklizenz möglich waren (über 80% aller Käufe auf Kred..."


und am 10.03. nochmal:

"(...) Spätestens ab da, dürfte sich die Abwärtsbewegung noch verstärken u. die nächsten Monate zur Hauptrichtung werden! Und die dt. Autohersteller werden davon mit am stärksten getroffen werden, da überbewertet u. Konkurrenz stärker u. vielfältiger wird (...)"

am
15.06.15, 07:19
"Herr Schickendanz, werfen Sie bei Ihren Prognosen...
...eigentlich auch ab und zu einen Blick auf den Chart? - Als Sie im März zum Kauf von (u.a.) deutschen Autoaktien geraten haben (BMW: damals 120€, heute 99€!!!), habe ich an dieser Stelle bereits eben davor gewarnt und das jetzige Kursniveau angekündigt. - Und jetzt? Jetzt raten Sie schon wieder zum Einstieg! Ts, ts, ts... Diese Woche werden nun die 11000 im DAX fallen. Und wenn dann noch die, roundabout, 10850 durch sind, wirds relativ rasch auch noch die nächsten 1000 Punkte runter gehen! Ich bleibe dabei: Bis zum (spätestens) Herbst: DAX 9650 (oder tiefer)! Daß in 6 Monaten die Kurse (marktbreit! Ausnahmen gibbet immer!) höher als heute stehen, halte ich immer noch für äußerst unwahrscheinlich; aktuell zum Einstieg zu Trommeln würde ich mich jedenfalls nicht trauen!"


Nü ja, kam dann halt alles so wie rechtzeitig angekündigt! :eek:

Könnt' nochn paar mehr raussuchen... - Jedenfalls kann keiner sagen, er wäre nicht gewarnt gewesen bzw. das Kursdebakel wäre nicht rechtzeitig absehbar gewesen! :)

VG,

tp
Daimler | 47,60 €
Diesen Rechtsverdrehern schließe ich mich nicht an.
Kommen mittlerweile wie biblische Plagen über das Land.
Daimler | 48,09 €


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