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MEISTER 2002 FC Bayern - 500 Beiträge pro Seite



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Der derzeit einzige internationale Spitzenverein der Bundesliga, der FC Bayern München holte sich hochverdient zum 17. mal die dt. Meisterschaft.
Und dies hochverdient, da als einziger dt. Verein international wirklich beschäftigt. Darüberhinaus das rückgrat der deutschen Nationalmannschaft.
17 Vereine, die jeweils nur 2 x im Jahr sich wirklich "den Arsch aufreissen" konnten dies verhindern.
Klasse setzt sich eben durch. Beispiel internationaler Wettbewerb.
Wer vertrat die Bundesliga ? effektiv nur der FC Bayern.

Darum für 2002 mein Wunsch : zum erstenmal den Titel zum vierten mal hintereinander.

3 x 3 hintereinander haben wir heute schon.
So lasst uns einen Titel draufsetzen.

FC BAYERN FOR EVER NUMBER ONE
wenn Du schon Bayern Fan bist warum hocken dann Du und Deine Bayern Fan Kollegen an einem solchen Tag vor dem Computer rum anstatt draußen zu feiern Ihr Klemmis !!

Na ja bei Schalke hätte es wohl anders ausgeschaut!
Als HSV-Fan hätte ich die Schalker gern als Meister gesehen, schon deshalb, weil der HSV dann der "Meistermacher" wäre.
Allerdings ist mir eine solche Meisterschaft immernoch 1000x lieber als die Formel 1. Wenn Barichello kurz vor dem Ziel Schumacher passieren lassen muß, komme ich mir als Fan verarscht (mußte mal gesagt werden) vor. Dann sollte lieber jedes Team mit nur einem Fahrer fahren, als solche Manöver zu machen, die mit Sport nicht das geringste zu tun haben.
bedanken sollten sich die bayern nicht nur bei andersson, sondern in erster linie bei schiedsrichter doktor merk, der grundlos so lange nach spielen ließ.....und ob das ein rückpass in der nachspielzeit war, darüber streiten die gelehrten noch in einigen jahren.
trotzdem: wer so viel glück hat wie der fcb, der gewinnt auch die champions league und wenn der fcb ma an die börse geht, muss man dringend einsteigen. mit so viel dusel sind vielleicht auch für uns anleger 100 % drin.

gruss an alle enttäuschten schalker
glück auf
richtig,
ich saß im Stadion,
wieso wurde solange nachgespielt??
In jedem anderen Spiel wäre das am Ende niemals ein Rückpass gewesen. Beide Spieler gingen zum Ball.
Tut mir für dir Schalker echt Leid.
Ich hoffe ihr habt die Pfiffe bei der Meisterehrung gehört!
Ihr seid die wahren Meister dieses Jahr,
die Schale hat leider Bayern.
Hallo Leute!

Es wurden 4 Minuten nachgespielt, weil 1 Tor + 3 Auswechslungen = 4 Minuten sind!!Freistoß etwas glücklich, aber korrekt,der Freistoß´hätte nie ins Tor gehen dürfen,
krasser Abwehrfehler und Torwartfehler!
Apropos Glück für Bayern: Damals gegen Manchester(99 Finale), bis man dieses Pech wieder reinholt, muß man gegen
Valencia auch glücklich gewinnen!

Neutral gesehen: Schalke wäre verdient Meister gewesen!

Gruß
Bernd

Verfasser ist Bayern Fan!
Vollkommen korrekt: Bayern ist eine wunderbare Mannschaft.
Einmal im Jahr ist bei jedem Verein die Hütte voll: wenn der FCB kommt. Einmal im Jahr reißt sich jede Mannschaft den Arsch auf: Wenn der FCB kommt. Und jedes Jahr das gleiche: International erfolgreich ist nur der FCB.
Da sieht man es wieder.

Die bayrischen Wichser wurden schon wieder in die Meisterschaft gepfiffen.

DAS IST BETRUG!!!

Ein Witz, eine Rückgabe war das nie und nimmer.

Wäre ich Schalker, ich würd den DFB verklagen.

Super Herr Merk, wieviel haste gekriegt, damit du das Ding noch für die Bayern schaukelst?
Pech für die Schalker. (erarbeitetes)Glück für die Bayern.
Leider können sich die Schalker Fans nicht mit ihrer Mannschaft identifizieren. Die Mannschaft hat nämlich fair verloren und auch trotz Tränen Grösse bewiesen. Das fehlt Euch sogenannten Fans leider.

Grüsse
carpaccio
das ist mal wieder typisch dieser neid. und am mitwoch sind dann aufeinmal wieder 90% für die bayern. dieses geheuchel.
zugegeben ich bin bayern-fan.
aber ich hätte es dieses jahr den knappen wirklich gegönnt, aber von betrug zu reden ist lächerlich, allein in diesem spiel wurde jancker wieder ein korrektes tor aberkannt.
ich verstehe aber den frust der schalker, war wirklich ein herzschlagfinale. auch die letzten spiele waren sehr knapp.
aber sollen die bayern freiwillig auf den titel verzichten, wenn die anderen nicht wollen oder können?
ich wiederhole mich, aber schalke hätte ich es von herzem gegönnt. so ist nun mal fußball, vor 2 jahren in barcelona war es andersrum. über die jahre gleicht sich irgendwie alles immer aus, man darf halt nie aufhören zu kämpfen u. an sich zu glauben.
drücke den schalkern im pokalfinale u. nächstes jahr in der champ-league die daumen.
bis bald
Geil wäre doch nächstes Jahr ein ChampionsLeague-Finale Bayern vs. Schalke 04.
@carpaccio
Schalke träumt noch immer ? :D


Schalke ist doch Meister oder... 7   ..cumshot 20.05.01 00:10:57
SCHALKE 04 ist MEISTER 24 bodin 20.05.01 00:07:03

Schalke Meister ?
Ja ist den heut schon Weihnachten ?
Schalke ist doch Meister oder... 7   ..cumshot 20.05.01 00:10:57
SCHALKE 04 ist MEISTER 24 bodin 20.05.01 00:07:03

Dafür wird Bayern es aber 2002 schaffen :D:D:D
Um es mal mit Hoeneß´ Worten zu sagen: Schalke wird die nächsten 100 Jahre nicht Meister.
Schalke hat dieses Jahr wirklich schönen, attraktiven Fussball gespielt - im Gegensatz zu den Jahren davor. Doch attraktiv ist nicht gleich erfolgreich. Attraktiv und erfolgreich wird Fussball im Süden der Republik gespielt. Bayern wird auch am Mittwoch das CL-Finale gegen Valencia gewinnen. Und die nächsten 5 Jahre wird denen die Deutsche Meisterschaft auch keiner streitig machen.

Mit arroganten Grüssen aus Augsburg:)
carpaccio
Bayern hätte das Spiel locker gewonnen, wenn der Schiri Dr. Merk das Tor von Jancker anerkannt hätte. (ganz klare Fehlentscheidung - war kein Abseits)
So jetzt wird 2001 im Biergarten gefeiert und ist anschließend abgehackt und mit Freude auf MILANO g´schaut

MEISTERSCHAFT 2002 > wieder FCB

FC Bayern FOR EVER NUMBER ONE
Schliesse mich den Worten von Megapol an und möchte ergänzen, dass mir einige Bayern-Spieler zutiefst zuwider sind. Die Umstände, die zum Ausgleich führten sind sehr diskussionswürdig.
Ekelhaft auch, wie einige Spieler immer wieder auf der alten Manchester-Geschichte herumreiten. Als habe man dadurch ein lebenslanges Recht auf Glück gepachtet :rolleyes:
Nee, ich hätte es den Schalkern von Herzen gegönnt :(

Trotzdem Glückwunsch FC Bayern, die anderen Mannschaften haben es trotz Eurer 9 Niederlagen nicht geschafft; da haben sie selber Schuld.
Bitte nehmt Euch für Mittwoch mal ein Beispiel am UEFA-Cup-Finale. Das war Fussball ;)

Gruss Minolta
Eigentlich hat Niemand die deutsche Meisterschaft verdient.
Bayern hat die Meisterschaft nicht verdient, weil sie in der Bundesliga (ganz im Gegensatz zur CL)viele schlechte Spiele abgeliefert haben.
Und warum soll Schalke die Meisterschaft verdient haben?
Schalke hat es totz der schweren Doppelbelastung von Bayern nicht geschafft, an die erste Stelle der Tabelle zu kommen.
Aber das ganze Gerede(auch mein Eigenes)von verdienter Meisterschaft, moralischer Sieger, Glück (das verteilt sich
über die Jahre)ist dummes Geschwätz. Was zählt ist nur, wer am Schluß auf Platz Eins steht.
Doppelbelastung? Ich lach mich kaputt!
Wollt Ihr mich und andere zig Millionen Fans in Deutschland verarschen?
Wer so einen Kader hat und von sich selber die Erfindung der "Rotation" in Anspruch nimmt, der darf von der Doppelbelastung nicht sprechen!!!!!!
Wieviele Nationalspieler sitzen bei den Bayern auf der Bank?
Von denen kann man bei den fürstlichen Gehätern auch Leistung erwarten!Und eine "Doppelbelastung" in Kauf nehmen.

Und hört auf zu heulen, weil man Jancker das Tor aberkannt hat!Wollt Ihr uns wieder verarschen?
Nochmals zum mitschreiben:
Schalke wurde in Lautern(Elferschwalbe),gegen den HSV(korrektes Tor nicht gegeben) und gegen Bochum (Elfer nicht
gegeben) von den Schiris betrogen!

Meine Erkenntnis nach dieser Saison:
Eine Meisterschaft ist erst dann entschieden wenn es der FC BM geschafft hat.....und dann wird automatisch eine Meisterschaft als beendet erklärt....


schalker, der den Bayern zur Meisterschaft schon "fairer"
Weise gratuliert hat und Ihnen den CL-Cup gönnt!
Oh Schalker, nimm mal deine Knappen Brille ab und versuche mal ein wenig objektiv zu bleiben. Den Schalkern ging in den letzten Spielen ein wenig die Luft aus. Der Druck war wohl doch zu groß. Dies hat der FC Bayern mal wie gnadenlos ausgenutzt. Im Fußball zählen Tore, die während der regulären Spielzeit erzielt werden. Die Zeiten von Sepp Herberger wo ein Spiel 90 Minuten dauert sind vorbei. Schiedsrichterfehlleistungen hochzurechnen ist Unsinn, da diese sich im Laufe einer Saison augleichen. Bayern hätte in Dortmund verloren, wenn das Abseitstor von Bobic gegeben worden wäre und hätte in Hamburg gewonnen, wenn Janckers Tor gezählt hätte. Aber wenn und aber und hätte gibt es halt nicht. Das weiß auch der FC Bayern. Glaube mir, obwohl der HSV gespielt hätte, als könnte er selbst noch Meister werden, (die Idee ist denen ja reichlich früh eingefallen, in Cottbus wren sie noch auf Betriebsausflug, wäre ein Sieg doch völlig unverdient gewesen. Ein Unentschieden spiegelt in etwa den Spielverlauf wieder, obwohl die Bayern doch die besseren Chancen und größeren Spielanteile hatten. Wenn du behauptest daß Schalke die dt. Fußballmeisterschaft am Samstag um 17.19 Uhr verloeren hat, dann hast du vom Fußball keine Ahnung und wahrscheinlich noch nie selbst um eine Meisterschaft mitgespielt. Der 2. Platz ist eine Riesenleistung und mehr war nicht drin. Schau dir einfach mal die Tabelle an!

DEr Uli aus M.
Schalke hat sein Bestes gegeben für Restdeutschland - war aber letztlich doch zu schwach gegen die Bayernelitekicker.

Ein verdienter Lohn für Schalke war, dass sie 3 Minuten lang Meister feiern durften und dies in der zugegeben kurzen Zeit auch ausgiebig auskosteten.

Wann gab es das schon, dass ein Vizemeister derartig in Verzückung geriet.

Die wirklichen Fußballfans danken dem FC Bayern und wünschen für die weitaus schwierige Aufgabe in Milano am 23. 05. 2001 ein gutes und erfolgreiches Spiel.

FC BAYERN - FOR EVER NUMBER ONE

Meister 1999 - 2000 - 2001 > und 2002 :)
@bareda
Typisch Bayern-Fan - unfähig den Thread im richtigen Forum
zu eröffnen -

@carpaccio
Attraktiver Fußball??? :laugh::laugh:

Olé
Alle Erfolge des FC Bayern


National:

17 x Deutscher Meister: 1932, 1969, 1972, 1973, 1974, 1980, 1981, 1985, 1986, 1987, 1989, 1990, 1994, 1997, 1999, 2000,
2001, :D


10 x DFB-Pokal: 1957, 1966, 1967, 1969, 1971, 1982, 1984, 1986, 1998, 2000

4 x Ligapokal: 1997, 1998, 1999, 2000, :D

2 x Supercup: 1987, 1990


International:

Weltpokalsieger: 1976 :D

3 x Europapokal der Landesmeister: 1974, 1975, 1976, :D

Cup der Pokalsieger: 1967

UEFA-Cup-Sieger: 1996
ES WAR GEIL IN MILANO UND GENAUSO HEUTE IN MÜNCHEN
FC BAYERN - FOR EVER NUMBER ONE


Alle Erfolge des FC Bayern

National:

17 x Deutscher Meister: 1932, 1969, 1972, 1973, 1974, 1980, 1981, 1985, 1986, 1987, 1989, 1990, 1994, 1997, 1999, 2000,
2001

2002 :D:D:D


10 x DFB-Pokal: 1957, 1966, 1967, 1969, 1971, 1982, 1984, 1986, 1998, 2000

4 x Ligapokal: 1997, 1998, 1999, 2000

2 x Supercup: 1987, 1990


International:

Weltpokalsieger: 1976

4 x Europapokal der Landesmeister/CHAMPIONS LEAGUE: 1974, 1975, 1976, 2001

Cup der Pokalsieger: 1967

UEFA-Cup-Sieger: 1996
Man stelle sich vor :
es ist Mai 2002 / am letzten Spieltag der Saison ist beim Schlußpiff des Bayernspieles der FCB deutscher Meister 2002.
Im Spiel von Borrussia Dortmund läuft aber noch die Nachspielzeit.
Dortmund hätte noch 2 Minuten Zeit die Meisterschaft durch ein Tor zu entscheiden. Die Nerven versagen ihnen aber sogar bei dem unberechtigt in der Schlußminute von einem Bayernhasser zugesprochenen Elfmeter.

Dies alles ist ein normaler Vorgang.

Nicht aber die Geschehnisse nach dem Bayernspiel. Die Fans der Bayern werden vor Spielende auf das Spielfeld gelassen um die Meisterschaft zu feiern, wenn auch etwas voreilig.

In den Wochen und Monaten danach entzürnt sich im Blätterwald der Medien der Hass und der Neid auf den FCB :
"man hätte doch nicht so arrogant sein dürfen und vor Abpfiff des Dortmundspieles die Fans auf das Spielfeld zu lassen und zu Feiern beginnen".


Es wäre allgemeiner Tenor, dass nicht der FCB der wahre Meister, sondern Borussia Dortmund der Meister der Herzen wäre.

Nun dies kann deshelb nicht passieren, weil die Bayern nie so arrogant und dumm wären vorzeitig zu feiern. :D:D:D
Europas Könige gönnen sich keine Verschnaufpause
FCB ohne Pott nach New York

.........

Die Bayern gönnen sich auch als Europas Könige keine Verschnaufpause: Während die Mannschaft nämlich in die Staaten aufbrach, wird in München vermeldet, man habe bereits Einigung erzielt mit den Ballkünstlern Michael Ballack und Sebastian Deisler.

Der Wechsel der Mittelfeldspieler von Leverkusen und Hertha BSC zum Sommer 2002 soll schon perfekt sein. Dazu sind die Chancen auf eine Verpflichtung von Werder Bremens Stürmer Claudio Pizarro gestiegen, weil Mitinteressent Dortmund den Tschechen Jan Koller geholt hat.
Ballack und Deisler kommen
Der erste Werktag danach.

Was die Presse nach dem Krimi im Mailand schreibt, war natürlich zu erwarten: Bayern ist Champions League-Sieger.
Die tz titelt: „München im Jubel-Rausch“ und berichtet von der vielleicht schönsten und besten Fußball-Feier, die in der Bundesrepublik je gesehen wurde.

Über 100.000 Menschen standen Spalier, als die „Helden von Mailand“ zurückkehrten und über die Leopoldstraße an den Marienplatz zogen. Sogar „Lästermaul“ Ali Khan war vor Ort und bejubelte den FC Bayern. Die Bild hatte für den überragenden Oliver Kahn und dessen Heldentaten beim Elfmeterschiessen die richtigen Worte gefunden: „Die Faust Gottes“.

Jeder, aber auch jeder schwärmte von „Olli“: „Oliver Kahn ist der absolute Held des Abends“, lobt Trainer Ottmar Hitzfeld, Stürmer Giovane Elber ist da schon euphorischer: „Dieser Kerl ist sooo cool. Ich danke Gott und Kahn" (beide Bild). Die Süddeutsche Zeitung spielt die Wutrede von Franz Beckenbauer nach dem 0:3-Debakel gegen Olympique Lyon an und titelt: „Die Altherren-Mannschaft schlägt zurück.“

Ein anderes Thema hat der „kicker ausgegraben. Das Sportmagazin, dass den Champions League-Titel mit einem „JA!“ kurz und knapp erklärte, erfuhr, dass der Leverkusener Michael Ballack und der Berliner Sebastian Deisler ab 2002 beim FC Bayern unterschreiben sollen. Dies gehe aus sehr gut informierten Kreisen hervor.

Das Schlusswort hat noch einmal die tz: „Der Verein ist so geil wie nie!“ und zitiert dabei den Vizepräsidenten Karl-Heinz Rummenigge.


2 0 0 2 :D:D:D
PRESSESTIMMEN So 27. Mai 
BamS: Beckenbauer plant FC Deutschland
Bis 2002 steht Stefan Effenberg bei den Bayern noch unter Vertrag. Ob er in München verlängert, steht offenbar noch nicht fest.

„Wenn ich mich heute entscheiden müsste, würde ich nach England wechseln. Und zwar nach London, weil es einfach eine geile Stadt ist und es dort viele gute Vereine gibt“, schreibt der Bayern-Kapitän in einer Kolumne der Bild am Sonntag. Aber „es ist auch möglich, dass ich wie Matthäus nach Amerika wechsele. Bayern, London, Amerika – die Entscheidung fällt noch in diesem Jahr.“

Die BamS blickt aber auch noch ein wenig weiter in die Zukunft. Die Bayern basteln angeblich an einem neuen Team, das fast identisch mit der künftigen Nationalelf ist. „Beckenbauer plant den FC Deutschland“, titelt das Blatt. „Das Projekt der Bayern, eine atemberaubende Vision. Von einem Team, das die Grenzen verwischen soll – zwischen dem Rekordmeister und der Nationalmannschaft.“

Mit Linke, Kahn, Jeremies, Zickler, Scholl und Jancker stehen bereits sechs Nationalspieler in Bayerns Reihen. Hinzukommen sollen noch Deisler und Ballack und vielleicht auch die beiden Freiburger Kehl und Willi. Und das alles unter der Führung von Ottmar Hitzfeld. „Wenn er die neuen Bayern geformt hat – könnte er sie danach als Nationaltrainer zu neuen Höhen führen“, formuliert die BamS.


Es wird ja jetzt spekuliert, die Mannschaft wäre satt oder am Ende. Das ist überhaupt nicht der Fall,“ betont Oliver Kahn. Für die Spieler seien längst noch nicht alle Wünsche erfüllt. Stefan Effenberg zum Beispiel sagt: „Der Supercup und der Weltpokal, das sind noch Dinge, die wir im nächsten Jahr erledigen müssen.“ Und nicht nur Kahn will ein viertes Mal in Folge deutscher Meister werden, denn „das hat noch gar keine Bundesliga-Mannschaft geschafft“.
NEWS Mo 28. Mai 
Die Termine für die neue Saison
`Hammer-Programm` zum Auftakt
Das Duell zwischen dem deutschen Meister FC Bayern München und Pokalsieger FC Schalke 04 wird nach dem Herzschlag-Finale dieser Saison bereits am 2. Spieltag der 39. Spielzeit der Fußball-Bundesliga (3. bis 5. August) im Blickpunkt stehen. Dies geht aus dem am Montag vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) veröffentlichten Spielplan 2001/2002 hervor.

Zum Auftakt muss Titelverteidiger FC Bayern zunächst bei Aufsteiger Borussia Mönchengladbach (27. bis 29. Juli) antreten. Der Zweikampf ist eine Reminiszenz an die 70er Jahre, in denen beide Teams den deutschen Fußball mit zusammen acht Titelgewinnen dominierten.

Die Münchner haben wahrlich kein leichtes Auftaktprogramm. Nach dem Gastspiel in Gladbach und dem Hit gegen Schalke müssen die Bayern in Leverkusen antreten. Die Werkself wird nach der 0:1-Heimniederlage in der abgelaufenen Saison auf Revanche sinnen und mit dem neuen Trainer Klaus Toppmöller besonders motiviert an den Start gehen.

Die Bundesliga wird am 18./19. Dezember in die Winterpause gehen und danach am 25. Januar 2002 den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Das Bundesliga-Finale wird im kommenden Jahr bereits am 4. Mai sein, da die Weltmeisterschaft in Japan und Südkores bereits am 31. Mai (bis 30.6.2002) beginnt.

Die Termine im Überblick:

27. - 29.07.01: Bor. Mönchengladbach - Bayern München
03. - 05.08.01: Bayern München - Schalke 04
10. - 12.08.01: Bayer 04 Leverkusen - Bayern München
17. - 19.08.01: Bayern München - FC St. Pauli
24.08.01: UEFA Supercup: Bayern München - FC Liverpool in Monte Carlo
24. - 26.08.01: DFB-Pokal 1. Runde
07. - 09.09.01: Borussia Dortmund - Bayern München
11./12.09.01: UEFA Champions League: 1. Gruppenphase (1. Spieltag)
14. - 16.09.01: Bayern München - SC Freiburg
18./19.09.01 : UEFA Champions League: 1. Gruppenphase (2. Spieltag)
21. - 23.09.01: FC Energie Cottbus - Bayern München
25./26.09.01: UEFA Champions League: 1. Gruppenphase (3. Spieltag)
28. - 30.09.01: Bayern München - VfB Stuttgart
09./10.10.01: DFB-Pokal 2. Runde
12. - 14.10.01: TSV München 1860 - Bayern München
16./17.10.01: UEFA Champions League: 1. Gruppenphase (4. Spieltag)
19. - 21.10.01: Bayern München - 1. FC Kaiserslautern
23./24.10.01: UEFA Champions League: 1. Gruppenphase (5. Spieltag)
26. - 28.10.01: 1. FC Köln - Bayern München
30./31.10.01: UEFA Champions League: 1. Gruppenphase (6. Spieltag)
02. - 04.11.01: Bayern München - Hamburger SV
16. - 18.11.01: Werder Bremen - Bayern München
20./21.11.01: UEFA Champions League: 2. Gruppenphase (1. Spieltag)
23. - 25.11.01: Bayern München - 1. FC Nürnberg
27./28.11.01: DFB-Pokal 3. Runde
30.11. - 02.12.01: Hertha BSC Berlin - Bayern München
04./05.12.01: UEFA Champions League: 2. Gruppenphase (2. Spieltag)
07. - 09.12.01: Bayern München - VfL Wolfsburg
11./12.12.01: DFB-Pokal Viertelfinale
14. - 16.12.01: FC Hansa Rostock - Bayern München
18./19.12.01: Bayern München - Bor. Mönchengladbach
Trend Sport 1
Wer wird Deutscher Meister in der Spielzeit 2001/2002?
 FC Bayern
38.5 % 
 Schalke 04
16.6 % 
 Dortmund
28.2 % 
 Leverkusen
3.6 % 
 Anderer
13.1 % 
insgesamt 1157 Stimmen
Trend Sport 2

Hatte Kahn seinen ersten Sex mit Affen?
100%

Hat Hoeness von seinen Würstchen BSE bekomen?
96%

Wird Kuffour sich auch dieses Jahr regelmäßig bepinkeln?
89%

Gibt´s dieses Jahr wieder einen Bastard vom "Kaiser"?
78%

Wird Bayern dt. Meister 2001/02?
0%
Trend 3
Wieviel blöde Kommentare muß man noch von Mafiosi ,oder wie war noch seine ID, ertragen?

1. dausend?
2. jeden Tag 50
3. besser keinen mehr!
NEWS Fr 01. Juni 
Kahn rät allen jungen Spielern
`FC Bayern ist eine gute Schule`
Oliver Kahn ist beim FC Bayern längst zum absoluten Leistungsträger geworden. Seit sieben Jahren nun steht der ehemalige Karlsruher beim Rekordmeister zwischen den Pfosten, doch die letzte Saison dürfte wohl zu den besten in der Karriere des 31-Jährigen gehören. Nicht nur, weil Kahn konstant starke Leistungen ablieferte, sondern auch, weil er mit seinem unbändigen Siegeswillen immer wieder seine Mannschaftskollegen antrieb.

Der Münchner Vorzeigeklub ist längst mehr als nur ein Arbeitgeber für Kahn. „Bayern ist die Topadresse schlechthin. Ich identifiziere mich mit dem Klub“, wird der Nationalkeeper in der „Bild“-Zeitung zitiert.

Kahn macht sich in dem Blatt auch Gedanken, wie es mit dem FC Bayern nach den Erfolgen in diesem Jahr weiter gehen soll. „Ich denke, dass wir auch im nächsten Jahr auf höchstem Niveau spielen werden. Es gibt hohe Ziele zu erreichen. Supercup, Weltcup und zum ersten Mal in der Bundesliga-Geschichte viermal infolge Meister werden.“

Damit die Zukunft beim FC Bayern genau so erfolgreich verläuft wie die letzten Jahren, haben Franz Beckenbauer und Uli Hoeneß die Idee aufgebracht, sich besonders mit jungen deutschen Spielern zu verstärken, wie zum Beispiel Michael Ballack, Sebastian Deisler und Sebastian Kehl.

„Das wäre eine gute Strategie. Für die jungen Spieler wäre es die beste Schule für die WM 2006 im eigenen Land“, begrüßt Kahn die Äußerungen der Bayern-Führung.
:mad: Hab ichs mir doch gedacht, daß diese miesen Bayern hinter Kehl her sind.:mad:
Hoffentlich macht er wenigstens noch ein Saison beim SC.:(
jem
Claudio Pizarro wechselt von der Weser an die Isar
Claudio Pizarro geht nun für den FC Bayern auf Toreja
Das Tauziehen um Bremens Stürmerstar Claudio Pizarro ist beendet. Der peruanische Nationalspieler wechselt laut "sportal.de" zur kommenden Saison von Werder Bremen zum Deutschen Meister und Champions-League-Sieger FC Bayern München.
Der 22-Jährige Stürmer hatte eigentlich noch einen Vertrag beim SV Werder bis 2003. Allerdings beinhaltete dieser Kontrakt eine Ausstiegsklausel, wonach der Peruaner bei einer Ablösesumme in Höhe von 15 Millionen Mark wechseln kann.
Vierter Neuzugang der Bayern
Der FC Bayern hat sich mit Pizarro den treffsichersten Torschützen der abgelaufenenen Bundesliga-Rückrunde geangelt. Insgesamt erzielte der Stürmer 20 Treffer.
Trainer Ottmar Hitzfeld ist froh über seinen Neuzugang. "Er ist ein gefährlicher Stürmer. Wir können ihn gut gebrauchen." Neben Pablo Thiam sowie Robert und Nico Kovac ist Pizarro die vierte Verpflichtung der Bayern für die neue Saison.
NEWS So 03. Juni 
Dürftiges 2:2 gegen Finnland
Jancker und Kahn retten DFB-Team

NEWS So 03. Juni 
Kahn zum `Spieler der Saison` gewählt
Oliver Kahn wird nach einer überragenden Saison mit Auszeichnungen und Trophäen geradezu überhäuft. Der Nationaltorwart in Diensten des deutschen Fußball-Meisters und Champions-League-Siegers Bayern München ist zum „Spieler der Saison 2000/2001" gewählt worden.

In einer Befragung der Kapitäne der Bundesliga-Klubs und DFB-Teamchef Rudi Völler erhielt Kahn 42 Punkte. Er setzte sich damit gegen den Torschützenkönig Ebbe Sand von Pokalsieger Schalke 04 durch, der 37 Stimmen erhielt.

Kahn zeigte sich über die Auszeichnung sowie die Sympathiewelle, die ihm seit dem Double entgegen schlägt, etwas irritiert. „Diese dröhnende Euphorie löst seltsame Gefühle bei mir aus. Irgendwie weiß ich nicht so recht damit umzugehen."

In einer Umfrage des „Kicker" unter den Bundesliga-Profis wurde Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld zum Trainer des Jahres gewählt. Er setzte sich nach dem Gewinn der Meisterschaft und der Champions League mit 44,6 Prozent vor Huub Stevens vom Vizemeister Schalke 04 (22,8) durch. Dritter wurde Volker Finke, der den SC Freiburg in den Uefa-Pokal führte.
Pizarro II
Alles klar! Pizarro kommt zum FC Bayern
Claudio Pizarro verkündet auf seiner Homepage (www.claudiopizarro.com) den Wechsel von Werder Bremen zu Rekordmeister und Champions-League-Sieger Bayern München. Auch Werder-Sportdirektor Klaus Allofs bestätigte inzwischen den Transfer des Stürmer-Stars, der in der abgelaufenen Saison 19 Treffer für die Norddeutschen erzielte.
Er ist damit nach Pablo Thiam (VfB Stuttgart) und den Kovac-Brüdern Robert (Bayer Leverkusen) und Niko (Hamburger SV) der vierte Neuzugang des Meisters für die neue Saison.
Werder Bremen erhält für den 22-jährigen Peruaner eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von sieben Millionen Dollar. Wieviel der Top-Stürmer dem FC Bayern aber tatsächlich kostet, ist unklar. Pizarro dürfte ein stattliches Handgeld für den Wechsel erhalten.
Punktewertung 1-10 maximal

Torwart:

Kahn 10 Weltklasse
Lehmann 2
Butt 3
Reck 1

Linker Verteidiger/linker Mittelfeldspieler:
Bixente Lizarazu 9 Weltklasse
Dede(BVB) 4
Ze Roberto/ 5Diego Placente(Leverkusen) 3
04 - 5

Manndecker:
Kuffour, Linke, R.Kovac(Bayern) 8 internatinale Erfahrung
Wörns, Kohler, Metzelder, Madouni(BVB) 6 /veraltet oder unerfahren
Zepek, Zivkovic, Reeb(Leverkusen) 4
04 - 6

Libero:
Jens Nowotny(Leverkusen) 6
Patrik Andersson(Bayern) 6
Stefan Reuter(BVB) 3
04 - 5

Sturm:
Elber, Pizarro, Janker, Zickler, Santa Cruz 9 /Weltklasse-Auswahl wichtig für Doppelbelastung
Bobic, Kohler, herrlich, wer noch 3
Leverkusen wer ? 3
04(mpenza,sand) 8

Mittelfeld:
FCB - Scholl, Effenberg,Hargr.etc. 8
BVB- 6
S 04 - 6
Leverk. - 6

Trainer:
Hitzfeld 10
Sammer 7
Toppm. 5
Steevens 8

Bayern 60 Punkte :D:D:D
S 04 38
BvB 37 Punkte
Leverkusen 30 :(

Gewichtung der einzelnen Mannschaftsteile und Kaderumfang wären noch zu addieren, wiederum spricht alles für Bayern :D
Neuzugänge Fc Bayern ab 2001-2002
IST
PizarroKovac R.Kovac N.Thiam


Soll
AsamoahLucioBallackDeislerKehlWilliTimm
Jancker kickt Bierhoff aus DFB-Team
Er war einer der Gewinner von Helsinki: Mit dem Befreiungsschlag von Helsinki rettete Reizfigur Carsten Jancker Deutschland nicht nur einen wichtigen WM- Punkt, sondern drängte seinen Konkurrenten Oliver Bierhoff noch weiter ins Abseits.



Charakterkopf Carsten Jancker
Führungsspieler und Integrationsfigur
München

Die Deutsche Nationalmannschaft ist wieder am Leben. Zwei Jungspunde stehen für die Wiedergeburt: Michael Ballack und Sebastian Deisler.
Während dem einen eine zu coole Haltung vorgeworfen wird, gilt der andere trotz seiner erst 21 Jahre auch charakterlich als Integrationsfigur. Sebastian Deisler wurde nun von höchster Stelle geadelt.
"Deisler ist jetzt schon ein Führungsspieler"
Günther Netzer machte in einem Doppelinterview mit Deisler des "Berliner Tagesspiegel" klar, dass er in der gegenwärtigen Nummer 10 jetzt schon einen Führungsspieler sehe. Er sei dafür, dass Deisler "mit wachsendem Alter die Impulse gibt, die er von seinem Können her geben kann", so der Regisseur der Wunderelf von 1972.
Wie wichtig Deisler für die Schaltzentrale im offensiven Mittelfeld ist, zeigte ausgerechnet das Spiel gegen Finnland, in dem er wegen einer Sperre fehlte. Lars Ricken konnte den Berliner Spielmacher nicht ersetzen.
Fußball ist ein MannschaftsspielDeisler ist der Hoffnungsträger für das deutsche Mittelfeld
Netzer forderte von Deisler, "sich der Mannschaft fast bedingungslos unterzuordnen." Die Zeit der Individualisten wäre vorbei. Auch Deisler glaubt nicht, dass man heute noch "die Taktik auf einen einzigen Spieler ausrichten kann."
So wie es früher Spieler gab, die ganze Spiele entschieden, erinnert sei Netzers unvergessenes Pokalsiegtor von 1973, dominierten die Leitwölfe damals auch außerhalb des Platzes.
Deisler will von Personenkult nichts wissen
Netzer galt seinerzeit als Kultfigur, machte durch schnelle Autos und Frauen auf sich aufmerksam. Deisler will von Personenkult nichts wissen.
Er sei zwar eine öffentliche Person, wolle jedoch eigentlich nur Fußball spielen. Netzer lobt den Hoffnungsträger: "Für mich ist es wohltuend, einen Jungen zu sehen, der so gefestigt und so realistisch ist."
Deisler ist der neue Chef
Die beiden Ex-Gladbacher thematisierten zudem Deislers taktische Rolle in der Nationalelf. Netzer sieht seine Position unbedingt im zentralen Mittelfeld: "Man hat nicht so viele Talente, die dort spielen können, die kreativ und technisch beschlagen sind."
Auch Deisler ist froh, dass das Hickhack um dieses Thema beendet ist: "Als ich von den Länderspielen zurück kam, war ich auch im Verein als Spielmacher akzeptiert." Mehr zu diesem Thema
NEWS Do 07. Juni 
Perfekt!
Pizarro kommt zum FC Bayern
Der FC Bayern hat das Tauziehen um Bremens Top-Torjäger Claudio Pizarro gewonnen. Am Donnerstag unterzeichnete der Peruaner einen Vier-Jahres-Vertrag beim deutschen Meister und Champions League-Sieger. Die Ablösesumme für den 22-Jährigen, der in der abgelaufenen Saison 19 Treffer erzielte, beträgt 16 Millionen Mark.

Bereits am Mittwochabend war Pizarro mit seinem Vater, der ebenfalls Claudio heißt, und seinen Beratern nach München gekommen. Gemeinsam mit Präsident Franz Beckenbauer und Geschäftsführer Karl Hopfner traf man sich zum gemeinsamen Abendessen.

Am Donnerstagmorgen stand die Routine-Untersuchung bei den Bayern-Docs Müller-Wohlfahrt und Dr. Klima an. Anschließend ging es zur Vertragsunterzeichnung ins Hotel „Vierjahreszeiten", zu der Vize-Präsident Karl-Heinz Rummenigge extra seinen Sylt-Urlaub unterbrach.

„Der FC Bayern ist der beste Klub in Europa und auf der ganzen Welt“, erklärte Pizarro dann am Nachmittag auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz. „Es war ein Traum Champions League zu spielen. Ich will dort spielen und Meister werden. Ich bin sehr froh, hier zu sein.“

Und auch Rummenigge zeigte sich über die Verpflichtung des „Anden-Bombers” rundum zufrieden. „Wir sind sehr glücklich, dass er zu uns gekommen ist.“ Pizarro erhält beim Rekordmeister das Trikot mit der Nummer 14, dass nach dem Weggang Mario Baslers nicht mehr vergeben war.

Bis zuletzt mussten sich die Bayern gegen namhafte Konkurrenz behaupten, darunter auch der spanische Traditionsklub FC Barcelona. „Aber sowohl fußballerisch als auch wirtschaftlich war das Angebot der Bayern das beste“, meinte Pizarro auf seiner Homepage: „Ich bin sehr glücklich und finde es sehr motivierend, beim Champions-League-Sieger zu spielen.“
Zuvor hatte der 17-malige deutsche Meister bereits Robert Kovac (Bayer Leverkusen), sein Bruder Nico (Hamburger SV) und den Stuttgarter Pablo Thiam unter Vertrag genommen.

Ende der Transfer-Gerüchte
Rummenigge: Liza und Elber bleiben - definitiv
Gute Nachricht für alle Bayern-Fans: Giovane Elber und Bixente Lizarazu werden auch in der kommenden Saison im Bayern-Trikot jubeln. In einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag beendete Vize-Päsident Karl-Heinz Rummenigge alle Spekulationen um einen möglichen Vereinswechsel der beiden Nationalspieler.

„Giovane Elber und Bixente Lizarazu werden defintiv auch in der kommenden Saison für den FC Bayern spielen. Beide haben bei uns gültige Verträge und werden keinesfalls vorher abgegeben.”

Besonders nach dem Gewinn der Champions League hatten sich die Meldungen in den Medien gehäuft, dass beide Leistungsträger den FCB in der Sommerpause verlassen wollten.

Während sich „Liza” in den letzten Wochen über seine Zukunft eher bedeckt gehalten hatte, soll Elber auf seiner Homepage (www.icons.com) seine Abwanderungspläne untermauert haben. Doch dem widersprach Rummenigge jetzt energisch.

„Die Aussagen stammen weder von Elber noch von uns. Wir werden mit den Betreibern der Website von Giovane Elber sprechen, das können wir uns nicht gefallen lassen. Weder wir noch Giovane haben in den letzten Tagen mit diesen Leuten gesprochen“, so Rummenigge weiter.

Die Bayern-Fans jedenfalls wird`s freuen. Bleiben doch zwei der konstantesten Bayern-Spieler der abgelaufenen Saison dem Verein erhalten.
Fr 08. Juni 
AZ: Der Schlawiner mit der 14
Die Fans des FC Bayern freuen sich auf den peruanischen „Kracher“. Claudio Pizarro ist seit Donnerstag offiziell Spieler des Rekordmeisters. Die deutsche Presse hat sich mit der Verpflichtung des 22-jährigen Stürmers befasst. Die Abendzeitung titelt in ihrer Ausgabe am Freitag „Der Schlawiner mit der 14: Bayern macht Pizarro froh“

Der neue Mann erhält also die Rückennummer 14 und beim FC Bayern ist man stolz auf die Verpflichtung des begehrten Nationalspielers: „Weil wir dieses Mal das Rennen gemacht haben gegen die Mitbieter aus Italien (Inter Mailand) und Spanien (Real Madrid, FC Barcelona)“, sagte Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge in der tz.

Das Blatt legt zudem die Zahlen auf den visuellen Tisch: Pizarro soll pro Jahr 5,5 Millionen Mark verdienen. Zudem soll der „Wunschspieler“ (Rummenigge) ein Handgeld von zehn Millionen kassiert haben. Summa summarum macht das 50 Millionen Mark, wenn man noch die 15 Millionen Ablöse dazurechnet.

Die Bild-Zeitung verfasste einen Artikel über einen Spieler des FCB, allerdings fernab vom Fußball. Samuel Kuffour muss seine Hochzeit, die am 16. Juni 2001 in seiner Heimat Ghana stattfinden sollte, absagen. Der Verteidiger ist bei der WM-Qualifikation für Ghana...

Bild: Barca: `Wir wollen Andersson`
Die „Bild“ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über die neuesten Aktivitäten des FC Barcelona auf dem Transfermarkt. Angeblich sind die Katalanen an Bayern-Verteidiger Patrik Andersson interessiert.

Die Zeitung will erfahren haben, dass der FC Bayern bereit sein soll den Schweden für 12 Millionen abzugeben, da der Vertrag von Andersson im Jahr 2002 ausläuft und er dann ablösefrei zu haben ist.

„Ein Traumduo“, so wird Dieter Müller in Bezug auf den zukünftigen Bayern-Sturm in der „AZ“ zitiert. Der Torjäger der 70-er Jahre geht davon aus, dass Elber und Pizarro nur „schwer auszurechnen“ seien.

Das Blatt kommt zu dem Fazit, dass „der Bayern-Sturm mit Pizarro, Elber, Jancker, Santa Cruz, Zickler und Sergio seinesgleichen sucht“.

„Kamera an, Klappe: FC Bayern, die Erste – und Film ab.“ So könnte sich die Regieanweisung am Set zu einem Spielfilm über den FC Bayern laut der „AZ“ anhören. Filmregisseur Tony Wiegand „kann sich gut einen Film über den Münchner Fußball-Klub vorstellen“.

In seinen Vorstellungen würde Heiner Lauterbach die Rolle von Franz Beckenbauer übernehmen und Ottfried Fischer die des Löwen-Präsidenten Karl-Heinz Wildmoser.

NEWS Sa 09. Juni 
Inside: Liza gewinnt auch Konfi-Cup
Liza gewinnt auch Konföderationen-Pokal
Bixente Lizarazu sammelt weiter fleißig Titel. Der französische Welt- und Europameister gewann mit seinem Nationalteam am Sonntag in Yokohama gegen Mit-Gastgeber Japan den Konföderationen-Pokal. Patrick Viera erzielte in der 28. Minute den entscheidenden Treffer für die Mannschaft von Coach Roger Lemerre. Während Lizarazu über die kompletten 90 Minuten mitwirkte, kam der zweite Franzose in Diensten des FC Bayern, Willy Sagnol, diesmal nicht zum Zug.

Weltpokal: Bayern möglicherweise gegen Brasilianer
Der FC Bayern hat das Weltpokalfinale am 27. November in Tokio mit dem Champions League-Sieg bereits erreicht. Der mögliche Gegner kommt wohl aus Mexiko oder Brasilien. Nach den beiden Halbfinal-Hinspielen in der südamerikanischen Copa Liberatadores, dem südamerikanischen Gegenstück zur europäischen Champions League, haben Cruz Azul aus Mexiko (2:0 gegen den argentinischen Vertreter Rosario Central) und Brasiliens Spitzenklub Palmeiras (2:2 bei Titelverteidiger Boca Juniors) die besten Chancen auf die Endspielteilnahme. Der Gewinner der Copa Liberatadores bestreitet gegen die Bayern das Weltpokalfinale.
Thema der Woche - 11.06.01 10:08
Bayern - schon wieder Meister?
Einzig diese Personalie musste noch abgewickelt werden, also unterbrach Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag seinen Urlaub auf Sylt und flog ins heimische München. Dort präsentierte der Vizepräsident mit seinem Amtskollegen Dr. Fritz Scherer den letzten Neuzugang für die anstehende Saison, Claudio Pizarro (22). Manager Uli Hoeneß weilt derweil längst in Südfrankreich zur verdienten Erholung. Denn mit der Verpflichtung des Torjägers, der Nummer drei in der Bundesliga-Schützenliste 2000/2001 (19 Treffer), haben die Münchner ihre Belegschaft 2001/ 2002 abschließend zusammengestellt. Zuvor waren Pablo Thiam und Niko Kovac fürs Mittelfeld sowie Robert Kovac als zusätzlicher Verteidiger verpflichtet worden. Insgesamt investierte der Rekordmeister dafür 33,7 Millionen Mark an Ablöse-Entschädigung. Damit führt der FC Bayern auch die bundesligainterne Transfertabelle an.
"Quantität und Qualität" des 2001 schon spektakulär erfolgreichen Kaders glaubt Beckenbauer mit diesen Kräften vergrößert. Für 2002 macht er diese Vorgaben: "Wir wollen beide Titel verteidigen", also erneut die Champions League gewinnen und die nationale Meisterschaft. Es wäre eine Premiere, keine Mannschaft wurde bislang vier Mal in Serie Deutscher Meister: "Eine große Herausforderung" sieht Ottmar Hitzfeld darin. Auch von der kontinentalen Würde spricht er. Sowie vom europäischen Supercup (gegen UEFA-Cup-Sieger Liverpool). Und vom Weltcup. Den DFB- Pokal müssen die Titelrekordler aus München irgendwie vergessen haben . . . Sind die Bayern also - mit verbessertem Personal, noch prallerem Selbstbewusstsein und diesem selbstverständlichen Selbstanspruch - schon wieder Meister?
Die direkte Konkurrenz bejaht diese Frage, zumindest indirekt. "Auf Sicht" möchte Rudi Assauer, Vordenker beim Vizemeister FC Schalke 04, im anstehenden Dezennium die Schale mit den Seinen holen, "aber überhaupt nicht zwingend im nächsten Jahr". Obwohl sich die Distanz zu Bayern und Dortmund schon in der kommenden Runde dank steigender Umsätze verringere, sieht Assauer den Primus "noch sehr weit vor uns".
Respektvoll verneigen sich auch die Borussen, im Endklassement 2000/ 2001 auf Rang drei, vor dem großen Konkurrenten. Michael Meier teilt den Bayern "wie immer" die Favoritenrolle zu, "auch in der nächsten Saison". In dieser Periode solle sich das eigene Team fortentwickeln, ohne dass an eine Vollendung mit Platz eins zu denken sei. "So weit", meint Meier, "sind wir noch nicht." Jedoch muss, wer knapp 50 Millionen Mark in zwei Offensivkräfte (Koller, Rosicky) pumpt, sehr wohl an derartige Ziele denken.
Große Töne, die als hämisches Echo zurückschallen könnten, stimmen sie nicht an in Schalke oder Dortmund, nicht in Leverkusen oder Berlin. In die internationalen Ränge möchten Bayer wie Hertha, wobei es Dieter Hoeneß in Berlin offensiver sagt: "Wir peilen Platz drei an", die Champions League halt.
Etwas über 30 Millionen haben die Entscheidungsträger beim Fünften 2000/2001 ausgegeben, ganz im Sinne der Leistungsträger im Klub: Sebastian Deisler und Marko Rehmer wollen sich unter den Großen des nationalen und kontinentalen Fußballs tummeln. "Innerhalb der nächsten ein, zwei Jahre will ich mit Hertha Meister werden", sagt Rehmer so konkret wie mutig. Manager Hoeneß glaubt den Zeitplan dafür auf fünf Jahre angelegt, denn "diese ausgeprägte Winner-Mentalität der Bayern fehlt uns noch".
Also werden wieder diese Bayern Meister? Zum 18. Mal? Gemach, gemach, warnt Chef Beckenbauer. Er erwartet "ein interessantes Jahr", deshalb: "Wenn eine Mannschaft den totalen Erfolg hatte, wird es im nächsten Jahr meistens etwas schwieriger."
News 13.6. 2001

Hoeneß: "Rein menschliche Gründe haben uns bewogen"
Bei einem "vernünftigen" Angebot kann Jancker gehenMünchen - Abwehrchef Patrik Andersson und Stürmer Carsten Jancker können gehen: Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München will den beiden Spielern bei entsprechenden Wechselabsichten keine Steine in den Weg legen. Das erklärte Bayern-Manager Uli Hoeneß dem Magazin "Sport Bild".
Während Jancker zuletzt mit dem englischen Erstligisten FC Sunderland in Verbindung gebracht worden war, liegt Andersson angeblich eine Offerte des FC Barcelona vor.
Hoeneß zeigt sich gesprächsbereit
"Wenn das Angebot von angeblich 15 Millionen Mark kommt, lassen wir ihn ziehen. Andersson hatte bei uns relativ wenig Geld. Es wäre fast unmenschlich, ihm jetzt die Karriere kaputtzumachen. Rein menschliche Gründe haben uns bewogen", erklärte Bayern-Manager Uli Hoeneß.
Mit Blick auf Jancker fügte er hinzu: "Wenn er einen vernünftigen Verein findet, sind wir gesprächsbereit."
Elber muss aufpassen
Ein Transfer von Bixente Lizarazu kommt derweil nicht in Frage. "Ich musste ein paar deutlichere Worte sagen. Dann habe ich aufgelegt. 14 Tage, dann ist er wieder auf Kurs", meinte Hoeneß.
Zum wechselwilligen Stürmer Giovane Elber erklärte der Manager: "Wenn Beckenbauer sagt, dass er für 50 Millionen Mark gehen kann, signalisiert das, dass er aufpassen muss."



News - 13/06/2001
Sportbild: Andersson-Wechsel zu Barca perfekt

München (mue) – Der Meistermacher geht von Bord des Bayern-Schiffes. Patrik Andersson verlässt nach Angaben der „Sportbild“ den FC Bayern München und wechselt für 15 Millionen Mark zum FC Barcelona.

Bereits in der vergangenen Wochen waren Gerüchte laut geworden, der schwedische Abwehrspieler sei in Gesprächen mit dem spanischen Topklub. Nach Angaben der Sportzeitung habe der 29-Jährige persönlich bei Bayern-Manager Uli Hoeneß um seine Freigabe gebeten: „Manager, ich kann beim FC Barcelona einen Drei- oder Vierjahresvertrag für sehr viel Geld bekommen. Ich bitte dringend, dass sie nachgeben“, wird Andersson zitiert.

Und Hoeneß gab nach. Der Manager kontaktierte Präsident Franz Beckenbauer und Vize Karlheinz Rummenigge. „Wenn das Angebot von 15 Millionen Mark kommt, lassen wir ihn ziehen“, so Hoeneß, „Andersson hatte bei uns relativ wenig Geld. Es wäre fast unmenschlich, ihm jetzt die Karriere kaputtzumachen.“

Offenbar ist der Abgang des ehemaligen Gladbachers zu kompensieren. Laut Hoeneß muss der FC Bayern auf dem Transfermarkt deshalb auch nicht nachlegen: „Der Thiam kann da spielen, der Jeremies, noch haben wir Sforza. Also bitte.“ Noch? Das heißt im Fall Sforza scheint auch noch nicht der letzte Vorhang gefallen zu sein.
Freigabe: Andersson (li.) und Jancker können gehen 

NEWS Mi 13. Juni 
Andersson-Wechsel: So sieht es aus>

Am Mittwoch überraschte die „Sport-Bild“ mit der Meldung, dass der Wechsel von Patrick Andersson zum FC Barcelona perfekt sei. Ablösesumme: 15 Millionen Mark.


„Wenn das Angebot von 15 Millionen Mark kommt, lassen wir ihn ziehen. Andersson hatte bei uns relativ wenig Geld. Es wäre fast unmenschlich, ihm jetzt die Karriere kaputt zu machen“, wird Manager Uli Hoeneß zitiert.

Bislang gibt es aber noch kein offizielles Angebot vom FC Barcelona. Außerdem befindet sich mit Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer und Kalle Rummenigge ein Großteil der Entscheidungsträger des FC Bayern im Urlaub. Von daher kann man nicht davon sprechen, dass der Wechsel perfekt sei.

Auch Coach Ottmar Hitzfeld hat sich noch nicht zu dem Thema geäußert. „Wenn Ottmar Hitzfeld der Meinung ist, Andersson zu halten und auch finanziell aufzubessern, werden wir mit ihm verlängern“, kündigte Präsident Franz Beckenbauer in einem Interview mit der „tz“ an. Anderssons Vertrag beim Rekordmeister läuft noch ein Jahr.

Sportbild: `Perugia will Di Salvo`
Die Sportbild meldet in ihrer aktuellen Ausgabe, dass Bayern-Talent Antonio di Salvo vom italienischen Erst-Liga-Klub AC Perugia umworben wird. Nachdem der Angreifer schon mit Rostock und Köln in Verbindung gebracht wurde, sollen die Italiener jetzt ein heißer Kandidat sein.

Auch Giovane Elber kommt in dem Blatt zu Wort. Er äußert sich zu der Neuverpflichtung Claudio Pizarro: „Er ist ein sehr, sehr guter Stürmer. Was er in Bremen gezeigt hat, ist hoch einzuschätzen. Wir beide würden gut zusammenpassen“.

Die tz bringt heute ein Interview mit Bayern-Präsident Franz Beckenbauer. Er berichtet, dass die Münchner einen weiteren Trainer verpflichten möchten, der sich speziell um Nachwuchsspieler wie Roque Santa Cruz oder Owen Hargreaves kümmern soll.

Nach dem erfolgreichsten Jahr in der Vereinsgeschichte seit über 25 Jahren macht er sich keine Sorgen, dass der „Erfolgs-Hunger“ der Spieler nachlassen könnte: „Ziel ist es viermal hintereinander Meister zu werden, die Champions League zu verteidigen und den Weltpokal zu gewinnen“.

Auf die Frage, ob der Champions League-Sieger Carsten Jancker ziehen lassen würde, antwortet der 55-Jährige: „Wenn das Angebot stimmt, kann Carsten eventuell gehen. Aber wir verschenken nichts mehr, das haben wir in den letzten Jahren zu oft gemacht“.

In der AZ ist heute Mittelfeldmann Mehmet Scholl ein Thema. Winfried Schäfer, der ihn 1989 aus der KSC-Jugend in den Profi-Kader geholt hat, bescheinigt ihm eine tolle Entwicklung. Der Grund für seine Treffsicherheit bei Freistößen sieht Schäfer in seinem Trainingseifer: „Er hat wie verrückt daran gefeilt und gearbeitet. Nach dem Training, als andere schon im Bus saßen“.
NEWS Mi 13. Juni 
Inside: Beckenbauer: Trainer für Talente
Beckenbauer will Spezialtrainer für Talente
Franz Beckenbauer will die Talente im Kader des FC Bayern München mit einen neuen Coach weiter gezielt fördern. „Was wir brauchen, ist ein Trainer, der sich nur um solche Talente wie Hargreaves und Santa Cruz kümmert, sie weiter ausbildet“, sagte der Präsident gegenüber der „tz“. Für die Position wünscht sich Beckenbauer einen „Fußballer“, der „anerkannt ist und den Jungen im Training noch was vormachen kann“. Dem jetzigen Erfolgsduo Ottmar Hitzfeld/Michael Henke könne die zusätzliche Tätigkeit keinesfalls aufgebürdet werden.
Linke auf Stippvisite an Säbener Straße
Überraschender Besuch an der Säbener Straße. Thomas Linke kam am Mittwoch zum Trainingsgelände des Rekordmeisters, um sich mit ein paar Medikamenten zu versorgen. Linke hatte sich bei einem viertägigen Segeltörn auf Mallorca leicht erkältet. „Die letzten beiden Tage war das Wetter ziemlich schlecht mit viel Wind“, erklärte Linke. Am Wochenende bricht der 31-Jährige zur nächsten Urlaubsreise mit dem Ziel Toskana auf. Mit dem Training beginnt Linke wie alle Nationalspieler dann am zweiten Juli. „Ich werde aber vorher schon regelmäßig joggen gehen“, versprach der Nationalspieler.

Lizarazu erhält mehr Geld
Leistung zahlt sich aus. Bixente Lizarazu kann sich über eine Aufbesserung seiner Bezüge freuen. „Bixente wollte mehr Geld. Das ist kein Problem, da ließen wir mit uns reden. Wir kennen seinen Wert. Lizarazu gehört auf seiner Position nicht nur zur Top drei in Europa. Er ist auch ein einwandfreier Charakter, der hundertprozentig zu uns passt“, so Präsident Franz

Willy Sagnol zieht Bilanz
`Bayern war die richtige Wahl`
„Willyyy“ – wer in der abgelaufenen Saison im Münchner Olympiastadion war, kennt diesen Ruf. Er gilt Willy Sagnol, dem jungen Franzosen im Team des FC Bayern. Im Sommer 2000 war er vom AS Monaco für etwa 13 Millionen Mark an die Isar gewechselt. Nun hat er seine erste Saison beim deutschen Rekordmeister hinter sich und bereut den Wechsel an die Säbener Straße nicht.

Sicherlich haben ihm die vielen Trophäen, die der FC Bayern in der vergangenen Spielzeit erringen konnte, seine erste Saison in München versüßt. „All diese Titel bestätigen mir erneut, dass ich einen gute Wahl getroffen habe, bei den Bayern zu unterschreiben. Aber ehrlich gesagt habe ich daran niemals gezweifelt“, schreibt er auf seiner Homepage.

Er erzählt weiter, dass ihn im Sommer 2000 einige davon abhalten wollten, in die Isarmetropole zu wechseln. „Ich habe gut daran getan, nicht auf sie zu hören. Und ich kann euch sagen, dass heute Viele zu mir kommen und mich über die Bayern ausfragen. Während des Konföderationen-Pokals wurden Bixente und ich andauernd von anderen Spielern der französischen Nationalmannschaft befragt: ‚Wie sind die Einrichtungen? Das Leben in München? Der Trainer...‘ Unaufhörlich!“, berichtet Sagnol.

Sagnol stolz auf seinen Klub
Der 24-Jährige ist daher auch stolz beim FC Bayern zu spielen. Im Ausland, sei ihm bewusst geworden, welche „Aura“ der Verein habe: „In Japan, spazierte ich mit Liza in einem Einkaufszentrum. Wir mussten hunderte Autogramme an Fans geben, die das Bayern-Trikot trugen. Umwerfend!“


Stolz kann Sagnol aber auch auf seine eigene Leistung sein. Schnell gehörte er zur ersten Elf von Trainer Ottmar Hitzfeld, der ihn jedoch bald von der Abwehr ins Mittelfeld beorderte. Diese Umstellung fiel dem gelernten Verteidiger nicht leicht, doch am Ende stellte er sich gut darauf ein.

Debüt als französischer Nationalspieler
Beim FC Bayern schaffte er auch das, wovon er schon immer geträumt hatte: Er wurde französischer Nationalspieler. Im November vergangenen Jahres feierte er sein Debüt. Inzwischen ist er zu einem festen Bestandteil der Mannschaft von Nationalcoach Roger Lemerre geworden, kam insgesamt zu sechs Einsätzen.

Die Bayern-Fans können sicher sein, dass die Aussage von Vize-Präsident Karl-Heinz Rummenigge auch in der kommenden Saison gelten wird: „An Sagnol werden wir noch viel Freude haben.“
Nach zwei Jahren wieder in einem Klub: Robert (r.) und Niko Kovac 15.06.2001
Die Kovac-Brüder - wieder vereint auf Titeljagd

Beim FC Bayern München haben Brüderpaare schon lange Tradition. Uli und Dieter Hoeneß spielten auf Grund des Altersunterschiedes zwar nie in einer Mannschaft, feierten aber ebenso große Erfolge wie Karl-Heinz und Michael Rummenigge. Und davor hatten schon Sepp und Günther Weiß in der Mitte der siebziger Jahre gemeinsam im Bundesliga-Kader gestanden.

Jetzt zieht es zwei Berliner Brüder nach München, um die Fußball-Welt zu erobern. Noch sind Niko und Robert Kovac in Sachen Wohnungssuche unterwegs, doch ab Anfang Juli wollen sie bei Fußball-Rekordmeister und Champions-League-Sieger FC Bayern für Furore sorgen. "Wir wollen alles gewinnen, was es zu gewinnen gibt - und zwar nicht nur in der neuen Saison, sondern auch danach. Wir haben keine Angst", tönt Robert, der Jüngere, der von Bayer Leverkusen kommt. Und Niko stellt trocken fest: "Wenn ich es einfach hätte haben wollen, wäre ich beim HSV geblieben."

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Nach zwei Jahren wieder in einem Klub: Robert (r.) und Niko Kovac 

Das Fernziel hieß jedoch immer schon FC Bayern. "Da haben wir schon als kleine Jungs von geträumt", sagt Robert. Und Niko glaubte nach dem erfolgreichen Meisterschaftsfinish der Münchner im Mai sogar an eine "Titel-Garantie" beim Rekordmeister. Zusammenziehen wollen die beiden nun aber nicht. Während "Robby" schon ein Haus in Aussicht hat und sich nun erstmal in den Urlaub verabschiedet hat (natürlich nach Kroatien), befindet sich Niko noch auf der Suche.

Auch wenn sie beide Defensiv-Spieler sind, sehen sich die Kovac-Brüder aber nicht als Konkurrenten. "Mir liegt die Rolle, aus der Bewachung des gegnerischen Spielmachers heraus in die Offensive zu gehen", beschreibt Niko seinen Einsatz-Bereich, der dem von Jens Jeremies sehr ähnlich sieht. Robert füllt dagegen eher die Position des klassischen Manndeckers aus, wo er sich unter anderem mit Thomas Linke und Sammy Kuffour messen muss. Doch bange ist ihm nicht: "Sonst hätte ich ja nicht bei Bayern unterschrieben."
News - 17/06/2001
Hitzfeld kündigt harte Welle an

München (fde) – Der FC Bayern München spielte seine erfolgreichste Saison seit 25 Jahren. Meisterschaft und Champions League in einer Saison, gewann der Rekordmeister zuletzt 1975. Der vielleicht größte Erfolgsgarant ist Ottmar Hitzfeld.

Manch ein Trainer wäre vielleicht schon längst in Euphorie verfallen, aber nicht Hitzfeld. Der „General“ denkt schon an die nächste Saison: „Das wird auf jeden Fall mein schwerstes Jahr meiner Trainer-Karriere. Da kommt viel Arbeit auf mich zu“, gab der 52-Jährige in einem Interview mit der „BamS“ zu.

Hitzfeld droht: Wer ausschert, wird verkauft
Hitzfeld, der zusammen mit seiner Ehefrau Beatrix in Ibiza urlaubt, will deswegen mit Beginn der neuen Saison die Zügel anziehen: „Ich werde den Spielern klar machen, dass sehr viel Disziplin nötig ist. Es gibt keinen Bonus für die Champions League-Gewinner. Wer ausschert wird verkauft“, warnte der Bayern-Coach seine Schützlinge.

„Die Spieler sollen wissen, dass meine Antennen ausgefahren sind. Ich sage klar, was ich toleriere und was nicht. Wer sich an meine Richtlinien hält, hat es einfach. Wer nicht bekommt Probleme“, fuhr der frühere Dortmunder fort.

Chance, dass 2002 Nowotny kommt
Das erste Opfer ist wohl Carsten Jancker. Der Stürmer hat sich mit seiner „Vogts-Aktion“ auf das Abstellgleis gestellt. Da mit Claudio Pizarro eine weitere Alternative zur Verfügung stehe, dürfe Jancker gehen. „Allerdings kostet Carsten als Nationalspieler mindestens 30 Millionen Mark“, so Hitzfeld.

Für nur 15 Millionen wird aller Voraussicht nach Patrick Andersson den Verein in Richtung Barcelona verlassen. Sein Trainer bedauere zwar den Abgang, aber einen Nachfolger hat er bereits schon im Auge: Jens Nowotny. „Jetzt können wir ihn zwar nicht bekommen. Aber grundsätzlich ist Nowotny für uns sehr interessant. Ich denke, dass es 2002 eine Chance gibt, ihn zu holen.“

Ich werde um Effenberg kämpfen
Dann will auch Stefan Effenberg den Verein verlassen, doch der Hitzfeld will sich nicht geschlagen geben: „Für mich ist sein Abschied noch nicht klar. Ich werde um ihn kämpfen und ein intensives Gespräch in der Vorbereitung mit ihm führen.“ „Effe“ sei einfach zu wichtig für den FC Bayern, auch wenn 2002 wahrscheinlich Deisler und Ballack kommen: „Ich liebe Herausforderungen. Und das wäre eine sehr reizvolle Aufgabe“, sagte Hitzfeld.

Was ist das Ziel des erfolgreichsten Bayern-Trainers der letzten Jahre? „Eine Saison ohne Titel ist eine verlorene Saison. Mit der vierten Meisterschaft in Folge wollen wir Geschichte schreiben. Die Imitation der Schale haben mir die Bayern übrigens geschenkt.“ Wenn der 17-fache Meister wirklich Geschichte schreibt, dann darf sich Hitzfeld freuen, dass er seine schwerste Saison als Trainer wieder einmal gemeistert hat.
Bayern legt die Latte hoch

Die Bayern-Führung macht vor dem Trainingsauftakt am 25. Juni kein Geheimnis aus den Saisonzielen des Rekordmeisters. Und die Latte liegt hoch: "Zum vierten Mal in Folge Meister werden und in der Champions League den Pott verteidigen".
So stellt sich Vize-Präsident Karl-Heinz Rummenigge die optimale Spielzeit 2001/02 vor. Wie genau das Team aussieht, das diese Ziele erreichen soll, ist aber immer noch nicht ganz geklärt.


"Das hat noch kein Verein geschafft"
Der Vize-Präsident nimmt nicht an, dass der Weg dorthin ein Spaziergang werden wird. "Die Bundesliga will unbedingt verhindern, dass wir zum vierten Mal Meister werden. Doch genau das ist unser Ziel - das hat schließlich noch kein Verein geschafft".
Auch auf dem internationalen Parkett wird es in der neuen Spielzeit für die Münchner noch schwieriger, eine gute Figur abzugeben. Zum ersten Mal sind die Spieler auch international die Gejagten.

Die Motivation stimmt
"Wir sind der Titelverteidiger, da wird jeder Gegner an seine Grenzen gehen, um sich gegen uns zu beweisen", ahnt der Sportchef.
Am 24. August geht es gegen Liverpool zunächst aber um den Supercup, am 27. November gegen die Boca Juniors aus Buenos Aires um den Weltpokal.

Kein Absturz wie 1976
Motivationsprobleme befürchtet Rummenigge nicht. "Wir haben vier neue Spieler im Kader, die hungrig sind. Und der Rest hat Charakter genug, um die Zügel nicht Schleifen zu lassen", erklärt Rummenigge.
Einen Absturz der Mannschaft, wie ihn die Bayern nach der erfolgreichen Saison 1976 erlebten, schloss Präsident Franz Beckenbauer aus. Der "tz" sagte der "Kaiser": "Die Situation ist mit damals nicht vergleichbar. Wir hatten damals einen sehr kleinen Kader. Heute hat man 25 Profis im Kader".

Verkaufspolitik noch nicht beendet
Und der Verein musste zusätzlich den Weggang von Leistungsträgern wie Paul Breitner verkraften sowie langwierige Verletzungen von Uli Hoeneß und Gerd Müller kompensieren. Beckenbauer: "Das Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft war 1976 gewaltig."
Wie genau der Bayern-Kader 2001 am 25. Juni aussehen wird, ist noch unsicher. Manager Uli Hoeneß erklärte vor seinem Urlaub zwar die Einkaufspolitik für abgeschlossen, bei den Verkäufen könnte sich jedoch noch etwas tun.

Jancker mit Image-Problem
Den Stützen des Teams, Elber und Lizarazu erteilte Rummenigge aber eine klare Lektion: "Sie müssen ihre Verträge erfüllen. Und da können sich die Herren von mir aus auf den Kopf stellen".
Anders sieht es bei Patrik Andersson und Carsten Jancker aus. Der Schwede steht wohl vor dem Absprung zum FC Barcelona und Jancker soll wohl abgegeben werden. Er steht nicht nur aus sportlichen Gründen zur Disposition.

Wechsel für 30 Millionen
Zwar ist das Offensiv-Lager der Müncher mit Elber, Zickler, Pizarro, Santa Cruz und Sergio auch nicht gerade zu klein, das Hauptproblem ist aber das Image des Hünen aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Glatze ist inzwischen einem blonden Flaum gewichen und vom rechten Rand hat Jancker sich deutlich distanziert.
Seit er aber Berti Vogts vor einem Millionenpublikum als "Arschloch" beschimpfte, gilt er dem Präsidium in München als Unsicherheitsfaktor. Resultat: Für 30 Millionen kann der Nationalstürmer wechseln.

Beckenbauer schützt Ballack
Probleme mit dem Image hat auch ein möglicher Bayernzugang in spe. Michael Ballack "wirkt ein bisschen überheblich und spielt auch so. Doch bei Spielern, die immer den Kopf oben haben, wirkt halt alles immer lässiger", sagt Beckenbauer über den Leverkusener, der für 2002 als Effenberg-Nachfolger an der Säbener Straße gehandelt wird.
Doch im Gegensatz zu Minimalisten wie Thomas Berthold, "die immer nur das Nötigste machten", hänge sich Ballack rein. "Er ist ein großes Talent und aufgrund seines hohen Aufwandes muss man seine Art respektieren", baut der "Kaiser" seinem kommenden Star bereits jetzt eine goldene Brücke nach München, um Imageprobleme von vorneherein abzuschwächen.
Cornelis Stettner
Immer schön den DFB schmieren! Dann klaptes auch mit der vierten Meisterschaft in Folge.
NEWS Mo 18. Juni 
Die Rückennummern sind verteilt
Die Würfel sind gefallen. In einer Woche startet der FC Bayern wieder in die Vorbereitung für die neue Saison. Vier Neuzugänge hat der Champions League-Sieger dabei zu vermelden, die von Kopf bis Fuß eingekleidet werden müssen. Wichtig dabei: Wer bekommt welche Rückennummer zugeteilt?

Pablo Thiam, der ablösefrei vom VfB Stuttgart an die Säbener Straße wechselte, wird die Nummer 6 von Michael Wiesinger (zum TSV 1860 München) übernehmen. Niko Kovac (vom Hamburger SV) erhält die Nummer 8, die bis zur Winterpause von Thomas Strunz bekleidet wurde.

Bruder Robert (von Bayer Leverkusen) trägt künftig die Nummer 12, die in der vergangenen Saison auf dem Trikot von Torwart-Talent Stefan Wessels prangte. Welche Nummer Wessels künftig tragen wird, wird erst im Laufe der Saison-Vorbereitung entschieden.

Last but not least Claudio Pizarro. Der ehemalige Torjäger vom SV Werder Bremen erhält die Nummer 14, die seit dem Weggang von Mario Basler nicht mehr vergeben war. Bei den anderen Spielern bleibt - bis auf Stefan Wessels - alles beim Alten. Klar, wer gibt nach solch einer phänomenalen Saison schon freiwillig sein „Leiberl” ab....

Die Trikotnummern der vier „Neuen“ im Überblick:
* 6 Pablo Thiam

* 8 Niko Kovac

* 12 Robert Kovac

* 14 Claudio Pizarro


Niko und Robert voller Selbstbewusstsein
Kovac-Brüder: `Wir wissen, was uns erwartet`
Zwei Jahre lang spielten Niko und Robert Kovac bei zwei verschiedenen Vereinen. Niko beim Hamburger SV, Robert in Leverkusen. Nun hat sich das Brüderpaar in München wieder vereint. Die Freude ist groß. Zum einen weil man wieder zusammenspielt, zum anderen weil der Verein FC Bayern München heißt.

„Wir wissen, was uns erwartet“, sagte Niko in einem „kicker“-Interview und gibt sich äußerst kämpferisch: „Wir sind Typen, die sich nicht hinten anstellen. Wer klein beigibt, hat schon verloren. Man muss den Ellbogen ausfahren und kratzen auf dem Platz.“ Sein jüngerer Bruder Robert setzt noch einen drauf: „Wir haben es schon bewiesen und werden es auch in München zeigen, dass wir in die Formation gehören.“

Der Kovac-Clan hat noch keinen großen Titel geholt, was einer der Hauptgründe für den Wechsel war. Robert Kovac: „In Leverkusen sind wir doch nur hinterhergerannt.“

Außerdem erwarten sich die beiden in München zahlreiche internationale „Hochkaräter“: „Bayern bedeutet internationale Spiele. Und wenn München nach Madrid kommt, haben die Real-Spieler Respekt; kommt Leverkusen, dann nicht“, erklärte Robert Kovac.


Beide haben das gleiche Ziel beim Champions League-Sieger: einen Stammplatz und viele Erfolge. In der Deutschen Meisterschaft benötigte der FC Bayern in den letzten beiden Spielzeiten eine gehörige Portion Glück, um die Schale zu holen. Doch „im nächsten Jahr brauchen wir kein Glück, da schaffen wir es mit Können“, prophezeit Niko Kovac. Die Bayern-Fans hätten bestimmt nichts dagegen.


Bayer Leverkusen - 18.06.2001 10:24
Nowotny darf gehen - aber nicht zu Bayern!
Wirbel um Jens Nowotny. Der Nationalspieler hat in Leverkusen zwar noch einen Vertrag bis 2005, aber den wird er kaum erfüllen.

18.06.2001, 17:00
Bayern hilft Bäron

Der deutsche Meister und der HSV bestreiten am 24. Juli im Volksparkstadion ein Benefizspiel zu Gunsten des ehemaligen Hamburger Stürmer-Stars. 


Gewinnen die Bayern zum fünften Mal in Folge den DFB-Liga-Pokal? (18.06.2001)

http://www.bundesliga.de/de/home/votings.php
:D

Sammer: "Und Blut schießt sowieso keine Tore..."

Mit dem obligatorischen Prozedere startete die Borussia am heutigen Mittwoch in ihre Saison-Vorbereitung: Der Schweiß floss in Strömen, strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen begleiteten die BVB-Profis auf ihren Stadion-Runden an der Dortmunder Universität. Der Gegner: Die Stoppuhr, nicht der Berufskollege. Abschließend ein Piekser ins Ohr zur Bestimmung des Laktatwertes, der Aufschluss gibt über die aktuelle Ausdauer. Mit dabei auch Abwehrspieler Ahmed Madouni, gerade 20 Jahre alter Neuzugang vom französischen Erstliga-Aufsteiger SC Montpellier. Für ihn spielte Sunday Oliseh Dolmetscher.

Bereits wenige Minuten nach der ersten Laufeinheit standen die Klub-Verantwortlichen der Medienschar im Presseraum des Westfalenstadions Rede und Antwort. BORUSSIA online hat die wichtigsten Aussagen von Trainer Matthias Sammer, Präsident Dr. Gerd Niebaum und Manager Michael Meier aufgezeichnet.
Sammer über...

...die anstehenden Trainingslager in Bad Radkersburg (Österreich, ab morgen) und Merlischachen (Schweiz, 02. bis 06. Juli): „Wir trainieren zunächst zweimal am Tag. Einer Fußball-ähnlichen Einheit soll immer eine Leichtatlethik-ähnliche folgen. In der Schweiz werde ich das Training dann spezifischer gestalten, denn wir können dort auch wieder auf unsere brasilianischen Nationalspieler Dede und Evanilson bauen. Grundsätzlich lege ich sehr viel Wert auf eine hervorragende körperliche Verfassung meiner Spieler, denn diese ist Grundvoraussetzung für eine gute Saison und sportliche Erfolge im hoffentlich schweren Programm bis Weihnachten.“

...die Genesungsprozesse von Christian Wörns, Jörg Heinrich, Heiko Herrlich und Leonardo Dede: „Wörns und Heinrich sind wieder gesund, Dede ist fast soweit. Er absolviert im Moment ein Rehabilitations-Programm in Brasilien, aus dem ich ihn nicht herausreißen will. Ich habe entschieden, dass er am 30. Juni hier eintreffen wird und gehe nach Rücksprache mit unseren Medizinern davon aus, dass er dann voll belastbar sein wird. Heiko Herrlich hat den heutigen Ausdauertest bis zur letzten Stufe durchstanden. Das ist ein Erfolg für ihn, aber wir müssen erst die Werte abwarten. Er wird jedenfalls noch nicht mit ins Trainingslager fahren.“

...die ersten Erkenntnisse aus dem heutigen Laktattest: „Sicher sind die Erholungswerte für mich interessant. Ebenso ein Blick auf den jeweiligen Puls. Allerdings war mein eigener auch immer sehr hoch. Und Blut schießt sowieso keine Tore.“

...weitere Verstärkungen: „Wir halten Augen und Ohren offen. Allerdings ist manches, was man sich wünscht, oft realitätsfern. Wir wollen einfach nicht auf alles eingehen. Unser Kader ist schon jetzt stark genug.“

...das tschechische Supertalent Milan Baros: „Er ist sicher eine Überlegung wert. Ein sehr, sehr interessanter Mann. Aber ob man ihn letztlich auch holt, steht auf einem anderen Blatt. Es ist eigentlich nicht gut, wenn ihr Journalisten uns nach ihm fragt, denn das macht Baros auch für die Konkurrenz interessant. Aber es stimmt: Wir werfen ein Auge auf ihn.“

Dr. Gerd Niebaum über...

...die vergangene Saison: „Wir haben uns vor einem Jahr, nach einer stürmischen Saison, vorgenommen, den BVB wieder in ruhiges Fahrwasser zu führen. Mit dem dritten Platz in der letzten Spielzeit ist uns dies gelungen; wir haben sogar mehr erreicht, als erwartet wurde. Das Fundament ist geschaffen, es reicht sogar, um in die Champions League einzuziehen. Unser klares Ziel lautet nun: Die zwei anstehenden Qualifikationsspiele erfolgreich überstehen. Es ist für den Verein enorm wichtig, dass dieses Ziel erreicht wird. Allerdings sehen sich gedanklich schon viele Menschen in der Champions League. Und das ist nicht richtig! Wir haben noch zwei absolute Endspiele vor uns und müssen das ‚Paket Champions League’ in den 180 Minuten erst noch schnüren.“

Michael Meier über...

...den Dauerkartenverkauf: „Wir wollen letztlich auch in dieser Hinsicht vor Schalke 04 stehen. Das hört sich jetzt vielleicht witzig an, aber auch hier ist Kampf angesagt. Sicher haben wir gegenüber der neuen Schalker Arena einen Nachteil in puncto Modernität, aber unter den reinen Fußballstadien ist unser Westfalenstadion noch immer das beste. Es gibt eine Liste voller Menschen, die gerne eine Dauerkarte besitzen würden, genügend Nachfrage ist also da. Der BVB muss sich nicht verstecken.“ (Anmerkung d. Red.: Im Rahmen der Dauerkarten-Umtauschaktion rechnet Borussia Dortmund am Freitag mit dem 30.000. veräußerten Ticket)
Wieviele Tore schiesst neues BVB-Sturm-Monster Jan Koller in der Saison 2001/2002 ?

a) 20
b) 25
c) 30
























:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D






Antwort:
Alle Antworten sind richtig. 20 im Pokal, 25 in der Champions League und 30 in der Bundesliga.






Zitat Günther Netzer: Ein Weltklassemann, einer der besten Stürmer Europas.








:D:D:D:D:D:D:D
Mann es geht hier um Weltklasse- und Meistermannschaften und nicht um 3.klassige gelbzahnige :mad:
Dass Du intellektuell nicht unbedingt der Stärkste bist, habe ich nunmehr mitbekommen. Eines weiteren Nachweises dieser Tatsache bedarf es nicht.:laugh:



Einfach zurücklehnen und geniessen, ist auch alles ganz einfach gehalten - und damit selbst für Dich verständlich.



Hier unsere Termine:

20.06.2001 Mi 10:00 Uhr Trainingsbeginn der Lizenzspieler in Dortmund
21.06.2001 Do Beginn des Trainingslagers in Bad Radkersburg
24.06.2001 So Trainingsauftakt für die Nationalspieler
30.06.2001 Sa 17:00 Uhr Freundschaftsspiel: AS Monaco - BVB (in Basel)
02.07.2001 Mo Beginn des Trainingslagers in Merlischachen (CH)
03.07.2001 Di 18:15 Uhr SRS-Cup in Kriens: SC Kriens - BVB
05.07.2001 Do 18:15 Uhr SRS-Cup in Kriens: Finale / Spiel um Platz 3*
06.07.2001 Fr 15:00 Uhr Abreise aus dem Trainingslager in der Schweiz
08.07.2001 So 18:08 Uhr Auslosung der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde
11.07.2001 Mi 20:30 Uhr DFB-Liga-Pokal: BVB - SC Freiburg (Hoffenheim)
17.07.2001 Di 20:30 Uhr DFB-Liga-Pokal: Schalke - Sieger BVB/Freiburg**
20.07.2001 Fr Auslosung Champions-League-Qualifikation
21.07.2001 Sa 17:45 Uhr DFB-Liga-Pokal: Endspiel (in Mannheim)**
24.07.2001 Di Freundschaftsspiel: BVB - Kerkrade geplant
28.07.2001 Sa/So Bundesliga-Start: BVB - 1. FC Nürnberg
Neues Trikot bestellen unter:


www.borussia-dortmund.de



am besten mit unserem neuen Johan Cruyff :





Tut mir leid, dass ich immer G.Netzer zitieren muss, aber weil es so schön ist:

"Effenberg ist aufgrund seiner Erfahrung der grössere Stratege, Rosicky ist aber jetzt schon der bessere Spieler."






:laugh::laugh::laugh:





Sollte der FCB es wider Erwarten dennoch ins Viertelfinale schaffen, dann werden wir es so halten wie vor drei Jahren:



1:0

Dank Chappi.:laugh:



und der FCB war raus.
@ bareda

Körschgen (was immer das sein soll :D) beweist doch nur, was wir
Bayern längst wissen, die finden nicht einmal ihren eigenen Thread,
sie richten sich -wie immer- wieder nach dem FCB :laugh::laugh:


Wir sind halt der Wegweiser, die Spitze, ist doch auch irgendwie
witzig, wenn sie in einem FCB-Thread ihre Borussen wie faule Äpfel
anpreisen müssen, mangels anderweitigem Interesse. Ich hab auf
jeden Fall noch nicht einmal in einen Fussball-Thread reingeschaut,
weshalb auch :laugh::D:D:D:D

Schönen Tag noch und so nebenbei grüß ich noch Bochum, die hoffentlich
bald wieder zurückkommen :kiss:
Neue Bayern-News:

--- Effenberg muß mit einer Gerichtsverhandlung rechnen(Disco-Schlägerei!) und könnte als "Vorbestrafter" aus diesem Verfahren rauskommen!!(peinlich und beschäment)

--- Barca will Andersson nicht mehr und BM bleibt auf ihn sitzen......

--- jetzt will Sammy Ku. weg!für 30Mio? und hat ´ne Vaterschaftsklage am Hals......

Da ich sehe, daß die sogenannten Bayernfans nicht darüber berichten wollen, halte ich es für eine Pflicht die ganze Leserschaft auch auf solche "Ruhmestaten" des "besten Club der Welt" darauf hinzuweisen!

es werden bestimmt nicht die letzten News bleiben!

Am 13/14.August kann sich jeder Fußballfan mal ein Bild machen, was es heißt ein "Weltklasse"-stadion zu besitzen!


schalker
@bareda:
Du bist ja für Deine Verhältnisse heute nacht regelrecht Amok gelaufen, was? :laugh: Immer ruhig bleiben, vielleicht hat Dein Hausarzt nächste Woche einen Klinikplatz frei.
Glaub mir, es wird Dir sicher helfen.:laugh:



Carsten Jancker "Fussballdepp"

Hier der Arsch der Nation:










Und hier dessen grösste Tat, der verschossene Elfmeter im EM-Finale 1976:










:laugh:
Und hier die grössten Ausrutscher von Uli-ich-hol-den-Rosicky-Hoeness:

Juli 1976: Der Anfang, der wahre Ursprung der Unbeliebtheit von Uli Hoeness: Im EM-Finale verschiesst Hoeness den entscheidenden Elfmeter gegen die CSSR, Deutschland wird deswegen nur Vize-Europameister.

April 1987: Christoph Daum war einer der ersten die es aussprachen, im ZDF-Sportstudio sagte er Hoeness ins Gesicht: "Um Dein Mass an Selbstüberschätzung zu kriegen, muss ich 100 Jahre alt werden." Das Publikum antwortete mit begeisterten "Zieht den Bayern die Lederhosen aus"-Rufen.

Mai 1990: Uli Hoeness verspricht den Bayernfans: "Auf die 12 folgt in einem Hotel immer die 14." Damit will er sagen, dass die Bayern dem 12.Meistertitel in der nächsten Saison neben der Pflichtaufgabe Meisterschaft auch den Europacup der Landesmeister folgen lassen werden. Meister wird jedoch der 1.FC Kaiserslautern, den Europacup holt Roter Stern Belgrad und im DFB-Pokal scheitert Bayern bei den Amateuren aus Weinheim.

Januar 1991: Zitat Uli Hoeness: "In der Rückrunde verlieren wir kein Spiel mehr." Im ersten Heimspiel nach der Winterpause ist der spätere Absteiger FC St.Pauli zu Gast. Endergebnis im Olympiastadion: 1:0 für die Hamburger.

Juni 1991: Kaiserslautern gewinnt am 32.Spieltag bei Werder Bremen und 21.000 Bremer Fans feiern mit den 10.000 FCK-Anhängern die fast sichere Meisterschaft. Vor dem Spiel sagten 59 von 60 Bremer Fans, dass Ihr SV Werder verlieren müsse, damit die Bayern nicht Meister werden. Uli Hoeness: "Das ist eine neue Dimension der Bayernfeindlichkeit."

Juni 1991: Nach der verkorksten "Auf-die-12-folgt-die-14"-Saison erklärt Uli Hoeness: "In der neuen Saison werden wir attackieren wie lange nicht". Das Resultat 12 Monate später: Aus im DFB-Pokal zuhause gegen den Zweitligist FC Homburg, im UEFA-Cup mit 2:6 an Kopenhagen gescheitert und in der Bundesliga nur Zwölfter und knapp dem Abstieg entkommen.

November 1997: Uli Hoeness bezeichnet Schiri Hellmut Krug nach dem Münchner Derby u.a. wegen einer berechtigten roten Karte gegen Sammy Kuffour als arrogant (!!!) und lehnt ihn für die Zukunft ab. Und für den Rest der Saison pfeift Krug tatsächlich kein Bayernspiel mehr...

Dezember 1997: Uli Hoeness: "Otto Rehhagel ist ein guter Trainer für einen Provinzverein wie Kaiserslautern oder Werder Bremen, aber nicht für einen Weltverein wie Bayern München, Juventus Turin oder Real Madrid." 3 Tage später hat der Aufsteiger FCK nach dem 2:0 gegen den FC Hollywood 7 Punkte Vorsprung vor dem "Weltverein" FC Bayern München...

November 1998: Uli Hoeneß auf die Frage, wann sein Bruder Dieter mit Hertha vor den Bayern in der Tabelle plaziert sein wird: "Das wird in den nächsten fünf Jahren nicht passieren." Dieser Spruch behielt immerhin fast 10 Monate seine Gültigkeit.

Dezember 1998: Uli Hoeness über Christoph Daum: "Der kann noch 100 Jahre spielen, der wird uns nie überholen." Noch im selben Monat wird Leverkusen mit Trainer Daum Tabellenführer (leider nicht bis zum Ende der Saison). Die Meisterschaft Daums 1992 mit dem VfB Stuttgart hatte Hoeness wohl schon ganz verdrängt.

September 1999: September 1999: Nach dem Spiel Frankfurt - FC Bayern tönt Uli Hoeneß lautstark "Jetzt reissen wir der Bundesliga erst einmal kräftig den Hintern auf.." 6 Tage später, am 24.9.1999 - während des Oktoberfestes - verliert der FC Bayern zuhause gegen den VfB Stuttgart mit 0:1 !

November 1999: "Hut ab, wie er (SPD-Oberbürgermeister Christian Ude) das Thema Stadionbau aus dem Wahlkampf herausgehalten hat. Aber in zwei Jahren sind wieder Wahlen und dann mobilisieren wir unsere Fans." Kein Kommentar...

November 1999: "Die Löwen werden in den nächsten 100 Jahren kein Derby gegen uns gewinnen." Wenige Tage später war es dann doch so weit, dank Thomas Riedl...
Der Brasilianer bekennt sich zum Rekordmeister
Elber: Bleibe bis 2004 bei Bayern



Ende der Diskussionen!
Giovane Elber will seinen bis 2004 laufenden Vertrag beim FC Bayern erfüllen. In einem Interview am Donnerstag mit dem ZDF beendete der Torjäger nun alle Spekulationen über einen vorzeitigen Abgang beim Rekordmeister.

„Im Urlaub habe ich die Situation mit meiner Frau besprochen, und ich bin der Meinung, dass ich noch drei Jahre bleiben werde“, sagte der Brasilianer, der sich derzeit mit seiner Nationalmannschaft auf das WM-Qualifikationsspiel gegen Uruguay vorbereitet.

Nach dem Champions League-Sieg waren immer wieder Gerüchte über einen möglichen Vereinswechsel Elbers aufgekommen. Nachdem FCB-Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge bereits Anfang Juni den vermeintlichen Abwanderungsgelüsten Elbers eine Absage erteilt hatte („Giovane Elber wird definitiv auch in der kommenden Saison für den FC Bayern spielen.”) hat sich nun auch der 28-Jährige eindeutig zum FC Bayern bekannt.

Für Elber (und die Bayern) sicher nicht die schlechteste Entscheidung. Denn seit dem Trainerwechsel bei der „Selecao” (Luiz Scolari löste den glücklosen Emerson Leao ab) steht auch Elber wieder im Nationalmannschafts-Kader. Mit einem Vereinswechsel hätte sich Elber, der beim FCB als einer der wenigen Spieler gesetzt ist, erst wieder neu behaupten müssen - und damit seine Chancen auf die WM-Teilnahme für 2002 in Gefahr gebracht.

Zwar hat er mit Rivaldo, Romario und Ronaldinho namhafte Konkurrenz um die Angriffsplätze im Team des viermaligen Weltmeisters, doch keiner dieser Stürmer hat einen Champions League-Titel auf seiner Visitenkarte vorzuweisen. Und wer weiß, welche Trophäen in der neuen Saison noch dazu kommen....
......und wenn Elber´s Frau mal wieder Migräne bekommt oder
einen Furz quer sitzen hat.............
Auf einmal wollen die Elber´s gar nicht mehr weg!Warum?
Und ich dachte an der Isar bekommt Elber´s Frau immer
soviele Pickel.........

Die Augsburger Puppenkiste ist im Vergleich zum Bayerntheater
im wahrsten Sinne des Wortes Kinderkram...
NEWS So 24. Juni 
Souveräner 3:1-Sieg gegen den SC Freiburg
A-Junioren spazieren ins Meisterschaftsfinale

+
Halbfinalrückspiel um die Deutsche Meisterschaft
B-Junioren stürmen ins Finale!
Die Bayern-Stars von Morgen haben schon jetzt die Siegermentalität der aktuellen Mannschaft.



NEWS Mo 25. Juni 
Trainingsauftakt an der Säbener Straße
Hitzfeld: Ohne Titel ein verlorenes Jahr
Endlich ist es soweit! Am Montag starteten die Bayern mit dem Trainingsauftakt in die neue Saison. Allerdings konnte Trainer Ottmar Hitzfeld nur 12 Spieler seines 26-Mann-großen Kaders an der Säbener Straße begrüßen. Die Nationalspieler werden erst in einer Woche erwartet, die beiden Franzosen Bixente Lizarazu und Willy Sagnol sollen am 9. Juli zur Mannschaft stoßen.

Auch noch nicht dabei waren die beiden Südamerikaner im Sturm, Giovanne Elber und Neuzugang Claudio Pizzaro, die sich mit ihren Nationalmannschaften auf die Copa Libertadores vorbereiten und erst Ende Juli in München erwartet werden.............................
NEWS Fr 22. Juni 
Inside: Thiam: `Ich bin ein hungriger Spieler`
Thiam heiß auf `seine` Bayern

Er war der einzige Neuzugang beim Trainingsauftakt der Münchner Bayern. Pablo Thiam zeigte sich dann auch gleich hochzufrieden mit seinem Einstand. „Ich persönlich habe noch nichts gewonnen. Ich bin ein hungriger Spieler", so der Ex-Stuttgarter. Thiam bekam dann auch gleich den Ex-Wiesinger-Spind zugeteilt, direkt neben dem von Samuel Kuffour. Der Standort war Pablo gerade recht, schließlich ist er damit gleich neben seinem afrikanischen Mannschaftskollegen „beheimatet".

Bayern-Spieler mit neuem Outfit
Kleider machen Leute. Dieses Motto galt auch beim Trainingsauftakt des FC Bayern München an der Säbener Straße. Die Spieler zeigten sich den zahlreichen Fans mit ihren neuen „Trainings-Klamotten". Schwarze Ärmel kombiniert mit dem charakteristischen Bayern-Rot - einfach schick. Sollten jetzt die Leistungen auf dem grünen Rasen auch noch dem Outfit angepasst werden, kann in der kommenden Saiosn einfach nicht mehr schiefgehen.
NEWS Di 26. Juni 
Sergio: Greife wieder voll an
Es war nicht einfach nicht die Saison des Paulo Sergio. Der negative Höhepunkt war der verschossene Elfmeter im Champions-League-Finale gegen den FC Valencia. Paulos Höhepunkt: der Siegtreffer im Viertelfinale bei Manchester United zum wichtigen 1:0-Sieg.

„Das war wirklich nicht mein Jahr“, gibt der Bayern-Brasilianer zu. „Aber jetzt bin ich wieder topfit – und werde voll angreifen“, macht er den Fans Hoffnung auf bessere Leistungen in der kommenden Spielzeit.

Und dann machte der Ballzauberer den Anhängern noch ein Versprechen: „Die Fans sollen den richtigen Sergio in Erinnerung behalten“. Denn eines scheint jetzt festzustehen: Nach Ende seines Vertrages 2002 wird Paulo die Bayern verlassen und zurück in seine Heimat gehen.

Sergio: „Ich hatte schon jetzt zwei Angebote, habe aber abgelehnt, weil ich bei den Bayern noch einiges vorhabe.“ Im Urlaub hielt er sich in Sao Paulo auf, hat dort Kraft und Energie für die bevorstehenden Aufgaben getankt. „Mein Kopf ist wieder frei. Wenn’s nach mir geht, könnte es schon morgen wieder losgehen“, zeigt Paulo neue Stärke.

Auch sein Selbstvertrauen ist wieder da: „Je mehr Stürmer wir haben, desto besser ist es. Konkurrenz ist die beste Motivation. Ich will jedenfalls spielen. Der Trainer weiß, was ich kann.“ Hört sich gut an, die Bayern-Fans dürfen sich getrost auf einen neuen Paulo Sergio freuen.



„Kein Witz: Hitzfeld will sechs Titel“ schreibt die Bild. Um dieses Ziel zu erreichen, baute der „General“ vor: „Maulkorb für den Mammut-Kader“ heißt die Schlagzeile in der tz.
Ein Plädoyer für seine Mitspieler: Stefan Effenberg 26.06.2001

Effenberg gegen Freigabe für Andersson und Jancker

Stefan Effenberg verteidigt seine Mannschaftskameraden und hat die Personalpolitik des alten und neuen Deutschen Meisters erstmals öffentlich kritisiert. "Ich würde einen >Patrik Andersson oder einen Carsten Jancker nicht abgeben", erklärte der Kapitän des FC Bayern am Dienstag in München: "Ich habe mich auch gewundert, als ich im Urlaub davon hörte. Beide haben in der letzten Saison national und international ihre Klasse bewiesen. Das ist zwar Sache des Vereins, ich persönlich aber hätte das anders entschieden."

Trainer Ottmar Hitzfeld hatte Andersson und Jancker nach dem Sieg über den FC Valencia im Finale der Champions League überraschend die Freigabe erteilt, falls die Ablösesumme stimmt. Für den schwedischen Nationalspieler, an dem angeblich der FC Barcelona Interesse hat, verlangen die Bayern rund 15 Millionen Mark, Der Verkauf von Jancker soll nach den Vorstellungen der Bayern-Bosse etwa die doppelte Summe bringen. Dem deutschen Nationalstürmer lagen zwar Angebote vom AC Florenz und vom englischen Erstliga-Aufsteiger FC Fulham vor, aber nicht in der geforderten Höhe.

Über seine eigene Zukunft wollte sich Effenberg nicht äußern. Offensichtlich aber will er im nächsten Jahr noch einmal den Verein wechseln. "Ich habe in München noch ein Jahr Vertrag und werde jetzt nicht bekannt geben, wohin die Reise geht", erklärte der 33-jährige Mittelfeld-Regisseur: "Fest steht bis jetzt nur, dass ich über 2002 hinaus Fußball spielen werde. Wo das sein wird, möchte ich jetzt nicht sagen." Hitzfeld hatte zum Trainingsauftakt der Münchner am Montag verkündet, der Verein werde mit Effenberg noch Gespräche führen, "aber damit lassen wir uns Zeit".

Trotz der großartigen Erfolge der vergangenen Saison will „Effe“ in der kommenden Spielzeit noch mehr erreichen. "Das oberste Ziel ist die vierte Meisterschaft in Folge, das hat noch keine Mannschaft geschafft hat", formulierte der Kapitän die Perspektive des FC Bayern für die neue Saison. Aber auch der Weltpokal sei "sehr reizvoll, weil ich den noch nicht gewonnen habe". Motivationsprobleme sieht Effenberg trotz der jüngsten Erfolge nicht. "Ich bin der Kapitän, und meine erste Aufgabe ist es, die Mannschaft wieder dahin zu führen, wo sie schon war. Der FC Bayern hat sich mit Claudio Pizarro, Pablo Thiam und den Kovac-Brüdern gut verstärkt, und deshalb gehe ich beruhigter in die Saison als letztes Jahr."
NEWS Fr 29. Juni 
Oliver Kahn versichert dem FC Bayern
Ich bleibe bis 2006

Oliver Kahn und Manager Uli Hoeneß haben alle Spekulationen über einen Wechsel des Bayern-Torwarts zum FC Barcelona beendet. „Oliver Kahn bleibt bis 2006 beim FC Bayern! Da können Sie versichert sein. Alles andere können Sie vergessen!“, sagte Hoeneß am Freitag gegenüber der Münchner „Abendzeitung“.

Auch der Weltklasse-Keeper selbst schwor dem deutschen Rekordmeister in einem Interview die Treue. An den Gerüchten der vergangenen Tage sei „nix dran. Ich glaube, die Geschichte kam nur auf, weil der Wechsel von Toldo (Torhüter des AC Florenz, Anm. d. Red.) nach Barcelona nicht zustande gekommen ist.“

Kahn kündigte an, im Trainingslager des FC Bayern Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung seines bis 2003 laufenden Vertrages zu führen. Er könne sich vorstellen noch bis 2006 im FCB-Tor zu stehen und danach – gemäß den Plänen von Hoeneß – tatsächlich ins Bayern-Management einzusteigen, meinte er.

Der 32-Jährige gibt jedoch auch zu, mit Wechselgedanken gespielt zu haben: „Jeder, der so lange im selben Verein gespielt hat wie ich, macht sich mal solche Gedanken. Das ist völlig normal.“

Hoeneß verschwendete an einen Transfer Kahns nach Barcelona schon aus finanziellen Gründen keinen einzigen Gedanken. „Barcelona hat nicht mal Geld, um die sieben Millionen Dollar für den Herrn Andersson zu bezahlen. Wie sollen die denn da den Herrn Kahn bezahlen? Da lache ich mich doch tot“, erklärte der Manager der „AZ“.

Weiter meinte er: „Wissen Sie, wie viel Schulden Lazio Rom hat? Wie viel Schulden Inter Mailand hat? Dass Florenz pleite ist? Dass Barcelona keinen Spieler kaufen kann, aber überall rumeiert? Überall! Und wir sollen uns damit beschäftigen? Das ist mir nicht mal eine Sekunde meines Urlaubs wert.“

Beruhigt und stolz sieht Hoeneß dagegen auf die Finanzen des FC Bayern. „Auch wenn das viele nicht merken: Es ist vorbei bei vielen Vereinen. Deswegen kann ich auch in Ruhe Urlaub machen. Denn wir gehen nach wie vor ans Festgeldkonto.“



Libero verlässt den FC Bayern - Andersson vor Wechsel zu Barcelona
Nach wochenlangem Tauziehen steht es jetzt fest. Patrik Andersson wechselt für sieben Millionen Dollar zum FC Barcelona. Der FC Bayern und der spanische Top-Klub erzielten eine mündliche Vereinbarung über den Wechsel des schwedischen Nationalverteidigers.

Die schriftliche Bestätigung des Transfers durch das Präsidium des spanischen Top-Klubs soll in den nächsten Tagen in der Geschäftsstelle der Bayern eingehen.

Demzufolge wird Andersson bereits in der kommenden Woche nicht mehr am Training teilnehmen und schon bald zum Kader der Katalanen stoßen.

Bleibt dem sympathischen Schweden nur eines zu wünschen: Dass er sich auch beim FC Barcelona, genauso wie bei den Bayern in der zweiten Saisonhälfte der abgelaufenen Spielzeit, durchsetzten wird. Viel Glück dabei, Patrik!
PRESSESTIMMEN Di 03. Juli 
tz: Kahn: Wollen wieder alle Titel
Mit einer Pressekonferenz im Großen Ballsaal des Münchner Sheraton-Hotels eröffnete der FC Bayern offiziell die neue Saison. Der Rekordmeister präsentierte neben den Neuzugängen Pablo Thiam, Niko und Robert Kovac, auch einen Oliver Kahn mit neuer Friseur.

Der „Torwart-Titan“, der auf Sardinien urlaubte, ist nach wie vor äußerst ehrgeizig: „Ich bin nicht süchtig nach Erfolgen, aber ich würde sie gerne wiederholen“, zitiert die tz die Aussage des 31-Jährigen.

Dabei kann ihm wohl Berkant Göktan nicht helfen. Das Stürmer-Talent, das vor einem Wechsel zum türkischen Klub Galatasaray Istanbul steht, soll angeblich einem 23-Jährigen Drucker in einer Münchner Bar das Nasenbein gebrochen haben. Die Vorwürfe weist Göktan nun zurück: „Herr Göktan erklärt, dass der von Herrn Markus T. erhobene Vorwurf nicht stimmt“, sagte der Anwalt Walter Lechner der Bild.

Während Göktan bereits mit Galatasaray trainiert, begannen seine Ex-Nationalspielerkollegen damit am gestrigen Montag. Mit Ausnahme von Willy Sagnol, Bixente Lizarazu, Giovane Elber, Claudio Pizarro und Thomas Linke. Der FCB-Verteidiger kann wegen Rücken- und Wadenproblemen nur Laufrunden drehen: „Ich bin im Urlaub wohl zu viel mit dem Auto gefahren“, berichtete der 30-Jährige in der Bild.
In Deutschland wollen die Münchner zunächst den Ligapokal und dann die vierte Meisterschaft in Folge erringen. Das gelang bislang noch keiner Mannschaft. Da die beiden größten Konkurrenten des vergangenen Jahres, Borussia Dortmund und Schalke 04, nun ebenfalls mit der Doppelbelastung Europacup und Meisterschaft fertig werden müssen, geben sich die Bayern optimistisch. "Jetzt haben wir Waffengleichheit", erklärte Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge auf der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz.
Drei Bayern-Spieler in Weltelf
München (tim) - Die überragenden Leistungen des FC Bayern in der Champions League scheinen bei den Fußballfans weltweit noch in bester Erinnerung zu sein. Der amerikanische Fernsehsender CNN hat basierend auf einer Abstimmung seiner Zuschauer und Homepage-User eine Weltelf des Fußballs aufgestellt.


Besonders viele Stimmen konnten hierbei Spieler des FC Bayern München verzeichnen. Mit Oliver Kahn, Bixente Lizarazu und Mehmet Scholl stehen gleich drei Akteure des deutschen Rekordmeisters im „CNN-Dream-Team“.


Mehmet Scholl, der zusammen mit den Superstars Zidane und Figo sowie dem Franzosen Vieira das Mittelfeld bildet, stach bei der Abstimmung prominente Kontrahenten wie David Beckham und Juan Sebastian Veron aus. Lizarazu konnte sogar die meisten Stimmen aller zur Wahl stehenden Abwehrspieler für sich verzeichnen.


Lediglich ein Nicht-Europäer
Während die Besetzung des Torhüterpostens mit Oliver Kahn als selbstverständlich erscheint, taucht im Angriff überraschenderweise der Brasilianer Romario auf. Der 35-jährige, übrigens als einziger Nicht-Europäer in der Weltelf, überzeugte die Fans mit zuletzt acht Toren in vier Länderspielen.


Die Elf im Überblick: Kahn (Bayern München) – Hyppia (Liverpool), Lizarazu (Bayern München), Nesta (Lazio Rom), Thuram (Juventus Turin) – Figo (Real Madrid), Scholl (Bayern München), Vieira (Arsenal London), Zidane (Juventus Turin) – Romario (Vasco da Gama), Shevchenko (AC Mailand).
Armer Tropf, dabei hatte ich Dir doch gesagt, dass wir im Sturm noch was machen.:laugh:
Tja, die einen haben Jancker, Pizarro, Zickler, Sergio und die anderen haben den Weltklassesturm schlechthin:




Tomas Rosicky(20)

Jan Koller(27)

Marcio Amoroso(26)





Marktwert Evanilson 40 Mio, da siehst wohl selbst Du ein, dass unsere Mannschaft einen Wert hat, der seines gleichen sucht. Und wir haben immer noch 250 Mios, brauchen kein neues Stadion für 200 Mio, für dass der FCB praktisch drei Jahre umsonst CL gespielt hat.:laugh:




Superstar Amoroso wechselt zu Borussia Dortmund

Amoroso spielt mit der Nr. 22

Marcio Amoroso, neuer Stürmer bei Borussia Dortmund, wird künftig mit der Rückennummer 22 spielen.

Bei der Vorstellung des Brasilianers im Trainingslager von Borussia Dortmund in der Schweiz charakterisierte Cheftrainer Matthias Sammer den Stürmer als schnell, leichtfüßig, kopfballstark und torgefährlich. Sammer: „Amoroso ist ein überragender Spieler, ich bin von seinen Qualitäten überzeugt.“

Der Spieler selbst erklärte, er sei hocherfreut, dass der Wechsel nach Dortmund jetzt geklappt habe. „Ich fühle mich auf Anhieb wohl bei der Mannschaft, und ich bin vom ganzen Stab des BVB hervorragend aufgenommen worden.“ Weiter berichtete der Spieler, dass der frühere BVB-Profi Julio Cesar ihm geraten habe, unbedingt zu Borussia Dortmund zu wechseln. Hier finde er einen großen Verein und ein tolles Publikum. Den anwesenden Journalisten in der Schweiz richtete er Grüße von Julio Cesar aus, der in Brasilien im gleichen Verein, nämlich Guarani, seine Karriere begann wie Amoroso. Der neue Stürmer betonte, dass er jetzt ganz schnell die deutsche Sprache lernen werde.

BVB-Manager Michael Meier erklärte bei der Vorstellung von Amoroso, Borussia Dortmund sei mit der überraschenden Lösung, die gemeinsam mit dem AC Parma gefunden wurde, sehr zufrieden. Meier: „Uns ist die Quadratur des Kreises gelungen.“ Wie bereits gemeldet, hat Amoroso beim BVB einen 4-Jahres-Vertrag unterschrieben. Gleichzeitig hatte der AC Parma, der die Transferrechte an Borussias Spieler Evanilson erworben hat, zugestimmt, dass Evanilson auf der Basis eines Leihvertrages in der Saison 2001/2002 weiter für den BVB spielen kann.
Koller gibt 15 Tore als Minimalziel an

Der neue Mann im BVB-Sturm berichtet in der Westfälischen Rundschau über seine Saisonziele, seine ersten Erfahrungen mit der Mannschaft und die Gründe, die ihn zu einem Wechsel nach Dortmund bewogen haben.
" ´Ich weiß, dass die Bundesliga eine andere Qualität hat als der Fußball in Belgien. Aber mindestens 15 Tore will ich schon für Borussia schießen`, kündigt Koller selbstbewusst an.
In Basel, wo er bei der 1:2-Niederlage gegen den AS Monaco zum ersten Mal für Borussia getroffen hat, deutete er seine technische Klasse an, und im Training, beim Kreisspiel auf engstem Raum, beweist der 2,03 m lange Stürmer, dass der Ball nicht sein Feind ist. ´Alles Arbeit, Arbeit, Arbeit`, schmunzelt Koller, dessen Karriere sich wie ein Märchen liest: In einem tschechischen Dorf hat er Landmaschinen flott gemacht, bevor ihn der ehemalige Bundesliga-Trainer Jürgen Sundermann durch Zufall für Sparta Prag entdeckte. Nach den Stationen Lokeren und Anderlecht will er sich nun in Deutschland einen Namen machen.
Tomas Rosicky hat Kollers Entscheidung für Borussia und gegen den englischen Aufsteiger-Klub Fulham maßgeblich beeinflusst. ´Und es reizt mich einfach, in der Qualifikation zur Champions League und dann hoffentlich in Europas Königsklasse zu spielen`, sagt er im Trainingslager am Vierwaldstätter See.
Mit dem jungen Landsmann an seiner Seite lebte er sich rasch in der neuen Umgebung ein. ´Ich habe große Sympathien für den Klub und meine Mitspieler`, fühlt er sich schon als vollwertiges Mitglied in der Gemeinschaft. ´Ein ganz sympathischer Bursche und total bescheiden`, loben ihn auch die BVB-Betreuer über den grünen Klee.“
Armer FCB, jetzt kann Uli Hoeness, der Wurstkönig, wenigstens mal die Weltklasseleute sehen, von denen er seit Jahren spricht aber nie holt:








:D
vom 03.07:
Elfer-Tor! Herrlichs herrliches Comeback!

Borussia Dortmund hat das Endspiel um den SRS-Cup in Kriens erreicht. Der BVB setzte sich am Abend nach Elfmeterschießen gegen das Team des Gastgebers durch.

Wie im Vorjahr benötigten die Schwarzgelben das Schießen von der Strafstoßmarke, um das Finale zu erreichen. Der Gegner für das Finale am Donnerstag wird zwischen dem FC Luzern und Eintracht Frankfurt ermittelt.
Der SC Kriens (Nationalliga B) nutzte nach 57 Minuten einen Abwehrfehler zur Führung. Knapp 15 Minuten später sorgte Jan Derek Sörensen für das 1:1. Voraus gegangen war eine feine Kombination über Koller und Bobic.

Der Norweger musste eine Viertelstunde vor Schluss aufgrund eines Krampfes vorzeitig vom Feld. Für ihn brachte Trainer Matthias Sammer Heiko Herrlich, der vor seiner Erkrankung letztmals Anfang November vergangenen Jahres beim 2:6 bei Bayern München zum Einsatz gekommen war.

Herrlich feierte ein traumhaftes Comeback. Wie seinerzeit gegen die Bayern trat er als Torschütze in Erscheinung. Diesmal traf er im Elfmeterschießen, wo für den BVB außerdem Bobic und Koller erfolgreich waren. Der 29-Jährige war nach seiner überraschenden Rückkehr ins Team "überglücklich". Beobachter bescheinigten ihm eine gute Leistung. "Heiko hat sehr gut mitgespielt." Zweiter Held im Elfmeterschießen war Philipp Laux, der zweimal parieren konnte.

Trainer Matthias Sammer war mit der Leistung der gesamten Mannschaft nur zum Teil zufrieden. "Mir war klar, dass zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung die Fitness fehlen würde." Nicht nur beim Gegentor hielt er seiner Mannschaft dagegen "leichtfertiges Abwehrverhalten" vor.

BVB: Laux - Metzelder (46. Madouni), Kohler - Kapetanovic, Reuter, Stevic (68. Koller), Heinrich - Ricken (46. Sörensen, 76. Herrlich) - Krontiris, Bobic, Reina.
Tore: 0:1 (57.), 1:1 Sörensen (70.). Im Elfmeterschießen trafen für den BVB: Bobic, Herrlich, Koller.
Do 05. Juli 
Hitzfeld will Effenberg halten
Effenberg will Geschichte schreiben - und dann?


Stefan Effenberg – bleibt er oder geht er? Seit Monaten ist die Zukunft des Kapitäns, dessen Vertrag am 30. Juni 2002 ausläuft, offen. So liebäugelte die Familie Effenberg danach immer wieder mit einem Wechsel nach England. Doch der 32-Jährige macht den Bayern-Fans Hoffnung: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich länger bleibe“, so der „Tiger“ in einem Interview mit dem „kicker“.

Trainer Ottmar Hitzfeld „würde mich gerne behalten. Aber das ist nicht allein Sache des FC Bayern, sondern auch meine und die meiner Familie“, erklärte „Effe“ weiter. Seine Zukunft sieht somit folgendermaßen aus: Entweder verlängert er beim FCB oder er wechselt nach England oder Italien, was für ihn „noch einmal eine Herausforderung“ wäre.

Gespräche über Effenbergs Zukunft sollten in diesen Wochen stattfinden. Doch „beide Seiten“ hätten sich „darauf verständigt, dass in nächster Zeit nichts passieren wird“, schilderte Bayern-Manager Uli Hoeneß die Situation.

Zunächst einmal konzentriert sich Effenberg nämlich auf die neue Saison mit dem deutschen Rekordmeister. Hungrig nach Titeln ist er trotz der Erfolge der jüngsten Vergangenheit immer noch. „Ich habe es mir in den Kopf gesetzt, vier Mal Meister zu werden und in die Geschichte einzugehen. Dieses Ziel verfolge ich gnadenlos. Davon bringt mich keiner ab“, stellte Effenberg klar.




man lass diese - wie sagt man zu enen schwarze Füsse - gelbe Zähne Typen draussen - sowas ungepflegtes können wir in Bayern nicht gebrauchen :D
NEWS Fr 06. Juli 
Personalplanungen abgeschlossen
Perfekt! Andersson geht zu Barca


Oliver Kahn: ASS des Monats Mai
Besondere Ehre für Oliver Kahn: Der Torwart des FC Bayern wurde von den Zuschauern des Aktuellen Sportstudios des ZDF zum ASS des Monats Mai gewählt. Am Freitag wurde ihm im Trainingslager in Rottach-Egern die Trophäe überreicht.
http://www.fcbayern.de/image/0,4082,334024,00.JPG

9:1 gegen Auswahl Isarwinkel
Schon wieder `alle Neune`
Drei Spiele, drei Siege, drei Mal neun Tore – mit blütenreiner Weste kommt der FC Bayern aus dem Trainingslager in Rottach-Egern zurück. Zum Abschluss traf der deutsche Rekordmeister am Freitagabend vor rund 4.000 Zuschauern in Bad Tölz auf die Auswahl Isarwinkel. Standesgemäß endete die Partie 9:1 (5:0) für die Münchner.

Zu den herausragenden Spielern beim FC Bayern zählten an diesem Abend Mehmet Scholl und Roque Santa Cruz, die jeweils drei Mal den Ball in die gegnerischen Maschen jagten. Die restlichen drei Treffer erzielten Antonio die Salvo, Alexander Zickler und Owen Hargreaves.


Bilanz des ersten Trainingslagers
Hitzfeld lobt Engagement seiner Spieler
Am Freitag geht das erste Trainingslager des FC Bayern im malerischen Rottach-Egern zu Ende. Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld ist mit seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Wir trainieren besser als die letzten zwei Jahre, weil da die Hierarchien klar waren“, schilderte der Coach seine Eindrücke. Der Konkurrenzkampf sei sehr hoch. Die Spieler zeigten daher hohes Engagement. Genau so will Hitzfeld seine Profis sehen. Denn er weiß, dass der FC Bayern für die neue Bundesliga-Saison gerüstet sein muss: „Wir werden von Anfang an gejagt.“
Sommerliche Temperaturen, eingerahmt von malerischen Berggipfeln und in nächster Nähe zum tiefblauen Tegernsee -

das war das erste Trainingslager des FC Bayern in der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison in Rottach-Egern. Doch von Urlaubsstimmung kann bei den Spielern des deutschen Rekordmeisters keine Rede sein. Trainer Ottmar Hitzfeld jagte sie täglich über den Trainingsplatz. Mit den Leistungen seiner Mannschaft ist er sehr zufrieden.

„Ich bin überrascht, in welch guter Verfassung einige Spieler schon sind“, berichtete er am Freitag. Viele hä
Für die Neuzugänge im Team des Rekordmeisters dient das Trainingslager auch zur Integration. „Im Moment sind wir noch am Staunen“, erzählte Niko Kovac, der vom Hamburger SV an die Isar gewechselt ist, „hier ist alles etwas größer und viel professioneller. Es ist eine andere Liga.“
Sa 07. Juli 
PRESSESTIMMEN
AZ: Thiam: Jetzt fängt meine Karriere an
Bayern-Neuzugang Pablo Thiam hat der Münchner Abendzeitung ein Interview gegeben. Darin spricht er über seinen Wechsel zum FCB. „Jetzt geht’s erst richtig los in meiner Karriere“, stellt er fest. Über die Entscheidung zum deutschen Rekordmeister zu wechseln sei er „froh“. In München wohnt er mit seiner Freundin Dagmar und ab Samstag auch mit seinem kleinen Sohn Justin. „Insofern hat sich in meinem Leben in den letzten Monaten sehr viel zum Positiven gewendet“, freut sich Thiam.

Die AZ berichtet am Samstag auch über das FC Bayern-Jugendinternat an der Säbener Straße. Einer der 14 dort untergebrachten Nachwuchskicker ist der 16-jährige Paul Thomik, der mit der B- und der A-Jugend des FCB zuletzt Deutscher Meister wurde. „Vor dem Internat liegt gleich der Fußball-Platz, und der Klub kümmert sich super um uns“, erzählt Thomik, der „einer der gefragtesten Jungstars bei Bayern“ ist, wie die AZ schreibt.

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Schön war`s diese Woche am Tegernsee.
Eine malerische Kulisse umrahmte das einwöchige Trainingslager des FC Bayern in Rottach/Egern.

Am Sonntag beim SC Göttingen 05
Auf geht`s nach Rotenburg/Wümme
Rotenburg/Wümme. Dort wird Trainer Ottmar Hitzfeld weiter an der Fitness seiner Spieler arbeiten.Die Bayern treffen bereits am Nachmittag um 15.00 Uhr auf den Oberligisten SC Göttingen 05

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Der Rekordmeister will sowohl den Brasilianer Giovane Elber als auch Neuverpflichtung Claudio Pizarro aus Peru für die Südamerika-Meisterschaft sperren.
"Wir stellen unsere zwei wichtigsten Spieler nicht ab", erklärte Bayerns Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge in der Bild-Zeitung.

Die Bayern sind um die Sicherheit ihrer Legionäre besorgt. "Es ist doch allgemein bekannt, dass in Kolumbien fast täglich Leute erschossen und entführt werden", betonte Rummenigge und ging mit Conmebol wegen des Hickhacks um das Turnier hart ins Gericht: "Diese Entscheidung hat nur finanzielle Hintergünde. Wir akzeptieren sie nicht. Das Hü und Hott machen wir nicht mit."

Bayern-Präsident Franz Beckenbauer, der sich zurzeit beim Fifa-Kongress in Buenos Aires aufhält, vertritt dort die Interessen des Rekordmeisters gegenüber dem Weltverband. "Laut Fifa-Regularien wäre jetzt zwar ein Konflikt möglich. Aber die können sich gerne mit uns anlegen - ob dies ratsam wäre, ist ein anderes Kapitel", drohte Rummenigge.

In einem offiziellen Schreiben der Bayern an die Fifa heißt es laut Bild-Zeitung: "Da die Copa bereits abgesagt wurde, haben wir mit Elber und Pizarro andere Planungen abgeschlossen. Wichtiger ist uns aber: Die Sicherheit von Elber und Pizarro ist in Kolumbien nicht gewährleistet."
Mo 09. Juli 
kicker: `Andersson: Ich wäre gern geblieben`
Patrik Andersson ist noch einmal in München, meldet am Montag der kicker - „um sich zu verabschieden.“ Dem vom FC Bayern zum FC Barcelona gewechselte Abwehrspieler fällt der Abschied aus München jedoch nicht leicht. „Ich wäre gerne beim FC Bayern geblieben“, erzählte er dem Fußball-Fachmagazin. Eine Vertragsverlängerung sei ihm jedoch vom deutschen Rekordmeister nicht angeboten worden, schreibt der kicker weiter. „Wir wollten mit Andersson nicht verlängern, wir planen 2002 anders“, zitiert das Blatt dazu FCB-Trainer Ottmar Hitzfeld.

Ebenfalls im kicker ist ein kurzes Interview mit Bayern-Manager Uli Hoeneß zu lesen. Thema ist der Transferwahnsinn. „Was sich da abspielt ist Apokalypse now. Wir befinden uns in der Endphase, also Apokalypse later“, erzählte Hoeneß dem Magazin. Die Spielergehälter in Italien seien vielfach höher als in Deutschland. „Deswegen sind die Italiener ja so fertig, sie können es sich nicht erklären, wie man mit unserer Gehaltsstruktur die Champions League gewinnen kann. Galiani, der Vizepräsident des AC Mailand, fragte neulich Kalle Rummnigge, wie wir das machen“, meinte Hoeneß.

„Elber & Bayern – Es kracht schon wieder!“, titelt heute die Bild-Zeitung. Thema des Artikel ist die Copa America, an der Giovane Elber unbedingt teilnehmen wolle. „Das Turnier könnte meine letzte Chance in der brasilianischen Nationalmannschaft sein. Ich will da unbedingt dabei sein“, wird der Bayern-Stürmer zitiert. FCB-Vizepräsident Karl-Heinz Rummenigge sieht dies jedoch anders: „Ich habe mit Giovane telefoniert – und ihn nach Deutschland zurückbeordert.“

Auch Claudio Pizarro müsste eigentlich bei der Copa America für Peru teilnehmen. Zurzeit befinde er sich jedoch im Trainingslager des FC Bayern und wolle auf keinen Fall zurück nach Südamerika, berichtet die Münchner Abendzeitung. „Natürlich habe ich Angst um mein Leben in Kolumbien. Ich glaube und hoffe, dass ich hier bleiben kann. Aber das liegt nicht in meiner Hand, ich muss auf die Entscheidung meines Nationaltrainers warten. Es ist alles sehr schwierig!“, erzählte der Neuzugang des FC Bayern der AZ.

Pizarro war froh über das Einschreiten seines neuen Klubs. „Hier zu bleiben ist das Beste für mich - auch wegen der Integration in die neue Mannschaft“, meinte der Peruaner, „bei der Copa wäre es schon gefährlich.“ Auch seine Familie sei froh, dass er nicht nach Kolumbien reise.

Die Copa America war vor einer Woche überraschend neu angesetzt worden, nachdem sie wegen der Terrorwelle in Kolumbien zunächst auf Anfang kommenden Jahres verschoben worden war. Die Verantwortlichen in Südamerika beugten sich schließlich dem Druck, den die Inhaber der TV-Rechte, Sponsoren und auch die Regierung des südamerikanischen Landes auf sie ausübten.

Pizarro, der nach der einstweiligen Absage des Turniers nach Deutschland zurückgekehrt war, beschrieb die Situation gegenüber der Münchner „Abendzeitung“ so: „Diese bekloppten Guerillas haben sogar den Vizepräsidenten des kolumbianischen Fußball-Verbandes entführt. Das sind völlig Wahnsinnige!“ Weiter erzählte der Peruaner: „Natürlich habe ich Angst um mein Leben in Kolumbien. Die Situation dort ist wirklich nicht sehr gut. Ich glaube und hoffe, dass ich hier bleiben kann.“


NEWS Mo 09. Juli 
Inside: Linke: `2002 ist Schluss`
Linke: `2002 ist Schluss`

Am Rande des Trainingslager in Rotenburg ob der Wümme überraschte Thomas Linke mit der Ankündigung, dass er seine Nationalmannschaftskarriere nach der Weltmeisterschaft 2002 beenden wird, vorausgesetzt natürlich, dass sich Deutschland für das Turnier qualifiziert.


Offizieller Fototermin am Dienstag

Am Dienstag findet im Trainingslager der offizielle Fototermin des FC Bayern statt. Um 16 Uhr wird der gesamte Kader – auch Giovane Elber und Claudio Pizarro – anwesend sein und den Fotografen zur Verfügung stehen.


Carsten Jancker wird doch weiter für den FC Bayern auf Torejagd gehen.
Bayern-Pressechef Markus Hörwick beendete am Montag im Trainingslager im Rotenburg ob der Wümmer alle Spekulationen um den deutschen Nationalspieler: „Carsten wird auch in der kommenden Saison bei uns spielen.“

Für Jancker, der mit einem Wechsel liebäugelte, interessierten sich zwar einige Klubs, doch „außer ein paar losen Anfragen war noch keine konkretes Angebot dabei“, erklärte der Angreifer.

Pizarro: `Ich will alles gewinnen`
Es war ungefähr 11.15 Uhr, als Claudio Pizarro zum ersten Mal im (Trainings-) Dress des FC Bayern einnetzte.

Und es ging ein Raunen durch die knapp 800 Kiebitze, die im Rotenburger Ahe-Stadion das Training des Rekordmeisters verfolgten.

Darunter waren auch einige Fans des SV Werder Bremen, dem ehemaligen Klub des Peruaners, die dem einstigen Publikumsliebling an der Weser bei seinem ersten Auftritt für die Münchner beobachten wollten.

„Es freut mich natürlich, dass ich auch von den Werder-Fans mit Applaus bedacht wurde und keiner gepfiffen hat“, sagte Pizarro knapp zwei Stunden später auf der Pressekonferenz im Mannschaftshotel Wachtelhof.

Viel Spaß habe ihm das erste Training mit den neuen Mannschaftskollegen gemacht, viel habe er sich mit Roque Santa Cruz auf Spanisch unterhalten. Aber dass sich Claudio mit seinen Deutsch-Kenntnissen nicht verstecken muss, bewies er den über 30 anwesenden Journalisten.

Zwar musste das eine oder andere Mal Pressechef Markus Hörwick attestieren, doch im Großen und Ganzen verstand Pizarro alle Fragen und konnte sie auch selbst beantworten

Überhaupt kam der Stürmer sehr selbstbewusst daher. „Ich habe in fünf Profi-Jahren noch keinen Titel gewonnen„, berichtete Pizarro. Von daher wolle er in der nächsten Saison „alles gewinnen, was es zu gewinnen gibt: Meisterschaft, Champions League und den DFB-Pokal.„

Auch für sich selbst hat der Stürmer hohe Ziele gesteckt. „Ich will hier mehr Tore als im letzten Jahre in Bremen machen„, verkündet Pizarro angriffslustig. Da waren es immerhin 21, davon drei beim 3:2-Sieg des SV Werder in München.
der thread ist echt geil hier noch ein bild an das wir und noch lange errinern werden.

11./12. Juli
Elber und Pizarro glänzen im Sturm
Bayerns `Zauber-Duo`
macht Dutzend voll
Was für ein Fußballfest des FC Bayern bei der Premiere des neuen Traumsturms. Neuzugang Claudio Pizarro und Giovane Elber präsentierten sich im Testspiel gegen den niedersächsischen Oberligisten TuS Celle in Torlaune und verzauberten das Publikum mit einer Gala-Vorstellung.

Der Champions-League-Sieger gewann das Match am Mittwoch mit 12:1 (5:1). Elber und der ehemalige Bremer Pizarro harmonierten schon in der ersten Spielhälfte hervorragend. Treffer konnte allerdings nur Giovane Elber landen, der zweimal erfolgreich war. Seinem peruanischen Stürmerkollegen war leider kein Tor vergönnt.

Neben Elber trafen für die extrem spielfreudigen Bayern vor 10.100 Zuschauern noch Roque Santa Cruz (3), Carsten Jancker, Alexander Zickler (je 2) sowie Kapitän Stefan Effenberg, Pablo Thiam und Hasan Salihamidzic per Foulelfmeter. Den Ehrentreffer für die von Ex-Nationaltorhüter Uli Stein trainierten Celler erzielte Frank Meissner zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Meister-Trainer Ottmar Hitzfeld setzte insgesamt 16 Spieler ein und sparte nach dem Match nicht mit Komplimenten für den vermeintlich schwachen Gegner. „Ich freue mich, dass die Celler mitgespielt haben und sich nicht hinten rein gestellt haben. Vor allem die ersten 20 Minuten waren sehr spannend, da Celle früh zum Ausgleich kam“, lobte Hitzfeld die Leistung des Oberligisten.

Der Bayern-Coach war natürlich auch von seinen Spielern angetan. „Elber und Pizarro haben heute phasenweise gezaubert. Sie waren in der ersten Hälfte überragend“, erklärte Hitzfeld, der seinem Team bescheinigte, „dass die Mannschaft mit viel Freude dabei ist.“ Ihre wahre Form werden die Bayern-Stars laut ihrem Trainer erst gegen stärkere Gegner unter Beweis stellen können: „Eine erste Standortbestimmung folgt im Liga-Pokal“, fügte Hitzfeld hinzu.

Auch Manager Uli Hoeneß war vom Auftritt seiner Mannschaft hellauf begeistert. „Kompliment an die Bayern. So wie sie heute gespielt haben, stelle ich mir Fußball vor“, gab Hoeneß nach dem Match zu Protokoll.




Rätselraten um Jeremies-Infektion - Bayern-Doc dementiert

München - Was wird aus Jens Jeremies? Physiotherapeut Josef Schadhauser geht von einer Infektion im Knie des Bayern-Stars aus. Bayern-Doc Müller-Wohlfarth zeigte sich empört über die Diagnose und widersprach Schadhauser: Keine Infektion!  


Hitzfeld fordert 80 Millionen für `Liza`
München - Bixente Lizarazu will unbedingt zu Manchester United. Der kleine Baske will diese Woche Gespräche mit den Bayern-Oberen führen. Trainer Ottmar Hitzfeld würde den Welt- und Europameister für eine Ablöse von 80 Millionen Mark ziehen lassen.


Hitzfelds Gedankenspiele um den Kapitän
Effenberg: Das ist vollkommen legitim

Die Zukunft von Stefan Effenberg beim FC Bayern nach Auslaufen seines Vertrages am dem Ende dieser Saison scheint immer mehr vom Gelingen zweier geplanter Neuverpflichtungen abzuhängen: Sebastian Deisler und Michael Ballack.
„Wenn wir einen Generationswechsel herbeiführen können, also wenn wir Deisler und Ballack bekommen können, dann muss man sich das schon sehr gut überlegen, ob Stefan Effenberg dann weiter verpflichtet wird, weil diese drei Spieler zusammen doch ein schwierigeres Konzept benötigen würden“, erklärte Ottmar Hitzfeld in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung.“


Bayern testen libanesischen Nationalspieler
Am Donnerstagmorgen tauchte ein ganz neues Gesicht im Training der Bayern in Rotenburg auf. Roda Antar, ein libanesischer Nationalspieler. Nachdem der 21-Jährige bereist seit 10 Tagen mit den Amateur-Team der Münchner trainierte, soll nun Ottmar Hitzfeld den offensiven Mittelfeldspieler unter die Lupe nehmen. Antar wird bis zum Ende des Trainingslager dabei sein.

Hargreaves besser als Michael Owen
Hohe Auszeichnung für Owen Hargreaves. Der Mittelfeldspieler wurde in einer Wahl des italienischen Magazins „Bravo“ zum weltbesten U21-Spieler gewählt. Hargreaves verwies dabei immerhin Michael Owen (FC Liverpool) und John Carew (FC Valencia) auf die Plätze. Seit 1982 wird die „Trofeo Bravo“ alljährlich verliehen. Der erste Titelträger war der einstige Super-Star Emilio Butrageno, im letzten Jahr wurde Real Madrid-Keeper Iker Casillas gewählt.
Taktische Formation immer klarer
Lockerer Sieg für Bayern in Wien

Ottmar Hitzfelds taktische Formation für den anstehenden Liga-Pokal am nächsten Mittwoch gegen Hertha BSC kristallisiert sich immer mehr heraus. Konkrete Aufschlüsse holte sich der Meister-Trainer beim Testspiel-Erfolg in Wien (Zum Nachlesen im Live-Ticker). Besonders in der Defensive scheinen die Positionen immer deutlicher zu werden

15/07/2001
Ausschreitungen nach Bayern-Spiel

Wien – Mit schweren Ausschreitung endete ein Freundschaftsspiel zwischen Austria Wien und dem deutschen Meister Bayern München. Zwischen Fans beider Mannschaften kam es bereits vor der Partie zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Nach Polizeiangaben wurden 37 Personen festgenommen, die meisten von ihnen Bayern-Anhänger. Verletzte habe es keine gegeben, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA.

Nach Spielende hätten österreichische Fans versucht, die Bayern-Anhänger zu provozieren. Die Polizei sei mit Hundestaffeln eingeschritten, um neue Schlägereien zu verhindern. Zum Sportlichen: Drei Tage vor dem Halbfinale im DFB-Liga-Pokal am Mittwoch (20.30 Uhr) in Augsburg gegen Hertha BSC Berlin siegte der Champions-League-Sieger in Wien mit 2:1 (1:1).

Die Tore für die Münchner erzielten im Wiener Franz-Horr-Stadion die beiden Nationalstürmer Carsten Jancker (21.) und der zur Pause eingewechselte Alexander Zickler (52.). Das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 für die vom niederländischen Ex-Nationalspieler Arie Haan trainierten Wiener erzielte Vladimir Janocko (30.).

Bayern-Torwart Oliver Kahn parierte in der zweiten Spielhälfte beim Stand von 2:1 einen Foulelfmeter von Pavlovic. Das Spiel fand aus Anlass des 90-jährigen Vereinsjubiläums der Austria statt.
15. Juli 2001

Hoeneß: Bayern «Außenseiter» in Champions League


München (dpa) - Nach den dreistelligen Millionen-Investionen von Real Madrid und Manchester United in neue Stars wie den französischen Weltmeister Zinedine Zidane ist Titelverteidiger FC Bayern München in der kommenden Saison nach Ansicht von Uli Hoeneß «nur Außenseiter» in der Champions League.

«Wir fühlen uns in der Rolle ganz wohl», sagte der Bayern-Manager in einem Interview der «Bild am Sonntag» (BamS). Real und Manchester wollten dagegen «unbedingt den Pott» holen, so Hoeneß, die Madrilenen zum 100. Geburtstag des Vereins, und «ManU» zum Abschied von Trainer Alex Ferguson im Sommer 2002.

Auf nationalem Terrain hat Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld Borussia Dortmund eine Favoritenrolle zugeschrieben. Nach den Investitionen von rund 100 Millionen Mark in die beiden Tschechen Tomas Rosicky und Jan Koller sowie den Brasilianer Amoroso müsste die Borussia «eigentlich Meister werden, wenn man in einem solchen Umfang investiert», bemerkte Hitzfeld in einem Interview mit der «Welt am Sonntag». Der 52-Jährige lehnte in der Zeitung zugleich den Vorschlag von Bayern-Präsident Franz Beckenbauer ab, ihn zu einer Art Teammanager zu befördern. «Ich kann mir nicht vorstellen, als Supervisor draußen zu stehen und zuzusehen, wie meine Trainer die Arbeit machen», sagte Hitzfeld, dessen Vertrag beim deutschen Meister am 30. Juni 2004 ausläuft.

Hoeneß bekräftigte in der «BamS», dass er 2006 seinen Posten als Manager beim deutschen Rekord-Meister aufgeben wolle. Die Nachfolge soll bereits in naher Zukunft geklärt werden. Mit Nationaltorwart Oliver Kahn, seinem Wunsch-Nachfolger, habe man ein erstes Gespräch über dieses Thema geführt. «Im Herbst wollen wir das Ganze fixieren», äußerte sich Hoeneß zuversichtlich.


 
Fr 20. Juli
Thiam übernimmt vorerst Rolle des Abwehrchefs
Hitzfeld: ‘Habe Vertrauen in ihn‘


Als fast alle Spieler schon in der Umkleidekabine verschwunden waren, standen zwei Mann immer noch alleine in der Mitte des Trainingsplatzes. Fast zehn Minuten sprach Ottmar Hitzfeld mit Neuzugang Pablo Thiam, erklärte immer wieder mit ausgestreckten Armen und klopfte dem Ex-Stuttgarter zum Abschluss auf die Schultern.

„Ich habe mit ihm gewisse Dinge besprochen, die er in seinem Spiel noch besser machen kann“, berichtete der Bayern-Coach wenig später über das Vier-Augen-Gespräch nach Abschluss des Trainings am Freitag.

Hitzfeld hatte den 27-Jährigen in den Vorbereitungsspielen immer wieder auf der Position des Abwehrchefs getestet, die seit dem Wechsel von Patrik Andersson zum FC Barcelona vakant ist. Auch beim Ligapokal-Aus gegen Hertha agierte Thiam als zentraler Mann in der Abwehr und machte seine Sache bis auf einen kleinen Stellungsfehler beim 0:1 von Michael Preetz ziemlich gut.

„Für den Anfang okay, aber da muss noch einiges kommen“, beurteilte der Diplomaten-Sohn seine Leistung gegen die Berliner selbstkritisch. Sein Trainer sprach ihn dafür von jeglicher Schuld beim Gegentreffer frei. „Deisler hätte auch nicht so frei zum Flanken kommen dürfen“, betonte Hitzfeld.

Es sieht also ganz danach aus, als ob Thiam in Hitzfelds Planungen schon eine Schlüsselrolle eingenommen hat. „Ich habe Vertrauen in Pablo, sonst hätte ich ihn erst gar nicht auf diese Position gestellt“, stellt der Bayern-Coach fest. So wie es also momentan aussieht, wird Thiam auch beim ersten Bundesligaspiel in einer Woche bei Borussia Mönchengladbach die Abwehrarbeit beim Rekordmeister organisieren.

Doch der beim VfB Stuttgart überwiegend als defensiver Mittelfeldspieler eingesetzte Thiam hat auch Abseits des Fußballplatzes seinen Platz im Team der Bayern gefunden. „Er ist ein netter und witziger Kerl, wir haben sehr viel Spaß mit ihm“, beschreibt Hasan Salihamidzic das Verhältnis zum „Neuen“. Und Oliver Kahn sagt: „Pablo ist sehr integrationsfähig, er wird keine Anlaufprobleme haben.“


Bayern testen Form gegen Tel Aviv
Der FC Bayern hat kurzfristig ein weiteres Testspiel angesetzt. Der Champions League-Sieger trifft am Samstag um 15.00 Uhr (ab 14.50 Uhr im Liveticker) in München-Aschheim auf den israelischen Meister Maccabi Tel Aviv. Ottmar Hitzfeld will in dieser Partie vor allen Dingen den Akteuren Spielpraxis geben, die am Mittwoch beim Ligapokal-Halbfinale gegen Hertha BSC nicht dabei waren. Ob Stefan Effenberg gegen Maccabi spielen kann ist allerdings noch fraglich.
Thiam Abwehrchef? Na dann kann die CL ja kommen.:laugh:


Ich hoffe wir sind diesmal gnädig zu Euch im Westfalenstadion und deklassieren Euch nicht. Das letztemal konntet Ihr Euch ja nur durch Hacken und durch das Glück Gottes vor einer Niederlage retten.:D


Wenn Thiam Abwehrchef wird und der greise Linke weiter seinen Manndecker steht, dann werdet Ihr ja gegen unseren Weltklassesturm wohl eher weniger ausrichten:



ROSICKY - KOLLER - AMOROSO
FC Bayern - Hertha BSC 0:1 (Ligapokal)


Huch, was mussten wir gestern hören bzw. sehen? Eine Niederlage im Ligapokal für den FCB? Kann es wirklich sein, dass sie erstmals seit drei Jahren diese wichtige Auszeichnung nicht verteidigen können? Ja, es ist Wirklichkeit geworden liebe Fussballfreunde, doch fragen wir uns jetzt: Kann der FC Hollywood, diese sportliche Niederlage überhaupt wegstecken oder wird sie den Club die ganze Saison weiterhin verfolgen? Wie verkraften sie bloss diesen finanziellen Ausfall in ihrem Saisonetat und wer ist an allem Schuld? Michael Preetz, der in der ersten Halbzeit das goldene Tor schoss und sich dem Bayern-Spiel nicht unterordnete? Besser machte es da schon Alex Alves, welcher hochkarätige Chancen ausliess und den Ball nicht im Kasten von "Dschinghis" Kahn unterbringen konnte.
Ich war jedoch sehr erstaunt von dem "hohen" Niveau des Spiels, welches den Superstars des FC Bayern zu verdanken war. Auf deren Seite ragte eigentlich keiner besonders heraus - es war auch zu spüren, dass einige Stars keine Lust hatten, bis auf die letzten 10 Minuten, wo man sich noch versuchte zu bemühen. Spieler wie Sergio, Effenberg, Thiam, Kovac haben versucht die Berliner an die Wand zu spielen. Ich möchte nicht behaupten, dass der friedvolle und spielerisch super gute FC Hollywood geholzt hat, wie eine Truppe voller bayerischer Holzhacker, nein nun wirklich nicht (Letzte Saison: 88 gelbe Karten - Ligaspitze).
Na, da müsst ihr euch wohl oder übel warm anziehen, liebe Münchner in Rot, denn was sagte ein gewisser Uli H. zu seinem Bruder, sowie zu ZDF- Poschi: "Hertha wird in dieser Saison ganz oben mitspielen." Aber seit doch nicht traurig Fans des FCB (wenn es die gibt), ihr habt ja noch 5 von 6 weiteren Chancen einen Titel in dieser Saison geschenkt zu bekommen und nach der Meinung eures Pressechefs Marcel Reif werdet ihr bald an der Spitze des Fußballs stehen, mit dem besten Trainer der Welt...
Hier die grossen Taten der Bazis in der Saison 1999/2000:



Bundesliga:
15.April 2000 : FC Bayern - TSV 1860 München 1:2
04.März 2000 : VfB Stuttgart - FC Bayern 2:0
27.November.1999: TSV 1860 München - FC Bayern 1:0
24.September 1999: FC Bayern - VfB Stuttgart 0:1
22.August 1999: Bayer 04 Leverkusen - FC Bayern 2:0


Champions League:
03.Mai 2000 (Halbfinale, Hinspiel): Real Madrid - FC Bayern 2:0
22.März 2000: Dynamo Kiew - FC Bayern 2:0
26.Oktober 1999: PSV Eindhoven - FC Bayern 2:1


Freundschaftsspiele/Sonstige:
29.Juli 1999: FC Zürich - FC Bayern 2:1
27.Juli 1999: SC Kriens - FC Bayern 1:1, 6:5 n.E.
19.Juli 1999: SF Siegen - FC Bayern 2:1
10.Juli 1999: SpVgg Weiden - FC Bayern 1:0
Die Bayern-Fans nach dem Viertelfinal-Aus gegen den BVB(0:1) in der Champions League 1998:




Hitzfelds Co-Trainer analysiert die Bayern-Spieler
Henkes Formcheck
Der Countdown läuft. Am Samstag startet der FC Bayern auf dem Gladbacher Bökelberg das Unternehmen Titelverteidigung. Zum vierten Mal in Folge wollen die Spieler von Ottmar Hitzfeld die Schale nach München holen. Aber sind wirklich alle Akteure schon in Bundesligaform? Einer, der es weiß, ist Michael Henke. Und der Co-Trainer des Champions League-Siegers hat jeden einzelnen Spieler unter die Lupe genommen und nach seinen derzeitigen SDtärken und Schwächen analysiert.

Das letzte Testspiel ist absolviert, die letzten Trainingseinheiten stehen bevor. Chefcoach Ottmar Hitzfeld und Co-Trainer Michael Henke bleibt nicht mehr viel Zeit, um bis zum Bundesligaauftakt am Samstag ihre Mannschaft in Form zu bringen.

Von größeren Verletzungen sind die Bayern diesmal in der Vorbereitung verschont geblieben. Nur Jens Jeremies, der noch wegen den Folgen seiner zwei Knieoperationen im Mai außer Gefecht gesetzt ist, fällt langfristig aus.

Ansonsten können Hitzfeld und Henke aus dem Vollen schöpfen. Doch wie weit ist jeder einzelne Spieler schon, haben alle Mann aus dem großen Kader schon ihre Top-Form erreicht und wer hat derzeit vielleicht noch ein par Probleme mit seiner Fitness oder anderen Dingen?

Michael Henke hat die Antworten auf all diese Fragen. Der gebürtige Westfale hat exklusiv für das Online-Team des FC Bayern alle Spieler unter die Lupe genommen und analysiert. Von Dreher bis Zickler, jeder einzelne wurde von Henke auf seine Stärken und auf seine Schwächen durchleuchtet.


Die Torhüter >>>>http://www.fcbayern.de/de/news/article/0,,345587,00.html
Die Verteidiger >>>>http://www.fcbayern.de/de/news/article/0,,345658,00.html
Das Mittelfeld >>>http://www.fcbayern.de/de/news/article/0,,346029,00.html
Die Stürmer >>>http://www.fcbayern.de/de/news/article/0,,346035,00.html
28.7. 2001
O:1 in Gladbach
Van Lent vermasselt Bayern Bundesligaauftakt
Das hat sich der FC Bayern bestimmt ganz anders vorgestellt. Der Rekordmeister verliert sein Bundesliga-Auftaktmatch bei Aufsteiger Borussia Mönchengladbach mit 0:1 und hat damit einen klassischen Fehlstart in die neue Saison erlebt. Arie van Lent war es, der Mitte der ersten Hälfte den Siegtreffer für die „Fohlen"-Elf herausschoss. Und die Gladbacher gewannen gegen den Champions League-Sieger nicht unverdient, denn zu keiner Zeit des Spiels bekam die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld den Gegner so richtig in den Griff.

Die Stimmen der Trainer
Trainer Hans Meyer (Borussia Mönchengladbach): "Die erste Halbzeit haben wir sehr engagiert gespielt. In der zweiten Halbzeit hatten wir auch zwei, drei Situationen, in denen wir Glück hatten. Allerdings war es erst das erste Spiel und wir werden auf Grund unserer Spielweise wahrscheinlich noch genug auf die Schnauze bekommen."

Trainer Ottmar Hitzfeld (Bayern München): "Wir haben schlecht ins Spiel gefunden. Unsere Abwehr hat zu lange den Ball gehalten und wir haben Mönchengladbach zu selten unter Druck gesetzt. Die zweite Halbzeit hat mich zuversichtlich gestimmt. Allerdings haben die letzten zehn Prozent gefehlt, um auch einen Aufsteiger zu schlagen."

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Nach dem Bundesliga-Fehlstart
Kahn warnt vor Bequemlichkeit
Die Auftaktniederlage gegen Borussia Mönchengladbach hat es verdeutlicht: Der Bayern-Motor läuft noch nicht auf Hochtouren. Ottmar Hitzfeld, der am morgen nach dem 0:1 auf dem Bökelberg eine außergewöhnlich lange Ansprache vor seiner Mannschaft hielt, verfällt trotzdem nicht in Panik. „Wir müssen die Nerven bewahren und dürfen nicht den Stab über die Mannschaft brechen. Ich bin keiner, der Spieler gegen die Wand knallt.“ Oliver Kahn, bekannt für deutliche Worte, warnte indes vor der „kleinen Bequemlichkeit“.
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Die Stimmen zum Gladbach-Spiel
Elber: `Sind zurzeit nicht gut drauf`
Zufrieden konnte keiner im Lager des FC Bayern sein nach dem 0:1 in Gladbach. Besonders Präsident Franz Beckenbauer sparte nicht mit Kritik an der Mannschaft von Ottmar Hitzfeld. Für Giovane Elber, der noch zu den besten Bayern-Spielern auf dem Bökelberg gehörte, steht fest: „Jeder hat gedacht, dass der FC Bayern eine super Mannschaft hat und einen Durchmarsch vom ersten Spieltag bis zum letzten macht. Das geht jetzt leider nicht mehr. Die ganze Mannschaft ist zurzeit nicht so gut drauf“.
Mo 30. Juli
Beckenbauer:
‘Kenne Gründe für Auftaktniederlage‘

Am Samstag reagierte Franz Beckenbauer noch ziemlich sauer auf die Niederlage seiner Bayern in Gladbach. Der „Kaiser“ sprach von einer einzige Enttäuschung und dass der Champions League-Sieger „Fußball gestanden und nicht gespielt hat.“

Am Sonntag, als sich der erste Zorn verzogen hatte, machte sich der Bayern-Präsident an die Aufarbeitung des 0:1 auf dem Bökelberg. „Ich unterstelle unserer Mannschaft keine Absicht, den Aufsteiger auf die leichte Schulter genommen zu haben. Der Charakter stimmt“, sagt Beckenbauer in einem Interview für die „Bild“.

Der Grund für die noch nicht meisterliche Vorstellung der Bayern in Gladbach sei die nicht optimale Vorbereitung auf die neue Saison.

„Es kann nicht funktionieren, wenn man in Etappen trainiert – ein Teil fünf Wochen, die Nationalspieler vier und die beiden Franzosen gar nur drei Wochen“, analysiert Beckenbauer.

Was die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld jetzt brauche sei schlichtweg „gezieltes Training“ und Spielpraxis. Dann verbessere sich die körperliche Verfassung in den nächsten Wochen automatisch, so der 55-Jährige weiter.

Die Bayern haben als letzter Bundesligist die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen. Trotzdem glaubt Beckenbauer nicht, dass die Spieler zu viel Urlaub hatten. „Es war wichtig, dass sich die Spieler nach der harten letzten Saison gut erholen. Das wird sich im Laufe der Saison auszahlen.“



Pizarro brennt auf seinen ersten Einsatz
‘Ich will alles gewinnen‘

Beim verkorksten Bundesligaauftakt auf dem Gladbacher Bökelberg war er noch gesperrt. Gegen Schalke am nächsten Wochenende wird aber wieder mit an Bord sein: Claudio Pizarro, der neue Torjäger des FC Bayern.

19 Tore erzielte der Peruaner im Vorjahr für den SV Werder Bremen, von dem er für rund 16 Millionen Mark Ablösesumme an die Isar wechselte. Zahlen, an denen sich der 22-Jährige messen lassen muss. Doch trotz der immens hohen Erwartungshaltung von außen sowie der starken Konkurrenz im Angriff gibt sich Pizarro äußerst selbstbewusst.

„Ich bin total von mir überzeugt. Ich will so oft wie möglich spielen. Und ich bin sicher, dass mir das gelingt“, erklärt der peruanische Nationalspieler in einem „Kicker“-Interview. Auch über seine Effizienz hat sich Pizarro bereits Gedanken gemacht: „Meine Rückennummer hier ist die 14 – das wäre eine passable Treffer-Zahl für mich in der nächsten Bundesliga-Saison.“

Dabei helfen soll Claudio Pizarro vor allem Sturmpartner Giovane Elber. Vom Zusammenspiel mit dem Brasilianer erwartet der ehemalige Bremer jedenfalls „dass es noch viel besser und erfolgreicher wird als mit Ailton.“

Der „Anden-Bomber“ ist auch davon überzeugt, dass der FC Bayern im Vergleich mit der Bundesligakonkurrenz das beste Personal im Angriff unter Vertrag hat. „So viele Top-Stürmer wie beim FC Bayern gibt es nirgendwo sonst“, hält Pizarro fest.

Mit seinem alten Klub SV Werder hat der Peruaner gedanklich schon voll und ganz abgeschlossen. „Ich hatte dort eine tolle Zeit und habe viel gelernt. Aber es war Zeit für einen Fortschritt. Mein Traumverein ist jetzt der FC Bayern. Ich will so lange hier bleiben wie es geht.“

Und mit den Bayern hat sich Pizarro einiges vorgenommen. „Champions League und Meisterschaft zu verteidigen ist eine noch größere Aufgabe, als sie einmal zu gewinnen. Und da gibt es noch den Weltpokal und den DFB-Pokal. Ich will wirklich alles gewinnen.“
Hargreaves unter Beobachtung
Beim 0:1 in Gladbach gehörte Owen Hargreaves zu den besten im Bayern-Team. So sah es auch Franz Beckenbauer. „Wenn jeder die Hälfte vom Hargreaves gelaufen wäre, hätten wir hier heute gewonnen“. Was Owen nicht wusste: Sven Göran Eriksson, der englische Nationalcoach, saß am Bökelberg auf der Tribüne, um Hargreaves zu beobachten. Wenn der 20-Jährige weiter so gute Leistungen bringt, könnte es also durchaus sein, dass er beim WM-Quali-Spiel zwischen Deutschland und England am 01 September in München dabei ist.
Rostock will Bayern-Stürmer di Salvo

Stürmer Antonio di Salvo von Bayern München steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum Ligakonkurenten Hansa Rostock. "Wir sind uns mit den Bayern einig. Am Dienstag wird der Stürmer zum medizinischen Check und zur Erledigung der letzten Formalitäten zu uns kommen", erklärte Hansa-Pressesprecher Axel Schulz.

Der 22-jährige di Salvo ist im Bayern-Kader einer von sieben Stürmern. Spätestens seit der Verpflichtung von Claudio Pizarro sind seine Chancen auf Bundesligaeinsätze bei den Bayern auf ein Mindestmaß gesunken.
Do 02. August
Lizarazu: ‘Vor wem sollten wir Angst haben?‘

Bixente Lizarazu hat den verpatzten Saisonstart des FC Bayern abgehakt. „Es war ein Spiel in einer sehr, sehr langen Saison. Wir haben verloren, aber es gibt keine Probleme bei uns“, erklärt der Franzose in einem Interview mit dem „kicker“. „Nach fünf Spielen können wir den Saisonstart bilanzieren, vorher macht das keinen Sinn“, so „Liza“ weiter.

Für das kommende Spiel gegen Schalke kündigt der Welt- und Europameister Besserung an und benennt den psychologischen Vorteil seines Teams: „Die Schalker haben uns zwar zweimal geschlagen, aber am Ende waren wir vorne. Vor wem sollten wir also Angst haben?“ Trotzdem bringt Lizarazu natürlich Respekt dem nächsten Gegner und überdies den Mannschaften aus Dortmund, Leverkusen und Berlin entgegen, die er allesamt zum Favoritenkreis zählt.

An eine deutlichere Entscheidung im Meisterschaftsrennen als im letzten Jahr glaubt Lizarazu nicht: „Nein, es wird am Ende wieder sehr eng werden. Es wird eine harte Saison für uns. Aber auch für alle anderen, die Meister werden wollen. Die Saison ist sehr, sehr lang. Und wir haben Erfahrung damit, wie es ist, am Ende vorne zu stehen.“

Die Ausnahmestellung der erfolgreichen Bayern vergleicht er sogar mit dem internationalen Renommee der Nationalauswahl Frankreichs: „Der FC Bayern ist inzwischen wie die französische Nationalmannschaft. Die will auch jeder schlagen.“ Doch an harter Arbeit und dem Kampfgeist der letzten Saison darf es auch in dieser nicht fehlen, glaubt der als „Arbeitsbiene“ geltende linke Verteidiger. „Wir müssen uns nur im Klaren darüber sein: Allein mit einem großen Namen gewinnt man keine Spiele.“

Seine sportliche Zukunft sieht Lizarazu vorerst in München. „Erstens interessiert mich nur die Gegenwart, und zweitens bin ich sehr stolz, für die Bayern zu spielen“. Das Thema Manchester United ist momentan abgehakt. Lizarazu hat ganz andere Ziele: „Wir wollen die vierte Meisterschaft in Folge, den Supercup, den Weltpokal, einfach alles. Es gibt also genug Ziele.“


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Bild: Kalle: ‘Bundesliga beginnt erst am Samstag‘
Nach der Niederlage am vergangenen Samstag in Gladbach, sieht Karl-Heinz Rummenigge keinen Grund zur Beunruhigung. Er ist sich sicher: „Für uns beginnt die Saison erst am Samstag.“

Siegessicher verkündet Bayerns-Vize in der Bild: „Wir gewinnen am Samstag sicher“ und glaubt nicht an einen Fehlstart der Münchner Bayern. Rummenigge schließt auch einen Börsengang des Klubs weiter aus.

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Der Kapitän fällt aus
Ohne Effenberg gegen Schalke
Am Samstag steht erst der zweite Spieltag vor der Tür. Doch für den FC Bayern geht es nach der Auftaktniederlage gegen Gladbach im Spitzenspiel gegen den FC Schalke 04 schon um sehr, sehr viel. „Wir müssen unbedingt gewinnen“, forderte Ottmar Hitzfeld, der gegen den Vizemeister auf den immer noch angeschlagenen Steffan Effenberg verzichten muss. Unabhängig vom Ausfall des Kapitäns hat der Bayern-Coach weitere Wechsel in der Aufstellung angekündigt, um „frischen Wind“ ins Team zu bringen.
Hargreaves: "Ich bin kein Chef im Mittelfeld"
Meine Zeit kommt noch. Ich bin erst 20...



Owen Hargreaves spielt seit 1997 bei den Bayern

Trotz des verpassten Saisonstarts (0:1 gegen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach) gab es beim FC Bayern München einen Gewinner: Youngster Owen Hargreaves.
"Wären alle nur die Hälfte von Hargreaves gelaufen wären, hätten wir gewonnen", zollte Bayern-Präsident Franz Beckenbauer dem 20jährigen Kanadier ein Extra-Lob.
Auch Englands Teamchef Sven-Göran Eriksson, der auf dem Bökelberg den U-20 Nationalspieler unter die Lupe nahm, soll von Hargreaves beeindruckt gewesen sein. Sport1 sprach mit Bayerns größtem Talent.

Sport1: Owen Hargreaves. Nicht erst seit ihrem tollen Auftritt gegen Borussia Mönchengladbach werden Sie von allen Seiten gelobt. Wie gehen Sie damit um?
Owen Hargreaves: Das ist doch ganz normal. Wenn man gut spielt, ist alles super. Man sollte das ganze aber nicht überbewerten. Das kann nächste Woche schon wieder ganz anders aussehen. Ich hoffe, dass ich weiterhin konstant gute Leistungen bringen werde. Das würde mich sehr freuen.

Sport1: Immer wenn Sie die Kabine nach dem Training verlassen, versetzen Sie die jugendlichen Fans in Extasse. Haben Sie eine Erklärung dafür?
Hargreaves: Ich bin zusammen mit Roque Santa Cruz noch der einzig ganz junge Spieler bei uns im Kader. Aber ich kann die Fans, vor allem die jugendlichen, sehr gut verstehen. Ich hatte auch meine Vorbilder (Michael Jordan, Anm. d. R.) und habe mich immer riesig gefreut, wenn Sie mir ein Autogramm gegeben haben. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, für die wartenden Fans zur Verfügung zu stehen.

Sport1: Damit dürfte Mehmet Scholl seine Spitzenposition als Teenie-Star endgültig an Sie verloren haben, oder?
Hargreaves: Ich glaube, dass ich Mehmet nicht ablösen werde. Aber ich lasse da auch Roque gerne den Vortritt. Der kann ruhig die Spitzenposition übernehmen.

Sport1: Apropos Mehmet Scholl. Bei jedem Training suchen Sie sehr viel Kontakt zu ihm. Warum?
Hargreaves: Ich frage ihn. Aber nicht wegen des Images als Teenie-Idol, sondern hole mir wertvolle Tipps, wie ich meine Freistoß-Technik noch weiter verbessern kann. Auch von Bixente Lizarazu hole ich mir immer ein paar Tipps. Der hat als Welt- und Europameister auch schon sehr viel erlebt.

Sport1: Nehmen Sie nur Tipps von den beiden an?
Hargreaves: Nein, nein. Natürlich spreche ich auch mit allen anderen Spielern. Auch meine beiden Trainer Ottmar Hitzfeld und Michael Henke geben mir immer wertvolle Tipps.

Sport1: Am Samstag gegen Schalke 04 fällt Stefan Effenberg aus. Sie könnten ihn ersetzen...
Hargreaves: Ich bin kein Chef im Mittelfeld. Ich kann die Bälle erobern, Sie zurückgewinnen.

Sport1: Warum so bescheiden?
Hargreaves: Mir liegt es einfach besser, wenn ich - beim Basketball würde man "Steels" sagen - landen kann.

Sport1: Mit guten Leistungen steigen auch Ihre Chancen, in der englischen Nationalmannschaft berücksichtigt zu werden. Denken Sie darüber nach?
Hargreaves: Wenn ich eine Einladung bekommen würde, wäre das eine große Ehre für mich. Aber ich würde mir, falls ich nicht eingeladen werde, darüber nicht den Kopf zerbrechen. Ich habe bei Bayern genug zu tun. Meine Zeit kommt noch. Ich bin erst 20...
Bayern-Gala gegen den Vizemeister


Tore von Pizarro, Scholl und Niko Kovac
Der FC Bayern hatte sich einiges Vorgenommen für das erste Heimspiel der neuen Saison gegen den FC Schalke 04. Zum einen wollten Elber, Kahn & Co. die Auftaktniederlage am letzten Samstag gegen Borussia Mönchengladbach vergessen machen, zum anderen hatte der Rekordmeister noch eine offene Rechnung mit dem „Meister der Herzen“, der letzte Saison beide Spiele gewonnen hatte.

Und das Team von Trainer Ottmar Hitzfeld hielt Wort. Nach einem streckenweise berauschenden Spiel gewann der FCB vor 63.000 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion klar und hochverdient mit 3:0 (3:0). Die Tore für den Champions League-Sieger erzielten Claudio Pizarro (6.), Mehmet Scholl (13.) und Niko Kovac (40.).

Im Vergleich zur Vorwoche änderte Hitzfeld seine Elf im gleich auf vier Positionen. Pablo Thiam nahm die zentrale Abwehrposition neben Robert Kovac und Thomas Linke ein. Im Mittelfeld rückte Niko Kovac für den verletzten Stefan Effenberg in die Anfangsformation und vorne stürmte neben Mehmet Scholl und Giovane Elber erstmals der Peruaner Claudio Pizarro, der in Gladbach noch wegen einer Sperre gefehlt hatte.

Vor dem Spiel hieß es jedoch zunächst, verdiente Bayern-Spieler zu Ehren. Erst wurde Keeper Oliver Kahn für seine Wahl zu „Deutschlands Fußballer des Jahres“ von „kicker”-Chefredakteur Rainer Holzschuh ausgezeichnet, dann wurde in einer Gedenkminute des vor drei Wochen verstorbenen Bayern-Idols Willy Simetsreiter gedacht.

Dann ging es richtig los. Und die erste Chance des Spiels gehörte dem Gast aus Gelsenkirchen: Nach einem Böhme-Freistoß schoss Abwehrchef Thiam beim Versuch zu klären Waldoch an, doch Oliver Kahn lenkte den Ball mit einer Glanzparade zur Ecke (1.).

Dann aber kam der Rekordmeister – und wie: Nach einer schönen Einzelleistung von Mehmet Scholl stand „Anden-Bomber“ Pizarro goldrichtig und vollstreckte aus fünf Metern zur frühen Führung (6.). Erstes Spiel für Bayern, erstes Tor für den 22-Jährigen. Ein Auftakt nach Maß für den Titelverteidiger, der fortan die Schalker mächtig unter Druck setzte. Nur drei Minuten später die nächste Chance für Pizarro, der mit seinem 20-Meter-Schuss aber nur den Pfosten traf (9.).

Die Schalker kamen nun kaum noch aus ihrem Strafraum raus, die Bayern spielten wie im Rausch. Weitere vier Minuten später hatten die Bayern-Fans dann erneut Grund zum Jubeln: Mehmet Scholl, an diesem Tag der überragende Bayern-Akteur, erhöhte mit einem herrlich gezirkelten Freistoß aus 18 Metern auf 2:0 (13.).

Die Bayern schalteten nun einen Gang zurück und ließen den Gast gewähren, der auch zu zwei guten Chancen durch Böhme und Sand kam (18.). Doch Kahn und Lizarazu auf der Linie hielten den Bayern-Kasten sauber. Der FCB tat in dieser Phase nicht mehr als notwendig. Dennoch sprangen noch zu zwei guten Gelegenheiten durch Hasan Salihamidzic (30.) und Giovane Elber (39.) heraus, die aber in S04-Keeper Oliver Reck ihren Meister fanden.

Kurz vor der Pause dann eine weitere Premiere: Nach einer Ecke von Mehmet Scholl - der ersten für den Rekordmeister – setzte sich Niko Kovac energisch im Schalker Strafraum durch und köpfte zum verdienten 3:0-Halbzeitstand ein (40.).

Nach der Pause brachte Schalke-Trainer Huub Stevens van Kerckhoven und Kmetsch für Oude Kmaphuis und Nemec. Zwar lief es fortan besser bei den „Knappen“, doch wirklich zwingend war das alles nicht. Van Hoogdalem traf in der 58. Minute nur das Außennetz, und Andreas Möller setzte zwei Minuten später einen 18-Meter-freistoß nur knapp über das Tor.

Insgesamt war der FC Bayern aber weiter die Ton angebende Mannschaft auf dem Rasen und hatte weitere Chancen durch Owen Hargreaves (67.) und Giovane Elber, der nach einem schönen Solo den Ball nur knapp am Schalker Gehäuse vorbei drosch. Für Elber, der hervorragend mit Claudio Pizarro harmonierte, war das die letzte Aktion: Er machte anschließend Platz für Alexander Zickler.

In der Schlussphase passierte dann nicht mehr viel. Die Schalker fügten sich der Niederlage, der FCB schaukelte den Sieg nach Hause. Fünf Minuten vor dem Ende wechselte Hitzfeld noch Thorsten Fink und Carsten Jancker ein, Mehmet Scholl und Claudio Pizarro kamen mussten unter dem Beifall der 63.000 weichen. Jancker hatte kurz vor Schluss noch eine gute Gelegenheit, die Waldoch zunichte machte (88.)

Mit diesem Sieg hat der FC Bayern allen Kritikern Lügen gestraft und bewiesen, dass die Niederlage in Gladbach nur ein Ausrutscher war. Von Fehlstart in die 39. Bundesliga-Saison also keine Spur, der Titelverteidiger kann nun voller Selbstvertrauen zum schweren Auswärtsspiel nach Leverkusen reisen.

FC Bayern München - FC Schalke 04 3:0 (3:0)

FC Bayern: Kahn – Thiam, Robert Kovac, Linke – Salihamidzic, Niko Kovac, Hargreaves, Lizarazu – Elber (71. Zickler), Pizarro (85. Jancker), Scholl (85. Fink)
England-Coach Eriksson holt Hargreaves
Owen: `Ich freue mich unglaublich`

Owen Hargreaves entwickelt sich beim FC Bayern immer mehr zum Senkrechtstarter schlechthin. Nach gerade mal 16 Bundesligaspielen und vier Einsätze in der Champions League für den Rekordmeister und drei Einsätzen in Englands U 21-Nationalelf ist der gebürtige Kanadier jetzt auch in Englands A-Auswahl berufen wurden.

Hargreaves erreichte die Nominierung für das Freundschaftsspiel am kommenden Mittwoch gegen Holland bereits am Donnerstagabend. Coach Sven-Göran Eriksson selbst rief den 20-Jährigen an, um ihm die gute Nachricht mitzuteilen. „Ich freue mich unglaublich über die Nominierung“, jubelte der Mittelfeldspieler.

Am Samstag wird er noch das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen bestreiten, dann geht es weiter Richtung englische Hauptstadt. „Ich bin stolz, am Montag in London die großen Stars von der Insel zu treffen“, so Hargreaves.

Bei den Verantwortlichen des englischen Nationalteams herrscht eine hohe Meinung über den Lockenkopf. „Er hat immer sehr gut gespielt wenn ich ihn beobachtet habe. Ich bin neugierig ihn näher kennen zu lernen“, begründet Eriksson die Berufung. Der Nationaltrainer schätzt die Vielseitigkeit des Bayern-Akteurs, der im Mittelfeld auf allen Positionen einsetzbar ist. Er habe einen sehr großen Aktionsradius, sei sehr Ausdauerstark und „verfüge über eine große Ballfertigkeit.“

David Platt, englischer U21-Trainer und Assistent von Eriksson, vergleicht ihn bereits mit den „Großen“ der Premier League. „Er ist ein kompletter Mittelfeldspieler. Er kann gut passen, Bälle erobern, ist verlässlich und hat Einfluss auf das Spiel.“ Qualitäten, die im modernen Fußball unabdinglich sind. „Wie Roy Keane und Steven Gerrard operiert er auf sehr großen Raum“, erklärt Platt.

„Er hat seine Chance verdient, letzte Saison und zu Beginn dieser hat er sehr gute Leistungen gezeigt“, sagt Eriksson. Mit einem Einsatz von Beginn an gegen die Niederlande rechnet Hargreaves aber noch nicht: „Das ich mit ihnen trainieren darf und dabei bin ist schon ein großer Erfolg. Alles andere wäre eine noch größere Überraschung“.

Durch die Berücksichtigung für das Spiel gegen Holland darf sich Owen nun sogar Hoffnungen machen, für das WM-Qualifikationsspiel am 1. September im Münchner Olympiastadion berufen zu werden. Dann treffen die zweitplatzierten Engländer im Rückspiel auf Tabellenführer Deutschland.
So 19. August
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2:0 gegen St. Pauli
Bayern ohne Probleme gegen den Aufsteiger

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Sforza meldet sich zurück
`Darf mich jetzt nicht ausruhen`
Es war die 68. Minute im Münchener Olympiastadion. Unter dem Applaus der 60.000 Zuschauer und mit einem Handschlag mit Ottmar Hitzfeld verließ Ciriaco Sforza den Platz, nachdem er zuvor maßgeblich zum 2:0-Erfolg über den FC St. Pauli beigetragen hatte.

Sforza selbst wollte nicht in Euphorie verfallen. Er sei endlich 100prozentig fit und habe „im Training hart gearbeitet. Aber ich darf mich jetzt nicht ausruhen, sondern muss weiter arbeiten“, so der Schweizer.

Jedenfalls hat Sforza bewiesen, dass Ottmar Hitzfeld wieder mit ihm rechnen kann. Ob im Mittelfeld als Spielgestalter, eher defensiv oder als Abwehrorganisator – darauf wollte er sich allerdings nicht festlegen. „Das spielt keine Rolle“.


BamS: ‘Nur Sforza gab richtig Gas‘
„Der Schweizer Ciriaco Sforza feierte ein starkes Comeback. Das erste Tor machte er selbst, das zweite bereitete er vor. St. Pauli war leichte Beite für den Meister“, schreibt heute die „BamS“.

„Wichtig für Trainer Ottmar Hitzfeld war nur das starke Comeback von Ciriaco Sforza in der Rolle des verletzten Spielmachers Effenberg. Gut, dass der Schweizer richtig Gas gab“.

Auch die „WamS“ sieht Sforza als stärksten Spieler der Bayern gegen Pauli: „Dank eines überragenden Sforza, der das erste Tor erzielte, der das zweite vorbereitete, siegten die Münchner gestern im Olympiastadion vor 60 000 Zuschauern 2:0“.
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Sergio erneut verletzt
Paulo Sergio entwickelt sich beim FC Bayern immer mehr zum großen Pechvogel.
Der 32-jährige Angreifer wird voraussichtlich zwei Wochen ausfalle
Di 21. August

Ebenfalls die Bild greift ein Gerücht aus der Schweiz auf, dass der Rekordmeister Interesse an einer Verpflichtung von Richard Nunez aus Uruguay besitzen soll. Der 25-jährige linke Verteidiger spielt derzeit bei Grasshoppers Zürich.
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Die AZ rätselt, wie lange Stefan Effenberg ausfallen wird. Mit einer Pause bis zu drei Wochen sei zu rechnen. Im gleichen Artikel äußert sich Trainer Hitzfeld optimistisch, dass die Transfers von Deisler und Ballack klappen könnten.
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Und noch einmal der Coach der Münchener. Die tz titelt: „Hitzfeld rät BVB-Fans: Verkauft eure Aktien“. Hintergrund dieses etwas ironischen Ratschlages ist das Spitzenspiel in drei Wochen zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Der Übungsleiter glaube an einen Erfolg im Westfalenstadion.

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Bayerns Kapitän gibt sich zuversichtlich
Effenberg hofft auf Comeback in Dortmund
Der „Tiger” faucht wieder. Am Samstag noch hatte Stefan Effenberg auf dem Weg zu seinem baldigen Comeback einen Rückschlag erlitten: Nach nur wenigen Minuten musste er das Ball-Training wegen erneuter Schmerzen im Fuß abbrechen. Doch nur drei Tage später zeigte sich der Bayern-Kapitän wieder optimistisch, schon bald seine Rückkehr auf dem grünen Rasen feiern zu können.

„Mein Ziel ist es, beim Auswärtsspiel in Dortmund wieder dabei zu sein. Bis dahin sind es noch knapp drei Wochen und ich bin zuversichtlich, dass das hinhaut”, sagte der 33-Jährige.

„Natürlich ist es fraglich, ob ich bis dahin wieder hundertprozentig fit bin”, so „Effe” weiter, „von daher ist eine endgültige Prognose sehr schwer abzugeben. Doch ich werde versuchen, im Westfalenstadion mit von der Partie zu sein.”
22. August
Bild: Sforza: `Stand mir selber im Weg`
Immer noch im Blickfeld der Tagespresse steht der Schweizer Ciriaco Sforza. Nach seinem gelungenen Comeback gegen den FC St. Pauli stellte sich der Mittelfeldspieler der Bild zu einem Interview.

Der 31-Jährige erklärt unter anderem, dass wieder richt fit sei und jetzt sein wahres Leistungsvermögen abrufen könne. Außerdem verspüre er ein klein wenig Genugtuung gegenüber seinen Kritikern. Aufgeben wollte der Mittelfeldspieler aber zu keinem Zeitpunkt. Als seinen größten Fehler sieht er seinen „falschen Ehrgeiz“. Zu früh habe er nach seiner Verletzung wieder angefangen zu spielen. „Ich stand mir selber im Weg“, so Sforza.

Die tz vergleicht vor dem europäischen Supercup des (FC Bayern) gegen den FC Liverpool derweil die beiden Owens. Auf Seiten der Engländer Michael Owen. Stefan Effenberg würde ihn schon jetzt als einen der fünf besten Stürmer der Welt bezeichnen. Bayerns Owen Hargreaves wird als "respektlos" beschrieben.

Mal wieder Neues gibt es von Ex-Bayern-Star Lothar Matthäus in der Sport-Bild zu lesen. Vor dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund sähe er den Kader der Münchener immer noch als stärker an. Zudem glaubt er, dass „Bayern nicht abhängig von Effenberg“ sei, „er wurde überbewertet.“

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Henke `spioniert` in Paderborn
Michael Henke war am Mittwoch noch in Sachen Spielbeobachtung unterwegs. Bayerns Co-Trainer jettetet nach Paderborn, dem Gegner des Rekordmeisters in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals, um den Regionalligisten im Heimspiel gegen Dynamo Dresden noch mal genaustens unter die Lupe zu nehmen. Die Bayern spielen am Montagabend um 20.30 Uhr auf der Bielefelder Alm gegen den Klub aus Ostwestfalen.

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Vor der Champions League-Auslosung
Liza: `Real, ManU und Bayern sind die Favoriten`

Das Ziel heißt Glasgow. Mit der Auslosung der Vorrunden-Gruppen wird an diesem Donnerstag im Fürstentum Monaco die lukrative Jagd auf Titelverteidiger (FC Bayern) in der Champions League eröffnet.

Der Nachfolger des an Nummer eins gesetzten deutschen Meisters wird nach einem Marathon über wiederum insgesamt 17 Partien am 15. Mai 2002 beim Finale im Hampden Park von Glasgow gekürt. „FC Bayern, Real Madrid und Manchester United sind die Favoriten“, meinte Bayerns Weltmeister Bixente Lizarazu am Tag vor der Auslosung.

Auch in der WM-Saison kämpfen wiederum 32 Mannschaften in der „Königsklasse“ des Fußballs um sportlichen Ruhm und finanzielle Prämien in Höhe von rund 950 Millionen Mark (487 Millionen Euro). Die Bundesliga ist nach dem Verlust eines Startplatzes an England zur Saison 2002/03 zum letzten Mal mit vier Mannschaften vertreten, sofern sich neben den direkt qualifizierten Bayern und Vizemeister Schalke 04 nach Bayer 04 Leverkusen auch noch Borussia Dortmund am Mittwochabend im Rückspiel gegen Schachtjor Donezk aus der Ukraine wie erwartet für die Vorrunde qualifizieren konnte.

In einer Mischung aus Setzen und Losen werden die 32 Teams auf insgesamt acht Gruppen mit jeweils vier Mannschaften verteilt. Als Titelverteidiger ist (FC Bayern) in Topf 1 gesetzt, dem außerdem auf Grund ihres UEFA-Klub-Koeffizienten Real Madrid, Manchester United, FC Barcelona, Lazio Rom, Juventus Turin und Arsenal London fix angehören. Der achte Platz geht an AC Parma oder UEFA-Cup-Sieger FC Liverpool.

Den Bayern bleibt damit in der Vorrunde einer der schärfsten Konkurrenten als Gegner erspart bleibt. Auch Duelle mit den anderen deutsche Klubs sind laut Reglement in der ersten Gruppenphase ausgeschlossen.

Die sechs Spieltage der Vorrunde werden in zwei Terminblöcken absolviert; am 11./12., 18./19. und 25./26. September sowie 16./17., 23./24. und 30./31. Oktober. Der Erste und Zweite jeder Gruppe zieht in die Zwischenrunde ein. Der Gruppendritte darf als Trostpreis im UEFA-Cup weiterspielen.

Liveübertragungen im Fernsehen von den Dienstagspielen gibt es wiederum ausschließlich im Pay-TV (Premiere World). Mittwochs überträgt RTL eine Begegnung live im Free-TV.
AS Rom gibt nicht auf – 70 Millionen für Kuffour

München (obr)– Aller guten Dinge sind drei. Das scheinen sich offensichtlich die Verantwortlichen des AS Rom zu sagen. Erst boten sie 30, dann 50 und jetzt sogar 70 Millionen Mark für Sammy Kuffour vom FC Bayern München. Das berichtet die „Bild-Zeitung“.
bareda,

aha, Bayern-Fans sind also i.S. Börse bezahlte Basher.

Wie sympathisch.

:rolleyes:
`Kaiser` sieht Scholl stärker als Rosicky

München (obr) – Am 8. September kommt es zum mit Spannung erwartenden Duell zwischen den Bundesliga-Großmächten Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Während der Deutsche Meister noch seine Form sucht, schweben die „Schwarz-Gelben“ auf eine Welle der Euphorie. Nach vier Spielen stehen die Westfalen mit der Optimalausbeute von zwölf Punkten an der Tabellenspitze.

Bayern-Präsident Franz Beckenbauer sieht die Chancen seiner Mannschaft für die Begegnung gegen den BVB bei 50 Prozent. Sollte der Champions League-Sieger seine zweite Saisonniederlage einstecken müssen, hätte er bereits einen Rückstand von acht Punkten auf die Borussia. „Das ist zuviel. Dann bräuchten wir schon eine gewaltige Serie“, so der „Kaiser“ am Rande des europäischen Supercup-Spiels gegen den FC Liverpool in Monaco.

Eine Serie, wie sie aktuell die Dortmunder haben. Dank des Trios Amoroso, Koller und Rosicky präsentiert sich der Meister der Jahre 1995 und 1996 als das derzeit spielstärkste Team der Liga. Besonders der junge Tscheche Tomas Rosicky hat sich mit überragenden Leistungen in die Herzen der Fans gespielt.

Pikante Note am Rand: An dem 20-Jährigen war in der vergangenen Spielzeit auch der FC Bayern interessiert. Der Rekordmeister verzichtete damals aber aus finanziellen Gründen auf einen Transfer, so dass der Nationalspieler für eine Ablöse von gut 25 Millionen Mark von Sparta Prag nach Dortmund wechselte. Ohnehin glaubt Beckenbauer, dass sich der 1,78 Meter große Mittelfeldspieler bei der Borussia besser entwickeln könne.

„Rosicky ist ein toller Spieler. Für Dortmund ist er perfekt, bei uns wäre das nicht so gegangen“, erklärt Beckenbauer. Was er meint: Beim Tabellenführer hat er unter Trainer Matthias Sammer alle Freiheiten, hat einen Stammplatz. Beim FC Bayern spielt Mehmet Scholl auf seiner Position. „An dem wäre er nicht vorbei gekommen. Keine Frage“, will der Münchener Präsident wissen.

Scholl arbeitet derweil auf sein Comeback hin. Zum Schlager im Westfalenstadion will der 30-Jährige wieder fit sein. Doch noch laboriert er an einer Entzündung im rechten Knöchel. Ein Einsatz beim Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel am 1. September in München gegen England ist aber ausgeschlossen.
Jeremies plant Comeback noch in diesem Jahr
`Bereit sein, über Grenzen zu gehen`
Beim Champions League-Finale musste er sich noch mit der ungeliebten Zuschauer-Rolle zufrieden geben. Eine Knieverletzung machte seinen Einsatz im „Spiel des Jahres“ unmöglich. Seitdem ist es ruhig geworden um Jens Jeremies, der noch immer an den Folgen der Verletzung leidet und fieberhaft an seinem Comeback arbeitet.

In einem Interview mit dem Fachmagazin „kicker“ äußerte sich der Mittelfeldspieler nun erstmals wieder zu seinem Gesundheitszustand. Und der gibt durchaus Anlass zur Hoffnung, dass „Jerry“ bald wieder im Trikot des Rekordmeisters zu sehen sein wird.

„Ich mache seit acht, neun Wochen Therapie, das Knie ist trocken, ich bin schmerzfrei. Inzwischen kann ich schon ohne Probleme laufen – auf dem Laufband, weil es da keine Unebenheiten gibt. Wir steigern von Woche zu Woche“, so Bayern Nummer 16, über die Entwicklung der letzten Wochen.

Gedanken über ein mögliches Karriere-Ende habe er sich nie gemacht, sagte der 27-Jährige weiter. „Ich wusste doch, wie es mir geht und dass es wieder werden würde. Das einzig Schlimme war die Frage, wann. Ich sehe keine Probleme, noch einige Jahre spielen zu können. Zum Glück gab es in den vergangenen Wochen keine Rückschläge. Aber jetzt will ich erst richtig fit werden. Ich muss bei Null anfangen.“

Dass er nur zwölf Tage nach seiner Knieoperation im April bereits wieder über die volle Distanz gespielt hat, sieht Jeremies nicht als Grund für die anhaltenden Beschwerden. Er würde „noch einmal alles genauso machen“, blickt der gebürtige Görlitzer mit etwas Abstand zurück. „Ich habe mir nichts so sehr gewünscht, wie den Gewinn der Champions League. Dafür muss man bereit sein, über Grenzen zu gehen.“

Wann er wieder gegen das Runde Leder treten wird, ist noch offen. Jeremies selbst will sich keinen Zeitpunkt für ein Comeback und damit unnötig unter Druck setzen. Aber „in jedem Fall“ will er noch in diesem Jahr seine Rückkehr in der Bayern-Elf feiern.“Ich will gesund und beim FC Bayern wieder eine bestimmende Figur werden“, stellt Jeremies seine Ziele klar heraus.

Den etwas holpigren Saisonstart seiner Teamkollegen sieht er indes weniger tragisch. „Für uns geht die Saisonerst in Dortmund los”, kündigte er an und stellte noch einmal klar: „Wir werden wieder eine gute Saison spielen. Mit unserer jetzigen Mannschaft ist es möglich, das Niveau zu haltenund die Titel 2001 zu verteidigen. Es wäre das Höchste, die Champions League drei Mal zu holen.”

Auch eine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft und eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan sind erklärte sportliche Vorhaben. Angst, dass er nach der langen Pause den Anschluss verpasst und somit nur noch zweite Wahl sein könnte, hat er nicht: „Wenn ich gesund und fit bin, bin ich in der Defensive der Stärkste. Das haben die letzten fünf Jahre gezeigt. Und es gibt nicht viele, die mehr Siegeswillen haben als ich.”
jetzt 10 Punkte in 5 Spielen - befriedigender Schnitt von 2 Punkten - Steigerung erforderlich.
es wird aber nötig sein, nicht nur der Bigpointspiele zu gewinnen.
für die in II. Garnitur - ohne die Weltklassespieler Effenberg, Scholl und Elber, die Nationalspieler Jeremies, Zickler, Pizzaro und R. Kovac, sowie Thiam angetretenen Bayern, wars ganz gut die Leistung ;)

Sport 1 - Hintergrund
Bayern München: Qualität und Quantität

Dortmund/München - Die Kräfteverhältnisse in der Bundesliga sind wieder zurecht gerückt.
Bayern gewinnt in Dortmund 2:0, der deutsche Meister ist wieder da.
Allen Unkenrufen zum Trotz haben die Münchner wieder einmal ihre hundertprozentige Konzentrationsfähigkeit in Schlüsselspielen unter Beweis gestellt.
Gleichzeitig zeigte der Rekordmeister seinem Erzrivalen die Grenzen auf. Dortmund ist nach dem furiosen Saisonstart wieder auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet.
Sport1 zeigt fünf Punkte auf, die Dortmund noch zur Klasse des FC Bayern fehlen.

DIE TRAINER
Ottmar Hitzfeld blieb auch im dritten Duell mit seinem ehemaligen Schützling Matthias Sammer unbesiegt. Extraklasse, wie Hitzfeld seine Mannschaft taktisch einstellte. Fink und Santa Cruz neu im Team, da konnte Sammer nicht agieren, sondern nur reagieren. Half aber auch nichts, Bayern spulte cool sein Pensum herunter.
Nach dem Spiel das selbe Bild wie immer: Hitzfeld lobt sein Team wie nach jeder gewonnenen Partie. Auch wenn es mal nicht läuft, gibt es in der Öffentlichkeit nur dezente Kritik. Intern wird dann Tacheles geredet. Anders Sammer: Ob glanzvoller Sieg oder bittere Niederlage: Gelobt wird so gut wie nie. "Die Mannschaft ist noch nicht so weit", predigt Sammer immer wieder.
Der Reifeprozess der Mannschaft könnte allerdings beschleunigt werden, wenn Sammer die Balance zwischen Lob und Kritik findet. Doch Sammer weiß, dass er Hitzfelds Level noch nicht erreicht hat. "Ottmar ist ein Kopfmensch mit Bauchentscheidungen. Ich bin ein Bauchmensch mit Kopfentscheidungen. Ich bin aber auf dem Weg ein Kopfmensch zu werden."

DIE TORHÜTER
Kahn gegen Lehmann. Früher hieß das Nationaltorwart 1A gegen 1B. Heute wird nur noch von Kahn gesprochen. Die Maßstäbe werden völlig unterschiedlich angelegt. Lehmanns Serie von vier Spielen ohne Gegentor war kaum ein Thema. Dafür Kahns fünf Gegentreffer gegen England. Majestätsbeleidigung. Doch Kahn blieb von jeglicher Kritik verschont.
Lehmann dagegen hat nicht dieses Standing. Während Kahn im Westfalenstadion seinen Kasten souverän sauber hielt, sah Lehmann beim 0:1 durch Salihamidzic unglücklich aus. Zweifellos sind beides gute Torhüter, es gibt nur einen großen Unterschied und der heißt: Kahn, der Titan.

DER SIEGESWILLE
Anpfiff im Westfalenstadion. Was passiert? Nichts. Dortmund zeigt keinerlei Anzeichen von Angriffslust, nach Außen hin zumindest. Kein aggressives Forechecking, kein Pressing, keine Körpersprache die den Bayern zeigt: "Wir sind Herr im Haus, wir schlagen Euch!"
Attribute, die gegen einen FC Bayern unabdingbar sind. Die Borussia könnte sich diese Einstellung eigentlich leisten. Sie hat das Potenzial, um den Bayern mit breiter Brust entgegenzutreten. Doch der absolute Siegeswille hat gefehlt.
Den haben die Bayern, gerade wenn es gegen Mannschaften mit ähnlicher Qualität geht. "Wir sind zu stark, um auf fremden Plätzen auf Unentschieden zu spielen. Wir wollten unbedingt gewinnen. Ganz egal wo wir spielen, wir sind der Meister und Champions-League-Sieger und das wollen wir auch jedes Mal zeigen", sagte Thorsten Fink nach dem Spiel. Eine Aussage, der nichts mehr hinzuzufügen ist.

DIE ROUTINE
"Bayern war heute die glücklichere Mannschaft, mehr nicht", sagte BVB-Verteidiger Christian Wörns zu Sport1. Dieser Ausspruch ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn Glück, das bedeutet beim FC Bayern Routine und Cleverness. Trotz oder auch wegen allen Rotierens ist die Mannschaft in sich geschlossen. Die Neuzugänge sind allesamt Ergänzungen, die sich problemlos in die erste Riege einfügen lassen.
Dortmund kaufte vor der Saison für 100 Millionen Mark ein, spielt Zauberfußball gegen Teams wie Nürnberg oder Wolfsburg. Gegen Bayern aber bricht alles wie ein Kartenhaus zusammen. Zeigen ein Amoroso oder ein Rosicky für einmal keine Glanzleistung, fällt das gesamte Team ab. Auch "Haudegen" wie Kohler oder Reuter haben da keinen Einfluss auf das Mannschaftsgefüge.
Anders Bayern. "Wir haben ein gesundes Selbstvertrauen. Natürlich gewachsen durch die Erfolge in der langen Vergangenheit und dass wir uns grundsätzlich nirgendwo bange machen und auch gerade vor solchen Herausforderungen nicht verstecken. Das zeichnet Spieler, die vor allen Dingen auch länger bei Bayern sind, besonders aus," analysierte Co-Trainer Michael Henke gegenüber Sport1.

DIE BANK
Bayern München und Borussia Dortmund. Das sind zwei Kader der Luxusklasse. Nationalspieler aus aller Herren Länder tummeln sich in den beiden Starensembles. Qualität auf allen Seiten. Bei der Borussia aber keine Quantität. 13 oder 14 Spieler mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten stehen im BVB-Kader, der Rest genügt nichrt höchsten Ansprüchen. Das fällt in Spielen wie gegen Nürnberg nicht auf, dafür umso mehr in Duellen mit den Bayern.
In München lautet das Motto: Qualität UND Quantität. Effenberg, Jeremies und Scholl verletzt, Pizarro und Elber auf der Bank. Und trotzdem läuft gegen Dortmund eine Elf auf, die nationale Spitzenklasse darstellt - mindestens.
Außerdem besitzt der Bayern-Kader über genügend Spieler, die eine Führungsrolle übernehmen können. Fallen "Effe" oder Scholl aus, übernehmen Lizarazu oder Fink eben das Ruder. Dortmund dagegen fehlt der Kopf der Mannschaft. Reuter versucht sich zwar als verlängerter Arm Sammers auf dem Spielfeld, scheint aber von seinen Mitspielern nicht voll akzeptiert.

FAZIT
Dortmund spielt bisher eine tolle Saison, das 0:2 war der erste Patzer. Es werden auch wieder Mannschaften mit gesenktem Haupt das Westfalenstadion verlassen. Aber solange die Elf von Matthias Sammer die Big points nicht macht, wird sie die Bayern langfristig nicht hinter sich lassen können. Der Rekordmeister hat dagegen eindrucksvoll bewiesen, dass der vermeintliche Fehlstart nur eine Momentaufnahme war.
Gregory Straub
In Kiew riesengroßes Interesse an Borussia

Leicht bewölkt, vereinzelte sonnige Abschnitte, rund 20 Grad. So präsentierte sich am Montag Nachmittag Kiew, das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Ukraine.

Borussia Dortmund findet also gute Bedingungen vor einen Tag vor dem Start in die Champions League. Das Hotel „National“ bietet westlichen Komfort, und das Interesse an den Borussen ist weit im Osten nicht geringer als hierzulande. Neun Kamerateams besuchten am Mittag die Pressekonferenz. Die Standardfrage nach der Aufstellung, die Matthias Sammer natürlich nicht beantwortete, gehörte natürlich zum Repertoire.
„Wir freuen uns, dass wir wieder in der Ukraine sind“, sagte Sammer stattdessen und verwies auf die Gastfreundschaft, die der Mannschaft schon Mitte August beim Aufeinandertreffen in der Qualifikation mit Schachtjor Donezk zuteil geworden war. Über den Gegner am Dienstag erklärte der Borussen-Coach: „Dynamo verfügt über ein Team mit hoher Spielkultur.“ Er erwarte ein hart umkämpftes Match.

Dass es seine Premiere als Chefcoach in der Königsklasse ist, geht beinahe unter. „Im Moment geht alles so schnell“, sagt der 34-Jährige, „Am Samstag war Bayern, morgen ist Kiew, dann wartet Schalke.“ Es bleibe gar nicht die Zeit, „alles in Ruhe zu verarbeiten“.

An Bord des Germania-Charterfluges von Dortmund nach Kiew waren jene 20 Lizenzspieler, die derzeit einsatzbereit sind: die 18 aus dem Bayern-Kader sowie Sörensen und Kapetanovic. Außerdem flogen 30 Fans (25 weitere kommen mit dem Zug) und Sammers Vater Klaus im Auftrag des DFB mit nach Kiew. Er soll offenbar die Lage vor den drohenden Ausscheidungsspielen in der WM-Qualifikation sondieren.

Das Abschlusstraining findet um 18.30 Uhr im 80.000 Zuschauer fassenden Stadion statt. 40.000 Tickets sind für die Partie morgen Abend bislang verkauft worden.
Beckenbauer: "Rosicky hätte bei uns nicht gespielt."




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An Scholl und Effenberg wäre er bestimmt nicht vorbeigekommen, deshalb bietet ja Inter Mailand auch 100 Mio DM und Effenberg würde Bayern wohl lieber heute als morgen loswerden.


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Aber nächstes Jahr haben sie ja Deisler für 40 Mio !


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Zitat Günther Netzer: "Rosickys Pässe sind das beste was man in Europa sehen kann."
posting # 135 von körschgen ist spamming
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Mo 10. September
Bild: `1a-Taktik mit der B-Elf`
Auch zwei Tage nach dem 2:0-Triumph der Bayern im Dortmunder Westfalenstadion, sind die Zeitungen voll des Lobes für die Mannschaft und die taktische Meisterleistung des Ottmar Hitzfeld.

Die tageszeitung schreibt: „Sammer, setzen, sechs!“ und erklärt: „so machte ihn Professor Hitzfeld zum Schulbuben“. Gemeint ist das taktische Manöver des Bayern-Coach, der durch eine Defensivtaktik die Dortmunder Angriffsbemühungen zum Verzweifeln brachte.

Auch die Bild und die AZ stimmen in den Lobgesang auf den 52-Jährigen Fußballlehrer ein: „Hitzfelds Lektion für den Lehrling“, schreibt die Münchner Abendzeitung. „General Hitzfeld 1a-Taktik mit der B-Elf“, bestätigt die Bild.
@bareda:
Du wirst uns doch wohl nicht schon verlassen haben?:D
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Der kicker-Kolumnisten-Kreis mit Bernd Schuster - 10.09.2001 10:28

"Es gibt Rückschläge für Bayern"

An diesem Sonntagvormittag habe ich meinen Spielern gesagt, wie gut sie es haben, als wir bei 25 Grad am Strand von Xerez ausgelaufen sind. Umso mehr Spaß macht solch ein Training, wenn man tags zuvor gewonnen hat, 2:0, zum dritten Mal im dritten Spiel. Eine optimale Quote, zumal meine Mannschaft erst in die zweite spanische Liga aufgestiegen ist. Die Arbeit hier bringt Freude, weil meine Spieler die totale Bereitschaft zeigen. Aber wir rennen nicht nur Fußball, sondern spielen Fußball, im in Spanien ungewohnten 3-4-3-System. Trotz des guten Starts bleibt unser Ziel der Klassenerhalt.

un hat also ein weiterer früherer deutscher Nationalspieler einen Trainerjob übernommen, Lothar Matthäus. Er tut gut daran, zunächst im Ausland zu arbeiten und sich da zu beweisen. Ich bin gespannt, wie er seine Ideen rüberbringt; das ist nicht so einfach, sprechen allein reicht nicht. Das Hauptproblem wird für ihn sein - wie anfangs auch für mich -, dass man diese Selbstverständlichkeit, die wir selbst als Fußballer in unserem Tun hatten, vergessen muss. Automatismen wie Ballmitnahme im hohen Tempo kann man nicht reinreden, die muss man in täglicher Kleinarbeit einbimsen. Voraussetzen kann ein Trainer solches Können allein bei großen Mannschaften.

elbst da klappt es nicht immer. Siehe das Spitzenspiel in der Bundesliga. Es hat mich überrascht, dass sich die Bayern so deutlich durchsetzten gegen die Borussia, denn die aktuelle Situation schien günstig für die Dortmunder. Aber darin zeigt sich eben die besondere Stärke der Münchner: In wichtigen Momenten sind sie voll da. Trotz dieser klaren 0:2- Niederlage im direkten Duell werden die Dortmunder die Münchner in dieser Saison gefährden, sie können sie sogar packen, denn die Bayern haben ein schweres Jahr vor sich. Denn nachdem endlich der große Sieg in der Champions League gelang, werden sich die Bayern-Spieler nicht permanent motivieren können. Da herrscht eine gewisse Sättigung vor, deshalb wird es für die Münchner einige Rückschläge geben, so dass andere Mannschaften die Chance auf den Titel haben: Dortmund sowieso, auch Leverkusen, womöglich die unberechenbaren Lauterer.

Eine gute Woche ist es nun her, dass die Nationalelf dieses 1:5 gegen England erlebte. Dieses Spiel deckte auf, was wir zuletzt verdecken wollten: Dass es gewisse Leistungsträger international nicht wie gewünscht bringen. Nehmen wir Jens Nowotny: Er ist alles andere als ein Abwehrchef. In diese Rolle wird er von außen gedrängt, erfüllen kann er sie nicht. Oder Michael Ballack: Er ist kein Regisseur, dazu hat er nicht den Charakter, nicht die Persönlichkeit, eine Mannschaft zu führen. Wieso kommen wir stets auf Stefan Effenberg zu sprechen? Weil er allein diesen Charakter besitzt. Ebenso wenig ist Sebastian Deisler schon ein Spielmacher, er muss noch lernen. Deshalb sehe ich die Nationalelf wie den FC Bayern vor allem von Mehmet Scholl abhängig. Er machte die entscheidende Entwicklung, er drückt der Nationalelf wie dem FC Bayern den Stempel auf. Ich hoffe, er kann es auch in der Qualifikation. Deutschland wird sich da zwar durchsetzen, aber spielerisch muss sich diese Mannschaft noch sehr steigern. Vor allem im Mittelfeld hapert es gewaltig. Das Einzige, was bislang besser wurde, ist die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld.
FC Bayern - Sparta Prag 0:0

(fg2) Die diesjährige Saison der UCL begann für die Bayern in etwa so wie die letzte. Der amtierende Championsleague Sieger der im eigenen Stadion vor der Gespensterkulisse von 15.000 (Quelle: RTL) zahlenden Zuschauern auftrat fand in der ersten Hälfte überhaupt kein spielerisches Mittel gegen die kompakt agierenden Gäste aus Prag, die selbst keinerlei Risiko eingingen. Das ein Ciriaco Sforza mit der Rückennummer 10 in der gesamten ersten Spielhälfte noch weniger Ballkontakte als Oliver Kahn verzeichnen konnte, sagt wohl einiges über die Spielweise der Bayern aus. Trotzdem ergaben sich in der ersten Hälfte die besten Torchancen für den FCB, welche bezeichnenderweise immer aus Abspielfehlern und Ballverlusten der Prager Gäste resultierten. Der Schuss von N. Kovac prallte zweimal gegen die Latte, überschritt jedoch beide Male NICHT in vollem Durchmesser die Torlinie. In der zweiten Hälfte dann das gewohnte Bild, trotz Hitzfeldschelte "Pompadiges Auftreten" und 2 Auswechslungen, tat sich nicht viel, die Kreativabteilung des FCB einfach zu ideenlos um die Tschechen ernsthaft zu gefährden. In den letzten 10 Minuten erhöhte Bayern leicht das Tempo, der wohlbekannte Bayerndusel liess sich heute aber nicht mehr bemühen. Kurzum ein verdientes 0-0 für Sparta Prag, in einem von beiden Seiten sehr fair geführten UCL Spiel.
Spielbericht Sa 22. September
3:0 in Cottbus
Bayern dominieren Stärke in der Lausitz

Ohne sechs fuhr der Champions League-Sieger in die Lausitz. Davon waren mit Stefan Effenberg, Jens Jeremies, Mehmet Scholl, Carsten Jancker und Thomas Linke verletzt, Bixente Lizarazu bekam von Hitzfeld eine schöpferische Pause.
Für den Welt- und Europameister spielte erstmals in dieser Bundesliga-Saison Michael Tarnat von Anfang an in. „Das ist auch eine Belohnung für Tarnat, denn er hat im Training gute Leistungen gebracht“, so Hitzfeld.

Gegenüber dem schlechten Spiel gegen Prag gab es aber noch weitere Änderungen. Ciriaco Sforza, Niko Kovac und Giovane Elber blieb zunächst nur ein Platz auf der Bank, dafür rückten Pablo Thiam, Claudio Pizarro, Roque Santa Cruz und Alexander Zickler in die Anfangsformation. Insgesamt ließ Ottmar Hitzfeld auf fünf Positionen rotieren.

„Wir haben noch eine Rechnung offen“, hatte der Bayern-Coach seiner Mannschaft mit auf dem Weg gegeben. Und seine Spieler ließen vom Anpfiff gar keinen Zweifel daran aufkommen, den Worten des Trainers Taten folgen zu lassen. Schon nach vier Minuten führte der Rekordmeister im Stadion der Freundschaft mit 2:0. Zickler hatte nach nicht mal 80 Sekunden und einer schönen Freistoßflanke von Tarnat mit einem Kopfballtreffer das 1:0 gemacht, kurz darauf traf Pizarro ebenfalls mit dem Kopf nach Flanke von Hasan Salihamidzic.

Das Spiel war jetzt natürlich ganz nach dem Geschmack der Münchner. Aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus verlegte man sich auf schnelle Konter. Bei einem dieser Konter kam das vorzeitige Aus für Zickler, der unsanft von seinem Gegenspieler gestoppt wurde und kurz darauf mit einer Innenbandverletzung ausgewechselt wurde. Für ihn kam Niko Kovac in die Partie.

Cottbus war einzig nach Standardsituation gefährlich. So wie in der 22. Minute, als Tarnat einen Kopfball von Topic von der Linie holte und der Nachschuss von Reghecampf knapp am rechten Pfosten vorbeistrich. Oliver Kahn wäre ohne Abwehrmöglichkeit gewesen, denn Robert Kovac hatte den Schuss unglücklich abgefälscht.

Ansonsten lagen die klareren Chancen klar auf Seiten der Gäste. Roque Santa Cruz wurde in der 28. Minute frei vor Energie-Keeper Piplica in letzter Sekunde von Hujdurovic geblockt, 12 Minuten später scheiterte Pizarro mit einem platzierten Flachschuss am bosnischen Schlussmann.

Kurz nach Wiederanpfiff erneut Pech für Niko Kovac. Nachdem der Ex-HSVler schon am Dienstag gegen Prag nur die Latte traf, zielte er auch diesmal zu genau. Nach schöner Vorarbeit klatschte sein 15.Meter-Schuss an das Gestänge des Cottbuser Tors.

Cottbus-Coach Eduard Geyer hatte zu Beginn der zweiten Hälfte mit Labak und Vince zwei neue Offensivkräfte ins Spiel gebracht. Doch am Geschehen auf dem grünen Rasen änderte sich nichts. Zu abgeklärt agierte der Champions League-Sieger, stand sicher in Abwehr und war durchweg bissiger in den Zweikämpfen.

In der 74. Minute dann die endgültige Entscheidung. Nach einer Flanke von Niko Kovac lenkte der Cottbuser Abwehrrecke Matyus den Ball ins eigene Tor – das 3:0 für den FCB.

Energie Cottbus: Piplica – da Silva, Sebök, Hujdurovic (46. Labak) – Reghecampf, Matyus, Akrapovic, Miriuta, Kobylanski (46. Vince) – Topic, Brasilia .

FC Bayern: Kahn – Sagnol, Kuffour, Robert Kovac, Tarnat – Thiam, Fink (81. Sforza), Salihamidizic (75. Sergio) – Santa Cruz, Pizarro, Zickler (24. Niko Kovac).

Zuschauer: 20.100 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Aust (Köln)

Gelbe Karten: Hujdurovic – Niko Kovac, Salihamidzic, Tarnat

Tore: 0:1 Zickler (2. Minute), 0:2 Pizarro (4.), Matyus (74., Eigentor)

Beste Bayern: Fink, Tarnat

Tabelle vor 60er-Spiel (ändert an den Int. Platzierungen nichts :laugh: )
1 (  1).   1. FC Kaiserslautern 7 7 0 0 20:7 21  
2 (  3).   FC Bayern München 7 5 1 1 12:2 16  
3 (  2).   Bayer 04 Leverkusen 7 4 3 0 14:7 15  
4 (  4).   Borussia Dortmund 7 4 1 2 11:4 13  
5 (  7).   VfB Stuttgart 7 3 3 1 8:5 12  
6 (  6).   FC Schalke 04 7 3 2 2 9:9 11  
und dies alles nur mit der II. Garnitur :D (Elber u. Liza sogar heute geschont)
sobald alle gesund sind, wird Platz 1 wieder zurückgeholt :D
Direktvergleiche / Punkte von
FC Bayern München, 7 Punkte - 6:1 Tore :)
FC Schalke 04, 4 Punkte
Bayer 04 Leverkusen, 3 Punkte
Borussia Dortmund , 1 Punkt
...jaja, das sind gegner, früher hätte man nich mit einem sieg in cottbus so angegeben... ;):D:D:D
Das ist doch verständlich, auch die Bayern müssen jetzt kleinere Brötchen backen. Da ist so ein Sieg in Cottbus natürlich schon was besonderes.:laugh:

Bei Bayern sind automatisch alle die nicht spielen geschont.:laugh: Linke ist wohl als Verletzter eher eine Verstärkung für Wurst Ulis Ü-30-Truppe.:laugh:
Ist schon lustig, was man aus dem Fehlen von Ersatzspielern wie Linke und Jancker, Lizarazus Totalausfall gegen Sparta Prag alles machen kann: man nennt es dann einfach die II-Garnitur.